ESOTERISCHES - Psynergie - Heilung auf der geistigen Ebene

Heilung auf der geistigen Ebene
Direkt zum Seiteninhalt
Folgdende Doku stellt eine neue Betrachtungsweise der Natur dar.
Die 5 biologischen Naturgesetze erklären den Verlauf und die Notwendigkeit der Programme in biologischen Organismen. Die Programme äußern sich in organischen, psychischen und zerebralen Symptomen.



Die 5 biologischen Naturgesetze


1. Biologisches Naturgesetz

Das erste biologische Naturgesetz hat 3 Kriterien:

  1. Jedes Sinnvolle Biologische Sonderprogramm (SBS) wird durch einen entwicklungsgeschichtlich dramatisch empfundenen Umstand aktiviert. Diese Aktivierung ist nicht psychischer Natur.
  2. Die Art der unbewussten Empfindung der biologischen Problemstellung bestimmt, welches spezifische SBS aktiviert wird.
  3. Das SBS verläuft stets synchron auf den drei Ebenen Psyche, Gehirn und Organ. Keine dieser Ebenen ist ursächlich für die Aktivierung des SBS.
Erklärungen zum 1. Kriterium:

Dr. Hamer taufte die dramatische Erstaktivierung eines SBS “DHS”. Eine Situation ist als DHS einzustufen, wenn wir völlig unerwartet die Kontrolle über die Situation verlieren und in der Konsequenz unsere biologische Existenz (oder auch die einer geliebten Person) in irgendeiner Weise bedroht ist.
Das SBS startet bei seiner Erstaktivierung nur, wenn die Situation für uns hochakut-dramatisch ist, wenn sie völlig unerwartet passiert (wenn wir damit nicht gerechnet hatten und uns nicht darauf vorbereiten konnten) und die Situation isolativ empfunden ist. Isolativ heißt, dass man zum Beispiel völlig alleine mit dem Problem ist oder man sich von niemandem verstanden fühlt. Ganz oft ist es auch der Fall, dass eine Person das Problem aus Scham für sich behält. Vielleicht aus Angst vor gesellschaftlichen Konsequenzen aller Art, weil das Problem sehr peinlich oder auch geächtet ist.
Das S in DHS steht für Syndrom. Damit ist das gleichzeitige Auftreten dieser 3 Kriterien gemeint.



Das DHS findet nicht auf der Bewusstseinsebene statt sondern auf der Instinktebene. Der biologische Konflikt ist also nicht psychischer Natur. Das DHS bewirkt lediglich eine Veränderung in unserer Psyche damit wir entsprechend handeln und fühlen und uns an den biologischen Konflikt anpassen oder ihn lösen können.

Das gestartete SBS ist also als Reflexreaktion zu verstehen.

Der biologische Konflikt betrifft den gesamten Organismus und drückt sich in den Ebenen Psyche-Gehirn-Organ aus. Demzufolge gibt es in keiner der Ebenen einen Zustand der nicht gleichzeitig in den jeweils anderen Ebenen ein Äquivalent hätte.
Demnach sind Vorstellungen wie “Stress/Angst/Falsche Gedanken führen zu Krankheit” falsch. Denn der Stress, die Angst und die negativen Gedanken sind bereits Teil eines aktiven Sinnvollen Biologischen Sonderprogrammes (SBS).
Ein SBS wird notwendig, wenn man völlig unerwartet die Kontrolle über einen existenziell wichtigen Teil seines Lebens verliert.
Ob ein SBS symptomatisch problematisch wird hängt von der Konfliktintensität und der Dauer ab (Intensität x Dauer = Konfliktmasse). Mehr Details dazu im 2. und 5. biologischen Naturgesetz.

Die folgenden drei Darstellungen sind gemäß dem ersten biologischen Naturgesetz nicht korrekt:



2. Ebenso ist es falsch, dass die Psyche oder Seele ein Sinnvolles Biologisches Sonderprogramm auslösen soll:



3. Das DHS entsteht nicht in der Psyche, welche demzufolge auch nicht den Impuls an das Gehirn und von dort an das Organ weitergibt – diese gedachte Kausalkette wird oft interpretiert, doch sie besteht derart nicht.



Korrekt ist, dass die biologische Aktivierung sich gleichzeitig auf den gesamten Organismus auswirkt und das SBS in diesen drei gedachten Ebenen abläuft, von denen jedoch keine ursächlich ist:



Erklärungen zur biologischen Aktivierung folgen am Ende des Kapitels.

Vorsicht: Nicht allen SBSen muss unmittelbar ein hochakut-dramatisches, isolatives, unerwartetes DHS-Erlebnis vorhergegangen sein. Denn die meisten Prozesse werden durch sog. Schienen oder Rezidive (re)aktiviert (Detailierte Erklärungen dazu in Band 2 von “Das System der 5 Biologischen Naturgesetze”).

Vorsicht: Das DHS ist nicht mit „Stress“ gleichzusetzen. Der „Stress“ ist die Folge des DHS; es ist bereits das Symptom. Die biologische Aktivierung versetzt den Organismus in Stress. Der durchaus verbreitete Glaube, dass Stress zu einem SBS führt, ist also unkorrekt.

Eine grobe Abstufung der Entisolationsmöglichkeiten – also des Herausnehmens des isolativen Faktors – und somit des Verminderns der Gesamtkonfliktaktivität:

  1. Man erzählt das Problem, egal ob jemand zuhört oder ob Feedback kommt. Zum Beispiel auch in ein Tagebuch oder auf einer sozialen Plattform im Internet. Dies ist „besser als nichts“ und kann den Druck leicht herausnehmen.
  2. Man erzählt das Problem jemandem, der einem zuhört, mitfühlt, nachfragt. Eventuell hat er/sie ähnliches oder gleiches erlebte. Dann hilft dies umso mehr, um sich nicht mehr isoliert zu fühlen.
  3. Man teilt das Problem mit einer Person, die gleichsam betroffen ist; man trägt dasselbe Problem direkt zusammen. Dies ist der idealste Umstand für das Entisolieren.
Beispiel: Man schreibt in sein Tagebuch, wie traurig man über den Tod der eigenen Mutter ist (gemäß Stufe 1). Besser ist (gemäß Stufe 2) wenn man sich mit jemandem austauscht, der auch mal seine Mutter verloren hat und dies nachempfinden kann. Am besten (3.) ist der Austausch mit Geschwistern, die den Tod der Mutter direkt mit einem teilen und den Umstand gleichsam empfinden. Interessiert sich der Bruder eventuell jedoch gar nicht für die tote Mutter, ist er keine Hilfe.

Erklärungen zum 2. Kriterium:
Im Moment der biologischen Aktivierung wird der Konfliktinhalt definiert. Jedem Konfliktinhalt ist eine bestimmte psychische Veränderung, eine bestimmte Lokalisation des Hamerschen Herdes im Gehirn und eine bestimmte Organveränderung zugehörig. Welcher Konfliktinhalt (völlig unbewusst) interpretiert wird hängt von der Art der biologischen Bedürfnisse ab die konfliktiv betroffen sind.

Hierbei ist nicht relevant, was passiert. Es geht nur um die biologisch unbewusste Wahrnehmung der Situation. Man kann es sich so vorstellen, dass wir von einem Raster von so vielen biologischen Bedürfnissen gesteuert werden, wie es Organteile und somit SBS gibt. Jeder Konflikt fällt zwangsläufig in ein Feld dieses großen biologischen Bedürfnisrasters, denn außerhalb des Rasters gibt es keine Wahrnehmung oder Empfindung. Dabei ist es völlig gleichgültig, welche Namen wir dem Problem geben, welche Worte wir nutzen, um es zu beschreiben. Alles was wir erfahren, auch spirituelle Zusammenhänge, werden stets durch dieses biologische Raster gezwängt. So haben wir z.B. keine religiöse Ader. Das Verlangen nach einer Gottfigur ist dabei biologisch bedingt und es ist das Bedürfnis nach einem kompetenten Alphawolf oder Vater für die Gruppe, der alles regelt, einen beschützt und alles ins Lot bringt. Inwiefern wir auch jenseits der Biologie existieren und Bedürfnisse abseits davon haben, kann ich nicht sagen. Es liegt aber im Bereich des Vorstellbaren.

Gemäß den fünf biologischen Naturgesetzen hat jedes SBS einen Konfliktinhalt, der selbstverständlich in Worten formuliert ist. Doch wenn man bei einem SBS z.B. die Worte „Überforderungskonflikt“ oder „Sorge-Konflikt“ hört und man diese Worte für eine Sache im eigenen Leben passend findet, heißt dies nicht, dass man das entsprechende SBS aktiv hat. Welche Worte wir passend finden spielt keine Rolle. Ohnehin hat jede Person ihre eigene Sprache und verbindet mit jedem Wort etwas völlig oder leicht anderes entsprechend den erlebten Umständen, in denen man das Wort gelernt hat oder in denen es benutzt wurde. Es geht bei den Konfliktinhalts-Definitionen nur um die biologische Empfindung, die man eigentlich gar nicht in Worte fassen kann und die sich dabei auch immer an der Organfunktion orientiert.

Was man sicher sagen kann ist: Hat man ein spezielles SBS aktiv, dann hat man auch den entsprechenden Konfliktinhalt (egal welche Worte für ihn benutzt werden) aktiv. Erst dann kann man überhaupt erst eine Vorstellung dafür bekommen, was die jeweilige sprachliche Konfliktdefinition bedeutet und wie sie sich biologisch anfühlt.

Erklärungen zum 3. Kriterium:
Es handelt sich nur um drei gedachte Ebenen. Eigentlich ist es nur eine Ebene, die jedoch in drei einzeln diagnostizierbare Ebenen unterteilt wird. Da sie jedoch alle eins sind, wirkt sich jede Veränderung gleichermaßen auf alle drei gedachten Ebenen (Psyche-Gehirn-Organ) aus die somit immer synchron verlaufen.

Verändert man eine Ebene, verändern sich die anderen auch entsprechend. Mache ich ein Hirnrelais durch externe Applikation sympathikotoner, werden auch die zugehörige Organfunktion und das psychische Symptom sympathikotoner.

Wie gesagt, ist es eigentlich alles eins. Unser Denken und Empfinden steckt zwar im Gehirn, doch das Gehirn steckt auch in allen Organen, welche somit auch alle „denken“. Das sogenannte Organgehirn. Nimmt man es genau, gibt es keine Trennung zwischen Psyche, Gehirn und Organ. Kennt man den Zustand einer der drei Ebenen, weiß man auch, wo die beiden anderen sich gerade befinden.

Wie schon gezeigt, gibt es keine Kausalkette zwischen den Ebenen, sondern sie sind eine Einheit. Keine der Ebenen ist ursächlich für ein SBS.

Übrigens: Die Psyche ist in diesem System folgendermaßen definiert:
Empfinden – Sie gibt vor, wie man sich fühlt
Denken – Sie gibt vor, worüber man nachdenkt
Handeln – Sie erzeugt das Bedürfnis bestimmte Handlungen zu vollziehen

Je nachdem welches SBS läuft, hat man unterschiedliche Arten des Empfindens, Denkens und Handelns.

Beispiel

Im folgenden Beispiel erleben fünf unterschiedliche Personen oberflächlich die gleiche Situation, interpretieren diese jedoch biologisch komplett unterschiedlich:

Herr A betrachtet seine Rolle in der Firma hauptsächlich als Möglichkeit um seinen Lebensunterhalt zu sichern, es gibt ihm “das tägliche Brot”.



Die Schließung der Firma ist für ihn hochakut-dramatisch, da sein “täglich Brot” nun gefährdet ist.

Er fühlt sich isolativ, da er alleinstehend ist und er das Problem komplett alleine trägt. Er hat mit dieser Situation nicht gerechnet, sie trifft ihn auf dem falschen Fuß.

Er erleidet einen biologischen Konflikt mit dem Inhalt des Verhungerns, einen “Verhungerungskonflikt”.

In diesem Beispiel aktiviert Herr A das SBS der Leber.

Dies heißt auf Organebene eine Überfunktion und ein Zellwachstum der Leber. (Dies ist ein Vorgriff auf das dritte biologische Naturgesetz, welcher an dieser Stelle und in den folgenden Beispielen nicht weiter verwirren soll.)

Psychisch erzeugt das Programm eine Angst vor Verhungerung und einen Antrieb sich um neue Einkommensmöglichkeiten zu kümmern.

Herr B hat eine höhere Stellung im Betrieb und sieht diese Stellung als den persönlichen Geltungsbereich an, als das eigene Revier.



Die Schließung der Firma ist für ihn hochakut-dramatisch, da sein bisheriger Geltungsbereich in dem er Ansehen genoss, plötzlich weg ist.

In seinem Job war er „Jemand“. Ohne diese Firma ist er ein „Niemand”.

Zusätzlich ist diese Situation isolativ, da keiner, der nicht in der gleichen Situation steckt, dies aus seiner Sicht nachvollziehen kann. Niemand versteht ihn.

Die Schließung war unerwartet.
Er erfährt eine biologische Aktivierung die sich auf den Platz in der Hierarchie der Gruppe bezieht.
Herr B erfährt in diesem Beispiel auf Organebene eine Verminderung der Testosteronausschüttung, eine Weitung und erhöhte Sensibilität seiner Herzkranzarterien, eine Senkung seines Pulses und eine Verminderung seiner penalen Sensibilität. Psychisch wird er antriebsloser. Diese Symptome haben den Zweck, dass er in der Gruppenstruktur (Begattungshierarchie) nach hinten versetzt wird und nicht die Möglichkeiten hat, etwas dagegen zu tun.

Herr C hatte sich stets als wichtigen Teil der Firma verstanden, ging es der Firma gut, war er stolz, ging es der Firma schlecht, litt sein Selbstwert.



Die plötzliche Schließung des Betriebs war für ihn eine schwere Niederlage, zumal man es nicht einmal für nötig befunden hatte ihn zu unterrichten.

Er steht völlig alleine da mit dem Problem und der Rausschmiss war völlig unerwartet.

Er erleidet einen sogenannten zentralen Selbstwerteinbruch. Er nimmt die Situation so wahr, dass seine Art den Job auszuführen, nicht gut genug war, dass seine Ideen nicht gut genug waren.

Herr C erfährt organisch einen Abbau eines der Gewebe der Lendenwirbel. Der Sinn dessen wird im fünften biologischen Naturgesetz erläutert.

Psychisch ist er völlig verunsichert bezüglich seiner Fähigkeiten in dem Gebiet, das seine Arbeit betrifft. Dies ist der Fall, wenn das erwähnte Programm nur einseitig läuft. Läuft es jedoch beidseitig ist das psychische Symptom ins Gegenteil gekehrt. Er würde seine Ideen und Fähigkeiten für die besten halten. Er entwickelt eine Motivation es allen zu zeigen, dass er diese Arbeit leisten kann, wie kaum ein anderer.

Herr D betrachtet seine Rolle in der Firma als eine Möglichkeit den persönlichen Luxus zu fördern.



Sein Lebensunterhalt ist durch seine große Familie gesichert. Er empfindet den Arbeitsplatz nicht als sein Revier, sondern in erster Linie sein Zuhause bei seiner Frau. Die Schließung der Firma ist für ihn daher nicht hochakut-dramatisch.

Die Schließung ist zwar isolativ und unerwartet, doch durch das Fehlen der Dramatik, stellt die Situation keinen biologischen Konflikt dar.

Bei Herrn D ist kein SBS notwendig, weil seine biologische Existenz in keinerlei Hinsicht beeinträchtigt wird.

Herr E ist der eigentliche Normalfall.



Er erfährt gleich drei Aktivierungen auf einen Schlag, da für ihn alle Bereiche dramatisch sind.

Bei ihm sind alle SBSe aus den vorhergehenden Beispielen notwendig.

Fast jede Konfliktsituation im Leben macht mehrere SBSe notwendig. Auch wenn wir nur einen einzigen Konflikt bewusst empfinden, ist diese bewusste Wahrnehmung nur die Summe aller Wahrnehmungsnuancen. Es ist so, als würde ein Konflikt mir eine blaue Brille aufsetzen und ein anderer eine gelbe Brille. Im Endeffekt leide ich nun darunter alles Grün zu sehen. Üblicherweise ist jede Konfliktsituation auf unterschiedlichen Ebenen gefährlich und eine breite Palette von organischen und psychischen Veränderungen ist nötig, um die Situation zu lösen.

Dass in einer Konfliktsituation nur ein einziges SBS startet, ist eine eher theoretische Überlegung und in der Realität eher selten.

Durch dieses Beispiel sehen wir, dass mehrere Personen die gleiche Situation völlig anders empfinden können. Sie können dabei unterschiedliche Konflikte erleiden oder auch gar keinen Konflikt. Jede Art des Konfliktes braucht einen bestehenden Nährboden, der vorweg gegeben sein muss.

Die Vorgehensweise zur Problemlösung wäre für alle dargestellten Beispiele vollkommen unterschiedlich. Es gibt natürlich noch unendlich andere Möglichkeiten der Konfliktempfindungen und der infolgedessen notwendigen SBSe. Nach den fünf biologischen Naturgesetzen haben wir keine Merksätze für diese Geschehnisse, weil jeder Fall völlig individuell ist, wie Sie schnell im Alltag erleben werden. Stattdessen gilt es, die Dynamik dieser Prozesse zu verstehen.

Beispielsweise könnte die Begründung für den Rausschmiss auch lauten „Sie sind immer zu langsam“ was dann, je nach Wahrnehmung, zum Beispiel das SBS der Schilddrüse aktivieren könnte oder eines des Knies. Das Schilddrüsenprogramm ist dafür da, einen schneller zu machen, was in Zusammenhang mit den dort produzierten Hormonen steht. Bei den Bestandteilen des Knies geht es um die Bewegung, um das „Nichthinterherkommen“ und „Nicht schnell genug sein“.

Ebenso könnte man mit dem SBS der Zähne oder der Ferse reagieren, weil man sich nicht dagegen wehren kann, weil man den Chef „nicht beißen“ oder „nicht zerstampfen“ kann. Fast jedes SBS wäre denkbar. Es hängt einzig und alleine davon ab, wie man die Situation im Detail wahrnimmt.

Es ist nicht von Relevanz, WAS geschehen ist, sondern nur, WIE es empfunden wurde. Dies ist der sog. Konfliktinhalt. Man kann also unmöglich sagen, welche Situation ein bestimmtes Geschehen notwendig werden lässt.

Unter dem DHS stellt man sich oft ein Weltuntergangsszenario vor. Doch es kann ebenfalls ein DHS sein, wenn wir aus Versehen ein gefülltes Glas umstoßen, wenn wir in einen Hundehaufen treten, wenn wir ausrutschen und hinfallen. Die Situationen sind nach einem Moment wieder vorbei und als ungefährlich identifiziert. Doch in dem Moment, wenn es passiert, wird es genauso dramatisch wahrgenommen, wie eine wirklich schlimme Sache. Symptomatisch liegt der Unterschied nur in der Laufzeit der Programme. Läuft ein Programm nur eine Sekunde, wird es in den meisten Fällen zu keinen bemerkbaren organischen Veränderungen kommen.

Vorsicht:

Nicht die Situation selbst macht den Konflikt, sondern die Wahrnehmung des Betroffenen! Welche der ca. 172 SBSe notwendig werden, hängt von der genauen biologischen Konfliktwahrnehmung ab; also welche biologischen Bedürfnisse im Detail gefährdet sind.Es spielt keine Rolle wie ICH die mir von jemandem beschriebene Situation empfinde, sondern nur, wie die betroffene Person sie empfindet. Klingt offensichtlich, doch es gibt immer noch viele Menschen, die einem Betroffenen einreden wollen, wie eine Situation zu empfinden sei oder dass sie egal sei. Dies hilft dem Betroffenen nicht. Dass die Person mit einem SBS auf etwas reagiert, beweist, dass es für die Person etwas Schlimmes ist.

Kurzerklärung zu den Hamerschen Herden (HH)
Die Symptome auf Ebene der Psyche sind eine veränderte Sicht auf die Welt, ein verändertes Handeln, Fühlen und Denken.

Am Organ gibt es Funktionsänderungen, die im 3. Naturgesetz genau beschrieben werden.

Auf Ebene des Gehirns sehen wir die sogenannten Hamerschen Herde, benannt nach ihrem Entdecker.

Diese sogenannten „Hamerschen Herde©“ (HH) sind sichtbare ringförmige Erscheinungen, die sich im Falle eines vorhandenen Sinnvollen Biologischen Sonderprogramms in der Computertomographie des Gehirns abbilden lassen. Je älter das Gerät, desto deutlicher der HH. Dies liegt an der damals noch geringeren Sensorendichte (=Auflösung). Das Ringartefakt, das der Hirnprozess bewirkt, ist auf neueren Geräten sehr viel feiner und weniger grob. Es ist also weniger gut zu sehen.

Die Hamerschen Herde können in zwei Varianten vorkommen. In der konfliktaktiven Phase und in der konfliktgelösten Phase (Details zu den Phasen folgen im 2. Naturgesetz).

“Aktiver Hamerscher Herd”:
Anhand der Lokalisation des Hamerschen Herdes lässt sich exakt sagen, welcher Konflikt aktiv ist, und welches Organ oder Organteil betroffen ist. Und dies unmittelbar nach dem DHS, also schon lange bevor ein Geschehen am Organ zu sehen ist.
Dr. med. Hamer hielt diese Kreiserscheinungen zunächst für Artefakte des CT-Gerätes; eine Annahme, die sich jedoch nicht länger halten ließ, da die Herde sich synchron zu den Organgeschehen änderten und die Position im Hirn stets beibehielten. Es war eine klare Systematik im Verhältnis zur Organebene seiner Patienten zu erkennen.

Doch im Grunde hatte Dr. Hamer Recht mit der Annahme, dass es sich um Artefakte handelt. Denn der abgebildete Kreis ist nach heutigem Wissenstand tatsächlich ein Artefakt des stattfindenden Hirnprozesses. Das heißt, die Röntgenstrahlen werden durch den Hirnprozess des aktiven SBS abgelenkt und ergeben im Bild dann eine Ringstruktur. Doch im Gegensatz zu den bekannten Geräteartefakten, können diese Artefakte in beliebiger Anzahl in einem Bild zu sehen sein. Geräteartefakte kann es jedoch nur eines geben.


Bildquelle: Danke Doktor Hamer

Durch die zunehmende Zahl der Sensoren in den Computertomographen ergibt sich, dass die Hamerschen Herde immer schlechter zu sehen sind, da sie immer feiner werden.
Bei Vergrößerung: Im linken Bild 2 HH, im rechten einer.

“Gelöster Hamerscher Herd”:
Wird der zugrunde liegende Konflikt gelöst, wird die Lösung auch im Gehirn sichtbar. Während der Lösungsphase geschieht dies unter starker Schwellung.
Im CT stellt sich dies so dar, dass die bisher scharfrandigen Ringe nun verschwimmen und sich den anatomischen Gegebenheiten anpassen, also “eindellen”.


Quelle: Vermächtnis einer Neuen Medizin
von Dr. Ryke Geerd Hamer
Ein HH in Lösungsphase:
Oben rechts sieht man deutlich die Eindellung.


Durch die Schwellung und die Raumforderung kann es nun zu Ausfällen des Nervensystems, zu Schwindel und anderen Ausfällen kommen, indem umliegende Gewebe jedweder Art eingeschränkt werden. Am vom entsprechenden Hirnrelais gesteuerten Organ gibt es zu diesem Zeitpunkt Funktionseinbußen.

SBSe, die häufig an der gleichen Stelle im Gehirn ablaufen, können durch das ständige Hin und Her mit Vernarbungsprozessen sog. „Hirnzysten“ bilden. Das Gewebe ist dadurch weniger leistungs- und strapazierfähig.

Der weitere Verlauf des Hirnprozesses wird im 2. Naturgesetz erläutert.

Der geübte CCT-Diagnostiker ist nicht nur in der Lage, anhand eines CCTs zu bestimmen, welcher Konflikt in welcher Phase vorliegt und welches Organgeschehen damit im Zusammenhang steht. Er kann ebenfalls Auskunft darüber geben, wie alt der Konflikt ist und ob er häufig angelaufen ist oder nur einmal. Alte Programme, z.B. aus der Kindheit, können in Form von Vernarbungen ebenso erkannt werden.

Dieses Buch wird sich den Hamerschen Herden nicht detaillierter widmen, da der praktische Nutzen eher gering ist, zumal die drei Ebenen ohnehin immer exakt synchron verlaufen. So kann man durch organische oder psychische Symptome genau die gleichen (oder auch deutlich bessere) Schlüsse ziehen. Das Arbeiten mit Schädel-CTs dient in erster Linie der Forschung, um neue Zusammenhänge zu entdecken oder das bestehende Wissen zu verfeinern.

Ein CCT-Bild ist obendrein immer nur eine Momentaufnahme aus der Vergangenheit, die in einigen Teilen mit dem jetzigen Moment vielleicht schon nichts mehr zu tun hat. Die anderen beiden Ebenen sind jedoch immer brandaktuell. Und wenn man beispielsweise einen eindeutigen Organbefund hat, kann man damit schon genau vorhersagen, wie es im Gehirn aussehen wird, an welcher Stelle ein Hamerscher Herd zu sehen sein wird. Im Gehirn sind einige bestimmte Schaltzentralen jedoch so eng zusammen, dass man aufgrund eines CCT-Bildes nicht sagen könnte, welches Relais nun genau betroffen ist.

Für medizinische Zwecke braucht man ein CCT im Grunde nur dann, wenn die betroffene Person nicht kommunizieren kann oder die Situation aus anderen Gründen völlig unklar ist. Aufgrund der wahrnehmbaren Symptomatiken ist man mit wenigen gezielten Fragen schon am Ziel.

Ich positioniere mich deutlich gegen die Idealisierung der Gehirn-CTs zumal sie in den allermeisten Fällen überhaupt keinen Zweck erfüllen und die Person nur unnützerweise Radioaktivität ausgesetzt wird. Aus den bestehenden organischen und psychischen Symptomen kann man sich ohnehin ableiten, was man im CT sehen würde.

Reaktivierungen eines SBS
Es gibt drei Möglichkeiten ein SBS zu starten. Das DHS, das Rezidiv oder die Schiene.

Zum erstmaligen Start eines SBS ist immer das DHS mit seinen Kriterien (hochakut-dramatisch, isolativ, unerwartet) notwendig. Doch ab diesem Zeitpunkt kann das Programm jederzeit direkt wieder aktiviert werden, ohne dass ein DHS notwendig ist. Das DHS ist im Grunde sehr selten. Es wird fast nur in den ersten paar Lebensjahren mit den Eltern erlebt. Danach aktivieren wir tagtäglich mehr SBSe als wir zählen können durch Schienen und Rezidive.

Dort gibt es zwei Möglichkeiten, die ich an dieser Stelle nur in Kürze erläutern möchte. Die detaillierte Erklärung folgt in “Das System der 5 Biologischen Naturgesetze Band 2”

1. Das Rezidiv

2. Die Schiene

Beim Rezidiv kommt man wieder in den Konfliktumstand hinein. Es braucht keinen großen Schock, es braucht nur das gleiche Problem. Ist zum Beispiel eine Person anwesend, die einem den Urkonflikt „reingehauen“ hat, ist man direkt wieder im ursprünglichen Programm drin, wenn man sie sieht. Verliert man seinen Job (DHS) und interpretiert eine Verhungerungsangst, so wird jede folgende Situation mit ähnlicher Aussicht das gleiche Programm nochmal starten lassen, auch wenn kein großer Schock vorherging. Die Sensibilität für den Start des Programmes ist dann nämlich herabgesetzt, es kann direkt starten. Ein Kind, das einen bestimmten Konflikt mit seiner Mutter erlebt hat, kann nun auf alle Frauen mit dem gleichen Programm reagieren. Vater und Mutter werden vom Kind meist generalisiert wahrgenommen und überall in der Welt in anderen Personen wieder gesehen.

Bei der Schiene läuft alles subtiler ab. Im Moment des DHS werden sämtliche parallel wahrgenommenen Eindrücke unbewusst abgespeichert. Tritt einer dieser Eindrücke wieder auf, startet das SBS erneut. Die gespeicherten Eindrücke können alles erdenkliche sein, was der Organismus wahrnehmen kann. Farben, räumliche Anordnungen, Gerüche, eine bestimmte Art von Gegenstand, eine bestimmte Art von Person oder Gesichtsausdruck, Geräusche, Wörter, eine bestimmte Art der Aussprache eines Wortes, aber auch unbewusst wahrgenommene chemische Verbindungen in der Nahrung, die man während des DHS zu sich nahm. So kann theoretisch alles jedes der etwa 172 SBSe starten. Eine Aufzählung von Möglichkeiten ist demnach absolut unmöglich. Man kann nur Beispiele geben, doch jeder Fall ist für sich individuell und man kann nur mehr das Prinzip dahinter verstehen, um damit andere Fälle herleiten zu können. Damit ein parallel wahrgenommener Umstand mit dem Konflikt in Verbindung gebracht werden kann ist nur wichtig, dass dieser exklusiv in dieser Situation auftritt. Etwas, das auch sonst immer oder oft auftritt, wird zu keiner Verknüpfung führen.

Der Sinn von Rezidiven und Schienen ist klar: Das Programm, das einem damals im Konflikt durch die Situation half, wurde als wirksam erkannt und wird jetzt direkt wieder gestartet, wenn ein Umstand erneut erkannt wird, der damals lebensbedrohlich war. Der Körper nimmt an, dass die Situation auch dieses Mal wieder lebensbedrohlich ist oder sein könnte. Demnach wird der Vorsicht halber das damals erfolgreiche Programm nochmals aktiviert. Ein Programm wird als „erfolgreich“ interpretiert, wenn man einen Konflikt überlebt hat.

Im Alltag sind wir von morgens bis abends mit Rezidiven und Schienen konfrontiert. Unsere Handlungen und unser Empfinden sind ein Spielball all dieser Eindrücke. Praktisch also ein undurchschaubarer Wust. Wie ein Ball im Flipperautomaten. Unsere Handlungsmöglichkeit ist (falls überhaupt vorhanden), wie beim Flipper, sehr beschränkt. Die meiste Zeit prallen wir nur zwischen unseren Schienen und Rezidiven rum, ohne diese großartig bewusst wahrzunehmen.

Hat mir im Kleinkindalter eine als Autorität empfundene Person, in dem Fall der Vater, den Mund verboten und ich habe ihm, entsprechend der entstehenden Wesensänderung des daraufhin startenden SBSes, klein beigegeben, so werde ich später durch jede als Autorität wahrgenommene Person direkt wieder klein und ruhig. Es startet immer wieder das SBS, das mich ruhig stellt. Andersherum kann Autorität auch eine Schiene für ein SBS sein, das zum Widersetzen führt. Infolgedessen würde immer, wenn jemand einem sagen will, wo es lang geht, das ursprüngliche SBS aktiviert werden und man würde sich von niemandem etwas sagen lassen, sondern direkt kontra geben.

Dieses Beispiel bezog sich auf die psychische Ebene, aber die Programme laufen selbstverständlich auch im Gehirn und am Organ. So kann im Endeffekt jede Wahrnehmung zu jedem körperlichen und psychischen Symptom führen. Wobei man hier noch die Phasen des SBS beachten muss.

Am Verhalten der Person im aktiven SBS sieht man außerdem, in welchem Alter das Ur-DHS gewesen sein muss. Denn sie verhält sich dann wieder genau so, wie sie es beim ersten Mal tat. Das Gesicht, die Körperhaltung und das Verhalten verändern sich. Ein erwachsener Mann kann dann von einer Sekunde auf die nächste in Sachen Mimik und Körperhaltung wie ein kleines Kind aussehen, handeln und empfinden.

Von der Situation zum SBS



Diese Grafik ist meiner Ansicht nach eine der wichtigsten Überhaupt. Ohne diese exakte Verlaufskenntnis versteht man die SBSe nicht wirklich und man setzt den Hebel bei Interventionen stets an der falschen Stelle an.

Am Anfang steht immer die Situation an sich, das was tatsächlich passiert (a). Unsere ständige Wahrnehmung (b) nimmt diese Eindrücke auf und filtert sie durch unseren biologischen Code, unsere Erfahrungen usw. (c).

Basierend auf diesen beiden Faktoren wird die Situation bewertet (d). Sie wird entweder als biologischer Konflikt bewertet (e) oder nicht (f). Im Falle des biologischen Konfliktes gibt es zwei gleichzeitige Reaktionen (g). Dies ist ein Vorgriff auf das zweite biologische Naturgesetz. Einerseits die allgemeine Reaktion der Aktivierung des Sympathikus (h). Andererseits bestimmt der empfundene Konfliktinhalt, welches der ca. 172 SBSe aktiviert wird (i), welches dann auf seinen drei Ebenen in die konfliktaktive Phase versetzt wird (j) (ebenso Vorgriff auf das 2. Naturgesetz).

Es sei zu beachten, dass die ständige Wahrnehmung (b) des Organismus sich nicht nur auf die allgemein bekannten fünf bewussten Sinne beschränkt. Wir haben auch viele unbewusste Sinne, quasi Eingeweide-Wahrnehmungen, die z.B. auch die chemische Zusammensetzung des Nahrungsbrockens im Verdauungstrakt erkennen.

Der biologische Code (c) ist für jede Lebensart von Beginn an vorgegeben (a priori). Es bedarf z.B. keiner Lebenserfahrung, um bei Nahrungsmangel eine Verhungerungsangst zu empfinden. Zum biologischen Code zählen also alle für eine Rasse oder Art spezifischen Vorprogrammierungen. Die restlichen Bestandteile der lila Wolke (c) (Abb. 13) kann man als die Ansammlung aller erlernten Erfahrungen bezeichnen, jene, die uns also nicht schon von Beginn an mit auf den Weg gegeben wurden.

Die Wahrnehmung (b) der Realität/Situation (a) wird stets zwangsläufig durch diese Wolke (c) gefiltert und führt zur Bewertung der Situation (d). So kann ich auf eine Situation völlig panisch reagieren, während mein Nebenmann sie zwar wahrnimmt, ihr aber keine weitere Beachtung schenkt.

Konflikte und Konfliktlösungen entstehen somit immer in der Wirklichkeit 2. Ordnung. Das, was real passiert (Wirklichkeit 1. Ordnung), muss nicht zwangsläufig eine Auswirkung in konfliktive oder konfliktlösende Richtung haben. Eine Änderung in der Wirklichkeit 1. Ordnung kann jedoch einen Konflikt oder eine Konfliktlösung darstellen; aber nur über die daraus veränderte Wirklichkeit 2. Ordnung. Es ist alltäglich, dass man Konflikte einzig und alleine in der Wirklichkeit 2. Ordnung (also quasi im eigenen Kopf) startet und löst, ohne dass in der Wirklichkeit 1. Ordnung tatsächlich etwas Entsprechendes passiert wäre.

Biologische Bedürfnisse und biologische Konflikte
Die biologischen Bedürfnisse eines jeden Organes sind wichtig, um sich die Konfliktinhalte herzuleiten und diese zu verstehen.

Hinter jedem SBS steckt zwar in letzter Konsequenz ein Konflikt, der das eigene Leben oder das der Art bedroht. Doch diese viel zu grobe Sichtweise hilft erst mal nicht wirklich weiter.

Jedes Organ hat sein eigenes kleines Bedürfnis und somit seine eigene spezielle Konfliktnuance.

– Die Lederhaut beispielsweise will die Unversehrtheit des Körpers schützen. Folglich reagiert sie bei einer realen physischen Attacke, wenn man sich nur durch etwas verletzt oder besudelt fühlt, das einen berührt, aber auch durch eine gedachte Attacke. Wenn beispielsweise angedroht wird, dass man aufgeschnitten oder geschlagen werden wird, oder wenn man sich durch einen fiesen Spruch attackiert fühlt, der einem, dem Empfinden nach, an den Kopf oder in den Rücken geworfen wurde. Die Lederhaut reagiert dann an der Stelle, an der diese interpretierte Attacke empfunden wurde.

– Ein Muskel will eine bestimmte Bewegung ausführen. Die glatte Muskulatur des Darmes bewegt Brocken fort, die Skelettmuskulatur ist für Bewegungen des Körpers zuständig. Also reagieren die jeweiligen Muskeln mit ihrem SBS, wenn die jeweilige Bewegung nicht ausführbar ist oder wenn die Ausführung aufgrund mangelnder Geschwindigkeit oder Kraft nicht ausreicht. Bei der Darmmuskulatur geht es einfach um den Brocken, der im Darm festhängt und nicht weiterbewegt werden kann. Bei der Skelettmuskulatur kann es theoretisch um alles gehen. Jemanden festzuhalten, sich selbst oder jemand anderen mit einer Bewegung zu schützen, etwas Lebensnotwendiges schnell genug zu erreichen usw. Es reagiert der jeweilige Muskel, der für die entsprechende Bewegung verantwortlich wäre.

– Eine Speicheldrüse will einen Nahrungsbrocken einspeicheln oder verdünnen, um ihn besser herunterzuschlucken oder ausspucken zu können. Denn kann ich ihn z.B. nicht schlucken, muss ich in der letzten Konsequenz durch Verhungern sterben. Eine Speicheldrüse wird aber durchaus auch beim Küssen oder ähnlichem verwendet.

Es gibt also für jeden Organteil einen ganz genauen Konfliktinhalt, der seiner Funktion entspricht. Nur in der letzten Konsequenz betrifft jeder Konflikt also das Überleben eines selbst oder das der Art. Im Kern läuft also stets alles auf Fortpflanzung hinaus.

Darüber hinaus ist übrigens egal, ob der biologische Konflikt durch einen organischen Reiz oder durch eine bewusste Wahrnehmung entstanden ist. Wie im Beispiel beschrieben, reagiert die Lederhaut auch auf eine rein physische Attacke, von der wir bewusst nichts mitbekommen; also auf eine Verletzung des Gewebes.

Dies gilt analog für alle Gewebe. Der festhängende Brocken im Magen kann real dort sein, wie z.B. ein dickes Steak, welches ein oder mehrere SBSe des Magens kurzzeitig aktiviert, bis es ausreichend kleingemacht wurde. Es kann aber auch eine interpretierte Sache sein. Etwas Lebensnotwendiges, das festhängt, das nicht weitergebracht werden kann, um es dann nutzen zu können (die Nährstoffe werden im Dünndarm gewonnen, also kurz nach der Vorbereitung im Magen und im Zwölffingerdarm). Beispielsweise hatte ich vor dem Druck der ersten Auflage dieses Buches ein entsprechendes Problem. Ich konnte die Daten nicht in das entsprechende Format umwandeln, das die Druckerei benötigt. Der Brocken hing also quasi fest. Ich mühte mich viele Stunden ab und probierte unterschiedlichste Wege aus, bis es schlussendlich dann klappte. Der interpretierte Brocken wurde also erfolgreich weitergeschoben, so dass er dann genutzt werden konnte.

Biologische Konflikte werden nicht bewusst von uns wahrgenommen. Bei dem Wort „Konflikt“ denken viele direkt an „psychische Probleme“ oder zwischenmenschliche Krisen. Um so etwas geht es nicht. Das Wort Konflikt beschreibt hier eine Kluft zwischen den Bedürfnissen und der Realität. Und „biologischer Konflikt“ heißt, dass in letzter Konsequenz das eigene Leben oder die Art bzw. die Gruppe in Gefahr ist; denn in der Biologie geht es im Grunde nur um Überleben und Fortpflanzen. Daher macht alles, was diese beiden Bedürfnisse befriedigt, viel Spaß und sorgt für eine Erfüllung. Umso größer die Freude, wenn der eigene Nachwuchs sich nochmals fortpflanzt. Dann hat sich die eigene Existenz aus biologischer Sicht gelohnt.

Der Konflikt spielt sich stets auf der Instinktebene ab, nicht in unserem Bewusstsein oder in unserer Psyche. Wie ab Seite 40 beschrieben, kann das Bewusstsein nur ein Wertesystem, Glaubenssätze oder Erinnerungen zur Verfügung stellen, basierend auf denen dann biologisch instinktiv vom Organismus interpretiert und reagiert wird. Das, was wir psychisch wahrnehmen, ist der aktive Konflikt auf der Ebene der Psyche. Jede Form von psychischen Problemen und jede Form von Angst ist ein bereits aktiver Konflikt. Die Bedeutung, die wir der Sache bewusst geben, ist ein Folgesymptom. Es ist nicht die Ursache.

Meist ist uns auch der Konflikt gar nicht bewusst. So fühlen wir Ängste, wir ärgern uns, wir fühlen uns unfähig etwas zu schaffen, wir fühlen uns beobachtet oder ähnliches. Dies ist nur, was der Autopilot uns im aktiven Konflikt vorgibt, womit wir uns gedanklich oder vom Empfinden zu befassen haben. Wenn uns dann jemand sagt, dass wir uns keine Sorgen machen sollen, dass wir uns nicht so anstellen sollen, oder dass es nicht so schlimm sei, dann bringt dies nichts, da es nicht an die Ursache geht, sondern nur am (psychischen) Symptom rumdoktert.

Das psychische Symptom des aktiven Konfliktes muss also nicht zwangsläufig dem ursächlichen Konfliktinhalt entsprechen. So kann man an der völlig falschen Baustelle rumdoktern, weil man versucht, das zu bearbeiten, wovor die Person z.B. Angst hat. Die Ursache kann jedoch eine völlig andere sein. In diesem Zusammenhang ist wohl allen der Drang nach Desensibilisierung bekannt. Man konfrontiert die betroffene Person mit der Sache, vor der sie Angst hat, in der Hoffnung, dass sie sich daran gewöhnt. Die Erfolge sind dabei nahe Null. Und wenn es doch einmal funktionierte, dann hat man den eigentlichen Mechanismus nicht verstanden. Es gilt stets den biologischen Konflikt und das psychische Symptom zu unterscheiden. Oftmals wurde früher das psychische Symptom als Konfliktinhalt beschrieben. Dies stimmt jedoch oftmals nicht. Ich gehe an entsprechenden Stellen darauf ein.

Sucht man „den Konflikt“, sieht man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht. Denn alle psychischen Sensationen und Wesensregungen sind die Summe aller Programme, die laufen. Wir glauben zwar, die Kontrolle zu haben, doch wir werden nur gedacht. Es ist wie eine Sonnenbrille; alles ist in eine bestimmte Farbe getränkt (Konfliktaktivität auf Ebene der Psyche). Doch wenn man die Brille dauerhaft auf der Nase sitzen hat, bemerkt man sie bald gar nicht mehr. Man glaubt die Verdunklung und Färbung der Brille wäre normal. Einen dauerhaft aktiven Konflikt einer Person zu erfragen, ist aus diesem Grunde problematisch. Man stelle sich vor, man hätte seit frühester Kindheit eine Sonnenbrille auf der Nase sitzen und hat sich komplett an sie gewöhnt. Würde ich jetzt fragen „siehst du alles ein wenig verdunkelt?“, würde man dies wohl verwirrt verneinen, da man natürlich meint alles normal zu sehen. Und so haben wir alle zig Brillen auf der Nase, die zusammengenommen unsere Sicht auf die Welt formen, die in keinem Falle „normal“ ist. Wir sehen alles durch unsere konfliktive Brillenansammlung auf unserer Nase. So ergeben sich von Person zu Person völlig unterschiedliche Ideen darüber, wie man sich im Leben zu verhalten hat, was man tun sollte, was gut oder weniger gut ist, was Spaß macht, wie die Dinge sind. Das Weltbild eben.

Der Konflikt ist wie eine Klaviertaste, die angeschlagen wird, und die schwingende Saite ist das aktive Programm. Es ist die Folge des Tastenanschlages und klingt einfach. So kann ein Mensch auch sein ganzes Leben lang aggressiv sein oder vor bestimmten Situationen Angst haben, ohne zu wissen warum, weil der Tastenanschlag, der ihn aggressiv oder ängstlich machte, nicht im Bereich seines Bewusstseins liegt und niemals gelöst wurde. Würde die Taste zig Jahre später losgelassen, wäre die Grundaggression bzw. Grundangst dieser Person wie verflogen. Das gleiche gilt im Grunde für alle unsere Einstellungen, Sichtweisen und den Rest unseres Charakters.

Er ist die Summe der aktiven Konflikte. Er ist die Summe unserer Überlebens-strategien. Ein breitgefächerter Akkord, der sich über die gesamte biologische Klaviatur erstreckt. Doch wir selbst legen keinen Finger auf die Klaviatur; dies tut der Autopilot. Ob ein Finger von der Klaviatur genommen werden kann, ist auch nicht unsere Entscheidung.

Alle SBSe sind instinktive Reflexe. Wenn uns ein Stück Dreck ins Auge fliegt, wird das Auge sich direkt in einer großen Geschwindigkeit schließen. Unsere bewussten Gedanken kommen erst danach ins Spiel. „Oh, da flog mir was ins Auge, das tut weh, nochmal Glück gehabt…“ oder ähnliches. Kracht es neben mir plötzlich ganz laut, werde ich reflexartig die Augen weit öffnen, meinen Kopf rumdrehen und zusammenzucken. Wiederrum ist davon nichts unsere willkürliche Entscheidung, obwohl der Auslöser durch unser willkürliches Hören wahrgenommen wurde. Und in dieser Hinsicht sind alle SBSe genau diesen bekannten Reflexen entsprechend. Rutsche ich vollkommen unerwartet aus und drohe hinzufallen, greifen meine Arme automatisch nach Halt oder bringen sich in eine Position, um den Fall bestmöglich abzufangen. Wenn ich beginne zu realisieren, was gerade los ist, liege ich vermutlich schon auf dem Boden oder habe mich gerettet. Der Körper hat alles alleine gemacht.

Der Bereich des Bewusstseins und der Steuerung unseres Organismus, der unserer bewussten Kontrolle unterliegt, liegt deutlich hinter dem Großteil des Organismus, der im Autopilot unterwegs ist. Und dieser Autopilot gibt uns sogar vor, mit was sich unser Denken und Handeln beschäftigt. Dort setzt dann, in sehr begrenztem Rahmen, unsere Willkür ein, die jedoch auch im Grunde durch den Autopiloten vorgegeben bzw. suggeriert wird. Die Tatsache, dass es nur um Reflexe geht, entzieht auch diversen Konzepten den Boden, die darauf aus sind, das DHS zu vermeiden. Einerseits ist dies nicht möglich und andererseits wäre dies nicht wünschenswert, da die daraus resultierenden SBSe uns sehr dienlich sind.


Kritische Betrachtung des ersten biol. Naturgesetzes

Die ursprüngliche Erwartungshaltung hinter dem 1. biologischen Naturgesetz

Dr. med. Hamer nannte es zu Beginn der 80er-Jahre „Die eiserne Regel des Krebs“ und behält diesen Namen noch bis heute bei.

Mit dieser Bezeichnung gibt es jedoch einige Probleme, weswegen ich mir die Freiheit nahm, diesen umzuformulieren.

Ein Blick in die Historie

Zunächst einmal war Dr. med. Hamer zu Beginn seiner Forschung in der Erwartungshaltung, der Entstehung des Krebses auf die Spur zu kommen. An Sinnvolle Biologische Sonderprogramme (SBS) war zu diesem Zeitpunkt noch über ein Jahrzehnt nicht zu denken, denn er war ja ein normaler, an die fehlerhafte Natur glaubender Schulmediziner.

Folglich glaubte man damals noch immer lange Zeit an den bösen Krebs, man sah nur eine andere Ursache. Dies drückt sich auch darin aus, dass Dr. Hamer die Hamerschen Herde lange Zeit als „Kurzschluss“ oder „Feldeinbruch“ im Gehirn bezeichnete. Ebenso glaubte er, die Ursache sei psychisch bzw. seelisch. Eine Ansicht, die jetzt natürlich auch widerlegt ist, seit die Psyche als Symptomebene erkannt ist. Deswegen habe ich die falschen Kausalketten in der Erläuterung zum ersten Naturgesetz dargestellt – um zu verdeutlichen, dass diese reflexartigen Grundannahmen vieler Menschen nicht gültig sind.

Krebs?

Der Begriff „Krebs“ verliert seine Existenzberechtigung, wenn man die SBS kennt und weiß, dass jedes SBS ursprünglich durch ein DHS ausgelöst wird. Egal, ob es eine kleine Unterfunktion, einen Zellabbau, eine Überfunktion oder zum Beispiel ein großes Zellwachstum auslöst. Demnach ist der Begriff des Krebses nicht in einen biologisch exakten Kontext einzubetten.

Das Wort „Krebs“ beschreibt völlig unterschiedliche organische Geschehen und einmal wird ein und dasselbe Symptom als Krebs, ein andermal als Schwellung oder auch als Entzündung oder Geschwür bezeichnet. Diese gedachten Krankheitsbilder zu definieren, ist wie einen Pudding an die Wand zu nageln. Eine Erkenntnis, die nach den fünf biologischen Naturgesetzen sehr wichtig ist, ist infolgedessen, dass Bezeichnungen oder Etiketten für Symptome grundlegend keine Aussagekraft besitzen. Es zählt nur, was wirklich da ist. Und dort gibt es keine Trennlinie zwischen allen existierenden Symptomen, da sie alle nach ein und demselben Prinzip ablaufen, welches im 3. Naturgesetz beschrieben wird.

Und durch diese ursprüngliche Fehlannahme bedingt, nahm man lange an, dass diese Naturgesetze nur für die wackelpuddingartige Diagnose „Krebs“ gelten würden. Doch auch jedes kleine Alltagsgeschehen beruht auf dem gleichen Prinzip. Auch dies wusste Dr. Hamer zu Beginn seiner Forschungen für lange Zeit noch nicht. Er war in der Annahme, es ginge nur um „Krebs“.

In meinem Dokumentarfilm durfte ich mir von Neulingen in der Thematik einiges an Kritik anhören für ein Beispiel bezüglich der Speicheldrüsen. Es geht darum, dass eine Zitrone oder der Gedanke an eine einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Dieser biologische Impuls sorgt also für eine Überfunktion der Speicheldrüsen. Die Aussage im Film ist, dass man in genau diesem Moment „Speicheldrüsenkrebs“ habe. Natürlich polarisiert der Begriff „Krebs“ immer ungemein, weil damit meist der Tod oder zumindest ein großes Leiden assoziiert wird. Doch das Prinzip ist das gleiche. Der einzige Unterschied zwischen dem Speichelfluss und einem großen Wachstum der Speicheldrüsen liegt in der Intensität und der Laufzeit des Prozesses.

Dr. Hamer sprach jedoch stets von „Krebs“. Daher basieren Dr. Hamers Erklärungen stets auf sehr heftigen, ausufernden Symptomen, die weit jenseits der alltäglichen Geschehen von uns allen sind. Dr. Hamer formulierte auch, dass ein DHS sehr selten sei. Dies stimmt durchaus, aber wir starten jeden Tag hunderte oder tausende SBSe durch Schienen und Rezidive. Doch nicht jedes SBS macht „Krebs“. Sogar wenn wir tagtäglich kleine DHSe erfahren passiert organisch nichts Außergewöhnliches. Denn die meisten Situationen werden umgehend intuitiv gelöst, indem wir einfach unseren Willen durchsetzen, etwas direkt offen aussprechen oder eine bestimmte Handlung vollziehen. Oder aber die Situation stellt sich ohnehin direkt wieder als ungefährlich heraus.

Die Voraussetzungen des DHS (hochakut-dramatisch, isolativ, unerwartet) sind natürlich einerseits keine messbaren Größen, sondern können nur erfahren und erspürt werden. Andererseits sind sie auch auf der Prämisse des „Krebs“ formuliert. Das heißt, basierend auf den Patientenfällen, die Dr. Hamer zu Gesicht bekam, leitete er sich die drei DHS-Parameter ab. Da er sich jedoch vornehmlich mit „Krebs“-Patienten befasste, bekam er fast nur Menschen zu Gesicht, die Konflikte von sehr langer Laufzeit und absolut hoher Intensität hatten. In diesen Fällen stimmen die drei Parameter mit Sicherheit immer.

Doch wo zieht man die Trennlinie? Ab wann gilt ein Geschehen als unerwartet, als isolativ oder als hochakut-dramatisch? Ist es einfach ein flüssiger Verlauf von sehr geringer bis sehr großer Dramatik und das SBS würde mit der jeweiligen Intensität laufen? Ist ein gewisser Grad von Dramatik wirklich notwendig, um das SBS erstmalig zu starten? Fragen, die im Alltag keine Rolle spielen. Denn der Fakt, dass ein bestimmtes SBS läuft, lässt uns wissen, dass ein bestimmter Konfliktinhalt auf jeden Fall vorgelegen haben muss. Dann ist es mehr oder weniger auch egal, ob es ein DHS, ein Rezidiv oder eine Schiene war.

Im Alltag erleben wir jedoch sehr viele SBSe, deren Ursache jedoch in den meisten Fällen von kaum jemandem mit diesen drei Kriterien beschrieben werden würde. Denn es ist oft eine kleinere Intensität und die Programme sind womöglich nur für kurze Momente notwendig. In der Regel handelt es sich dabei ohnehin um Rezidive oder Schienen; nicht um neue (noch nie zuvor erlebte) Konfliktinhalte.

Daher halte ich es für wichtig, sich zu vergegenwärtigen, dass die Intensität eines Programmes mit der Intensität des Konflikterlebnisses zunimmt, dass es womöglich keine Trennlinie gibt, dass sehr viele vermeintliche biologische Normalprogramme eigentlich doch Sonderprogramme sind und dass das DHS im Kern ein völlig normaler archaisch biologischer Impuls ist. Natürlich gibt es viele „Normalprogramme“, die nicht nach den von Dr. Hamer beschriebenen Naturgesetzen verlaufen, doch viele scheinbare Normalprogramme tun es doch, weil sie eigentlich SBSe sind. Wie im Beispiel der Speicheldrüsenaktivität, wenn man in eine Zitrone beißt oder an eine denkt.

Wie zum Beispiel auch jenes, welches man bei der Frau als „Menstruation“ kennt. Während der völlig normale und biologische Konflikt des „Ich-will-schwanger-seins“ aktiv ist, wird die Gebärmutterschleimhaut aufgebaut. Und wenn der biologische Schwangerschaftswunsch durch die folgende Hormonveränderung nachlässt, werden die aufgebauten Zellen abgebaut und blutig ausgeschieden. Ein Prozess der exakt nach dem im dritten Naturgesetz beschriebenen Mechanismus abläuft, wie man später sehen wird. Wenn der Schwangerschaftswunsch nicht nachlässt, wird das Gewebe auch immer weiter aufgebaut.

Das, was in den Erläuterungen zum ersten Naturgesetz als „biologischer Code“ bezeichnet wird, ist hier maßgeblich. Wir scheinen schon ein Bündel von vorgegebenen Schienen oder Rezidiven mit auf den Weg bekommen zu haben; eventuell auch von den Eltern übertragen. Denn wir können nicht für jeden Regulationsmechanismus im Körper beim ersten Mal ein DHS erleben, ohne welches das Programm sonst niemals starten würde. Viele Programme laufen einfach so, ohne dass wir eine persönliche Vorgeschichte hätten. Die Biologie einer jungen Frau sagt stets, dass sie schwanger werden „will“. Natürlich findet sie verstandesmäßig sehr viele Gegenargumente, dass sie final der Meinung ist, kein Kind bekommen zu wollen. Doch dies sind nur unsere gesellschaftlichen Umstände, die den biologisch stets vorhandenen Kinderwunsch überdecken. Ängste finanzieller Art, dass man noch zu jung sei, dass man erst studieren muss, dass der Vater des Kindes unzuverlässig sei, Angst vorm Krankenhaus, vor der Geburt… und viele mehr. Der Biologie sind alle diese gedachten Probleme egal, der Drang nach Arterhaltung steht dem immer entgegen. Zum Beispiel liegt der Kinderwunsch auf einer Skala von 1 bis 10 bei 10. Die Ängste vor der Geburt, vor Schwangerschaftsstreifen, vor Unfreiheit und der finanziellen Lage sind zusammengenommen 12. Im Endeffekt liegt der gedachte Kinderwunsch dann nur noch bei -2. Ich führe dies so detailliert aus, weil ich für Aussagen wie „jede feminine Frau will immer schwanger werden“ stets Widerspruch ernte, bevor ich die Hintergründe erkläre.

Dass schon kleine Mädchen gerne Vater-Mutter-Kind oder mit Puppen spielen zeigt auch, dass das Bedürfnis, sich um jemanden zu sorgen, schon von frühester Kindheit an da ist.

Doch zurück zur Frage der Intensität. Dr. Hamers Vorgehensweise in der Forschung basiert(e) sehr auf dem Auswerten von CCTs, in denen man natürlich die kleinen Alltagsgeschehen nicht oder kaum sieht, und die Menschen kamen zu ihm eher mit lebensbedrohlichen Symptomen als mit Lappalien. Dabei blieb sehr vieles auf der Strecke. In seinen Erläuterungen ist dementsprechend stets nur von Zellgeschehen zu hören. Die unmittelbaren Funktionsänderungen finden keine oder nur sehr selten Erwähnung, da sie halt kein „Krebs“ sind, also keine großen und gefährlichen Ausnahmesymptome.

So blieb oftmals auch das Verständnis des biologischen Sinnes auf der Strecke. Denn er spricht bei der Erklärung des biologischen Sinnes stets von dem Sinn der Zellveränderungen. Doch was bringt es mir beispielsweise in einer akuten Todesangstsituation, dass ich innerhalb von fünf Wochen vergrößerte Lungenalveolen habe? Nichts. Denn der Sinn liegt in der Funktionssteigerung, die noch in der gleichen Sekunde eintritt.

Aus wissenschaftlicher Sicht ist es sicherlich richtig, sich nur an großen Zellgeschehen zu orientieren. Denn je drastischer die Zellveränderung ist, desto größer sind auch die Zusammenhänge zum Konflikterleben. Bei kleinen Alltagsgeschehen sind dementsprechend die Symptome und das Konflikterleben sehr viel kleiner und schwerer zu ermitteln. Insbesondere beim Konflikterleben bekäme man somit Probleme mit der Wissenschaftlichkeit und würde ins Schwimmen geraten. Denn das Empfinden eines Menschen ist nicht mit technischen Apparaten messbar.

Was also geschieht, ist, dass man die eindeutigen Zusammenhänge, hergeleitet aus sehr schwerwiegend verlaufenen SBSen, herunterrechnet, dass somit durch die Entdeckung auch jedes noch so kleine Symptom verstehbar und erklärbar wird.

Um auch bei kleinen alltäglichen Symptomen die Wissenschaftlichkeit zu wahren, bedarf es einer gut strukturierten Hypothese und einer Gegenprobe. Wenn man meint zu wissen, welche Sache ein Programm bedingt, dann kann dies mit Tests überprüft werden. Kommt zum Beispiel das Symptom X immer zu einem gewissen Zeitpunkt, nachdem ich Sache Y getan habe und sonst nie – und dies ist beliebig oft reproduzierbar – dann ist die Wahrscheinlichkeit der Richtigkeit der These astronomisch hoch.

Diese Erklärungen ist da, um größere Missverständnisse zu vermeiden und für Klarheit bezüglich scheinbarer Inkompatibilitäten mit Dr. Hamers Erklärstrukturen vorzubeugen.







2. Biologisches Naturgesetz

Das 2. biologische Naturgesetz ist das Gesetz der Zweiphasigkeit aller Sinnvollen Biologischen Sonderprogramme (SBS) sofern es zur Konfliktlösung (CL) kommt.

Erläuterung – vegetatives Nervensystem:
Um das Gesetz der Zweiphasigkeit verstehen zu können, bedarf es zunächst einiger Erläuterungen zum Normalzustand und zum Vegetativum.

Unsere Tagesform wird von unserem unwillkürlichen Nervensystem (Vegetativum) gesteuert. Das Nervensystem hat zwei Ausprägungen.

Die normale Tagesphase ist die sogenannte Sympathicotonie

Ihr Gegenspieler ist die Vagotonie

Das Vegetativum befindet sich normalerweise im harmonischen Gleichklang Sympathikotonie und Vagotonie verdrängen sich relativ gleichmäßig im Tag-Nacht-Rhythmus. Dieser Zustand heißt Normotonie. Dabei gleichen sich die Flächen immer gegenseitig aus.



Die normale Ausgleichsbewegung merken viele besonders am Wochenende oder im Urlaub, wenn sie „mal wieder richtig ausschlafen“ können.

Einen Rhythmus von zwölf Stunden Wachsein und zwölf Stunden Schlafen haben im Grunde nur ganz kleine Kinder. Vermutlich durch die zunehmende Konfliktzahl, verschiebt sich der Rhythmus zu längerer Wachzeit.

Sympathicotonie:
In der Sympathicotonie ist der Organismus in höchster Aktivität und Alarmbereitschaft.

Dies bedeutet:
-Erhöhte Ausschüttung der Stresshormone (ACTH, Cortisol, Adrenalin, Thyroxin ua.)
-Hoher arterieller Blutdruck (durch verengte Blutgefäße; dadurch kalte Hautoberfläche)
-Hoher Puls
-Ein- und Durchschlafstörungen, nur Etappenweiser Schlaf
-Energiereserven werden verbraucht

Vagotonie:

In der Vagotonie ist der Organismus in der Entspannung.
Es wird regeneriert, Energiereserven werden wieder aufgefüllt.

Dies bedeutet:
-Verringerte Ausschüttung der Stresshormone (ACTH, Cortisol, Adrenalin, Thyroxin ua.)
-Niedriger arterieller Blutdruck (durch geweitete Blutgefäße; dadurch warme Hautoberfläche)
-Körperliche Entspannung, Trägheit, Müdigkeit
-Langsamer Puls
-Ressourcen werden wieder hergestellt
-Verdauung findet statt
-Antriebslosigkeit

Unterscheidung – genereller Tonus und SBS-Tonus
Im Moment des biologischen Konfliktes passieren zwei Dinge.

  1. Der Organismus wird in eine Dauer-Sympathikotonie versetzt, die solange anhält, bis der zugrundeliegende Konflikt gelöst oder gegenstandslos wird. Wird der Konflikt schwächer, geschieht gleiches auch mit der Sympathikotonie.
  2. Ein spezifisches SBS wird gestartet, das für die empfundene biologische Konfliktnuance zuständig ist. Gingen wir von einem biologischen Verhungerungskonflikt aus, würde nun das SBS der Leber dauerhaft in seinem sympathikotonen SBS-Zustand arbeiten. Dies sähe im Schema aus wie folgt:



Dies darf nicht mit der generellen Sympathikotonie verwechselt werden. Die Dauersympathikotonie des spezifischen SBS läuft davon getrennt. Man ist also insgesamt nicht pausenlos „auf 180“ und kriegt nicht keine Sekunde mehr Ruhe.

Denn es wird, wie in Punkt 1. beschrieben, pauschal bei jedem Konflikt eine generelle Sympathikotonie, mit den oben aufgeführten Symptomatiken, eingeleitet. Also erhöhte Ausschüttung von Stresshormonen, Engstellen der peripheren Blutgefäße usw.

Bereinigt und kombiniert sieht der Verlauf des generellen Tonus ab dem Konfliktmoment also in etwa so aus:



Der normale Tag-Nacht-Rhythmus wird also lediglich „nach oben“ (in sympathikotone Richtung) verschoben. Man ist nach wie vor tagsüber aktiver und nachts müder. Man schläft nachts noch immer, man kriegt lediglich weniger Ruhe.

Erfährt man bei normaler Tagesfitness einen Konflikt, wird man ab diesem Moment noch sehr viel fitter sein (Ausnahme: SBS der Nebennierenrinde). Aktiviert sich ein SBS spät abends, wenn man schon müde ist, wird man nun schlagartig immerhin eine normale Tagesfitness erreichen.

Nach der Konfliktlösung passiert das Gegenteil. Der Tag-Nacht-Rhythmus wird Richtung Vagotonie verschoben. Man ist generell sehr viel vagotoner und auch tagsüber weniger kraftvoll und tendenziell eher zum Bett hingezogen.

Der generelle Tonus beeinflusst die spezifischen SBS-Symptome. Sympathikotone SBS-Symptome werden tagsüber also stärker und nachts schwächer. Vagotone SBS-Symptome werden nachts verstärkt und nehmen tagsüber ab.

Im Folgenden eine detaillierte Erläuterung der Zweiphasigkeit, von der das zweite Naturgesetz handelt. Die Phasen im Einzelnen:



Der normale Tag/Nacht-Rhythmus im ausgewogenen Gleichklang. Diesen Zustand gibt es nur theoretisch, weil jeder von uns immer Sinnvolle Biologische Sonderprogramme (SBS) in zweistelliger Anzahl in unterschiedlichen Phasen laufen hat – seien es auch nur wenig intensive Prozesse oder konfliktive Zustände, an die man sich derart gewöhnt hat, dass man sie kaum noch getrennt wahrnehmen kann, sondern nur die Summe aller Programme als seinen Charakter wähnt. Die perfekte Ausgeglichenheit existiert in der Realität also nicht und ist nur theoretisch vorhanden.

Das einzelne Organ kann jedoch im Gleichklang sein und wird dann erst mit Beginn seines SBS in seiner CA-Phase daueraktiv.

Die konfliktaktive Phase (CA)
(CA = lat. conflictio activus, konfliktaktiv)



Die CA-Phase beginnt mit dem DHS und ihre Intensität entspricht der derzeitigen Dramatik des Konfliktes. In der CA-Phase ist das jeweilige SBS notwendig.

Dauer: Die konfliktaktive Phase dauert an, bis der Konflikt gelöst wird oder bis das Individuum stirbt.

Psychische Symptomatik: Grübeln über das Konfliktthema, suchen nach Lösungsmöglichkeiten, man sieht die Welt durch die konfliktive Brille. Alles wird in Verbindung mit dem Konflikt gebracht. Je intensiver der Konflikt ist, desto weniger kann man sich mit anderen Dingen befassen oder ablenken.

Diverse Sorten von Ängsten finden hier statt. Ängste dürfen nicht mit dem DHS verwechselt werden. Der Konflikt ist die Ursache für die Angst. Die Angst oder der Stress selbst sind Symptom der aktiven Phase. In einer Normotonie hätte man keine Ängste; und Ängste bewirken keinen Start eines SBS.

Diesen Text zu lesen ist Zeichen einer CA-Phase. In kompletter Gelöstheit würde man dies nicht tun. Man liest ihn, weil man irgend eine Möglichkeit der Lösung darin sieht.

Hirn-Symptomatik: Scharfrandiger, konzentrischer Hamerscher Herd im Hirnareal, das dem Konfliktinhalt entspricht. Der Hamersche Herd gibt Auskunft über das betroffene Organ und den Konfliktinhalt.

Körperliche Symptomatik: Einerseits eine generelle Sympathikotonie, wie vorhin beschrieben. Andererseits ist nun das jeweilige SBS, das dem Konfliktinhalt entspricht, in seinem sympathikotonen Zustand.

Die Grafik der Zweiphasigkeit beschreibt vom DHS bis zum Ende der PCL-B-Phase den Verlauf des spezifischen SBS.

Hinweis: Erst das dritte biologische Naturgesetz erklärt, wie sich welches Organ in den unterschiedlichen Phasen genau verhält. Grundlegend gibt es in der CA-Phase die beiden Richtungen der Unterfunktion und der Überfunktion. Je nach Hirnteil geschieht das eine oder das andere.

Vorsicht: Vereinzelte SBSe stehen der generellen Sympathikotonie entgegen. Wie zum Beispiel das SBS der Nebennierenrinde, die in der aktiven Phase eine sinnvolle Verminderung der Kortisolausschüttung macht, wodurch man müder wird. Der biologische Sinn liegt hier im Ausbremsen des Individuums, während es bewusst etwas Falsches tut bzw. sich auf dem falschen Weg befindet oder etwas tut, das es nicht will.Verallgemeinerungen zum generellen Befinden in unterschiedlichen Phasen sind fast immer unwahr. Die gängigsten Missverständnisse folgen am Ende dieses Textes.

Die konfliktgelöste Phase A (PCL-A)
(PCL = lat. post conflictolyse, nach Konfliktlösung)




Die PCL-A-Phase beginnt mit der Konfliktlösung (CL) (Details auf der nächsten Seite). Sie ist in etwa so intensiv verlaufend wie die konfliktaktive Phase (CA), nur in vagotone statt in sympathikotone Richtung. Ab der PCL-A ist das SBS nicht mehr notwendig.

Dauer: PCL-A dauert halb so lange wie die CA-Phase, es sei denn die CA-Phase ging länger als sechs Wochen. In dem Falle dauert die PCL-A-Phase drei Wochen und der Rest verteilt sich auf die PCL-B. Die PCL-A dauert maximal drei Wochen, weil dies die Dauer ist, die der Hirnprozess benötigt. Dieser Wert betrifft den Menschen und kann bei Tieren stark variieren.

Psychische Symptomatik: Man ist „wie erlöst“ bezüglich der Konfliktthematik. Gelöstheit und Ablenkungsfähigkeit. Der Appetit und die Schlaffähigkeit kommen entweder jetzt zurück oder in der PCL-B. In der PCL-A hat man aber, speziell durch die Schwellungssymptome bedingt, einen eher schlechten Schlaf.

Hirn-Symptomatik: Starke Flüssigkeitsansammlung in und um den ehemaligen Hamerschen Herd, der nun nicht mehr zu sehen ist. Dies kann druckbedingt zu einschränkenden Hirnsymptomatiken führen. Das vom Relais gesteuerte Organ kann (starke) Funktionsausfälle haben. Ebenso die benachbarten Hirnrelais und die von ihnen gesteuerten Organe. Im weiteren PCL-A-Verlauf kommt es zur Anreicherung von Narbengewebe (Glia). Die Wassereinlagerung ist zunächst intrafokal (innerlich beim Zentrum), im Verlaufe der PCL-Phase wird sie mehr perifokal (nach außen hin) gelegen sein.

Körperliche Symptomatik: Der Organismus wird in Dauervagotonie versetzt, Kraftlosigkeit, Ruhebedürfnis, Appetit weiterhin vermindert, Einschlafprobleme verringern sich.

Das spezifische vom Konfliktinhalt betroffene Organ lagert Wasser ein. Dadurch gibt es eine Unterfunktion oder auch Fehlfunktionen.

Rechenbeispiele zur Dauer der PCL-A-Phase:

– Dauert die CA-Phase 3 Wochen, dauern PCL-A und PCL-B jeweils 1,5 Wochen.

– Dauert die CA 6 Wochen, dauern PCL-A und PCL-B jeweils 3 Wochen.

– Dauert die CA 12 Wochen, dauert die PCL-A 3 Wochen und die PCL-B 9 Wochen.

Es gibt Ausnahmen: Die embryonalen Gewebe des Mesoderms beanspruchen immer eine neunmonatige PCL-Phase, unabhängig von der Dauer der CA-Phase.

Viele Ausnahmen gibt es bei sehr kurzen Konfliktlaufzeiten im Sekundenbereich, die dann trotzdem PCL-Phasen nach sich ziehen, die Stunden oder Tage dauern.

(Dies hier sind alles auf Erfahrungswerten basierende Regeln, keine Naturgesetze)

Vorsicht: Die Konfliktlösung (CL) ist meist weniger eine Lösung, es ist vielmehr der Moment, in dem das SBS nicht mehr notwendig ist. Es kann als Konfliktlösung empfunden sein, muss aber nicht. Die Suche nach einer Konfliktlösung kann also dementsprechend auch ins Leere laufen.Übrigens: Die Kriterien der CL entsprechen in etwa denen des DHS. Die CL ist ebenso immer unerwartet und kann nicht bewusst herbei geführt werden. Wie beim DHS kann man nur die Umstände ein wenig ändern, so dass ein Eintreten der CL wahrscheinlicher wird. Man kann sich aber weder einen Konflikt erschaffen noch kann man seine Konflikte lösen. Der oft zu hörende womögliche gutgemeinte Ratschlag „Lös deine Konflikte“ ist alles andere als zielführend. Realistisch ist meist eher das Meiden von Schienen oder Rezidiven; zumal die meisten Prozesse ohnehin nur rezidivierend verlaufen (Details folgen im fünften Naturgesetz). Die CL ist im Empfinden so intensiv wie das DHS, nur in die andere Richtung. So unangenehm und schrecklich sich das DHS anfühlt, so schön und erlösend ist die CL.

Die epileptoide oder epileptische Krise (EK)



Die EK beendet die PCL-A und ist durch den nun stattfindenden Hirnprozess bedingt. Die Intensität der „Epi-Krise“ hängt von der Dauer und Intensität der CA-Phase ab. Die Krise ist epileptisch, wenn das SBS die Motorik von Muskulatur betrifft. Bei allen anderen Geweben ist sie epileptoid (epileptisch-ähnlich).

Die EK leitet die Rückkehr zur Normalität ein und bedingt nun die Ausscheidung aller Flüssigkeitseinlagerungen, die zum jeweiligen SBS gehören.

Psychische Symptomatik: Erneutes Empfinden der CA-Phase. Oder wie Dr. Hamer sagt: Man durchlebt den Konflikt nochmal im Zeitraffer.

Hirn-Symptomatik: Wassereinlagerungen im Gehirn und am Organ werden ausgeleitet.

Körperliche Symptomatik: Wiederholt starke Aktivität bzw. Sympathikotonie. Die spezifischen Symptome der CA-Phase kehren wieder, jedoch sehr viel intensiver. Die Kurve in Abb. 21 könnte bei der EK durchaus auch viermal so hoch gezeichnet sein wie die der CA.

Übrigens: Die Dauer der Epi-Krise hängt vom betroffenen Gewebe ab und bewegt sich zwischen wenigen Sekunden und vier Stunden. Genaue Erläuterungen im Kapitel zu den Kriterien der Gewebsarten.

Die konfliktgelöste Phase B (PCL-B)




In der PCL-B wird das eingelagerte Schwellungswasser aus Gehirn und Organ ausgeschieden. Dies kann z.B. durch Urinieren, Schwitzen oder Erbrechen geschehen. In den Atemwegen wird es rausgehustet, aus der Nase läuft es raus oder verstopft diese, so dass man sie putzen muss.

Körperliche Probleme, die durch die Schwellungen bedingt waren, verbessern sich nun rapide.

Dauer: Die PCL-B dauert so lange wie die Restzeit, die die PCL-A „übrig gelassen“ hat. Sie geht sanft in den Normalzustand über, so dass das Ende nicht exakt sondern nur grob bestimmt werden kann.

Psychische Symptomatik: Gelöstheit, eventuell ausgebliebener Appetit und Schlaffähigkeit kommen zurück, da die schwellungsbedingten Einschränkungen nun abnehmen.

Hirn-Symptomatik: Am Hamerschen Herd wird Glia (Bindegewebe) eingelagert, wodurch sich das Gewebe verfestigt und vernarbt. Die Narbe bleibt als Restzustand bestehen. Im Gegensatz zur PCL-A ist die Schwellung in der PCL-B nun mehr perifokal (äußerlich) statt intrafokal (innerlich).

Körperliche Symptomatik: Durch Flüssigkeitsausscheidungen reduzieren sich die Schwellungen.

Je nachdem welches SBS notwendig war, gibt es spezifische Regenerations-symptome (Vernarbungen, Verzystungen usw.), die als Restzustand bestehen bleiben. Details dazu im 3. Naturgesetz. Es stimmt in keinem einzigen Falle, dass am Ende des Programmes alles wieder im Urzustand wäre. Dieser Fehlglaube entspringt der nun folgenden dargestellten überholten Vorstellung.




Durch die Entdeckung der konfliktiven Zusammenhänge, gemixt mit dem alten Krankheitsweltbild, ergab sich zunächst die dargestellte unkorrekte Idee, die auch Menschen teilen, die sich schon lange Zeit mit Dr. Hamers Entdeckung beschäftigten:

Man glaubte fälschlicherweise, dass der Konflikt zur Krankheit oder speziell dem „Krebs“ führe, und die Lösung des Konfliktes zur Heilung davon. Dies hat jedoch fast gar nichts mit den tatsächlichen Erkenntnissen zu tun, die sich aus den fünf biologischen Naturgesetzen ergeben, wie sich im Verlaufe des Buches zeigen wird.

Die Begriffe „Krankheit“, „Krebs“, „Heilung“ usw. basieren auf einer Weltanschauung, die mit jener der Fünf Biologischen Naturgesetze nicht kompatibel ist. Man kann also bei der Beschäftigung mit dieser Thematik nicht ein ihr entgegenstehendes Vokabular nutzen.

Weitere Erklärungen zu speziell dem hier dargestellten Mythos folgen in den Erläuterungen zum fünften Naturgesetz.

Genauso unwahr sind Vorstellungen wie „Krank ist man in der Heilungsphase“. Diese durchaus verbreiteten Ansichten sind auf mehreren Ebenen falsch und haben mit den fünf biologischen Naturgesetzen nichts zu tun. Krankheiten können (aber müssen nicht) in jeder Phase eines SBS entstehen und eine „Heilungsphase“ gibt es nicht wirklich.

Weitere Darstellungen
Einfluss eines SBS auf den generellen Tonus:
Schema-korrigiert würde es etwa so aussehen, dass das normale Auf und Ab des Tag-Nacht-Rhythmus nach oben (CA) oder nach unten (PCL) verschoben würde:



So ergibt sich in der CA-Phase sehr wohl noch Schlaf, nur deutlich weniger. Und in der PCL-Phase gibt es sehr wohl noch aktive Phasen, jedoch sind diese verkürzt.

Gemischte Innervation:
Der monozyklische Verlauf ist, wie die Normotonie, auch nur sehr theoretisch, weil wir stets viele SBS parallel laufen haben die alle die Kurve beeinflussen.
So spricht man, wenn man mit einem Programm aktiv und einem anderen gelöst ist, von einer gemischten Innervation:



Nach Lösung von Konflikt 1 sieht man einen recht durchschnittlichen Kurvenverlauf, der jedoch nicht so angenehm ist wie er aussieht. Denn habe ich z.B. eine Hand im Backofen, die andere in der Tiefkühltruhe habe ich durchschnittlich zwar warm, doch die Sache ist wie bei dieser gemischten Innervation ähnlich gelagert, da mir in real trotzdem eine Hand verbrennt und die andere erfriert.

Aus dieser Grafik läßt sich ebenfalls erahnen wie komplex und verwoben die Kurve aussieht, wenn man SBS in zweistelliger Anzahl (statt wie hier nur 2) laufen hat, wie es in der Realität quasi jedem Menschen ergeht.

Transformiert:
Jede Person hat auch einige heruntertransformierte SBS.
Das heißt ungelöste Konflikte sind zunächst hochdramatisch, verlieren dann jedoch über Monate oder Jahre an Konfliktintensität. Sie sind im Hinterkopf jedoch immer präsent.



Das jeweilige Programm bleibt über Jahre oder Jahrzehnte auf niedrigem Niveau bestehen. Es macht sich organisch kaum bemerkbar und prägt in erster Linie die generelle Sicht auf Dinge wie das Leben, Familienstrukturen oder Beziehungen zu anderen Personen (je nachdem worum es im Konfliktthema geht, alles ist möglich).

Einwirkungen auf das Vegetativum:
Es gibt diverse Möglichkeiten auf die Kurve sowohl der aktiven als auch auf der gelösten Phase einzuwirken.
Dies wird insbesondere oft in Anspruch genommen, wenn man sich in einer PCL-A Phase befindet, da dort die meisten störenden oder auch gefährlichen Symptome auftauchen.
Im folgenden Beispiel wird eine PCL-A-Phase durch sympathicotone Einwirkung gedrosselt:



Dadurch wird die Lösungsphase nicht nur weniger intensiv sondern auch zeitlich verlängert, da die Fläche im Endeffekt immer gleich bleibt.
Eine vagotone Einwirkung würde die PCL intensivieren und verkürzen.
Eine konfliktaktive Phase würde durch vagotone Einwirkung weniger intensiv laufen aber gleichzeitig die Handlungsmöglichkeiten zur Konfliktlösung einschränken.

Sympathicotone Einwirkungen sind zum Beispiel:
Kalte Umschläge oder Eisbeutel, Koffein, Cortison, Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin, Jod, Vitamin C, Aspirin,  Ritalin, Zytostatika, DHS, jede Art von Gift,…
Vagotone (beruhigende) Einwirkungen:
Heißes Bad, Saunagang,ACE-Hemmer, Beta-Blocker,                Alkohol, Baldrian, Cannabis, Beruhigungsmittel…

Definition von Konfliktmasse
Wenn in der Folge von der Konfliktmasse die Rede ist, dann ist damit stets der Faktor aus Intensität und Dauer gemeint.

Die Intensität ist die derzeitige Stärke des Konfliktes. Die Dauer ist die Zeit, die der Konflikt schon aktiv ist. Multipliziert ergeben sie die gesamte Fläche, die sich als Konfliktmasse „über dem Strich“ (sympathikoton) angehäuft hat.

Die Konfliktmasse ist also mathematisch ausgedrückt das Produkt aus Intensität und Dauer: Dauer x Intensität = Konfliktmasse



 
Dabei gilt es zu beachten, dass wir die Intensität real nicht wirklich messen können, und dass sie sehr variabel ist. Man kann lediglich die Gesamt-Sympathikotonie messen, nicht jedoch die des einzelnen SBS. Somit ist die Intensität immer eine subjektive Angabe und kann lediglich durch eventuelle korrelierende organische Symptome der CA-Phase genauer bestimmt werden, in dem man deren Stärke misst.

 
Die Dauer kann exakt erfasst werden, aber aufgrund der ungenauen Intensitätsfrage können wir nur eine grobe Ahnung von der tatsächlichen Konfliktmasse bekommen, die man also nur mit Erfahrung und Fingerspitzengefühl erfassen kann.

 
Aufklärung alter und verbreiteter Vereinfachungen
 
Ich möchte einige weitere häufige Missverständnisse und nicht ganz korrekte Darstellungen anderer didaktischer Systeme zu den fünf biologischen Naturgesetzen aufgreifen, die regelmäßig für grobes Fehlverständnis sorgen. An dieser Stelle speziell jene, die das zweite Naturgesetz betreffen.

 
– Die PCL-Phase ist nicht als Heilung oder Heilungsphase zu verstehen. Sie ist auch nur bedingt als „Reparaturphase“ zu verstehen. Die Vorstellung der „Heilung“ basiert auf der alten Vorstellung, dass die CA-Phase eine Krankheitsphase wäre. Dies kann man noch in alten Schriften und Grafiken von Dr. Hamer finden. Diese Vorstellung ist jedoch durch das fünfte biologische Naturgesetz nun widerlegt.

 
Demnach ist jeder Prozess neutral zu betrachten und grundlegend überhaupt nicht mit Krankheiten in Verbindung zu bringen. Es handelt sich lediglich um biologisch notwendige Funktionsänderungen des Organismus.

 
Ebenso wird in der PCL, wie schon bei der Darstellung der PCL-B erwähnt, nicht alles wieder in den Urzustand zurück versetzt, wie oft angenommen wird, denn diverse Formen von Narben gibt es in jedem Falle. Die PCL-Phase hat auf jeden Fall mit einer „Heilung“ erst einmal nichts zu tun.

 
Sie ist nur das, was ihr Name sagt: eine konfliktgelöste Phase. Eine Phase, die nach der Lösung des Konfliktes startet und deren Ablauf wertfrei ist. Es geschehen bestimmte Dinge, abhängig von der Art der Gewebskategorie, zu der das SBS gehört. Ganz neutral. Manchmal verdient der dort stattfindende Prozess es durchaus, als Reparatur bezeichnet zu werden, aber nicht immer.

 
– Oft heißt es, man könne nach der Konfliktlösung endlich wieder sehr gut schlafen und hätte wieder guten Appetit. Dies stimmt zwar oft, oft ist es jedoch auch nicht richtig, da die häufig sehr einschränkenden Symptome der PCL-A-Phase genau dies verhindern. So verbringt man in der PCL-A oft schlaflose, schmerzreiche oder schweißreiche Nächte, je nachdem welches SBS oder welche SBS-Kombination läuft. Man schläft dann tendenziell erst spät nachts ein und schläft bis nach Mittag.

 
-Eine andere oft verwendete Vereinfachung ist die Einteilung der CA-Phase und PCL-Phase in „kalte und warme Hände“. So soll man demnach in der aktiven Phase kalte und in der gelösten Phase warme Hände haben. Dies kann stimmen, muss aber nicht. Die Temperatur ergibt sich unter anderem aus der Summe aller Programme. Wenn 20 Programme aktiv und 15 gelöst sind, wird man keine besondere Temperatur feststellen können. Und dies ist eher der Normalfall. Das Engstellen der Gefäße in Sympathikotonie bedingt die kalten Hände physiologisch.

 
Es gibt obendrein noch andere Programme, die Einfluss auf die Hauttemperatur haben. So würde das SBS der linken Herzkammer in der PCL-Phase für eine geringere Durchblutung der Hände sorgen, wodurch sie in der gelösten Phase kalt werden würden – also genau das Gegenteil zur vereinfachten These. Die linke Herzkammer, die das Blut in den Körperkreislauf pumpt, macht in der PCL-A-Phase nämlich eine schwellungsbedingte Unterfunktion, so dass das Blut vielleicht nur in geringer Menge bis in die letzten Gefäße kommt, vor allem nicht in die am weitest entfernten – Hände und Füße – wodurch diese kälter wären. Auf der anderen Seite sorgt das SBS des Thalamus in der CA-Phase für Hitze, was auch der eingangs erwähnten These widerspricht.

 
– Eine weitere nicht ganz korrekte Vereinfachung ist jene, dass man in der aktiven Phase fit und in der gelösten Phase müde sein soll. Dies stimmt auch nur mit Einschränkungen. Beispielweise sorgt das SBS der Nebennierenrinde in der aktiven Phase für erhebliche Müdigkeit, weil dadurch die Kortisolproduktion stark reduziert werden kann, so dass man innerhalb einer Sekunde völlig kraftlos wird; z.B. wenn man etwas tun muss, auf das man überhaupt keine Lust hat; wenn man den für sich „falschen Weg“ gehen muss oder das Gehen des „richtigen Weges“ verhindert wird. Der Körper bremst einen mit dem SBS auf diesem „falschen Weg“ aus. Das Programm wird im Regelwerk des Neu-Mesoderms genauer beschrieben.

 
Ebenso das SBS der Alpha-Langerhans-Zellen. Bei ihm wird die Produktion von Glucagon gemindert. Man „unterzuckert“ und wird in der CA schwach.

 
Darüber hinaus kann jedes SBS, das mit großer Intensität läuft, nach längerer Zeit zur Erschöpfung führen. Man muss also sehr vorsichtig sein, in welche Phase man oberflächliche Symptome wie Müdigkeit und Körpertemperatur packt, weil alles durch unterschiedliche Parameter beeinflusst wird.

 
– Der Puls wird unabhängig vom Vegetativum auch von den periinsulären Relais reguliert. Dr. Hamer beschreibt die beiden Relais als die Zügel des Herzens. In der CA-Phase sehen wir dort einen dauerhaft erhöhten (linkshirnig) oder dauerhaft niedrigeren Puls (rechtshirnig). Immer einen niedrigen Puls zu haben, hat also nichts mit Vagotonie zu tun. Es ist eine Daueraktivität des rechtsperiinsulären Relais, welches der Hauptmechanismus zur Gruppenstrukturierung ist; die meist dauerhafte Zuweisung des Platzes in der Hierarchie der Gruppe.
 



3. Biologisches Naturgesetz

Das 3. biologische Naturgesetz ist das “Ontogenetisch bedingte System der Sinnvollen Biologischen Sonderprogramme”.

Aus organischer Sicht ist das dritte biologische Naturgesetz der Dreh- und Angelpunkt. Es erklärt, wie die unterschiedlichen Gewebe im Körper sich in ihrer CA- und PCL-Phase verhalten.Man sieht eine gegenläufige Bewegung: Die vom Neuhirn gesteuerten Gewebe werden zunächst (CA) unterversorgt (und dadurch abgebaut) und dann (PCL) regeneriert. Die vom Althirn gesteuerten Gewebe werden zuerst (CA) überversorgt (dadurch Zellteilung/Zellplus) und nach Konfliktlösung (PCL) wieder abgebaut.



Dies ist alles was das dritte Naturgesetz eigentlich aussagt. Alles Folgende sind Erläuterungen und Ableitungen aus diesem Naturgesetz.

Zunächst, als absolut notwendiges Grundlagenwissen, die Zuordnung der Gewebsarten zu ihren steuernden Hirnteilen:



Erläuterung zur Grafik: Das Althirn spaltet sich auf in Stammhirn, die untere Hälfte des Mittelhirnes und das Kleinhirn. Das Neuhirn/Großhirn spaltet sich in die obere Hälfte des Mittelhirnes, den Thalamus, den Hypothalamus und die Großhirnrinde auf.

Die untere Hälfte des Mittelhirnes wird gemeinhin zum Stammhirn gezählt und nicht gesondert aufgezählt. Doch sie steuert mesodermale (Keimblatt) Strukturen, während das tatsächliche Stammhirn nur entodermale (Keimblatt) Strukturen steuert.

Gemäß den fünf biologischen Naturgesetzen ist die dritte Reihe (Gewebsarten) entscheidend. Hier werden zwar die gleichen Begriffe benutzt wie in der vierten Reihe (Keimblätter), doch diese sind anders gemeint. Denn wegen der unteren Hälfte des Mittelhirnes (zum Stammhirn zählend) werden in der „Entoderm“-Spalte (Gewebsart) nicht nur entodermale Gewebe (Keimblatt) gesteuert. Da das Verhalten in den Phasen jedoch bei beiden Hirnteilen das gleiche ist, zählt man beide zur Gewebsart „Entoderm“, die somit streng genommen nicht dem Keimblatt Entoderm entspricht.

Das Kleinhirn steuert die Gewebsart, die „Alt-Mesoderm“ genannt wird, das Marklager und die obere Hälfte des Mittelhirnes die als „Neu-Mesoderm“ definierten Gewebe.

Der Thalamus, der Hypothalamus und die Großhirnrinde steuern das Ektoderm. Strenggenommen gibt es jedoch auch hier eine Ausnahme, da das motorische Rindenfeld der Großhirnrinde die quergestreifte Muskulatur (Keimblatt Mesoderm) innerviert (rot mit orangenen Streifen dargestellt).

Im Endeffekt sind Keimblätter jedoch egal, da es nur um die Hirnteil-Zuordnung (erste und zweite Reihe) und die Gewebsarten (dritte Reihe) geht. Nochmal in aller Deutlichkeit: Die Gewebsarten sind eine reine Definitionssache und ohne direkten, strengen Keimblattbezug.

Die Gewebsarten-Zuordnung noch einmal grafisch dargestellt:





Die genaue Zuordnung der einzelnen Organteile ist wie folgt:

Stammhirn gesteuert – Entoderm
Kopfbereich:
–   Hypophysen-Vorderlappen
– Choroidea
–  Tränendrüsen
– Submucosa der   Nasenschleimhaut
– Submucosa der  Mundschleimhaut
–   Ohrspeicheldrüsen
–  Unterkieferspeicheldrüsen
–   Unterzungenspeicheldrüsen
–  Drüsengewebe der Hals- und Nasenmandeln (Tonsillen)
– Archaische Anteile des Ohres  (Mittelohrschleimhaut, eustachische Röhre)

Atemtrakt:
– Becherzellen der  Bronchien
–   Lungenbläschen (Alveolen)

Verdauungstrakt:
–   Schilddrüse
– Nebenschilddrüse
– Submucosa der Speiseröhre (im unteren Drittel Mucosa, weil die sonst überlappende ektodermale Schleimhaut dort nicht vorhanden ist)
– Magenschleimhaut (in der kleinen Kurvatur von der ektodermalen Haut überdeckt)
– Zwölffingerdarm
– Drüsengewebe der Leber
– Drüsengewebe der Bauchspeicheldrüse
– Dünndarmschleimhaut
–   Blinddarmschleimhaut (Caecum)
– Wurmfortsatz (Appendix)
–   Dickdarmschleimhaut
–  Sigmoid-Darmschleimhaut
– Rektumschleimhaut, Submucosa
– Innerer Bauchnabel

Uro-Genitaltrakt:
– Sammelrohre der Nieren
–   Nebennierenmark
– Blasenschleimhaut (außer im Trigonum Vesicae überall von ektodermaler Blasenschleimhaut überlagert)
–    Gebärmutterkörperschleimhaut (Endometrium)
– Eileiterschleimhaut
– Drüsengewebe der Prostata
– Bartholinsche Drüsen
– Innenseite    der Vorhaut des Penis
– Keimbahnepithel der Hoden
– Eizellen    des Eierstocks


Untere Mittelhirnhälfte – Glatte Muskulatur
(histologisch mesodermal, wird jedoch von der unteren Hälfte des Mittelhirns (an der oberen Spitze des Stammhirns gelegen) gesteuert)
– Irismuskulatur und Ziliarkörper
– Anteile glatter Muskulatur in Augenmuskeln, Schlundmuskulatur usw. (ca. 10% glatt, 90% quer)
– Speiseröhrenmuskulatur
– Magenmuskulatur
– Vorhofmuskulatur des Herzens (90% glatt, 10% quer)
– Gesamte Darmmuskulatur
– Glatte Muskulaturanteile der Blutgefäße
– Gebärmutterkörper (Myometrium)
– Glatte Muskulaturanteile der Prostata
u.v.m.


Kleinhirn gesteuert – Alt-Mesoderm
–   Koriumhaut (Lederhaut)
–  Schweißdrüsen
– Talgdrüsen inkl. Ohrenschmalzdrüsen
–   Milchdrüsen (aus Schweißdrüsen entstanden)
– Lungenfell (Pleura viszeralis)
–  Rippenfell (Pleura parietalis)
– Herzbeutel (Perikard)
–   Bauchfell (Peritoneum)
– Großes Netz  (Epiploon)
– Peritoneale Anteile des   Hodensacks
–  Nervenscheiden


Marklager gesteuert – Neu-Mesoderm
–   Sehnen
–  Bänder
– Fettgewebe
– Bindegewebe   (Faszien)
– Blutgefäße
– Knorpel
– Knochen
– Zähne   (Dentin)
–  Lymphknoten
– Lymphgefäße
– Milz
– Nebennierenrinden
– Trophik (Ernährung) der Quergestreiften Muskulatur


Obere Mittelhirnhäfte – Embryonale Anteile des Neu-Mesoderms
Nierenparenchym  (Glomerulinephronen,   Bowman-Kapsel, Henle-Schleife)
–  Interstitielles Bindegewebe der   Hoden (Testosteronproduktion der  Leydig-Zellen)
– Interstitielles   Bindegewebe der Eierstöcke  (Östrogenproduktion)


Großhirnrinden gesteuert – Ektoderm
(außerdem Thalamus, Hypothalamus u.a.)

a) Äußere-Haut-Schema (sinnvoller Sensibilitätsverlust in der CA-Phase)
– Außenhaut (Epidermis) inklusive    Basalzellschicht
– Haare
– Hornhäute der Augen
– Bindehäute der    Augen
– Innere Auskleidung der Schleimhaut der Tränendrüsengänge
– Innere Auskleidung der   Nasenhöhlen
– Innere Auskleidung der Bronchien
–    Kehlkopfschleimhaut
– Innere Auskleidung der Ausführungsgänge der Milchdrüsen
– Untere    10-12cm der Rektum-Schleimhaut
– Vaginalschleimhaut
– Gebärmuttermundschleimhaut
– Innere Auskleidung der Nierenbecken
– Innere Auskleidung der Harnleiter
– Innere Auskleidung der Blase (außer Trigonum Vesicae)
– Samenblasenschleimhaut
– Innere Auskleidung der Harnröhre

b) Innere-Haut-Schema (sinnvolle Sensibilitätssteigerung in der CA-Phase)
–    Mundschleimhaut (Mucosa)
– Zahnschmelz
– Innere Auskleidung aller Speicheldrüsenausführungsgänge (Unterkiefer-, Unterzungen-,    Ohrspeicheldrüsen)
– Obere 2/3 Speiseröhrenschleimhaut
– Innere Auskleidung der Reste der Ausführungsgänge der Schilddrüse
– Innere Auskleidung der Reste der ehemaligen Schlundbögen
– Innere Auskleidung der Herzkranzarterien
– Innere Auskleidung des    Aortenbogens
– Innere Auskleidung der Carotiden
–    Innere Auskleidung der Herzkranzvenen
– Schleimhaut der    kleinen Kurvatur des Magens von der Cardia bis zum Pylorus
– Innere Auskleidung der   Leber-Gallengänge inklusive Gallenblasenschleimhaut
–    Bauchspeicheldrüsenausführungsgänge
– Schleimhaut des Bulbus duodeni    des Zwölffingerdarms
– Sensibilität des Periosts

c) Funktionen (Keine Zellgeschehen, nur Funktionsänderungen)
– Glukagonproduzierende   Alpha-Langerhans-Inselzellen der  Bauchspeicheldrüse
–   Insulinproduzierende  Beta-Langerhans-Inselzellen der Bauchspeicheldrüse
–  Hormonproduzierende Funktion des Hypophysenstiels
–    Hormonproduzierende Funktion des Thalamus
– Riechfähigkeit (Funktion    der Fila olfactoria)
– Hörfähigkeit (Funktion der Cochlea)
–    Sehfähigkeit (Funktion der Retina)
– Sehfähigkeit (Funktion des    Glaskörpers)
– Gefäßregulierende Funktion der    Knochenhaut (Periost)
– Gleichgewichtssinn
– Sensibilität der äußeren Haut
– Regulation des schnellen Herzrhythmus (Tachykardie)
– Regulation des langsamen Herzrhythmus (Bradykardie)


– Motorik aller quergestreiften Muskulatur
Gehört ebenfalls zu Kategorie c) des Ektoderms.


Hier eine detailliertere Aufstellung der vier Grundgewebsarten inklusive der Unterschiede der einzelnen PCL-Phasen:



Ich weise nochmals darauf hin, dass die glatte Muskulatur („Mittelhirn-Mesoderm“) zum Entoderm bzw. Stammhirn gezählt wird, weil sie nach diesem Schema verläuft und von der unteren Hälfte des Mittelhirnes gesteuert wird, die zum Stammhirn zählt.

Die Funktionsänderungen des Thalamus werden zur Gruppe des Ektoderms gezählt.

Die vier Grundgewebsarten lassen sich jeweils wiederum in Gewebsuntergruppen aufteilen, welche dieses noch detailliertere Schema offenbaren:



Erklärungen zur Muskulatur

Es gibt zwei Arten der Muskulatur:

Die glatte Muskulatur
Die glatte Muskulatur ist unwillkürlich da wir sie nicht bewusst steuern können. Sie befördert das Wasser durch die Speiseröhre in den Magen, obwohl wir auf dem Kopf stehen; sie befördert die Nahrung durch den Darm; sie lässt uns atmen wenn wir schlafen oder bewusstlos sind; die Vorhöfe des Herzens schlagen ohne unser Zutun; uvm. Die Steuerrelais liegen im Stammhirn, genauer gesagt in der unteren Hälfte des Mittelhirnes.
Die quergestreifte Muskulatur
Die quergestreifte Muskulatur ist von uns größtenteils willkürlich steuerbar und hat die Steuerrelais ihrer Motorik, wie alle bewussten Prozesse im Körper, in der Großhirnrinde, im motorischen Rindenfeld. Nicht willkürliche Anteile der quergestreiften Muskulatur sind zum Beispiel die quergestreiften Anteile der Herzkammern.

Die Besonderheit ist, dass die Substanz beider Muskelarten mesodermalen Ursprunges ist .
Doch die Innervation liegt im Stammhirn  (glatt) und in der Großhirnrinde  (quergestreift).
Die Ernährung der quergestreiften Muskulatur liegt jedoch im Großhirnmarklager  (Trophik).

Somit ergibt sich folgende Ordnung:

  1. glatte Muskulatur – gesteuert im Stammhirn  (Motorische Qualität)
  2. Ernährung (Trophik) der quergestreiften Muskulatur – gesteuert im Großhirnmarklager
  3. Bewegungen (Motorik) der quergestreiften Muskulatur – gesteuert in der Großhirnrinde

Wachstum und Wachstum
Es gibt zwei Arten von Wachstum, die man unterscheidet:
1. Das Wachstum durch Zellteilung, also durch eine Steigerung der Zellzahl.
2. Das Wachstum durch eine Vergrößerung der Zellen, bei dem aber die Zellzahl die gleiche ist.



Die Schwellungen, das Wachstum durch Aufsaugen von Wasser, entsteht relativ schnell und kann dann plötzlich bemerkt werden. Je nach Gewebe dauert es Sekunden oder Minuten oder im Maximalfall zwei Tage. Dieser Prozess beginnt mit der PCL-A und ist stark von der Aktivität der Nierensammelrohre abhängig.

Die Zellteilungssprozesse der Althirn-Organe verlaufen jedoch mitotisch. Das heißt, es fängt langsam an und wird dann rasant schneller. Aus 1 Zelle werden 2, aus 2 werden 4, aus 4 werden 8, aus 8 werden 16, usw.



Eine solche Vergrößerung entsteht also nicht plötzlich, sondern sie benötigt vier bis acht Wochen durchgehenden Wachstums, bis überhaupt eine minimale Vergrößerung zu bemerken ist.

Bei den Neuhirn-Organen sehen wir in der PCL-Phase beide Wachstumsarten zusammen. Die Zellen schwellen an und teilen sich.

Obendrein gibt es in der PCL-B-Phase immer Einlagerung von Bindegewebe. Dies hat zur Folge, dass das Gewebe indifferenziert wird. Man kann es also nicht mehr klar einem Keimblatt zuordnen. Durch die zunehmende Durchmischung von Bindegewebe verliert das Gewebe außerdem immer mehr an Funktion. Die Kombination dieser Indifferenziertheit, des Funktionsausfalls, des Zellwachstums und der Vergrößerung der Zellen wurde in veralteten Weltanschauungen als “maligne” betrachtet.

Übrigens

Die Keimblätter haben mit dem dritten Naturgesetz strenggenommen nichts zu tun. Es geht im Kern nur um die Zugehörigkeiten der Gewebe zu Neuhirn und Althirn. Die Keimblattzuordnungen sind auf diesem Wege im Grunde nur eine Hilfestellung, die daher auch viele Ausnahmen hat. So sehen wir zum Beispiel Strukturen des Mesoderms in allen vier Kategorien. Die mesodermale glatte Muskulatur wird zum Entoderm gezählt, und die Motorik der mesodermalen quergestreiften Muskulatur zum Ektoderm. Relevant ist nur von welchem Hirnteil ein Gewebe gesteuert wird. Die vier Grundgewebsarten sind eine für die Arbeit mit der Materie relevante Ableitung, sie sind aber nicht das dritte Naturgesetz. Diese Regeln gehen nur aus dem dritten Naturgesetz hervor.





4. Biologisches Naturgesetz

Das 4. Biologische Naturgesetz ist das “Ontogenetisch bedingte System der Mikroben”.

Es klärt die Präsenz der Mikroben im Verlauf der Sinnvollen Biologischen Sonderprogramme (SBS).

Die Zuordnung der Mikrobenarten zu ihren Geweben ist wie folgt:



Die Aktivität der Mikroben sehen wir in der PCL-Phase während der Restitutionsprozesse.
Während die Anwesenheit in den Althirn-gesteuerten Organen (Entoderm, Alt-Mesoderm) zum Zellabbau zwingend notwendig ist, herrscht im Neuhirn (Neu-Mesoderm, Ektoderm) noch Unklarheit über die Notwendigkeit, da es auch ohne deren Anwesenheit scheinbar zu keinen Problemen kommt. Die Bakterien und „Viren“ werden nach jetzigem Wissensstand in den PCL-Phasen lediglich als Korrelation beobachtet, deren genaue Rolle ist unklar. Die Existenz von Viren (lat. Gift) ist ohnehin nicht geklärt. Die vorweggenommene Zuordnung von Viren zum Ektoderm ist so zu erklären, dass alle Symptome, die in früheren Medizinsystemen als „durch Viren verursacht“ angesehen wurden, gemäß den fünf biologischen Naturgesetzen eindeutig dem Ektoderm zugeordnet werden können. Wenn es diese Viren also gibt, dann sind sie auf jeden Fall in der PCL-Phase des Ektoderms in irgendeiner Weise sinnvoll im Einsatz. Und daher können es auch keine „Viren“ (also Gifte) sein, weil wir seit dem Paradigmenwechsel der fünf biologischen Naturgesetze wissen, dass sie nicht die Ursache für die Symptome darstellen, da die Symptome lediglich PCL-Phasen von SBSen des Ektoderms sind.* Ich mache mir an dieser Stelle nicht die Mühe, das Beispiel mit den Feuerwehrmännern beim Waldbrand erneut auszugraben, das in der Dokumentation schon Erwähnung fand.

Im Althirn müssen die Mikroben vor dem DHS vorhanden sein, damit sie proportional zum Zellwachstum der CA-Phase vermehrt werden können. Stehen in der PCL-Phase keine Mikroben zur Verfügung, kann das Zell-Plus der CA-Phase nicht wieder abgebaut werden. Stattdessen werden die Zellen verkapselt und bleiben auf Lebenszeit funktionslos und unverändert an Ort und Stelle bestehen.Meiner Meinung nach ist das vierte biologische Naturgesetz in der Realität fast nie von Relevanz. Vermutlich einer der Gründe, warum es kaum erforscht wurde; aber auch, weil Mikroben im Körper aus technischen Gründen kaum bis gar nicht beobachtbar sind und in Petrischalen völlig falsche Schlüsse gezogen wurden. Hilfreich kann es sein, wenn bei einem Prozess zweifelsfrei eine bestimmte Mikrobenart festgestellt wurde. Denn dadurch kann dann auf das betroffene Gewebe geschlossen werden. Wobei dann noch nicht gesagt ist, dass die betroffenen Mikroben im Gewebe überhaupt aktiv sind.

Übrigens: Als „Parasiten“ gebrandmarkte Lebewesen scheinen, wie die Mikroben, ebenfalls in einer Symbiose mit uns zu stehen. Ihre Präsenz ist dabei offenbar SBS-abhängig. Das heißt, man wäre nur „anfällig“, wenn man, durch bestimmte SBS-Phasen bedingt, das entsprechende Milieu für die unterschiedlichen Lebewesen bietet, die dann in einen Austausch mit einem treten. Bisher hat sich jedoch noch niemand diesbezüglich weit aus dem Fenster gelehnt und explizite Aussagen getätigt, was daran liegt, dass das Phänomen gemäß den fünf biologischen Naturgesetzen bis dato fast gänzlich unerforscht blieb. Doch es lässt sich leicht beobachten, dass Moskitos irgendwann aufhören einen zu stechen, und sie gehen ohnehin nicht an jede Person. Ein symbiotischer Austausch über das Blut ist eine naheliegende Interpretation. Ebenso unerforscht ist die Frage nach der Kompatibilität von Mikroben aus anderen Regionen. Einerseits mit den Mikroben, die der Körper schon kennt, andererseits mit dem Körper selbst, der sie nicht kennt.

Übrigens 2: Die Diagnose „Pilz“ ist sehr oft falsch. Wenn ein Arzt eine helle Stelle sieht, erfolgt meist die Diagnose „ist ein Pilz“. Daraus kann man nun nicht den Schluss ziehen, dass ein Althirn-Prozess vorliegt. Das Ektoderm kann, je nach Lage, in der PCL-Phase auch weiß werden, beispielsweise in Mund und Rachen; doch im Ektoderm verrichten die Pilze keine Arbeit. Man muss genau darauf achten, wie eine Diagnose erfolgt.

*Wenn ein Symptom klar einer PCL-Phase eines SBS zugeordnet werden kann und dabei Mikroben beobachtet werden, dann können die Mikroben natürlich nicht ursächlich sein. Inwiefern Mikroben jedoch in unnatürlichen Situationen für Probleme sorgen können, ist eine andere Frage; und hat mit den fünf biologischen Naturgesetzen nichts zu tun. Dazu zählt beispielsweise wenn Mikroben in eine Wunde (ob durch Operation oder Verletzung bewirkt) gelangen, und diese dann luftdicht abgeschlossen wird; wodurch Bakterien dann unter Sauerstoffabschluss absterben und Gifte produzieren können. Etwas das in der Natur nicht passieren kann; wo Hygiene in diesem Fall dann tatsächlich sinnvoll ist.






5. Biologisches Naturgesetz

Das 5. Biologische Naturgesetz ist das Verständnis der entwicklungsgeschichtlich verstehbaren Sinngebung aller biologischen Sonderprogramme.

Es ist vorallem aus der weit verbreiteten Sicht der Krankheits-Idee des etablierten marktwirtschaftlichen Systems eine entscheidende Veränderung des Betrachtungswinkels.
Denn im Weltbild der Krankheit war stets die Einordnung der Symptome in die unterschiedlichen Phasen eines jeden SBS unbekannt. So finden die meisten einschränkenden Symptomatiken in den Phasen statt, die nicht biologisch sinnvoll gedacht sind, wodurch der biologische Sinn nicht zu erkennen war.
Welche Gewebe in welchen Phasen eines SBS sinnvolle organische Prozesse machen zeigt die folgende Darstellung:



Ektoderm:
-Sinnvolle Sensibilitätsminderung oder Steigerung
-Sinnvolle Funktionsminderung
-Überfunktion durch Funktionsminderungen, wie z.B. eine Weitung (Entspannung) von Gefäßen für einen größeren Querschnitt
Neu-Mesoderm:
-In CA-Phase für die gruppe sinnvolle Schwächung des einzelnen Individuums durch Unterfunktion und Zellabbau
-In PCL-B-Phase für das Individuum sinnvoller überschießender Zellaufbau oder Organneubildung (nur bei den drei Embryonalgeweben)
Alt-Mesoderm:
-Sinnvolle Funktionssteigerung der Organe
Entoderm:
-Sinnvolle Funktionssteigerung der Organe

Auf Ebene der Psyche ist die CA-Phase in jeder Gewebegruppe als Motor zur Konfliktlösung zu verstehen. Das heißt in den Neuhirn-SBS (Ektoderm + Neu-Mesoderm) findet psychisch keine “Unterfunktion” statt, sondern ein unbedingtes Streben nach Lösung des Konfliktes.
Es gibt jedoch vereinzelte SBS, die das Individuum in der aktiven Phase auch psychisch ausbremsen, damit es von einem “falschen Weg” runterkommt oder sich in den Dienst des Rudels stellt und unterordnet (Mechanismus der Findung der Hackordnung).

Missverständnis, entstehend durch unbiologisch lange Laufzeiten der aktiven Phase:
Hier kommt die Formulierung “entwicklungsgeschichtlich verstehbar sinnvoll” zum tragen.
Denn SBS sind für kurze Zeiträume entstanden und “gedacht”. Daher sehen wir die drastischen Funktionsänderungen der Organe bereits nach einer Sekunde.
Die Zellprozesse (großes Zellwachstum oder Zellabbau) sind jedoch erst nach Wochen oder Monaten zu sehen. Ein Zeitraum in dem ein Tier in der Natur bei ungelöstem Konflikt schon längst gestorben wäre und niemals eine Zellveränderung erfahren hätte.
Das heißt in der Natur sind Konflikte nur über kurze Zeiträume aktiv, weil sie entweder schnell gelöst werden oder das Individuum schnell stirbt.

Der Funktions- und Zellverlauf im Althirn (Entoderm + Alt-Mesoderm):



Man sieht die Steigerung der Funktion tritt direkt ein und steht dem Individuum direkt sinnvoll zur Verfügung.
Der Zellaufbau fällt erst nach längerer Zeit ins Gewicht – nach einer Zeit in der das Tier in der Natur den Konflikt entweder gelöst hat oder durch Nichtlösung schon gestorben wäre.
Daher ist anzunehmen, dass die Zellvermehrung von der Natur nicht derart gedacht ist.

Das gleiche, nur umgekehrt, im Neuhirn (Ektoderm + Neu-Mesoderm):



Die Unterfunktion tritt direkt sinnvoll ein, der Zellprozess folgt bemerkbar erst lange später und ist von der Natur wahrscheinlich nicht vorgesehen.

Folgend zwei Beispiele zum Verständnis dieser biologischen Missverständnisse:

Beispiel 1:
Ein Hirsch, in freier Wildbahn, hat nichts mehr zu essen.
Seine Leber macht eine direkte Überfunktion, um effizienter die Nährstoffe aus der vorhandenen Nahrung ziehen zu können.

Entweder kriegt das Tier Nahrung oder nicht. Hat das Tier nun 5 Wochen lange nichts gefunden, stirbt es. Ende der Geschichte.
Es sind nur 5 Wochen vergangen, man sieht noch keinen wirklichen Tumor an der Leber, wegen der geringen Teilungsraten des inneren Keimblattes.
Der Mensch hingegen, der seinen Job verloren hat, (Siehe Beispiel im 1. Naturgesetz) hat Angst bald kein Geld mehr zu haben, er kriegt ebenfalls einen Existenz-/Verhungerungskonflikt und die Leber macht Überfunktion, da er Geld mit Nahrung gleichstellt.
Aber er hat genug zu essen, und selbst wenn er kein Geld mehr haben sollte, hat er noch immer was zu essen. Selbst Obdachlose bekommen, ohne große Anstrengung, trotzdem noch genug Nahrung. Der empfundene biologische Konflikt ist jedoch, wegen unserem Glauben an das Geld, weiterhin aktiv und die Leber wächst, solange der Konflikt nicht stoppt. Das Tier in der Natur ist nach ein paar Wochen tot oder überlebt durch Konfliktlösung.Aber der Mensch kann mit diesem Konflikt ewig weiterleben, da keine reelle Verhungerung eintritt, und durch diese Laufzeit wächst ein Tumor, der so groß werden kann, dass er motorisch gefährlich werden und auf andere Organe drücken oder Öffnungen verschließen kann.

Beispiel 2:
Ein Reh hat einen Konflikt “nicht entkommen/entfliehen zu können”, weil ein Raubtier vor ihm steht. Es erfährt eine Muskellähmung (Unterfunktion). Dies ist ein nützlicher Totstellreflex.

Bemerkt das Raubtier das Reh nicht, ist die Situation vorüber, die Lähmung löst sich.
Oder alternativ ist der Angreifer kein Aasfresser und hat daher kein Interesse an dem vermeintlich toten Tier und geht weiter.

Ist der Mensch in einer Situation, aus der er nicht entfliehen kann, dann kann es der Umstand sein, dass ihm in einem halben Jahr der Job gekündigt wird. Er erfährt sein DHS mit Lähmung, aber die Situation dauert noch ein halbes Jahr an. Die Muskelfunktion wird mehr und mehr eingeschränkt bis er komplett gelähmt ist. In der Natur würde die Situation nur Sekunden oder Minuten dauern.

Wieder einmal ist es die unbiologisch lange Laufzeit die beim Menschen, mit seiner unbiologischen Interpretation der Konflikte, zum Problem wird.


Aufklärung zum Mythos der Krankheiten in Verbindung mit den SBS

Der Krankheitsmythos und die 5BN

Im Zusammenhang mit den fünf biologischen Naturgesetzen hört man oft, „dass Krankheiten sinnvoll sein sollen“.
Auch der Ausdruck der “sog. Krankheit”, die ein SBS sein soll, ist verbreitet.

Diese Vorstellung ist natürlich durch die 5BN widerlegt. Krankheiten sind niemals sinnvoll. Sie sind störend und gefährlich.
Ich bin auch der Meinung, dass sich die fünf biologischen Naturgesetze im Grunde erst mal gar nicht um Krankheiten drehen. Sie erklären lediglich, wie unser Organismus sich auf unsere wahrgenommenen Umstände einstellt.
Durch oben genannte Fehldarstellungen kommt dann für viele der Eindruck zustande, dass Konflikte krank machen.



Dann werden Konfliktvermeidungsstrategien ertüftelt, teils bis in “esodermale” Gefilde reichend.
Konflikte machen nicht krank. Es ist nur eine Option, die in den meisten Fällen jedoch nicht zutrifft.

Es geht um Sinnvolle Biologische Sonderprogramme, die nach bestimmten Prinzipien verlaufen und uns aus Situationen retten, in denen wir die Kontrolle verlieren. Diese SBS sind sinnvoll. Krankheiten jedoch nicht.
Jedoch kann ein SBS zur Krankheit werden, wenn es unter unbiologischen Umständen lange Zeit und mit hoher Intensität ins Leere läuft, und unsere Wahrnehmung es nicht ermöglich, das Programm zu einem Abschluss zu bringen. Aber ein SBS ist keine Krankheit.

Aussagen wie „Die Krankheit kommt immer erst nach der Konfliktlösung“ sind auch in großen Teilen falsch.
Man sollte auch niemals heimlich im Kopf das „SBS“ mit „Krankheit“ ersetzen. Es sind zwei unterschiedliche Dinge, die nur eine geringe Teilmenge besitzen.

Bitte den Blick auf die Grafik oben richten!

Die Schnittmenge von SBS und Krankheit ist nicht so groß wie oft gedacht. Wir haben sehr viele SBS, die unser Leben lang laufen, nur eben nicht mit riesiger Intensität. So dass diese uns zwar charakterlich prägen und eventuell auch organisch auffallen, jedoch niemals als Krankheit bezeichnet würden, zumal geringe Intensitäten kaum zu Zellveränderungen führen können, sondern nur Funktionsänderungen machen.

Die Programme die daueraktiv sind, werden von der betroffenen Person ohnehin als die Realität und als das normale Körpergefühl wahrgenommen, weil sie es eben nur so kennt. Auch die persönlichen Vorstellungen von der Welt sind im Grunde nur dauerhaft aktive SBS.

Es wird also nur ein Bruchteil der SBS zu Krankheiten. Und die anderen Krankheiten (außerhalb des SBS-Bereichs) kommen durch Unfälle, Verletzungen, Mangelernährung/Verhungern oder andere äußere Umstände. Jedoch sind die meisten Krankheiten wiederrum durch ziellos verlaufende SBS bedingt. Wobei natürlich eine Verhungerungssituation oder ein Unfall auch immer noch ein oder mehrere SBS notwendig werden lassen.




Quantenbewusstsein

Vortrag von Dr. Deepak Chopra

Ich hoffe, in der nächsten Stunde eine kleine Verschiebung Ihrer Sichtweise zu bewirken. Was ich Ihnen verständlich machen möchte, ist das quantenmechanische Modell; nicht nur das Modell des menschlichen Körpers, sondern des Universums, das unser kosmischer Körper ist.

Unser wissenschaftliches Verständnis macht gegenwärtig einen Paradigmenwechsel durch. Die Wahrnehmung dessen, was die wirkliche Natur unserer materiellen Welt ist, erfährt eine Verschiebung. Bisher gründete die Interpretation der materiellen Welt, einschliesslich unseres Körpers, buchstäblich auf einem Aberglauben, nämlich dem Aberglauben des Materialismus, gemäss dem die Sinneswahrnehmung dafür massgebend ist, was wir als Wirklichkeit erfahren. Natürlich sagt mir schon der gesunde Menschenverstand, dass das nicht wahr sein kann; schliesslich erfahre ich durch meine Sinne, dass die Erde flach ist, was ich natürlich nicht mehr glaube. Ich erfahre, dass ich auf fixem Boden stehe, dabei wissen wir, dass dieser sich schwindelerregend schnell dreht und mit einer Geschwindigkeit von mehreren tausend Meilen pro Stune durch den Raum rast. Meine Sinneswahrnehmung sagt mir, dass die Sonne im Osten aufgeht, über den Himmel wandert usw., dabei gibt es bekanntlich dafür eine bessere Erklärung.


Vor etwa 20 Jahren führten Wissenschaftler an der Harvard Medical School ein Experiment durch; sie liessen eine Gruppe junger Kätzchen in einem Raum aufwachsen, in dem es nur horizontale Streifen gab, d.h., alle visuellen Reize waren horizontal. Eine andere Gruppe war in einem Raum mit rein vertikalen visuellen Reizen. Als ausgewachsene kluge Katzen konnte die eine Gruppe nur eine horizontale, die andere nur eine vertikale Welt sehen, und das hatte nichts zu tun mit ihrem ´Glaubenssystem`. Als man ihre Gehirne untersuchte, fehlten ihnen die interneuronalen Verbindungen für die Wahrnehmung einer vertikalen bzw. horizontalen Welt. In anderen Worten, die ursprünglichen Sinneseindrücke dieser Kätzchen hatten ihr neuronales System derart programmiert, dass schliesslich ein Nervensystem entstand, das sogar auf der atomaren Ebene nur noch eine Funktion hatte: die aufgrund der Sinneseindrücke gemachten ursprünglichen Erfahrungen immer wieder zu bestätigen und zu verstärken.

Das obige Phänomen bezeichnen die Psychologen als PCC = Premature Cognitive Commitment, was so viel bedeutet wie: auf frühkindlicher Sinneserfahrung beruhende Festlegung. Frühkindlich oder im Frühstadium, da es in einem entwicklungsbedingten biopsychologi-
schen Stadium geschieht; kognitiv, da es die Sinne programmiert, und Festlegung, da es uns in einer bestimmten Realität fixiert. Wir werden eingesperrt in dieser Realität, wir werden dazu konditioniert, in dieser Realität zu leben.

Von diesen Experimenten gibt es viele Variationen, d.h. diese PCC gibt es in allen Gattungen. Wir können ein einfaches Experiment machen mit Fliegen, die man in einen Topf sperrt, von dem man nach einiger Zeit den Deckel entfernt. Die meisten Fliegen – ausgenommen einige Pioniere – werden den Topf nicht verlassen können, auch wenn er nun offen ist; denn infolge ihrer ursprünglichen Sinneserfahrung erwarben sie ein PCC, demzufolge ihr Universum oben begrenzt ist.

Elefanten werden in Indien trainiert, indem man junge Tiere mit schweren Eisenketten an mächtige Bäume kettet. Nach und nach reduziert man die Stärke der Eisenketten; schliesslich lassen sich die Elefanten, nun ausgewachsene grosse Tiere, mit einem dünnen Seil an Äste anbinden, die nicht dicker als ein Weihnachtsbaum sind. Der Elefant ist nicht in der Lage zu entkommen, denn er hat eine Programmierung in seinem Geist-Körper, die ihn glauben macht, er sei in einem Gefängnis, respektive die Ketten seien unzerreissbar.

Gehen Sie zu einem Aquarium und reden Sie mit den Leuten, die mit Fischen experimentieren, dann erfahren Sie, dass die Fische manchmal voneinander getrennt werden, indem man Trennwände aus Glas in die grossen Tanks einfügt. Nach einiger Zeit kann man die Trennwände entfernen; die Fische schwimmen so weit, wie es die Trennwände erlaubten, aber nicht weiter, denn in ihrem Geist-Körper befolgen sie ein PCC: bis hierher und nicht weiter.

In dieser Weise könnte ich fortfahren und Ihnen viele weitere Beispiele nennen, die zeigen, dass unsere Sinneserfahrung in der Tat strukturiert wird, und zwar so, dass sie sogar die Anatomie und Physiologie unseres Nervensystems formt. Demzufolge dient unser Nervensystem letztlich nur einem Zweck: der Wiederholung und Festigung dessen, was nun zu einem Glaubenssystem geworden ist.

Die Redewendung: Ich glaube nur, was ich sehe, ist daher überhaupt keine physiologische Tatsache. Genau das Gegenteil ist wahr: Wir sehen (erfahren) nur, was wir aufgrund unserer Konditionierung glauben. Somit stellt sich die folgende Frage: Was ist die Welt wirklich, wie sieht sie in Wirklichkeit aus, was ist ihre wahre Beschaffenheit? Die Antwort lautet: Es kommt ganz darauf an, wer sie anschaut oder erfährt, und mit welchem Sinnesapparat wir sie betrachten. Die Augenzellen einer Honigbiene etwa können Licht in der für Sie und mich normalen Wellenlänge nicht wahrnehmen, dafür jedoch ultraviolettes Licht. Wenn nun eine Honigbiene von weitem ein Blume ´sieht`, dann nimmt sie nur den Honig wahr, nicht aber die Blume. Eine Schlange würde von derselben Blume nur die infrarote Strahlung wahrnehmen; eine Fledermaus das Ultra-
schall-Echo. Die Augäpfel eines Chamäleons sind an zwei Achsen beweglich aufgehängt. Wir können nicht im entferntesten erahnen, wie dieser Raum hier für ein Chamäleon aussehen würde! Nun also, was ist die Welt in Wirklichkeit, wie sieht sie aus, wie ist ihre wahre Beschaffenheit?

Der Neurophysiologe und Nobelpreisträger Sir John Eckles machte folgende Aussage: In Wirklichkeit gibt es keine Farben, keine Stoffe, keine Gerüche, weder Schönheit noch Hässlichkeit. Da draussen gibt es nur pure Energiesuppe. Es ist eine im Grund genommen formlose, undefinierbare, fliessende Quantensuppe, aus der wir im Akt der Wahrnehmung in unserem Bewusstsein die stoffliche Welt konstruieren. Diese stoffliche Welt da draussen ist ein Feld unendlicher Möglichkeiten, das wir im Prozess der Wahrnehmung zu unsrer vertrauten stofflichen Realität machen, sozusa-
gen kristallisieren.

Wir sind wie der sagenhafte König Midas, der die wahre Beschaffenheit der Dinge nicht erfahren konnte, da alles, was er berührte, zu Gold wurde. So erfuhr er nie, wie sich eine Rose, eine Liebkosung oder ein Kuss anfühlt.

In Wahrheit gibt es also nur diese formlose, fliessende Quantensuppe, die wir im Akt des Wahrnehmens zu unserer gewohnten Realität erstarren lassen.

In unserem gewöhnlichen Bewusstseinszustand können wir die wahre Beschaffenheit der Wirklichkeit nie erfahren, denn wir versuchen, das Ganze anhand einzelner, bruchstückhafter Sinneswahrnehmungen zu verstehen. Da wir ausser diesen bruchstückhaften Sinneserfahrun-
gen nichts haben, werden wir das Ganze nie verstehen. Wir einigen uns mehr oder weniger über unsere subjektiven Erfahrungen und nennen das dann objektive Wissenschaft. Es ist zwar nichts objektives daran, aber wir denken es uns so! Wir nehmen an, dass der menschliche Körper aus Molekülen besteht, aus Materieteilchen, die aus irgendeinem unerfindlichen Grund herumschwirren, und dass diese dann ein Folge-Phänomen erzeugen, dass wir Bewusstsein nennen. Das heisst, unsere Gedanken, Gefühle, Wünsche, Emotionen, Leidenschafen, Liebe, Hass, Gott, Himmel, Hölle, Sünde, Verdammnis, Erlösung, Erleuchtung beruhen auf umherschwirrenden Molekülen. Alles ist ein Tanz der Moleküle!

Aufgrund eben dieses materialistischen Aberglaubens und dieser materialistischen Sichtweise, die das Modell des menschlichen Körpers nur wie eine erstarrte Skulptur darstellt, entstand ein völlig materialistischer therapeutischer Ansatz. Das Resultat sind die Pharmazeutika und chirurgischen Verfahren, welche wir Zauberkügelchen nennen können. So hört man Ausdrücke wie oh, wie tut das gut, etwa wenn man unglaublich viel gegessen hat und dann ein paar Alkaseltzer nimmt. Nachts, wenn man nicht schlafen kann, nimmt man Schlaftabletten, oder wenn Angstgefühle hochsteigen, nimmt man Beruhigungspillen, das verschafft einem Ruhe. Hat man eine Infektion, dann nimmt man ein Antibiotikum, so wird man die Infektion los; und wenn man Krebs hat, dann gibt es Chemotherapie, Chirurgie und Bestrahlung. Bei Schmerzen in der Brust schluckt man Nitroglycerin, oder noch besser, man lässt eine Bypass-Operation machen.

Dies alles sind die Zauberkügelchen unseres gegenwärtigen medizinischen Systems, das auf dem Aberglauben des Materialismus beruht. Aber sie funktionieren nicht, es sind hauptsächlich Symptombehandlungen. Entweder verschleiern sie die Krankheitssymptome oder sie wirken auf den Krankheitsmechanismus irgendwie ein, während der zugrundeliegende Prozess weitergeht. Der Krankheitsmechanismus ist nicht dasselbe wie der Ursprung einer Krankheit. Dieser hat zu tun mit den elementaren Lebensprozessen wie Essen, Atmen, Verdauen, Stoffwechsel usw., hauptsächlich jedoch mit den Vorgängen im Bewusstsein, das sich durch eben diese Lebensprozesse ausdrückt. Wir können auf den Krankheitsmechanismus korrigierend einwirken, aber dann findet die Krankheit eben eine andere Art sich auszudrücken. Wir können die Vermehrung von Bakterien hemmen, letzten Endes züchten wir dadurch Antibiotika-resistente Organismen und riskieren, solche bei einem Spitalaufenthalt aufzulesen. Vor einigen Jahren kam bei einer Studie der California Medical Association heraus, dass in den Vereinigten Staaten jährlich über 100.000 Personen wegen Antibiotika-resistenten Organismen sterben, mit denen sie bei einem Spitalaufenthalt infiziert wurden. Zu jener Zeit war das mehr als das Zehnfache der durch das HIV- oder AIDS-Virus verursachten Todesopfer.


Was ist heute die häufigste Ursache für Drogenabhängigkeit? Es ist nicht der Stoff, den die Drogenbosse in Kolumbien produzieren, sondern das, was die Ärzte ganz legal verordnen. Gemäss einer Schätzung leiden 36% der Patienten in unseren Spitälern an einer sogenannten akrogenischen Krankheit, d.h. einer als direkte Folge einer biotechnischen medizinischen Intervention erworbenen Krankheit. Der Besuch beim Arzt als Krankheitsursache?

In den USA und in Grossbritannien nehmen 80% aller Leute täglich ein ärztlich verschriebenes Medikament ein. Und trotz der Tatsache, dass in den vergangenen drei Jahrzehnten mehr Personen in der Krebsforschung tätig waren als es Krebskranke gab, nimmt die Anzahl der Krebsfälle weiter zu. Es muss also etwas falsch sein am Modell. Nicht dass biotechnisches medizinisches Eingreifen überhaupt nutzlos wäre, nein, es ist überaus nützlich in akuten Fällen. Aber was die Häufigkeit des Auftretens von Krankheiten oder die Sterblichkeitsrate bei Krankheiten in bezug auf eine gegebene Bevölkerung betrifft, erreichen wir mit der heute praktizierten Medizin nichts, wir verändern nur die Art, wie Krankheit in Erscheinung tritt. So haben wir keine Kinderlähmungs-, Pocken-, Masern- oder DiphterieEpidemien mehr, dafür sind degenerative oder geistige Störungen, Alzheimer, Krankheiten der Herzkranzgefässe, Krebs und verschiedene andere heimtückische Krankheiten an ihre Stelle getreten.

Ärztliches Eingreifen hat das Erscheinungsbild der Krankheiten verändert, aber nichts bewirkt in bezug auf die generelle Morbidität und Mortalität.

Wenn Sie nun den menschlichen Körper so anschauen, wie er in Wirklichkeit ist, dann sehen Sie sofort, wie es schon der griechische Philosoph Heraklit ausdrückte, dass dieser Körper nicht eine in Raum und Zeit fixierte, erstarrte Skulptur ist; er ist eher einem Fluss vergleichbar, einem aus Energie und Information bestehenden Fluss. Ein Fluss hat etwas Geheimnisvolles: Wenn Sie ihn betrachten, dann sieht er zu verschiedenen Zeiten immer gleich aus, obwohl er in der Tat jedes Mal neu ist. Heraklit sagte, Du kannst nicht zweimal in den selben Fluss steigen.

Ein Fluss ist ein klassisches Beispiel für das, was die indischen Rishis als Maya, Illusion, bezeichnen. Er verschafft Ihnen die Illusion von etwas, was in Wirklichkeit ganz anders ist. Er verschafft Ihnen die Erfahrung von Nicht-Veränderung, während er sich jedoch laufend verändert. Wie bei einem Fluss, so können Sie auch nicht zweimal in dieselben Gebeine, Gedärme und Hauthüllen steigen, denn in jeder Sekunde Ihrer Existenz wird Ihr Körper erneuert. Sie wechseln ihn leichter und spontaner, als Sie Ihre Kleider wechseln. Sie benutzen zum Sitzen auf Ihren Stühlen nicht dieselben Körper, mit denen Sie vor kurzem hereinspaziert sind. Sie können eine ganze Anzahl von Vorgängen heranziehen und feststellen, dass das buchstäblich so ist, zum Beispiel Essen, Atmen, Verdauen, Stoffwechsel, Ausscheidung und auch Bewusstsein. Mit einem einzigen Atemzug nehmen wir 10 hoch 22 Atome unseres Universums auf, das ist eine Zahl mit 22 Nullen. Diese beträchtliche Menge Rohmaterial aus dem Universum verteilt sich bis in die hintersten Ecken und Winkel unseres Körpers, bis in die Gehirnzellen, Herzzellen, Nierenzellen usw. Beim Ausatmen stossen wir 10 hoch 22 Atome aus, welche aus jedem Teil unseres Körpers kommen. Das heisst, dass wir buchstäblich Teile unseres Herzens und unseres Gehirns und unseres Nierengewebes usw. ausatmen, und so gesehen teilen wir miteinander andauernd und in intimer Weise unsere Organe – buchstäblich! Das ist nicht bildlich gesprochen, wir teilen miteinander im wahrsten Sinne des Wortes andauernd und in intimer Weise unsere Organe.

Der amerikanische Dichter Walt Whitman sagte: Jedes zu dir gehörende Atom gehört auch zu mir. Das ist ganz wörtlich gemeint.

Untersuchungen des menschlichen Körpers mittels radioaktiver Isotopen und gestützt auf mathematische Berechnungen haben zweifelsfrei ergeben, dass jetzt, gerade jetzt, in Ihrem physischen Körper eine Million Atome zu finden sind, die einst im Körper von Christus waren oder in dem von Buddha, Leonardo da Vinci, Michelangelo oder Saddam Hussein! Nehmen Sie irgendeinen, der je auf diesem Planeten gelebt hat; in Ihrem physischen Körper kommt Rohmaterial vor, das in jenem physischen Körper war. Betrachten wir nur die drei letzten Wochen: 10 hoch 15 (eine Quadrillion) Atome gingen in dieser Zeit durch Ihren Körper, Atome, die früher einmal durch den Körper jeder lebenden Gattung auf diesem Planeten gingen; und innert weniger als einem Jahre ersetzen Sie 98% aller Atome Ihres Körpers. Das bedeutet: Sie machen alle sechs Wochen eine neue Leber, alle drei Monate ein neues Skelett, obwohl es so hart und solid erscheint, monatlich eine neue Haut, alle fünf Tage neue Magenwände. Sogar die Gehirnzellen aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff gab es vor einem Jahr noch nicht, und die ebenfalls auf den Rohstoffen Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff basierende DNA, welche die Erinnerungen von Jahrmillionen menschlicher Evolution speichert, entsteht und vergeht alle sechs Wochen, wie eine kurzlebige Knospe und Blüte. Und wenn Sie es genau nehmen wie ein Buchhalter, wenn Sie jedes Atom und jedes Stückchen Gewebe und jedes Tröpfchen mitzählen, dann kommen Sie darauf, dass in weniger als zweieinhalb Jahren Ihr ganzer Körper, jeder Teil davon, bis zum letzten Atom ersetzt wird. Wenn Sie denken ´ich bin mein Körper`, dann geraten Sie in Verlegenheit: Welchen Körper meinen Sie eigentlich? Das diesjährige Modell ist nicht dasselbe wie das letztjährige und auch nicht wie das vom letzten Monat. So stehe ich nun vor Ihnen mit meinem 1991er Modell. Jeder Teil dieses Körpers, den ich benütze, um hier zu sein und mich auszudrücken, ist neu verglichen mit letztem Jahr und doch: Etwas davon hat sich anscheinend nicht verändert, nämlich meine Hoffnungen, Erwartungen, Träume, Ideen, Konzepte, Meinungen, meine Philosophie und Ideologie, meine Überzeugungen. Diese hängen hier etwas länger herum als mein physischer Körper, meine Gedanken haben offenbar eine etwas grössere Lebenserwartung als meine Moleküle. Aber auch sie ändern sich natürlich, meine Gedanken wie auch meine Gefühle, sie kommen und gehen von Augenblick zu Augenblick; sie scheinen jedoch die physische Form meines Körpers zu überleben. Vielleicht kann man sagen, das meine Gedanken und Gefühle sich fortwährend reinkarnieren als mein physischer Körper, im Hier und Jetzt, gerade jetzt. Meine Hautzellen erneuern sich jeden Monat, aber sie vergessen den Unterschied zwischen heiss und kalt nicht; ich habe neue Magenzellen alle fünf Tage, und sie sind in der Lage, Hydrochloridsäure zu produzieren; mein Geschmacksknospen werden alle fünf Wochen ausgetauscht, ohne dass sie den Geschmack von Erdbeereis vergessen. Und auch meine DNA, alle sechs Wochen neu, behält die Erinnerung an die ganze evolutionäre Entwicklung der Menschheit. Also ist mein Körper nur der Ort, den meine Erinnerungen jetzt gerade  als ´mein Zuhause` bezeichnen. Vielleicht ist DNS überhaupt nicht ein Ding, sondern Leben schlechthin, ein abstraktes Bewusstseinsfeld, das als Materie in Erscheinung tritt, das sozusagen die Materie als Maske trägt. Vielleicht ist der Körper nicht eine physische Maschine, die Denken gelernt hat, vielleicht ist es gerade umgekehrt: Wir sind IntelligenzImpulse, Gedanken, die gelernt haben, einen physischen Körper zu bilden. Dasselbe würde für das ganze Universum gelten.

Ist das plausibel? Wenn Sie einer Physikerin die Frage stellen würden, ´Woraus besteht eigentlich das materielle Universum oder ein Körper?`, was würde sie sagen? Ihre Antwort wäre: Ein Körper besteht aus Atomen und die Atome setzen sich aus Teilchen zusammen; diese sind jedoch nicht feste Objekte, sie sind nur Fluktuationen aus Energie und Information in einer grossen Leere von Energie und Information.

Wenn Sie den Körper mit den Augen eines Physikers anschauen, dann sehen Sie nichts anderes als eine riesige Leere, in der es ein paar verstreute Fleckchen und Pünktchen gibt und dazu einige zufällige elektrische Entladungen. Denn so ist eben der menschliche Körper: 99,999999 Prozent davon wie auch das übrige Universum bestehen vor allem aus leerem Raum. Und das 0,000001 Prozent, das uns als Materie erscheint, besteht ebenfalls aus leerem Raum! Also ist ALLES leerer Raum. Die Frage ist nur, was ist die wahre Natur dieses leeren Raumes? Ist es ein Leersein von Nichts oder könnte es etwa eine Fülle nicht-materieller Intelligenz sein? Unser innerer Raum, der mit erstaunlicher Kreativität alles mögliche hervorbringt: Richtig und Falsch, Gut und Böse, Wonne und Schmerz, alles was wir als gegeben hinnehmen und was das Leben lebenswert macht, was ist dieser innere Raum eigentlich? Vielleicht ist er nicht ein Leersein von Nichts, sondern in der Tat der Schoss der Schöpfung selbst. Er ist möglicherweise teil eines Kontinuums, und zwar derart, dass es keinen Unterschied mehr gibt zwischen diesem inneren Raum und dem äusseren Raum.

Die Rishis in Indien untersuchten den menschlichen Körper und nannten ihn Chit-akash. Akash heisst Raum, chit heisst Bewusstsein, Gewahrsein; also voller nichtmaterieller Intelligenz. Die Rishis waren der Meinung, das Bewusstsein sei das Primäre und die Materie sekundär. Das Bewusstsein erzeugt, steuert, konstruiert und wird Materie, einschliesslich der Materie, aus der unsere Körper bestehen.

In den vergangenen 25 Jahren haben die Wissenschaftler erstaunliche Entdeckungen gemacht und bewiesen, dass genau dies der Fall sein muss, denn es zeigte sich folgendes: Wenn wir Gedanken und Gefühle haben, dann erzeugen wir gewisse chemische Stoffe in unserem Gehirn. Mangels eines besseren Ausdrucks nannte man sie Neuropeptide. Wenn wir Gedanken, Gefühle oder Emotionen haben, produziert unser Hirn gewisse chemische Substanzen, Neuropeptide genannt. Neuro, weil sie im Hirn gefunden wurden; Peptide, weil es sich dabei um proteinähnliche Moleküle handelt. Das bedeutet, dass ein Hirnteil mit dem anderen nicht in irgend einer menschlichen Sprache kommuniziert, wohl aber in der sehr präzisen Sprache der Neuropeptide, bei denen es sich um sehr präzise chemische Substanzen handelt. Sie können sich diese Substanzen auch als Schlüssel vorstellen, die nur in gewisse Schlüssellocher passen. In den Zellwänden anderer Neuronen befinden sich kleine Rezeptoren, die diesen Schlüssellöchern entsprechen. Das ist die Art und Weise, wie Neuronen miteinander kommunizieren. Man hat festgestellt, dass solche Rezeptoren nicht nur im Gehirn, sondern überall im Körper vorkommen, zum Beispiel in den Immunzellen. Immunzellen beschützen uns vor Infektionen, Krebs und degenerativen Erkrankungen. Das bedeutet mit anderen Worten, dass die Immunzellen unseren inneren Dialog ständig registrieren. Wir können keinen Gedanken, kein Gefühl, keine Emotion haben, ohne dass die Immunzelle mit Hilfe der spezifischen Rezeptoren davon weiss. Diese Erkenntnis erhärtet die bereits ältere Annahme, dass die Immunzellen eines Menschen, der über eine sehr lange Zeit einen unverhältnismässig schweren Kummer zu tragen hat, auch ´kummervoll` sind und dadurch anfälliger für Krebs, degenerative Erkrankungen usw. Diese Immunzellen führen den gleichen inneren Dialog wie die Hirnzellen, nämlich: ´Lasst mich in Ruhe; ich will nicht gestört werden` und unternehmen nichts gegen Infektionen oder Krebs. In den Immunzellen gibt es nicht nur die Rezeptoren für die Neuropeptide; sie sind auch in der Lage, die gleichen chemischen Substanzen zu produzieren wie das denkende Hirn. Diese aufsehenerregende Erkenntnis bedeutet, dass die Immunzellen denken können; ihre Gedanken sind zwar nicht linguistisch strukturiert und können sich deshalb nicht in einer klaren Sprache ausdrücken, trotzdem werden die selben chemischen Codes produziert, wie sie das Hirn herstellt, wenn es denkt. Die Immunzelle ist also ein kleines bewusstes Wesen. Fragt man einen guten Neurobiologen nach dem Unterschied zwischen einer Immun- und einer Hirnzelle, so wird er ihn nicht nennen können, weil eine Immunzelle wie ein wanderndes Neuron aussieht und das Immunsystem wie ein wanderndes Nervensystem. Und in den letzten 10, 15 Jahren hat man herausgefunden, dass dies nicht nur für die Immunzellen zutrifft, sondern auch für andere Zellen. Die Magenzellen produzieren die gleichen chemischen Substanzen wie das denkende Hirn, die Darmzellen, die Dickdarmzellen ... Wenn wir also sagen: ´Mein Bauch sagt mir dieses oder jenes`, so ist das durchaus wörtlich zu nehmen, weil ja der Bauch die selben chemischen Substanzen erzeugt wie das denkende Hirn. Der Bauch kennt noch keine Selbstzweifel: deshalb sind diese ´Bauchgefühle` vermutlich sogar reiner. Jetzt wissen wir also, dass wir einen denkenden Körper haben. Wo man auch hinschaut, findet man das gleiche Phänomen: Herzzellen, Nierenzellen, Hautzellen produzieren die selbe chemische Substanz wie das Hirn. Wenn Sie sagen, ´Mein Herz ist schwer vor Kummer`, dann ist Ihr Herz buchstäblich mit traurigen chemischen Substanzen beladen; wenn Sie sagen, ´Ich könnte vor Freude platzen`, dann ist Ihre Haut voll mit sehr glücklichen antidepressiven Molekülen, genannt Imipramin. Der Gehalt an Interlucent und Interferon, beides Antikrebsmittel, steigt bei Freude und Heiterkeit – und nicht nur in der Haut und im Kreislauf. Auf der anderen Seite steigt bei Angst, Furcht und Zorn der Gehalt an chemischen Substanzen wie Cortison, Adrenalin oder Noradrenalin, die das Immunsystem zerstören. Unser Körper ist also buchstäblich eine Ansammlung von Ideen; er ist der physische Ausdruck eines Feldes, das mit sich selbst interagiert. Das Selbst macht Interpretationen für die Zellen, indem es diese chemischen Substanzen generiert, die überall und gleichzeitig im Körper auftreten. Sie breiten sich nicht etwa aufeinanderfolgend aus, sondern simultan im ganzen Körper. Wenn ich zum Beispiel den Wunsch habe, Wasser zu trinken, dann wird, sobald ich auf diesen Gedanken komme, von den Hirnzellen die Substanz AT2 produziert, die mein Verhalten so beeinflusst, dass ich nach Wasser Ausschau halte. Gleichzeitig produziert ein anderer Gehirnteil, der Hypothalamus, AT2 und löst damit die Ausschüttung des Hormons ADH aus, das bewirkt, dass der Körper Wasser zurückhält. Gleichzeitig produzieren meine Nierenzellen AT2 und halten Wasser zurück. Meine Herzzellen, meine Hautzellen produzieren es; mit anderen Worten, sobald ich die Idee habe, ´ich brauche Wasser`, so breitet sich diese Idee überall und gleichzeitig in meinem ganzen Körper aus, sie ist allgegenwärtig, allmächtig, allwissend. Während eines einzigen Augenaufschlags laufen sechs Trillionen Reaktionen ab, die alle aufeinander abgestimmt sind. Dieses Feld ist nicht lokalisierbar, da das, was wir Geist nennen, allgegenwärtig und in allen Zellen gleichzeitig vorhanden ist. Wenn Sie z.B. Ruhe erfahren, dann darum, weil Ihr Körper Valium produziert. Dieses Valium, ein präziser Immuno-Modulator, der in allen Körperzellen gleichzeitig produziert wird, macht Sie im Unterschied zu dem von Hoffmann-LaRoche verkauften Produkt nicht zu einem Zombie. Dieses Feld ist im Körper buchstäblich allgegenwärtig. Sie werden sich nun fragen, ob es denn auf den Körper beschränkt ist. Die Antwort lautet:  Nein, es ist nicht auf den Körper beschränkt, es dehnt sich darüber hinaus, es kann nirgendwo isoliert werden, nicht im Hirn und auch nicht im Körper. Es dehnt sich unendlich ausserhalb des Körpers aus; jenseits der Grenzen von Zeit und Raum.

Nach jahrelangem Forschen haben Wissenschaftler im Menschen eine Gruppe von Hormonen nachgewiesen, die sogenannten Pheromone (Duft-, Informations- und Lockstoffe). Vielleicht haben Sie schon von diesen Stoffen gehört; sie sind die genaue chemische Entsprechung unserer Emotionen, nur dass sie nicht auf den Körper beschränkt sind, sondern sich darüber hinaus ausdehnen. Es wurde bereits vor dieser Entdeckung mit Pheromonen experimentiert, vor allem an Tieren und Pflanzen. Dabei wurde zum Beispiel folgendes beobachtet: Geht man in einen Wald und infiziert einen Baum mit Zigeunermotten, wird der Baum sofort Informationsstoffe in die Atmosphäre freisetzen, und in ein paar Sekunden wird der ganze Wald wissen, dass da eine Zigeunermotten-Infektion droht und seine Alarmbereitschaft erhöhen. Auf diese Weise teilt ein Baum seine Wahrnehmung oder sein Wissen anderen Bäumen mit. Schauen Sie sich das geordnete Benehmen von Ameisen oder Bienenvölkern an, sie steuern es mit den Pheromon-Botenmolekülen. Termiten bauen im Dunkeln perfekte Termitenhügel, oft mit architektonisch perfekten Bogen. Auch sie kommunizieren mittels Pheromonen. In dieses Gebiet fällt auch das besonders grausame Experiment, das Stanford-Wissenschaftler mit Mäusen durchführten. Sie verabreichten ihnen Elektroschocks und entfernten sie nach einer Weile aus dem Labor. Dann brachten sie neue Mäuse hinein, die sofort in Panik gerieten und Cortison und Adrenalin produzierten. Sie hatten nämlich die Angst-Pheromone eingeatmet, welche die Mäuse während der Elektroschocks abgesondert hatten.

Alle Tierarten, einschliesslich der Menschen, scheiden Duftstoffe aus. Diese Pheromone sind tatsächlich das genaue Ebenbild unserer Emotionen, Gefühle und Gedanken. Als ich in diesen Raum kam und die gespannte Atmosphäre spürte, war Ihre Botschaft an mich nicht metaphorisch, sondern ausgesprochen direkt, denn im Raum waren Unruhe- und Angstpheromone. Wenn Sie sagen: ´Ich ging in dieses Heiligtum und spürte Friede, Liebe und Mitgefühl`, dann ist das wortwörtlich zu verstehen. Wenn Sie sage, ´Ich weiss nicht so recht, aber wenn ich diesen Kerl sehe, überläuft es mich kalt`, dann ist das eine wörtliche Aussage. Der Philosoph Emerson machten den Ausspruch: Wer Du bist, dröhnt so laut in meinen Ohren, dass ich nicht verstehe, was Du sagst. Jetzt kennen wir die physiologische Ursache dafür. Worauf ich hinaus will, ist, dass dank der For-
schungsarbeit im Bereich Körper-Geist gezeigt werden konnte, dass der Geist nicht-lokal ist. Er ist nicht auf das Hirn begrenzt und nicht auf den Körper; er dehnt sich aus, er ist ein nicht-lokales, überall und jederzeit existierendes Informationsfeld im Raum-Zeit-
Kontinuum. Dieses Feld kann an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich erkenntnisfähig sein; an bestimmten Stellen kann das Bewusstsein sehr umfassend sein: totale Selbst-Erkenntnis. An anderen Stellen sind dem Bewusstsein Grenzen gesetzt, aber trotzdem ist dieses ganze Universum ein Bewusstseins- und Erkenntnisfeld. Auch das hat Bewusstheit: Wenn man ein Elektron aus seiner Schale springen lässt, wird es vermutlich in diese Schale zurückspringen. Das bedeutet, dass eine limitierte Erkenntnisfähigkeit vorhanden ist, nämlich die Eins-zu-Eins Stimulusreaktion. Je weiter Sie in der Evolutionshierarchie von Leben zu Leben emporklettern, desto vielfältiger werden die Reaktionen auf den gleichen Stimulus; hinauf zur Tierwelt, weiter zum menschlichen Nervensystem und endlich zum selbsterkennenden menschlichen Nervensystem, durch das sich das Universum seiner selbst bewusst wird. Man könnte auch sagen, dass das Universum durch das erleuchtete menschliche Nervensystem seiner selbst bewusst wird. Aber das gesamte Universum ist dieses Feld geistiger Wachheit, das an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich intensiv erkenntnisfähig ist. Bewusstsein kreiert auf diese Weise nicht nur unseren menschlichen Körper, sonder auch den kosmischen Körper, den wir ´Umwelt` nennen. Nur durch das Artefakt unserer sensorischen Wahrnehmung erleben wir uns getrennt vom kosmischen Körper. Ich habe also einen persönlichen Körper und einen kosmischen Körper, die beide von entscheidender Bedeutung für mein Überleben sind.

Das ist also das neue, wissenschaftlich fundierte Paradigma. Es ist auch die Grundlage von Ayurveda, der heutzutage wieder hochaktuell ist. Er sagt folgendes aus: Wie das Atom, so ist auch das Universum; wie der Mikrokosmos, so ist auch der Makrokosmos; wie der menschliche Körper, so ist auch der Kosmische Körper, wie der menschliche Geist, so ist auch der Kosmische Geist.

Wenn sich die Wissenschaftler manchmal vor diesem dummen Kosmischen Geist fürchten, dann beruhigen wir sie, indem wir sagen, dass wir gar keinen Kosmischen Geist brauchen, sondern dass es sich um ein Nicht-lokales Informationsfeld mit auf sich selbst Bezug nehmenden kybernetischen Feedbackschlaufen handelt. Diese Antwort befriedigt die meisten Wissenschaftler.


Schauen wir also, wie wichtig das Gesagte für uns Lebewesen ist. Bedeutet es den Unterschied zwischen Gesundheit und Krankheit, zwischen Überleben und Tod? Lassen Sie mich über ein paar Experimente berichten, von denen ich denke, dass sie Sie faszinieren werden: Vor ein paar Jahren führte ein Wissenschaftler namens Herbert Specter am National Institute of Health ein Experiment durch, bei dem er einigen Mäusen die chemische Substanz Poly-A-c injizierte, die das Immunsystem stärkt; gleichzeitig liess er sie Kampfer riechen. Nach einigen Malen stimulierten die Mäuse ihr Immunsystem automatisch, wenn sie Kampfer rochen. Er nahm eine zweite Gruppe von Mäusen, injizierte ihnen die chemische Substanz Cyclophosphamid, die das Immunsystem zerstört, und liess sie gleichzeitig Kampfer riechen. Nach einigen Malen zerstörten die Mäuse ihr Immunsystem automatisch, wenn sie Kampfer rochen. Wir haben also zwei Gruppen Mäuse: Die eine riecht Kampfer und stimuliert das Immunsystem, die andere riecht Kampfer und zerstört das Immunsystem. Wenn man der einen Gruppe ein karzinogen verabreicht, erkrankt sie innerhalb ein paar Wochen an Krebs und stirbt daran; wenn man sie mit Pneumokokken infiziert, so stirbt sie nach ein paar Wochen an einer Lungenentzündung. Die andere Gruppe erkrankt nicht. Was macht also bei diesen Mäusen den entscheidenden Unterschied zwischen Überleben und Tod aus?

Es ist die Interpretation der Erinnerung an den Geruch von Kampfer. Noch einmal: Der entscheidende Unterschied liegt in der Interpretation der Erinnerung and den Geruch von Kampfer.

Ist dieses Forschungsergebnis für uns Menschen relevant? Es ist sogar sehr relevant, weil wir uns gleich diesen Mäusen meistens wie Pavlow´sche Hunde verhalten, die beim Bimmeln einer Glocke anfangen zu geifern. Wir sind bestimmten Erinnerungen ausgeliefert, verknüpfen diese mit gewissen Stimuli und rufen die selben Reaktionen immer und immer wieder hervor. Wir werden die Opfer unserer Erinnerungen, und die Tragödie dabei ist, dass mein Quälgeist von heute mein Überbleibsel von gestern ist.

Wir haben schätzungsweise 60.000 Gedanken täglich. Das ist nicht weiter überraschend; was uns aber ein wenig beunruhigen könnte, ist die Tatsache, dass 95% der Gedanken, die wir heute haben, identisch sind mit denen von gestern.

Wir werden also buchstäblich zu Bündeln konditionierter Reflexe, die ständig auf irgendwelche Leute und Umstände mit voraussehbaren biochemischen Reaktionen und Verhaltensmustern reagieren.

Wenn wir uns dieser Tatsache bewusst werden, dass sich unser Körper täglich so sehr verändert, jährlich so oft erneuert, alle Atome in uns, weshalb leiden wir dann immer noch unter Arthritis, wieso ist der Krebs immer noch da, warum die Arterie immer noch blockiert? Die Antwort auf diese Frage ist, dass die Quantenströme und die intelligenten Muster, die diese physikalischen Antworten generieren, sich nicht ändern. Wenn Sie wirklich Ihren Krebs loswerden wollen, dann müssen Sie den ´Krebsgeist` austreiben. Der Krebsgeist ist nichts anderes als das Zellgedächtnis, ein Quantenfluss auf zellulärer Ebene. Sie müssen auf diese tiefe Ebene gehen, den ganzen Prozess beobachten und dann die intelligenten Muster umstrukturieren, die uns unsere physische Erscheinung geben. Wenn Sie wissen, wie es geht, dann können Sie nicht nur Krankheiten loswerden, sondern Sie können Ihren Körper neu strukturieren (eigentlich tun Sie dies unbewusst ja sowieso die ganze Zeit). Stellen wir uns einmal ein Backsteinhaus vor, und dass wir jeden Backstein einmal jährlich ersetzen können. Da wir nun in der Vorstellung gefangen sind, das Haus in dieser Form sei das Einzige, was wir hervorbringen können, werden wir immer und immer wieder das gleiche Haus erschaffen. So restrukturieren wir zum Beispiel durch die immer gleichen Intelligenzmuster die gleichen Muster einer biochemischen Herzerkrankung. In unsrer Kultur stehen Herzerkrankungen als Todesursache an erster Stelle, und es scheint, zumindest deutete dieses Experiment darauf hin, dass einfache Dinge wie Streicheln, Berühren, Liebkosen, Küssen und Sprechen den entscheidenden Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen kön-
nen. Folgendes Experiment wurde kürzlich von der Universität Miami im Journal of Pediatrics of Florida veröffentlicht. Dabei wurden Neugeborene in zwei Gruppen unterteilt. Die eine Gruppe wurde in Kinderbettchen gehalten, die mit Öffnungen versehen waren, durch die ein Forscher das Baby dreimal täglich während jeweils sechs Minuten streicheln konnte. Mann nannte das natürlich nicht streicheln, sondern Kinesthetic-Tactile Petting-Stimulation, was frei übersetzt Streicheleinheiten verabreichen heisst, um ja das Wort ´Liebe` nicht zu verwenden. Jedenfalls nahmen diejenigen Säuglinge, die dreimal täglich während fünf bis sechs Minuten Streicheleinheiten erhielten, bei gleicher Ernährung täglich 40 – 50% mehr an Gewicht zu als die anderen. Daraus folgerten die Forscher, dass es sich bei der Kinesthetisch-Tactilen-Petting-stimulation um eine kosteneffektive Methode handle, da man damit pro Behandlung dreitausend Dollars sparen kann und die Kinder viel schneller aus der Behandlung entlassen werden können. Es gäbe unzählige weitere ähnliche Beispiele. Ich werde es bei diesem bewenden lassen.

Vor nicht allzu langer Zeit, vor ein paar Jahren erst, hat das Gesundheits- und Fürsorgedepartment des Staates Massachusets eine Studie durchgeführt, die sich wieder einmal mit den Risikofaktoren für Herzerkrankungen befasste. Man kann sich natürlich fragen, weshalb eine weitere Studie zu diesem Thema für nötig erachtet wurde. Die Risikofaktoren sind ja längst bekannt: erhöhte Cholesterinwerte, Bluthochdruck, Diabetes usw. Der Grund dafür war, dass aus Statistiken hervorgegangen war, dass die Mehrzahl der Personen, die ihren ersten Herzinfarkt zwischen dem vierzigsten und fünfzigsten Lebensjahr erleiden, keinen dieser Risikofaktoren haben. Was ergab nun diese neue Studie? Man fand heraus, dass der Risikofaktor Nummer eins für Herzerkrankungen Unzufriedenheit bei der Arbeit ist; wenn Menschen also ihre Arbeit nicht mögen. Risikofaktor Nummer zwei ist die innere Unzufriedenheit. So ging man auf die Strasse und stellte den Leuten zwei Fragen. Erstens: Magst Du Deinen Job? (In Indien würden wir sagen, bist Du im Dharma?) und zweitens: Bist Du glücklich? Und wenn ein Mensch aufrichtig und ehrlich beide mit ´Ja` beantworten kann, ist er vermutlich nicht gefährdet. Eine der erstaunlichsten Statistiken dieser Studie sagt aus, dass in der Westlichen Welt an einem bestimmten Wochentag mehr Menschen sterben als an allen anderen Tagen. Können Sie sich vorstellen, an welchem? Jawohl, am Montag. Und um wie viel Uhr? Genau! Am Montagmorgen zwischen acht und neun Uhr sterben in unserer Zivilisation mehr Menschen an einem Herzinfarkt als zu jedem anderen Zeitpunkt. Das ist erstaunlich, verblüffend, aussergewöhnlich, einzigartig – eine Leistung, die nur die menschliche Spezies vollbringen kann, denn vermutlich kennt kein anderes Tier den Unterschied zwischen Montag und Dienstag. Und was macht den Unterschied? Eine Idee, ein Begriff, eine Interpretation! Ich hoffe, es ist für alle ersichtlich, dass der Körper aus Ideen besteht und auch das Universum ein Ideenfeld oder Ideenpool ist. Die Frage ist nun: Wer hat diese Ideen? WER oder WAS hat diese Ideen? Wo ist dieses EINE, das diese Ideen hat? Wenn Sie es im Hirn, im Körper suchen würden, wo würden Sie es finden?

Walter Pennfield ist ein kanadischer Wissenschaftler, Neurologe und Nobelpreisträger. Er entfernte operativ Gehirntumore und andere Dinge, und wenn er das Gehirn geöffnet hatte, machte er eine kleine Untersuchung, indem er bestimmte Bereiche des Gehirns elektrisch stimulierte um herauszufinden, wo sich der Kontrollpunkt im Hirn befindet. In einem seiner berühmtesten Experimente stimulierte er einen bestimmten Bereich des motorischen Cortex, als sich der Arm des Patienten plötzlich nach oben zu bewegen begann. Er sagte zum Patienten: ´Was ist los?` und der Patient antwortete: ´Mein Arm bewegt sich`. Er fragte den Patienten: ´Bewegen Sie ihren Arm?` und der Patient antwortete: ´Nein, er bewegt sich`. Da sagte er: ´OK, bewegen Sie jetzt Ihren Arm in die andere Richtung` und der Patient bewegte seinen Arm sofort in die andere Richtung. Ganz gleich, was Walter Pennfield auch unternahm, um den Befehlshaber zu lokalisieren, es gelang ihm nicht. Den Ort, wo der Befehl ausgeführt wird, zu finden, ist einfach, das geschieht im motorischen Cortex. Jedoch jenen Ort, der den Befehl gibt, im Hirn zu finden, ist unmöglich. Man kann die Stelle lokalisieren, wo der Befehl ausgeführt wird, aber der Befehlsgeber kann nicht gefunden werden; er ist nicht lokalisierbar. Er ist zur gleichen Zeit überall und nirgendwo. Er ist der Denker hinter dem Gedanken. Er ist das Selbst, das mit sich selbst interagiert und Ideen generiert. Aber dieses Selbst befindet sich weder im Körper noch im Hirn. Es ist nämlich gleichzeitig überall im Körper, überall im Hirn und gleichzeitig nirgendwo. Es ist gleichzeitig überall und nirgendwo – alles zur selben Zeit. Und diese Kraft, die gleichzeitig überall und nirgendwo zur selben Zeit ist, dieses Selbst gehört nicht in den Bereich der Gedanken. Dieses Selbst liegt in der Lücke zwischen unseren Gedanken. Und es ist dieses Selbst, das Raum, Zeit, Materie und Energie kreiert. Wir denken, dass es dort draussen eine ewige Zeit gibt; aber jeder seriöse Wissenschaftler wird bestätigen, dass noch niemand die unabhängige Existenz der Zeit bewiesen hat. Seit 1913 hat nämlich kein respektabler Physiker mehr das Wort ´Zeit` in den Mund genommen. Der Begriff, der gebraucht wird, ist Raum-Zeit-Kontinuum. Zeit, wie wir sie erleben, ist ein weiteres Artefakt unserer Sinneserfahrung. Es ist die Art und Weise, wie wir unsere Sinneserfahrung interpretieren. Wir metabolisieren Zeit genau so, wie wir jede andere Erfahrung umwandeln. Ich gebe dazu ein paar Beispiele:

Vor ungefähr einem Jahr traf ich auf dem Flug von Boston nach London einen alten Freund. Wir hatten eine gute Zeit zusammen. Die Zeit verging wie im Fluge. Man sagte uns, dass der Flug sechs Stunden dauerte, aber für uns verging die Zeit im Nu. Wir vergassen zu essen, auf die Toilette zu gehen und zu schlafen. Bei unserer Ankunft hatten wir nicht einmal einen Jetlag (Ermüdungserscheinungen vom Flug). All diese fixen biologischen Kreisläufe wie Essen, Schlafen, Wachen, Verdauen und Metabolisieren wurden aufgrund unserer individuellen Wahrnehmung, dass die Zeit wie im Flug verging oder dass wir eine schöne Zeit zusammen hatten, umstrukturiert.

Bestimmt kennen auch Sie Leute, die ständig sagen ´Ich habe keine Zeit, mir läuft die Zeit davon`, als ob Zeit eine physische Ware wäre, die sie in der Tasche mitnehmen können und die ihnen ständig davonläuft, weil sie ein Loch in der Tasche haben. Sie schauen auf die selbe Uhr wie Sie und ich, aber ihre Uhren gehen viel schneller. Es gibt so viele Termine... usw.usw. Wenn man solche Leute untersucht, sieht man, dass ihre biologische Uhr schneller läuft. Ihr Puls geht schneller, sie haben mehr Arrhythmien pro Minute, ihre Blutplättchen sind nervös, ihr Hormonspiegel (Insulin, Adrenalin, Cortison) ist hoch, und manchmal fallen sie plötzlich wegen eines frühzeitigen Herzversagens tot um, und dann ist ihre Zeit abgelaufen, und sie haben keine Zeit mehr. Diese Menschen setzen das innere Erlebnis von ´Ich habe keine Zeit, mir läuft die Zeit davon` in eine physische Tatsache um. Jemand, der scheinbar alle Zeit der Welt hat, ist biologisch komplett anders. Und natürlich kennen Sie den Ausdruck ´Die Schönheit des Berges war atemberaubend – die Zeit stand still`. Der Ausdruck ´Die Schönheit des Berges war atemberaubend` ist höchst interessant. Weshalb? Wenn die Zeit still steht, dann steht der Atem still, und die Gedanken kommen zum Stillstand. Und wenn die Gedanken zum Stillstand kommen und das Bewusstsein absolut still und ruhig wird, dann erleben wir Zeitlosigkeit. Die Zeit ist nämlich nichts anderes als die Bewegung von Gedanken. Zeit ist dasselbe wie jede andere Stimmung, Träumerei, Phantasie oder jede andere Bewusstseinsschwankung. Unser Bewusstsein ersinnt Zeit, gibt sie ans Hirn weiter, und wir metabolisieren sie in den Körper, wo sie sich als Altern manifestiert. Vor einigen Jahren las ich einen Bericht über eine Gruppe von ungefähr sieben deutschen Bergwerkarbeitern, die in einer Mine verschüttet wurden. Nur einer von ihnen hatte eine Uhr. Um seine Kameraden nicht allzu sehr zu beunruhigen, teilte er ihnen alle zwei Stunden mit, eine Stunde sei vergangen. Nach einer Woche wurden sie gerettet, alle lebend, bis auf denjenigen mit der Uhr. Er war zwar in der Lage gewesen, das kollektive subjektive Zeitempfinden zu ändern, sich selbst konnte er jedoch nicht täuschen. Er hatte ganze Zeit nur die Uhr im Kopf. Sie sehen – Zeit ist bloss ein Konzept und nicht die Realität. Im Vorwort des Bestsellers Eine kurze Geschichte der Zeit von Stephen Hawking macht Karl Seger die folgende Aussage: Stephen Hawking hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Geist Gottes zu verstehen und ist zum Schluss gekommen, dass wir in einem Universum ohne Anfang, ohne Ende, ohne Zeitbegrenzung und ohne räumliche Begrenzung leben.

Wenn Sie versuchen, das zu begreifen, sich das vorzustellen, werden Sie merken, dass es unmöglich ist, weil man etwas, was nie begonnen hat, weder begreifen noch visualisieren kann. Nehmen wir einmal an, dass ein Anfang existiert, und sofort taucht die Frage auf, was denn vor dem Anfang war. Wenn wir annehmen, dass es ein Ende gibt, müssen wir uns fragen, was denn nach dem Ende sein wird. Wir können auch davon ausgehen, dass das Universum irgendwo aufhört, dann müssen wir uns sofort die Frage stellen, was nach dieser Grenze kommt. Quantenphysik ist nicht nur sonderbarer als wir denken, sie ist sonderbarer, als wir denken können! Unsere linguistisch strukturierte, sogenannte rationale und logische Denkweise ist ein Denksystem, das auf der sensorischen Wahrnehmung des Universums beruht. Und diese sensorische Wahrneh-
mung ist inkorrekt. In den Klauen dieser Art von Rationalität gefangen zu sein, ist das schlimmste Schicksal, das einem menschlichen Wesen widerfahren kann. Was Stephen Hawking beschreibt, ist die Natur des Seins. Sein kennt keinen zeitlichen Anfang und kein zeitliches Ende, es ist nirgendwo und überall. Es drückt sich durch unseren Geist, unseren Körper und unsere Erfahrungen im Leben aus, aber man kann es mit den Sinnen nicht berühren. Man kann es jenseits der Gedanken erhaschen. Es gehört aber nicht zur Welt der Gedanken, sonder ist in der Lücke zwischen unseren Gedanken, der Stille zwischen unseren Gedanken.

Es gibt zu diesem Thema einen wunderbaren Ausspruch von Rumi, dem grossen Mystiker aus dem Mittleren Osten. Er sagt: Jenseits der Idee von Gut und Böse liegt eine Wirklichkeit – dort werde ich Dich treffen. Rumi spricht also buchstäblich von diesem EINEN Feld jenseits der Gedanken. Es befindet sich in der Lücke zwischen unseren Gedanken, und manche Menschen gelangen zum Beispiel während der Meditation dorthin. Es gibt auch andere Methoden, bei denen eine einfache Verschiebung der Aufmerksamkeit ein Erleben der Einheit von Beobachter und Beobachtetem ermöglicht. Wenn wir nämlich diese Einheit zwischen Beobachter und Beobachtetem und den Prozess des Beobachtens erfahren, erleben wir, dass sie in Wirklichkeit ein einziges ist. Normalerweise ist das unmöglich, weil unsere Wahrnehmung durch Erinnerungen, Interpretationen, Klassifizierungen, Beschreibungen, Definitionen, Analysen, Evaluationen und Werturteile getrübt ist. Wir können nicht durch ´Neugeborenenaugen` sehen. In den Shiva-sutras, einer der ältesten Schriften der Welt, finden wir den Ausspruch: Schau die Welt mit frischen Augen an, schau einen gewöhnlichen Gegenstand an, als ob Du ihn zum ersten Mal sehen würdest.

Wenn wir ein Objekt wie zum ersten Mal anschauen würden, so könnten wir sehen, dass eigentlich der Beobachter beobachtet wird, dass der, der schaut, eigentlich der ist, welcher angeschaut wird. Manchmal machen Leute diese Erfahrung sogar zufällig.

Vor einigen Jahren hatte ich einen Patienten, der auf einem Nachbarhaus die Antenne reparierte. Dabei hob er ein Stück Kabel auf, das er für nicht geladen hielt, durch das aber 12000 Volt flossen. Er starb auf der Stelle. Und wie stirbt man, wenn 12000 Volt durch das Herz fliessen? Ein Phänomen, genannt ´ventrikuläre Fibrillation`, wird ausgelöst. Das Herz fibrilliert. Er fiel also vom Dach; aber wie es das Schicksal wollte, fiel er auf seine Brust, genau in dem Winkel, genau auf die Stelle, genau mit der Wucht, die es brauchte, um sein Herz zu defibrillieren. Eine ganz aussergewöhnliche Geschichte, so als ob Gott ihn gerufen und dann plötzlich seine Meinung geändert hätte. Das Ganze dauerte nur ein paar Sekunden. Der Mann wurde vom Unfallort ins Spital transportiert, und er sagte: `Mein Geist ging immer wieder zu dieser Lücke zurück.` Er nennt diesen kleinen Vorfall, dieses kleine Zeitintervall, die Lücke. Wir fragten: ´Was war in dieser Lücke?` und er antwortete: ´Dort war reine, grenzenlose Freude. Es war reine Glückseligkeit.` Wir sagten: ´Sie waren es sich bewusst?` Er sagte: ´Oh ja, ja, ich war es mir be-
wusst.` Wir fragten: ´Wessen waren Sie sich bewusst?` Er sagte: ´Ich war mir bewusst, dass ich bewusst war.` Wir fragten: ´Können Sie das etwas spezifischer erklären?` Er antwortete: Ja, es war reines Gewahrsein. Das einzige, was ich sagen konnte, war: ICH BIN. Ich bin nicht dies, ich bin nicht jenes, einfach ICH BIN. Es war die Erfahrung meiner eigenen Unsterblichkeit, die Erfahrung von Ewigkeit. Es war die Erfahrung von Glückseligkeit, von reiner Freude. Ich ging dermassen darin auf, dass ich realisierte, dass alles andere nur ein Konzept ist. Und ich wurde ein für alle Mal, total und gänzlich dieses Ding los, das die Menschen Angst nennen.

Das erstaunliche an der Geschichte des Mannes war, dass der Oberschenkel dort, wo der elektrische Strom aus seinem Bein ausgetreten war, total verbrannt war. Sein Oberschenkelknochen lag frei, alles was man sehen konnte, waren zerfetzte Blutgefässe und Kno-
chen. Im Spital dachte man, dass nicht nur sein Körper, sondern auch sein Hirn durchgebrannt sei. Er weigerte sich nämlich, sein Bein amputieren lassen, was die einzig angemessene Massnahme bei dieser Art von Verletzung gewesen wäre. Aber er sagte, dass er jetzt jederzeit in die Lücke gehen könne und zwar durch einen einfachen Dreh der Aufmerksamkeit. Er würde seine Aufmerksamkeit auf die Lücke richten und in sie hineingleiten. Dort würde er wieder diese reine Freude erleben und von dort aus seine Aufmerksamkeit auf das Bein richten, wo er anstatt des grauenhaften Schmerzes ein angenehmes Kitzeln wahrnähme. Und so ist ihm im Laufe zweier Jahre ein neues Bein gewachsen. Weshalb? Weil er an den selben Ort ging, von dem aus die Natur alles kreiert. Dieser EINE Ort ist in der Lücke zwischen unseren Gedanken. Es ist der nichtlokalisierte Geist, aus dem die Natur alles gebiert. Die Natur geht zu diesem Ort, um eine Galaxie, einen Regenwald oder einen neuen Gedanken zu kreieren.

Mit diesem Wissen können wir jetzt die eigentliche Frage stellen: Wer sind wir? Sind wir lediglich ein Ego, eingesperrt in einen Beutel aus Haut und Knochen, oder ist da noch etwas Beständigeres und Umfassenderes? Der Rishi, der Seher, sagt: Durch das Artefakt der sensorischen Interpretation habt Ihr Euch selber begrenzt, Euch buchstäblich auf Euren Körper beschränkt. Ihr habt Euch auf das Volumen eines Körpers und die Zeitspanne eines Lebens begrenzt und Euch Beschränkungen auferlegt, die völlig konzeptuell sind. Ihr habt Probleme kreiert wie Geburt und Tod, Freude und Schmerz, Richtig und Falsch etc. Will man diese Beschränkungen hinter sich lassen, muss man sich erfahren, wie man wirklich ist. Und dann realisiert man, dass man nicht im Geist ist, sondern der Geist in uns ist. Dass wir nicht im Körper sind, sondern der Körper in uns ist. Dass wir nicht in dieser Welt sind, sondern die Welt in uns ist. Körper, Geist und Welt passieren uns, weil wir uns zufälligerweise dafür interessieren.

Ein Schüler fragte einmal seinen Meister: ´Leben wir in der gleichen Welt? Du scheinst in einer ganz anderen Welt zu leben.` Der Meister antwortete:Ja, wir leben in der genau gleichen Welt. Der einzige Unterschied ist, dass Du Dich in der Welt siehst und ich die ganze Welt in mir sehe.

Diesen Teil in uns zufinden, bedeutet, das Feld selber zu finden. Und das Feld ist reine Potentialität. Das Feld ist kein Kontinuum oder ein Modell von Raum-ZeitEreignissen; das Feld ist reine Potentialität. Es ist das Kontinuum aller möglichen Energie- und Informations-
stadien, die sich später als Raum-Zeit-Ereignisse manifestieren. Und dieses Feld, ich möchte das noch einmal betonen, ist in der Lücke zwischen unseren Gedanken. Es ist in der Lücke der Stille, die nicht lokalisierbar ist.

Wenn ich mit Euch spreche, befindet sich zwischen jedem Wort und jedem Gedanken eine Lücke. Ich könnte zum Beispiel sagen: ´Ich werde jetzt diesen Raum verlassen.` Oder ich könnte sagen: ´Ich werde meine Schuhe ausziehen.` Oder: ´Ich werde Wasser trinken.` Zwischen dem ´werde` und dem nächsten Wort gibt es unendlich viele Möglichkeiten. Unendliche Möglichkeiten zwischen jedem einzelnen Wort. Stellen Sie sich vor: unbeschränkte Möglichkeiten! Aus diesem Grund ist es ein nicht lokales Feld reiner Potentialität. Das Feld aller Möglichkeiten, das Kontinuum aller möglichen Raum-Zeit-Ereignisse.

Hier noch ein weiteres Beispiel dafür, was der Zugang zu dieser Lücke bewirken kann. Die Geschichte ist einem meiner Freunde, einem englischen Anthropologen, zugestossen. Er arbeitete an einem Buch über Wale und war auf der Suche nach einer bestimmten Walart auf die Indonesischen Inseln gereist, um sie dort zu fotografieren. Nach drei oder vier Wochen erfolgloser Suche erzählte er einmal einem Dorfältesten, was er suchte. Der Dorfälteste sagte: ´Kein Problem, wir haben hier ein zwölfjähriges Mädchen, das dir den Wal beschaffen kann.`

Am nächsten Tag setzte er sich also mit dem Mädchen an den Strand, und es schloss seine Augen. Nach etwa zwanzig Minuten sah der Anthropologe mit Herzklopfen den Wal seiner Wahl am Horizont auftauchen. Und dann, so erzählte er mir, raste sein Herz, denn der Wal kam näher und näher und strandete schliesslich zu Füssen des Mädchens. Sie mussten die Dorfbewohner holen, um den Wal wieder ins Meer zurückzubefördern. Mein Freund suchte das Mädchen und fragte es: ´Was hast Du gemacht? Wie hast Du das gemacht?` Es antwortete: Oh, es war wirklich ganz einfach. Ich ging an den Ort, wo wir alle die gleiche Sprache sprechen und bat den Wal zu kommen.

Was ist das für ein Ort, an dem wir alle die selbe Sprache sprechen? Es ist der Raum der Stille; unaussprechlich, erhaben, noch viel abstrakter; aber in Wirklichkeit sind wir dieses unaussprechliche, erhabene, fühlende Wesen. Und die sogenannte ´materielle Realität` ist nur ein kleines Fragment dieses gewaltigen, erhabenen, unaussprechlichen, abstrakten, fühlenden Wesens.

Die Geschichte des Anthropologen geht noch weiter: Am nächsten Tag ging er mit dem Mädchen fischen. Sie nahmen ein Boot, fuhren hinaus, und alle paar Minuten steckte das Mädchen den Kopf ins Wasser und sagte: ´Fahren wir zehn Meilen in diese Richtung` oder ´fahren wir dorthin`, und so fanden sie alle Fische, die sie suchten. Letztendlich konnte mein Freund nicht anders, er musste es ebenfalls probieren. Er steckte also seinen Kopf ins Wasser, bis er fast erstickte, tauchte wieder auf und sagte: ´Ich habe nichts gehört.` Und das Mädchen, dieses kleine, zwölf Jahre alte Mädchen erwiderte: Eben das ist der Trick, die Stille zu hören. In der Stille ist der Raum aller Möglichkeiten.

Ich möchte meinen Vortrag an dieser Stelle mit einem kleinen Zitat von Kafka schliessen. Kafka war ja im allgemeinen ein sehr deprimierender Schriftsteller, aber einmal brachte er eine brillante Beschreibung des Weges zur Erleuchtung zu Papier:

Du brauchst Dein Zimmer nicht zu verlassen, bleib einfach an Deinem Tisch sitzen und horche.
Du brauchst nicht einmal zu horchen, warte einfach.
Du brauchst nicht einmal zu warten, werde einfach still – und die Welt wird sich Dir offenbaren; sie hat gar keine andere Wahl.


Besten Dank!



Anmerkung der Übersetzer:

1.Das obige Zitat von Kafka ist den Übersetzern in der Originalfassung nicht bekannt. Da es aus dem Deut-
schen ins Englische und dann sinngemäss wieder zurück ins Deutsche übersetzt wurde, entspricht es möglicherweise dem Originaltext nicht mehr.

2. Was im wissenschaftlichen Jargon Quantensuppe, nicht-lokalisierbares Feld von Energie und Information, Leerer Raum unendlicher Möglichkeiten usw. genannt wird, entspricht dem altehrwürdigen Begriff GOTT. Mystiker, Seher und Meditierende aller Zeiten und aller Religionen haben diesen Gott auf ihre Weise ´gesehen`, erfahren oder sind mit ihm eins geworden. Sie mögen dieses EINE, namenlose, Unaussprechliche Brahman, Sat-Chit-Ananda, Tao, Nirvana, Satori, Shunyata, Erleuchtung, Heiliger Geist, Christusbe-
wusstsein, Allah oder sonst wie nennen; immer ist damit Gott, der Schoss der Schöpfung, gemeint.





Psychosomatik - Wie Gedanken und Psyche den Körper beeinflussen


Wie Körper, Seele und Geist zusammenhängen





Körper, Geist und Psyche beeinflussen sich gegenseitig. Wenn die Seele leidet, leidet auch der Körper. Psychische Probleme äußern sich deshalb oft in körperlichen Beschwerden.
Die Folge: psychosomatische Erkrankungen.
Körper, Geist und Seele sind eine Einheit. Worüber wir nachdenken und wie wir uns fühlen, hat einen Einfluss auf unser körperliches Befinden.
Unser Denken beeinflusst unsere Psyche und die Zellen und Organe unseres Körpers.
Tatsache ist:
Wenn es der Seele gutgeht, ist der Körper gesünder. Wenn es der Seele schlecht geht, dann geht es auch dem Körper schlecht.
Unter psychosomatischen Erkrankungen versteht man körperliche Erkrankungen und Beschwerden, die durch psychische Belastungen oder Faktoren hervorgerufen werden.
                                                            
Wer unter psychosomatischen Beschwerden leidet, der verspürt körperliche Symptome, die medzinisch nicht erklärbar sind.
                                                            
So kann ein Bluthochdruck entstehen, wenn wir uns über längere Zeit hinweg gestresst und gehetzt fühlen und wir nicht in der Lage sind, den Stress angemessen zu verarbeiten.
                                                            
Psychosomatische Beschwerden & Medizin
                                                            
Es sollen etwa 25% aller Patienten, die einen Hausarzt aufsuchen, unter psychosomatischen Beschwerden leiden.
                                                            
                                                            
Der größte Fehler bei der Behandlung von Krankheiten ist, dass es Ärzte für den Körper und Ärzte für die Seele gibt, wo doch beides nicht voneinander getrennt werden kann. Platon
                                                                           
                                                                           
Die Patienten haben Beschwerden, der Arzt kann jedoch keinen körperlichen Befund feststellen.
                                                            
Ärzte sprechen dann von somatoformen, idiopathischen oder funktionellen Beschwerden, was soviel heißt wie: Die Ärzte haben keine Ahnung, woher die Beschwerden kommen.
                                                            
Dies hat zur Folge, dass Menschen mit psychosomatischen Beschwerden über Jahre hinweg falsch behandelt und unnötige und belastende Untersuchungen vorgenommen werden.
                                                            
Mal ganz abgesehen davon, dass diese Patienten unter ihren Beschwerden jahrelang leiden.
                                                            
Redensarten, die das Zusammenspiel von Psyche & Körper (Psychosomatik) zum Ausdruck bringen
                                                            
                                                            
· Etwas schlägt uns auf den Magen.
                                                            
· Bei Liebeskummer hat man ein gebrochenes Herz.
                                                            
· Ein Problem bereitet uns Kopfzerbrechen.
                                                            
· Etwas geht uns an die Nieren.
                                                            
· Sich etwas zu Herzen nehmen.
                                                            
· Schwer ums Herz zu sein.
                                                            
· Es läuft einem die Galle über.
                                                            
· Es verschlägt einem die Sprache.
                                                            
· Etwas geht uns unter die Haut.
                                                            
· Etwas liegt wie ein Stein im Magen.
                                                            
· Man hat einen Kloß im Hals.
                                            
                                            
Gefühle wie Ärger, Trauer oder Depressionen belasten den Körper und können, wenn sie über längere Zeit andauern, zu psychosomatischen Erkrankungen führen.
                                            
Chronische Anspannung und Angst, chronischer Stress, Hilflosigkeits- und
Einsamkeitsgefühle führen zu einer Schwächung unserer körpereigenen Abwehrkräfte und Selbstheilungskräfte.
                                            
Psychosomatische Erkrankungen und Beschwerden - Organe, die betroffen sein können
                                            
Haare
                            
Die Versorgung mit Mineralien lässt nach, so dass wir Haare verlieren oder die Haare sich weiß verfärben.
                                            
Immunsystem
                            
Negative Gefühle wie Angst und Ärger schwächen auf Dauer das Immunsystem und unsere Abwehrkräfte enorm.
                                                            
Das Risiko, an Infektionskrankheiten wie an einer Grippe zu erkranken, ist um ein Vielfaches höher, Wunden heilen schlechter und langsamer.
                                                            
Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare. Christian Morgenstern
                                                                           
                                                            
Haut
                                                                           
Der Stoffwechsel wird verlangsamt und der Körper entgiftet schlechter. So entsteht Stoffwechselmüll (sog. Freie Radikale), der die Zellen angreift. Die Haut altert schneller.
                                                                           
                                                                           
Gelenke - Knochen - Rücken
                                                                           
Bei starkem Stress, insbesondere Trauer, kann sich der Sauerstoff im Blut bis zu 40 Prozent reduzieren.
                                                            
Dadurch werden die Zellen schlechter versorgt und können sich schlechter regenerieren. Es kann zu Entzündungen an den Gelenken kommen.
                                                            
Unsere Wirbelsäule reagiert sehr stark auf seelische Belastungen.
                                                            
Der Orthopäde Dr. Peer Eysel sagt, dass die meisten Rückenschmerzen die Folge seelischer und nicht organischer Probleme sind.
                                                            
Sind Stress, Ärger und Unzufriedenheit am Arbeitsplatz groß, fühlt man sich überfordert und hilflos, dann ist das Risiko psychisch bedingter Rückenschmerzen sehr hoch.
                                                            
Abhilfe schaffen in diesen Fällen keine Spritzen oder Operationen!
                                                            
Nur eine Psychotherapie, in der Betroffene lernen, anders mit Stress und psychischen Belastungen umzugehen, befreit sie von ihrem Leiden!
                                                            
Wer länger unter Depressionen leidet, der erleidet häufiger Knochenbrüche, da der Mineralgehalt der Knochen abnimmt.
                                                            
                                                            
Herz
                                                           
Emotionale Belastungen, Unzufriedenheit im Beruf und in der Partnerschaft, Angst und dauerhafter Stress erhöhen das Risiko eines Herzinfarktes - und zwar mehr als die klassischen Risikofaktoren wie Rauchen oder ein hoher Blutdruck.
                                                            
Lunge
                                                                           
Bei starkem Stress, Depressionen oder bei Trauer atmen wir eher flach. Die Lunge wird weniger mit Sauerstoff versorgt und kann weniger Sauerstoff an den Organismus abgeben.
                                                            
Dadurch steigt die Infektionsgefahr. Bei Trauernden sind Lungenentzündungen fünfmal häufiger als bei seelisch ausgeglichenen Menschen.
                                                            
Magen
                                                                
Unterdrückte Gefühle, Ärger und Angst sind nur schwer zu verdauen. Bei Stress und Ärger verkrampft sich der Magen und es wird mehr Magensäure ausgeschüttet.
                                                            
Dies führt zu Sodbrennen und kann zu Magengeschwüren, Blähungen, Übelkeit und Krämpfen führen.
                                                            
Viele Menschen leiden unter einem Reizmagen bzw. Reizdarm. Hier spielt die psychische Komponente ebenfalls eine Rolle. Aufregung und Anspannung verstärken die Symptome des Reizmagens bzw. Reizdarms.
                                            
Nieren und Leber
                                                            
Da der Stoffwechsel verlangsamt ist, müssen Leber und Nieren mehr Abfallprodukte abbauen. Das Risiko für Nierenentzündungen ist sehr viel höher.
                                            
Seelische Krisen und chronisch belastende Gefühle können zu zahlreichen psychosomatischen Beschwerden führen.
                                            
Wir können nicht verhindern, dass unser Körper mit solchen Veränderungen reagiert, aber wir können ihn darin unterstützen, wieder in ein Gleichgewicht zu kommen, indem wir unser seelisches Befinden verbessern.
                                            
Video Psychosomatische Beschwerden
                                           
                                            
Eine Psychotherapeutin erklärt, wie Gedanken und Gefühle die Vorgänge in unserem Körper beeinflussen.



                                             
Positive Gefühle haben positive Auswirkungen auf unseren Körper
                                            
Positive Gefühle haben einen großen positiven Einfluss auf unser körperliches Befinden. Wann immer wir körperlich krank sind, ist es deshalb für unsere Genesung wichtig, dass wir uns um eine Besserung unseres emotionalen Befindens kümmern!
                                            
                                            
Optimismus - Zuversicht
                                            
Menschen mit einer zuversichtlichen Lebenseinstellung haben ein viel geringeres Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, und sie haben eine höhere Lebenserwartung.
                                            
Optimistisch eingestellte Menschen können besser mit Stress umgehen und haben weniger Stresshormone in ihrem Körper.
                                                            
Und die Heilungschancen sind größer, wenn Menschen an ihre Genesung glauben und zuversichtlich in die Zukunft blicken.
                                                            
Unser Immun- und Hormonsystem reagiert auf unsere Psyche und unser Denken.
                                                            
Unsere Gefühle beeinflussen auch die letzte Zelle unseres Körpers. Sie stärken oder schwächen, je nach Stimmungslage, die Abwehrkräfte unseres Körpers.
                                                            
Wenn wir uns wohlfühlen und innerlich entspannt sind, ist auch unsere Immunabwehr kraftvoll und aktiv.
                                                            
Eine positive Stimmung kann uns vor einer Grippe und vielen anderen Krankheiten bewahren, bei denen eine schwache Immunabwehr eine tragende Rolle spielt.
                                                            
                                                                           
Selbst wenn wir nur so tun, als ob wir uns freuen, können wir unsere Abwehrkräfte ankurbeln.
                                                            
                                            
So hat beispielsweise die Forscherin Ann Futtermann von Schauspielern unterschiedliche Gefühlszustände wie Trauer und Freude nachspielen lassen und festgestellt: Wenn die Studenten sich so verhielten, als ob sie sich freuen würden, wurden die Abwehrzellen aktiver. Bei traurigen Szenen verringerten sich die Abwehrzellen.
                                                            
Auch das Betrachten lustiger Filme oder Lachen stärkt die Immunabwehr.
                                                            
Es ist unrealistisch, immer eine positive und zufriedene Stimmung zu haben.
                                                            
Gut zu wissen: Unser Immunsystem ist so konstruiert, dass gelegentliche negative Gefühle es nicht aus dem Gleichgewicht bringen.
                                                            
Eine Untersuchung ergab, dass das Niederschreiben der am meisten verstörenden Ereignisse im Leben in ein Tagebuch zu einer Steigerung der Abwehrkräfte führte.
                                            
Auch Selbsthilfegruppen, in denen wir mit anderen über unsere Gefühle und Probleme sprechen und uns gegenseitig unterstützen, können die Abwehr stärken.
                                                            
Auch der Austausch in einem Selbsthilfe-Forum kann hilfreich sein. Die Vorteile von Selbsthilfe Foren.
                                                            
Über Entspannungsübungen und Vorstellungsübungen, in denen wir uns die Heilung eines erkrankten Organs vorstellen, können wir die Abwehr ebenfalls auf Vordermann bringen.
                                            
Wir können viel tun, gesund zu bleiben. Wenn wir krank sind, können wir selbst viel dazu beitragen, wieder gesund zu werden.
                                            
Wir haben über unsere Psyche einen großen Einfluss auf unseren Körper. Am deutlichsten wird das in der Hypnose.
                                            
Wer an seine Genesung (oder an die Möglichkeit der Gesundung) glaubt, hat den ersten Schritt zur Gesundung getan.
                                            
Video - Psychosomatische Erkrankungen - Bericht über einen Betroffenen


                                          
</html>
Krankheitsursachen

Durch die Zuordnung von Krankheit und Organen ergibt sich ein mögliches Ursachenbild auf ganzheitlicher (nicht medizinischer) Ebene.
Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um schulmedizinische Erkenntnisse handelt und diese ganzheitliche Betrachtung weder einen Arztbesuch noch eine Therapie ersetzt!
Nutzen Sie diese Informationen allenfalls ergänzend. Damit können Sie die Arbeit des Arztes mental unterstützen.
Wenn die Sprache der Seele nicht mehr gehört wird, fängt der Körper an zu reden!



Krankheiten haben immer seelische Ursachen.

Eine Erläuterung über den allgemeinen Mechanismus, der hinter allen Krankheitsbildern steckt.

Wann immer der Mensch droht, sich allzu sehr im menschlichen Egospiel zu verlieren, muss die Seele einschreiten, damit der Mensch sich nicht allzu weit von seiner Göttlichkeit entfernt. Der Mensch erhält dann von seiner Seele Impulse und Botschaften, deren Intensität immer weiter zunimmt, solange, bis die Botschaft verstanden wurde. Diese Steigerung kann auch eine Krankheit beinhalten, muss es aber nicht zwangsläufig.

Wenn aber eine Krankheit auftaucht, dann ist es immer eine Botschaft der Seele. Eine andere Ursache für eine Krankheit gibt es nicht. Andere vermeintliche Gründe für Krankheiten, wie beispielsweise Viren, Bakterien, giftige Substanzen, Umweltgifte, Gene und vieles andere sind nur Erfüllungsgehilfen der Seele, um die Krankheit mit deren Botschaft, zu erzeugen.

Wie schon oben geschrieben, die Seele wird ihre Botschaft zuerst leise flüsternd weitergeben, und dann immer lauter, immer aufdringlicher werden. Eine solche Steigerung kann sich über Jahrzehnte hinwegziehen. Im folgenden die häufigsten Stufen dieser Steigerungen:



• Steigerungsstufen der seelischen Einflussnahme •

1. Seele "flüstert" den Gedanken zu

Auf dieser Stufe können tiefe Schichten des Unterbewusstseins die Botschaft bereits erfassen. Es kommt zu Träumen, an die man sich hinterher nicht mehr bewusst erinnert. Nur Menschen, die "nach Innen" hören, können die Botschaft auf dieser Stufe bereits bewusst verstehen. Wer genügend offen ist, kann es erleben, dass die Botschaft/der Gedanke plötzlich, wie aus heiterem Himmel, im Kopf auftaucht.


2. Seele "rüttelt" im Traum

Damit sind Träume gemeint, die so eindringlich gestaltet sind, dass man sich hinterher noch daran erinnert, ja, vielleicht sogar schon gleich nach, oder während dem Traum aufwacht. Auf dieser Stufe ist das Unterbewusstsein also schon heftig mit der Seelenbotschaft beschäftigt, und, ganz wichtig, ab dieser Stufe hat der Mensch die Möglichkeit durch die Bearbeitung seiner Träume die Botschaft zu verstehen, und anzunehmen, und entsprechend zu handeln. Sträubt sich der Mensch jedoch noch immer dagegen, so wird die Seele irgendwann zur nächsten Steigerungsstufe übergehen (vorausgesetzt, der Seele ist das Thema wichtig genug).


3.Das Thema manifestiert sich im Außen

Nun wird einem das Thema im Außen gezeigt, sozusagen als Spiegel dessen, was momentan das eigene Innere bewegt. Die Botschaft der Seele begegnet einem also nun, wie zufällig in allerlei Variationen im realen Leben, vielleicht zappt man wie "zufällig" in einen Fernsehkanal, wo es grad um das Thema geht, oder man bekommt es sonst wie präsentiert. Auf dieser Stufe geschieht dies noch relativ flüchtig und unaufdringlich. Erst wenn die Seele merkt, dass es so nichts bringt, geht es weiter mit der Steigerung:


4.Das Thema manifestiert sich auf eine penetrante Art

Auf dieser Steigerungsstufe manifestiert sich das Thema auf eine aufdringliche Art und Weise. Die Person kann das Thema nun nicht mehr ignorieren, verdrängen oder beiseite schieben. Das Thema manifestiert sich nun auf eine solch penetrante Art, dass die Person reagieren muss. In ihrer Umgebung tauchen nun beispielsweise Menschen auf, die ihr massiv das Thema spiegeln. Mobbing ist beispielsweise ein Phänomen, welches auf dieser Steigerungsstufe stattfinden kann. Leichte Unfälle oder leichte Schmerzen können auch Teil dieser Stufe sein und natürlich auch Krankheiten und Schmerzen jeglicher Art (Hinter jeder Krankheit oder Schmerz steckt darum die betreffende Botschaft).


5.Zwangsweise Änderung durch Schockerlebnis und/oder Krankheit

Oftmals finden in dieser Phase richtige Schockerlebnisse oder gar Unfälle statt, wenn die Seele anders nicht mehr durchkommen kann mit ihrer Botschaft. Das Thema beeinflusst nun das Leben so stark, dass eine zwangartige Änderung im Leben der Person eintritt. Dies kann auch eine Krankheit sein, als Spiegel dessen, wo der Mensch sich weiterentwickeln muss. Darum wird der Mensch durch eine Krankheit oft gezwungen, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, zumindest mit dem eigenen Körper, der ja der Spiegel seines Seins ist. Auf dieser Steigerungsstufe kann der Leidensdruck sehr hoch sein. Schmerzen sind hier fast immer vorhanden.


6.Tod

Falls die Botschaft, also das Lernthema der Seele so wichtig ist, dass sie die Inkarnationsziele als nicht mehr erfüllbar ansieht, und sie keinen Lösungsweg mehr sieht, das Leben der Person aus Sicht der Seele also sinnlos wurde, wird die Seele die Inkarnation der Person abbrechen, also den Tod einleiten. Dies kann dann durch eine tödlich verlaufende Krankheit oder einen Unfalltod geschehen. Dann erhält die Person im nächsten Leben wieder die Möglichkeiten sich mit dem Lernthema auseinanderzusetzen und es anzunehmen.

Es ist also wichtig zu verstehen, dass, wann immer eine Krankheit entsteht, es wurden immer zuvor alle niedrigeren Steigerungsstufen durchlaufen!
Wird die Botschaft der Seele angenommen, so enden diese Steigerungen sofort.













Die Heilkraft des inneren Arztes - Selbstheilung

Hippokrates von Kos drückte es vor 2000 Jahren so aus:
"Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt."

Ein Arzt kann eine Krankheit nicht heilen. Dies kann nur unser Körper.

Da unser Körper in der Lage ist, sich selbst zu heilen, sagt man auch, dass wir einen inneren Arzt haben.

Diese Innere Arzt bedient sich der Selbstheilungskräfte, über die unser Körper in großer Zahl verfügt.

Dem englischen Arzt David Coleman zufolge sind die Selbstheilungskräfte unseres Körpers so wirksam, dass sie ohne fremde Hilfe mehr als 90% aller Krankheiten selbst überwinden können.

Unser Körper verfügt über eine körpereigene Apotheke.

Er hat die wichtigsten 30 bis 40 Medikamente, die man für die Heilung der verschiedenen Krankheiten benötigt, auf Lager. Bei Bedarf gibt er sie an unseren Körper ab.

Durch unsere Lebensweise haben wir Einfluss darauf, ob unser Körper seine Medikamente und Selbstheilungskräfte nutzen und aktivieren kann.

Unser Körper gleicht eine pharmazeutischen Fabrik, die Medikamente herstellt, die uns keinen Cent kosten. Unser Körper stellt sie kostenlos zur Verfügung.

Wenn wir verstehen, uns dieser natürlichen Heilmittel zu bedienen, dann können wir nicht nur sehr viel Geld sparen, sondern verspüren auch keine Nebenwirkungen, wie bei vielen
Medikamenten, die wir schlucken.
Und wir vermeiden es, von den Medikamenten körperlich abhängig zu werden.

Wenn wir seelisch und körperlich gesund sind, dann herrscht in unserem Körper ein inneres Gleichgewicht.
Diese innere Harmonie ist jedoch sehr empfindlich.

Durch negative Gedanken und Gefühle gerät es sehr schnell aus dem Gleichgewicht. Wenn dies unser Gehirn feststellt, dann schlägt es Alarm und leitet Gegenmaßnahmen ein, die das Gleichgewicht wieder herstellen sollen.

Unser Gehirn ist eine Art Überwachungsbehörde, die darauf achtet, dass einzelne Mitglieder nicht aus der Reihe tanzen.

Unser Gehirn ist eine Schaltzentrale, die mit jedem Organ und jeder Zelle unseres Körpers in ständiger Verbindung steht.

Fällt ein Teil aus, dann registriert dies unser Gehirn.
Es leitet sofort Maßnahmen ein, die zum Ziel haben, die Ordnung wieder herzustellen.

Wenn wir stürzen und uns einen Knochen brechen, dann läßt unser Körper diesen Knochen wieder zusammenwachsen.
Er tut dies ganz ohne fremde Hilfe.

Alles, was ein Arzt tun kann, ist dass er einen Gipsverband anlegt, damit der Knochen gerade zusammenwächst. Unser Körper ist es jedoch, der diesen Knochen wieder zusammenwachsen lässt.

Jeder Arzt kann nicht mehr tun, als die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen, damit der innere Arzt und die im Menschen innwohnenden Selbstheilungskräfte in Tätigkeit treten können.

"Ein Arzt kann eine Krankheit nicht heilen. Dies kann nur unser Körper"

Das Beste was wir tun können, ist, diesem Arzt, der im Innern jedes einzelnen wohnt, eine Gelegenheit zur Wirkung geben.





"GESUND OHNE MEDIZIN - Das Geheimnis der Selbstheilung"
Interview mit Clemens Kuby

Unzählige Heiler behaupten, dass sie allein mit der Kraft ihrer Gedanken wieder gesund machen können.
Aber wenn sich jemand damit selbst von Querschnittslähmung geheilt hat, dann hören wir ihm schon genauer zu.
Clemens Kuby ist Filmemacher und Autor und blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. ...
Er gehört zu den Gründern der Partei "Die Grünen", ging mit dem EU-Politiker Daniel Cohn-Bendit in die Schule und war befreundet mit dem ehemaligen deutschen Außenminister Joschka Fischer.
Sein Onkel ist der berühmte Physiknobelpreisträger Werner Heisenberg.
Im Jahr 1981 stürzte er vom Dach 15 Meter in die Tiefe - Querschnittslähmung.
Doch mit der Diagnose wollte er sich nicht abfinden. In der selbstgewählten Isolation des Krankenhauses entwickelte Kuby einen starken Willen, wieder laufen zu können.
Nach einem Jahr verließ er das Krankenhaus auf eigenen Füßen. Nach seiner vollständigen Genesung begab sich Kuby auf eine lange Reise zu verschiedenen Schamanen und Heilern auf der ganzen Welt, um das Geheimnis seiner Spontanheilung zu ergründen.
Es entstanden mehrere Filme (Living Buddha, Unterwegs in die nächste Dimension) und Bücher, in denen er seine Erlebnisse verarbeitete. Heute hilft er Menschen mit der von ihm entwickelten Methode, ihre Krankheiten zu überwinden, indem er ihnen beibringt, sich in einen bestimmten Bewusstseinszustand zu versetzen, in dem es ihnen gelingt, "kränkende" Ereignisse der Vergangenheit umzuschreiben.






Gerne bin ich dir behilflich, deine Bewusstseinszustände zu verändern - Heilung auf der Geistige Ebene zu aktivieren.
Die Methode die ich entwickelt habe, zeige ich dir gerne bei einer Sitzung - somit, ist Hilfe zur Selbsthilfe.

Ich freue mich...





Lachen ist die beste Medizin

Lachen ist gesund - es ist ein echter Gesundbrunnen. Es verbessert die Lungenfunktion, versorgt das Gehirn mit einer Sauerstoffdusche und massiert die inneren Organe. Die Immun-Abwehr steigt, Stresshormone bauen sich ab und Glückshormone werden freigesetzt. Wer regelmäßig ausgiebig lacht, tut also eine Menge für seine Gesundheit.

Vor etwa 30 Jahren entdeckte der Journalist Norman Cousins die heilende Wirkung des Lachens. Cousins überwand durch eine selbst erdachte Lachtherapie und seine positive Einstellung eine als unheilbar geltende Erkrankung des Knochengewebes. Er zog vom Krankenhaus ins Hotel und nahm sich vor, möglichst viel und intensiv zu lachen. Dazu schaute er sich täglich stundenlang lustige Slapstick-Filme an und ließ sich witzige Bücher vorlesen. Nach seinen Lachanfällen ließen die Schmerzen jeweils für eine begrenzte Zeit nach und die Entzündung in den Gelenken ging allmählich zurück. Letztendlich wurde Cousins wieder völlig gesund. Durch diesen Erfolg ermutigt, beschäftigte sich die Wissenschaft intensiver mit der Lachforschung, die Gelotologie genannt wird (gelos = Lachen).

Mittlerweile kann die junge Forschungsdisziplin messbare und meist eindeutige Ergebnisse vorweisen.


Was passiert beim Lachen - warum ist es gesund?

Der Pariser Neurologe Henri Rubinstein, der sich schon seit Jahren mit der Lachforschung beschäftigt, definiert das Lachen als "eine unwillkürliche Körperreaktion auf eine als angenehm empfundene Emotion". Diese Reaktion scheint keinen anderen biologischen Nutzen zu haben, als den Menschen vorübergehend vom Stress zielgerichteter Tätigkeiten zu erlösen. Folgerichtig spricht der Literat Arthur Koestler von einem "Luxusreflex", der nur dem Menschen zu eigen ist.

Lachen wirkt sich wellenförmig auf die gesamte Muskulatur aus. Die Nase legt sich in Falten, die Nasenlöcher weiten sich. Der Kopf wird zurückgeworfen, die Augen schließen sich. Besonders betroffen sind die flachen Muskeln im Gesichtsbereich, das heißt die Stirn- und Schläfenmuskeln, die Muskeln des kleinen und großen Jochbeins sowie die von Lippen und Augenlidern spannen sich an. Insgesamt sind am Lachen etwa 17 Gesichtsmuskeln beteiligt. Den typischen Gesichtsausdruck formt dabei der Zygomaticus-Muskel. Das ist der Gesichtsmuskel, der über das Jochbein verläuft und den Mund nach oben zieht.


Lachen ist Gesund: Die Atmung wird intensiver

Beim Lachen öffnen wir den Mund, weil sich die Atemfrequenz vervielfacht. Wir atmen tiefer und länger ein, während die Ausatmung nur kurz ist. Auch die Brustmuskeln sowie das Zwerchfell, ebenfalls ein großer Muskel, werden aktiviert. Das schafft die Voraussetzung für einen erhöhten Gasaustausch in der Lunge und steigert die Atemkapazität deutlich.
Auf die Eingeweide übt die Anspannung des Zwerchfells eine Art Massage aus, was sich wiederum günstig auf die Darmaktivität auswirkt. Da das Lachen auch die unwillkürliche glatte Muskulatur anregt, weiten sich die Bronchien, so dass die Durchlüftung der Lungen verbessert wird. Beinahe das gesamte Luftvolumen der Lunge pressen wir beim Lachen stoßweise heraus. Dadurch ist auch der Kehlkopfbereich mitbetroffen, was die Stimmbänder aktiviert. Es entstehen die typischen stakkatoartigen Lachlaute.


Durch den intensivierten Gasaustausch in der Lunge reichert sich das Blut mit Sauerstoff an. Dies ist für die Verbrennungsvorgänge im Körper von Bedeutung: Fettstoffwechsel und die Ausscheidung von Cholesterin sollen dadurch günstig beeinflusst werden. Ein Abfallprodukt dieses Verbrennungsvorgangs ist die Kohlensäure, die bei der Lachatmung komplett ausgestoßen wird. Die Vorratsluft in den Lungen wird so fast vollständig entleert. Rubinstein schätzt, dass der Gasaustausch während des Lachens drei- bis viermal so hoch ist wie im Ruhezustand. Die oberen Luftwege werden außerdem, ähnlich wie beim Husten, von störenden Sekreten befreit. Rubinstein weist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung des Lachens als heilgymnastische Atemtherapie hin. Viele Menschen atmen zu kurz und zu flach. Gerade bei ängstlichen Patienten lässt sich das Atmen mit offenem Mund und ohne Atempause beobachten. Es ist jedoch gerade diese Atmung, die Angst hervorruft bzw. steigert. Denn durch das flache Atmen wird zu viel Kohlendioxid ausgeatmet und es kommt zu einer respiratorischen Alkalose. Diese Alkalose, die das Säuren-Basen-Gleichgewicht stört, ist für eine neuromuskuläre Übererregbarkeit verantwortlich. Lachen vertieft dagegen die Atmung, die dieses Ungleichgewicht bekämpft und die Angst vermindert.


Lachen: Unser Körper produziert Glücksgefühle

Lachen bringt komplizierte neurologische Strukturen in Gang. Im Jahre 1953 entdeckte der Neurophysiologe Olds das Lustzentrum im Gehirn. Es ist im so genannten limbischen System lokalisiert. Von diesem System gehen auch andere Gefühle wie Wut und Aggression aus. Die Übertragung solcher Gefühlsreaktionen erfolgt durch die Vermittlung von Neurotransmittern im neurovegetativen System. Deren Aktivität wird durch bestimmte Hormone bzw. Neuromodulatoren erweitert oder vermindert. Dazu gehören die Endorphine, oft auch als "Glückshormone" bezeichnet, und die Encephaline. Der US-amerikanische Neurologe William Fry stellte in kontrollierten Untersuchungen fest, dass ausgiebiges Lachen zu einem Abbau von Stresshormonen wie Corticoiden und Catecholaminen führt. Es gibt auch Hinweise, dass die Produktion von Endorphinen bei intensivem Lachen gefördert wird.
Allerdings ist das experimentell noch nicht erhärtet. Dies könnte aber mit ein Grund sein, weshalb häufiges Lachen auch in psychologischer Hinsicht positive Auswirkungen hat:
Menschen, die viel lachen, erleben sich selbst als stark und kompetent und fürchten sich nicht vor sozialen Konflikten.


Das Immunsystem ist aktiver

Der amerikanische Schlafforscher James K. Walsh hatte schon im Jahre 1928 angenommen, dass die Widerstandskraft des Organismus gegen Krankheit erhöht ist, wenn ein Mensch häufig und regelmäßig lacht. Dies lässt sich durch die Befunde der modernen Lachforschung ausdrücklich bestätigen. So beobachteten Lee Berk und seine Mitarbeiter, dass die Zirkulation gewisser Immunsubstanzen nach einem Lachanfall für Stunden erhöht ist. Die Zahl der T-Lymphozyten steigt an, die Aktivität und Anzahl der natürlichen Killer-Zellen ist erhöht und die Antikörper der Immunglobulin-A-Klasse vermehren sich. Auch Gamma-Interferon, das die Zellen ansonsten zur Bekämpfung einer Virusinfektion ausschütten, ist im Blut nach ausgiebigem Lachen vermehrt nachweisbar. Möglicherweise sind diese Immunreaktionen eine Erklärung dafür, dass fröhliche Menschen, die eine positive Lebenseinstellung haben, seltener erkranken. Hier sind allerdings noch weitere Untersuchungen nötig, die diese Ergebnisse bestätigen.

Stress lässt sich weglachen

Eine Stressreaktion wird zentralnervös gesteuert und regt Atmung, Kreislauf, Herz und Bewegungsapparat deutlich an. Stress ist nicht grundsätzlich gefährlich; es entsteht erst dann ein gesundheitliches Problem, wenn er zu einem Dauerzustand geworden ist. Entscheidend ist, dass die betroffenen Bereiche des vegetativen Nervensystems nicht ständig angeregt sind, sondern die Anspannung regelmäßig unterbrochen bzw. abgebaut wird. Dies ist der Fall, wenn es zu einer durchgreifenden emotionalen und muskulären Entspannung kommt. Es gibt viele Möglichkeiten, diesen Entspannungszustand herbeizuführen. Lachen ist eine davon. Allerdings ermöglicht nur ein ausgiebiges, intensives Lachen, das länger andauert, diese heilsame Entspannung. Denn die Wirkung des Lachens ist paradox: Lachen löst die Stressreaktion nämlich zunächst selbst aus. Kurzfristig erhöht sich die Herzfrequenz, der Blutdruck steigt entsprechend an, so dass man von einer Schockwirkung sprechen kann. Doch nach wenigen Minuten stellt sich eine anhaltende Entspannungsphase ein: Der Herzschlag verlangsamt sich und verbleibt auf einem niedrigen Niveau. Dabei entspannt sich die Muskulatur der Arterien, so dass sich das Gefäßvolumen erhöht: Der Blutdruck wird dadurch längerfristig reduziert.


Lachen wirkt gegen Schmerzen

Die Skelettmuskulatur wird beim Lachen ebenfalls zunächst angespannt, um sich allmählich dauerhaft zu entspannen. Dies ist nicht zuletzt für die Schmerzbehandlung von Bedeutung, da viele Schmerzen mit einer anhaltenden Muskelspannung verbunden sind. Man nimmt zudem an, dass auch die Schmerzempfindlichkeit durch Lachen herabgesetzt wird. Paul McGhee, ein Pionier der Lachforschung, hat herausgefunden, dass sich die Schmerzgrenze nach oben verschiebt, wenn die Versuchspersonen ein lustiges Video ansehen.

Alles in allem ist das Lachen ein richtiger Gesundbrunnen. Es setzt Selbstheilungskräfte frei, die wir im normalen Alltagsleben viel zu wenig nutzen. Wer sich bewusst entscheidet, ausgiebig zu lachen, kann also einen positiven Prozess für seine Gesundheit in Gang setzen.




Erzengel und Engel - kraftvolle Lichtwesen
Sie sind dem Göttlichen nahe und bringen uns neue Kraft und Mut.

Engel und Erzengel werden schon seit Hunderten von Jahren verehrt, ohne dass ihre Existenz wissenschaftlich belegt werden kann. Aber wer sich intensiv mit Engeln und deren Existenz auseinandersetzt, spürt sie früher oder später. Engel können für uns zu einem intensiven Freund, Begleiter oder Berater werden, sofern wir sie dazu einladen. Engel sind immer in unserer Nähe, auch wenn wir sie nicht wahrnehmen können. Sie drängen sich uns nicht auf, da sie unseren eigenen Willen respektieren. Sie greifen deshalb auch nicht unaufgefordert in unser Leben ein.

Das Wort "Engel" leitet sich aus dem griechischen Begriff "Ἄγγελος, ángelos" ab, was soviel bedeutet, wie "Bote" oder "Gesandter". Engel sind also die Boten des Göttlichen, Mittler zwischen Gott und Mensch, Geistwesen ohne physischen Körper. In fast allen Kulturen und Religionen finden wir Engel und Erzengel vor. Die Engel dienen der Umsetzung des göttlichen Plans, waren nie inkarniert und haben nie die Bewusstheit der Einheit verlassen.

Die Erzengel sind jene, die Gott am nächsten sind und seit Anbeginn der Zeit dienen. Erzengel, sind anderen Engeln übergeordnet und stehen mit diesen leitend und unterstützend in Verbindung. Das Präfix Erz- das dem Wort Engel vorgesetzt wird, macht dies deutlich (Erz- abgeleitet vom Griechischen Wort arché = Herrschaft).

Nach den Göttlichen Wesenheiten haben die Erzengel den höchsten Stellenwert. Die Erzengel sind die "Fürsten Gottes". Jeder Erzengel ist eine individuelle Persönlichkeit mit einem ganz bestimmten Aufgabenbereich und seiner eigenen Energie, die ihm von der höchsten Quelle zugeordnet wurde. Wie Fürsten, befehlen die Erzengel große Scharen von Engeln, die ihnen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben helfen. Sie wirken im gesamten Universum und ihre Energie ist allgegenwärtig. Sie handeln im Auftrag Gottes an der Erfüllung des göttlichen Plans und als seine Boten.

Zu den Erzengeln zählen neben Metatron auch Michael, Gabriel, Raphael, Zadkiel, Uriel, Haniel, Chamuel und Jophiel. Die hebräische Endung "el" bedeutet "wie Gott", "von Gott", "Gott repräsentieren". Diese Gottesboten schenken uns Kraft und Liebe. Sie helfen uns, die Ruhe und den inneren Frieden zu finden. Erzengel helfen uns Loszulassen, nehmen uns Kummer, Sorgen und Ängste, wenn wir uns Ihnen anvertrauen. Außerdem lassen Sie uns erkennen, was wir zu tun haben und spenden uns Kraft für die Erfüllung dieser Erkenntnisse.

Durch die Kraft der Erzengel, werden wir Menschen mit unserem Wesenskern wieder verbunden. So können wir wahrnehmen, wer wir wirklich sind, welche Möglichkeiten wir besitzen und welche Fähigkeiten in uns schlummern - welche wir davon entfalten wollen und sollen. Wir können erkennen, was uns daran hindert, unseren Weg weiterzugehen, welche Blockaden uns noch zugrunde liegen. Die Erzengel besitzen die Fähigkeiten, diese Schleier einfach wegzunehmen, indem sie uns bei der Arbeit an uns selbst helfen. Erzengel und Engel waren schon immer unsere Begleiter, doch haben wir uns von ihnen entfernt. Viele Menschen, möchten wieder zu ihnen zurückfinden und ihre Hilfe wieder annehmen. Unsere Erzengel Schwingungsarbeiten helfen bei dieser Rückkehr.

Erzengel arbeiten auch mit anderen Lichtwesen zusammen. So auch mit den aufgestiegenen Meistern. Im Vergleich zu den untergeordneten helfenden Engeln, stehen die Meister nicht unter dem Befehl der Erzengel. Ihre Zusammenarbeit ist viel mehr eine Kooperation. Sie unterstützen und ergänzen sich gegenseitig in verschiedenen Aufgabengebieten, bleiben dabei aber immer ihre eigenen Herren und wirken auch unabhängig voneinander.

Sobald wir anfangen, Kontakt zu Engeln aufzunehmen, antworten sie uns auch. Eine Form der Kontaktaufnahme ist die Arbeit mit den Engel-Talismanen. Anfangs können wir vielleicht die Antworten noch nicht wahrnehmen, da unsere Sinne noch zu ungeübt dafür sind. Die Feinfühligkeit stellt sich aber mit der Zeit ein und wir spüren, fühlen, erahnen eine Präsenz in unserer unmittelbaren Nähe. Diese Präsenz zeichnet sich unter anderem durch Gefühle der Wärme, des Wohlgefühls, der Sicherheit, des Trostes, der Annahme, der Liebe, der Kraft und Stärke aus. Egal wie wir diese Präsenz auch wahrnehmen, tief in unserem Inneren, wissen wir, dass es sich dabei um die Nähe eines Engels handelt.

Du sollst wissen, dass die Erzengel und Engel immer für dich da sind.



METATRON

Von Metatron wird gesagt, dass er ein Mensch war.
Seine Energie ist sehr fein, sanft, klärend. Sie ist reine allumfassende Liebe.
Seine Macht ist der Macht von Erzengel Michael in etwa gleichzusetzen und dennoch ist die Energie von Erzengel Metatron von ganz anderer Art.

Liebe & Bewusstheit, allumfassende Liebe, Stille, Weisheit, vollkommenes Bewusstsein, eigene Göttlichkeit erkennen

Die Energie von „Erzengel Metatron“ wird zum Beispiel eingesetzt …

  • als Wegweiser in neuen Situationen
  • als Ratgeber in Gewissensfragen
  • zur Verbindung des Ich mit dem ursprünglichen Wesenskern
  • um Wege und Möglichkeiten zu erkennen
  • Visionen in greifbare Gedanken und Ideen zu formen
  • um Klarheit zu finden
  • bei der Trennung von geliebten Menschen
  • um starke Gemütsschwankungen auszugleichen
  • zur Unterstützung Sterbender
  • um ein eng begrenztes Weltbild zu erweitern
  • um die eigene Göttlichkeit anzunehmen



MICHAEL

Seine Energie ist klar und kraftvoll, gleichzeitig auch schützend, einhüllend und stärkend. Erzengel Michael zeigt den Weg zurück zu Gott und ist Hüter der göttlichen Ordnung. Als Fürst des Lichts verbindet er uns Menschen mit unserem göttlichen Ursprung.


Geborgenheit, Schutz, Klärung, Reinigung, Kraft, Struktur

Die Energie von „Erzengel Michael“ wird zum Beispiel eingesetzt …

  • wenn man sich als Opfer fühlt
  • kraftlos ist und neue Kraft tanken möchte
  • bei Selbstzweifeln
  • wenn man von Albträumen geplagt wird
  • wenn Schutz benötigt wird
  • bei Bedrohung
  • um seine eigene Wahrheit zu erkennen und diese anzuerkennen
  • für die eigene Disziplin
  • wenn Führungskräfte gefordert sind
  • zur Befreiung von Fremdenergien (Raumharmonisierung)
  • um alte, unpassende Verhaltensmuster hinter sich zu lassen
  • um etwas Begonnenes auch zu Ende zu bringen




RAPHAEL

Raphael hilft bei der Heilung auf allen Ebenen.

Raphaels Energie ist weich, umhüllend, heilend, klärend,
reinigend, aufbauend, erneuernd, wie Balsam.
So ist er unterstützend für die Regeneration und Heilung in körperlicher Sicht oder zwischen Nationen.


Heilung in allen Bereichen, Stärkung, Ausgeglichenheit, Transformation, Erneuerung

Die Energie von „Erzengel Raphael“ wird zum Beispiel eingesetzt …

  • zur Unterstützung der Arbeit mit anderen Lichtwesen
  • um Hoffnung und Mut zu fassen
  • zur spirituellen Heilung, um wieder eins zu sein
  • zur Förderung der Heilbereitschaft
  • bei der Lösung von behindernden Einstellungen und Gedankenmustern
  • zur körperlichen Regeneration und geistigen Verjüngung
  • in den Wechseljahren
  • als Hilfe für Heiler, Ärzte, Berater und Forscher
  • bei der Sterbebegleitung
  • als Begleiter für Krankenhaus- oder Kuraufenthalte



GABRIEL

Die Energie des Erzengels Gabriel, ist Hoffnung gebend, freudig,
leuchtend und erhellend. Entwicklung, Bewegung, Veränderung zählen zu seinen Bereichen.
So begleitet er auch jeden Neubeginn, damit er sich in göttlichem Einklang vollziehe.

Veränderung, Freude, Hoffnung, Klärung, Wünsche & Erwartungen erkennen




CHAMUEL

Seine Energie ist heiter, liebevoll einhüllend, weich, tragend und dabei kraftvoll.
Einige Menschen empfinden sie wie eine herzliche Umarmung.
Er hat die Fähigkeit, uns aus dem "Verhaftet sein" heraus zu führen.
Die Erdenschwere, wird von einer Leichtigkeit durchdrungen.
Die Lebensfreude erwacht wieder.
So hebt er die Menschen aus ihren Verstrickungen mit Ängsten, Nöten und Sorgen.
Erzengel Chamuel unterstützt das Abwerfen von Ballast,
wie alten Verhaltensmustern oder belastende Einstellungen.
Mit seiner Hilfe kann man lernen, wie man trotz Schwierigkeiten heiter und gelassen bleiben, anderen und sich selbst offen entgegentreten und tiefen Frieden und Vertrauen finden kann.

Leichtigkeit, Kreativität, Harmonie, Ballast abwerfen, Schwingungserhöhung, Partnerschaft

Die Energie von „Erzengel Chamuel“ wird zum Beispiel eingesetzt …

  • um Liebe und Geborgenheit zu finden
  • in Stresssituationen
  • bei Depressionen
  • bei Spannungen in der Familie oder Partnerschaft
  • seine Kreativität und Inspiration zu fördern
  • die Aufgaben des Altages leichter zu bewältigen
  • um Spannungsfelder mit anderen Menschen zu lösen
  • um Beziehungsprobleme zu lösen
  • bei Aufbau und Entwicklung von Beziehunge
  • um Entscheidungen bezüglich der Lebensaufgabe finden
  • bei seiner Selbstverwirklichung
  • für die Stärkung der Verbundenheit in Liebesbeziehungen
  • um künstlerisch inspirierend zu wirken, insbesondere bei Musik
  • beim Finden von Seelengefährten
  • bei Entscheidungen in der beruflichen Laufbahn



HANIEL

Seine Energie klärt den Geist, macht Informationen zugänglich und erschafft alles neu.
Erzengel Haniel lenkt unser Bewusstsein auf die Erkenntnis, dass unsere Gedanken sich im Stoff verwirklichen und Gestalt annehmen.
Das, was wir aussenden, werden wir vorfinden und das, was wir erschaffen, ist unser Werk, unsere Schöpfung und liegt in niemandes Verantwortung als unserer eigenen.

Sich aufrichten, Erkenntnis, eigene Größe erkennen, Bewusstheit, Illusionen durchschauen, Handeln, Gelassenheit, Stille

Die Energie von „Erzengel Haniel“ wird zum Beispiel eingesetzt …

  • wenn man mit seiner Weisheit am Ende ist und eine Eingebung braucht
  • wenn nach Enttäuschungen oder Schicksalsschlägen Trost gebraucht wird
  • wenn Mut und Zuversicht für neue Wege gebraucht werden
  • wir uns klein und nichtig fühlen
  • bei der Umsetzung einer großen Idee
  • bei der Blockadenlösung in Bezug auf eigene Fähigkeiten
  • bei mangelndem Vertrauen in sich selbst
  • in Entscheidungssituationen
  • um die eigene Größe zu erkennen und zu leben
  • neue Bewusstheit in den Alltag integrieren
  • um Situationen klarer zu Erkennen
  • um Illusionen (Betrung/Selbstbetrug) zu durchschauen
  • um Selbstvertrauen und Selbstsicherheit aufzubauen




JOPHIEL

Die Energie des Erzengels Jophiel ist sanft, integrierend, verbindend.
Man fühlt sich mütterlich warm aufgehoben. Mit seiner leuchtenden Fackel, stellt sich Erzengel Jophiel auch stets hilfreich neben Verleumdete und Hintergangene, die in sich mit tiefster Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit zu kämpfen haben.

Integration von Wesensanteilen und Fähigkeiten, Weisheit, innerer Festigkeit, Klarheit, Selbstverwirklichung

Die Energie von „Erzengel Jophiel“ wird zum Beispiel eingesetzt …

  • bei Lernschwierigkeiten
  • um Kontakt zu seiner inneren Weisheit herzustellen
  • zur Unterstützung bei Prüfungen
  • um den Kontakt zur Intuition, der inneren Stimme zu stärken
  • zur Klärung von Wissenschaft-, Erkenntnis-, Verstehensfragen
  • gegen Ignoranz, übertriebenen Stolz und Engstirnigkeit
  • zur Stärkung der Selbstsicherheit
  • zur Raucherentwöhnung
  • gegen Selbstzweifel und Mutlosigkeit
  • wenn Wahrheit und Unwahrheit unterschieden werden müssen
  • um neue Fähigkeiten zu erlernen und integrieren
  • um inneren Frieden zu finden, oder zu stärken
  • bei der Findung von Problemlösungen jeglicher Art




URIEL

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Arbeit mit der Energie „Erzengel Uriel“ für alle interessant ist, die auf der Suche nach ihrem inneren Licht sind.
Wenn man gefährdet ist, in dunkle Stimmungen zu geraten, oder wenn Schicksalsschläge das Leben verdunkelt haben, kann die Kraft Uriel's sehr heilsam sein.
Erzengel Uriel vermittelt Schöpferkraft und Tatkraft, Struktur und Entschlusskraft, Manifestation, Umsetzung. Das bedeutet auch göttliche Schwingung in die Materie bringen.
Seine Energie ist kraftvoll, stärkend, stabilisierendd, Struktur gebend, ordnend, energetisierend und dennoch ruhig. Sie hilft in Schwung zu kommen und seine Kraft auf das gefasste Ziel zu richten.

Visionen umesetzen, Schöpferplan & Schöpferkraft erkennen, Tatkraft, Entschlusskraft, Struktur finden, auf den Körper hören und vertrauen

Die Energie von „Erzengel Uriel“ wird zum Beispiel eingesetzt …

  • bei Unbeweglichkeit und Kraftlosigkeit
  • bei Starre im Körper
  • wenn man antriebslos und energiearm ist
  • Ausdauer und Kraft verstärkt benötigt werden
  • wenn Lebensfreude und Fröhlichkeit wieder gefunden werden sollen
  • um Gedanken in die Wirklichkeit zu bringen
  • in Phasen von Strukturlosigkeit und Chaos
  • wenn einem Ideen für ein laufendes Projekt fehlen
  • um Auge und Seele für die Schätze der Natur zu öffnen
  • für Erfolg in geschäftlichen Bereichen
  • in Stresssituationen
  • um mit Selbstvertrauen neue Wege zu beschreiten




ZADKIEL

Wie bei Pflanzen, kommt es auch bei den, in uns keimenden Einfällen vor, dass nicht jeder Keim zum Sämling, Schössling oder gar zur Frucht tragenden Pflanze wird. Selbst bei der richtigen Pflege gibt es Verluste.
Besonders wenn der Verlust kurz vor der Ernte eintritt, ist dies besonders schmerzend.
In diesem Fall, spendet uns Erzengel Zadkiel Trost und hilft uns mit seiner Energie über die Trauer. Gleichzeitig erinnert er uns an die in uns wohnende Schöpferkraft und daran, wie oft wir schon aus niederschlagenden und entmutigenden Situation gestärkt hervorgegangen sind.

Aufblühen, Vollkommenheit, Weisheit, Wissen, sich mit dem Großen verbinden, Gottverbundenheit

Die Energie von „Erzengel Zadkiel“ wird zum Beispiel eingesetzt …

  • um uns zu Gunsten eines Neuanfangs selbst zu vergeben
  • in allen Wachstumsschritten und Herausforderungen
  • um Schattenanteile zu wandeln und zu integrieren
  • bei Angst vor Versagen
  • für neuen Mut nach Niederlagen
  • um negative Zustände und Begrenzungen umzuwandeln
  • wenn ein Rechtsstreit entschieden werden soll
  • wenn es Wahrheit und Lüge zu unterscheiden gilt
  • als Stärkung und Halt bei der Umsetzung von Ideen
  • um Grundgedanken zu umsetzbaren Pläne zu entwickeln
  • um Fehlschläge in Nährboden für Neues zu transformieren


Berührungsarmut ist ein großes Thema und ist nicht nur auf viele Singles zurückzuführen, wie man vermuten könnte. Untersuchungen ergaben, dass sich Paare nur noch alle paar Tage umarmen, wenn überhaupt.
Dabei ist genau das eine große Sehnsucht von Männern und Frauen, berührt und umarmt zu werden.
Oxytocin ist ein Hormon, das sowohl bei der Geburt und beim Stillen als auch bei zärtlichem Hautkontakt und beim Orgasmus freigesetzt wird – sowohl bei Frauen als auch bei Männern.

Interessant zu wissen:
Oxytocin wird in der Hirnanhangsdrüse gespeichert und kann an Rezeptoren im ganzen Körper "andocken" – die höchste Dichte der Rezeptoren befindet sich in der Amygdala in deinem Gehirn, dem Schlüsselareal für die Verarbeitung von Emotionen. Durch Oxytocin wird also nicht nur dein Körper, sondern auch dein Sozialverhalten beeinflusst.
Vor allem nach dem Sex, aber auch nach liebevollen Kuscheleinheiten schüttet der Körper vermehrt Oxytocin aus. Auf diese Weise werden Angst- und Stresssymptome gesenkt, während gleichzeitig dein Glücks- und Genussempfinden steigt. Das Kuschelhormon stärkt außerdem unsere emotionale Kompetenz in puncto Treue: Eine Studie der Universität Zürich deutet laut der Zeitung "Die Welt" darauf hin, dass es Menschen nach der Verabreichung von Oxytocin leichter fallen kann, Vertrauen in Mitmenschen zu fassen und dieses auch zu erhalten. Weil das Hormon Menschen bindungsfähiger macht, gilt Oxytocin nicht nur als Kuschelhormon, sondern genießt auch einen Ruf als "Treuehormon".

Berührung ist Nahrung für Körper Geist und Seele

Berührung gehört zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen und ist Balsam für Körper, Geist und Seele!

Schon lange ist bekannt, dass Berührung für Babys lebensnotwendig ist. Sie entwickeln sich besser und sind gesünder, wenn sie viel Berührung bekommen und viel in den Arm genommen werden. Das ist bei Erwachsenen nicht so viel anders.

Berührungsarmut ist ein großes Thema in Deutschland und ist nicht nur auf viele Singles zurückzuführen, wie man vermuten könnte. Untersuchungen ergaben, dass sich Paare nur noch alle paar Tage umarmen, wenn überhaupt.

Dabei ist genau das eine große Sehnsucht von Männern und Frauen, berührt und umarmt zu werden.

Wie beim Orgasmus schüttet der Körper auch bei Umarmungen Glückshormone in Form von  Oxytocin aus. Das wirkt gesundheitsfördernd, hilft gegen Stress, vermindert Ängste und Schmerzen und stärkt das Immunsystem. Plus führt es dazu, dass man sich gut, wohl und auch geliebt fühlt.

Berührung ist ein super Weg für besseren Sex, für mehr Nähe und Intimität plus du kannst damit die Liebe wieder in Fluss bringen!


Berührung ist nicht gleich Berührung, auf die Qualität kommt es an!

Berühre mit Qualität anstatt touchy zu sein!

Die Qualität der Berührung ist enorm wichtig. Sei nicht touchy und fahrig.

Berühre mit Kraft, Liebe und Präsenz, mit offenem Herzen und aus dem Herzen heraus.

Das fängt schon bei einer Umarmung an. Wie umarmst du jemanden? Bewusst und präsent, flüchtig, absichtslos oder mit einer Absicht, wandern deine Hände überall umher (= touchy) oder liegen sie einfach ruhig und still?

Für eine Frau ist es sehr unangenehm, wenn ein Mann fahrig mit seinen Händen überall hin will. Das vermittelt weder ein Gefühl von Sicherheit, noch von wohlfühlen. Ganz im Gegenteil. Es verursacht einen Fluchtimpuls und die Frau unterbindet das sofort.

Berührt ein Mann mit Qualität und Präsenz, fühle ich mich wohl, sicher, kann mich fallen und einlassen. Plus es macht Lust auf mehr.
Wie funktioniert Berührung mit Qualität?

Wichtige Faktoren sind Präsenz, die Absicht dahinter, die Stärke der Berührung und dein Herz.

Präsenz

Wo bist du mit deinen Gedanken, mit deiner Aufmerksamkeit, wenn du jemanden berührst oder umarmst? Bist du mit voller Präsenz bei deinem Gegenüber oder wandern deine Gedanken (und auch Hände) irgendwie umher?

Präsenz ist mit das größte Geschenk das du jemanden machen kannst.

Wenn du Schwierigkeiten hast präsent zu sein, kannst du deine Atmung zur Hilfe nehmen. Umarme jemanden, halte still und nimm ein paar bewusste, tiefe Atemzüge. Sei im hier und jetzt und spüre, wie sich das anfühlt. Am Anfang fällt es dir vielleicht schwer das auszuhalten, doch mit etwas Übung klappt das super und du wirst merken, dass die Qualität und Intensität eine ganz andere ist.
Die Absicht dahinter

Was ist deine Absicht, wenn du jemanden berührst?

Willst du etwas erreichen?

Gibt es ein Ziel?

Ist deine Berührung Mittel zum Zweck, damit es zum Beispiel zu Sex führt?

Von Frauen hört man, dass ihre Männer sie nur berühren, um dann Sex zu bekommen. Das blöde dabei ist, dass dann bei den Frauen oft sofort die Alarmglocken läuten. So nach dem Motto „jetzt will er schon wieder Sex“.   Sie wünschen sich, einfach mal nur berührt zu werden, ohne dass es gleich weiter führen muss.

Das interessante ist, dass wenn du absichtslos berührst und deine Berührung einer Frau schenkst ohne ein Ziel zu verfolgen, kann viel mehr entstehen.
Die Frau kann sich entfalten, hat Zeit und FreiRaum zu erblühen und kann von sich aus aktiv werden.
Das verschenkst du dir, wenn hinter der Berührung immer eine Absicht steckt.


Die Stärke der Berührung

Berührung darf ruhig kraftvoll und spürbar sein.

Für mich ist wichtig, dass eine Berührung auch eine Berührung ist. Das bedeutet, dass nicht nur so ein bisschen dahin gestreichelt wird, wo nicht richtig klar wird was gemeint ist oder was das werden soll, sondern dass bewusst und kraftvoll berührt wird.

Das hat auch wieder mit Präsenz zu tun. Bist du anwesend bei dem was du tust und wo du berührst oder streichst du irgendwie gedankenlos umher?  Mich turnt das zum Beispiel total ab, wenn jemand gedankenlos umher streicht, da er dann nicht bei mir ist.

Wenn du berührst, berühre bewusst und kraftvoll!

Dafür kannst du folgende Übung machen, bevor du jemanden berührst. Lege deine Handflächen aufeinander, zentriere dich, nimm ein paar tiefe Atemzüge und reibe dabei deine Handflächen aneinander. Dann berühre bewusst und kraftvoll und folge der Energie.

Was meine ich mit kraftvoll?

Probiere selber an deinem Arm aus wie es sich anfühlt, wenn du ganz leicht mit den Fingern an deinem Arm auf und abfährst und wie es sich anfühlt, wenn du deine ganze Handfläche benutzt und ein bisschen Druck drauf gibst.
Leicht mit den Finger zu berühren und über den Körper zu streichen ist durchaus auch reizvoll, doch eine Berührung mit der ganzen Handfläche und einem leichten Druck, hat nochmals eine ganz andere Qualität. Probiere es einfach aus, dann merkst du den Unterschied.
Berühre mit offenem Herzen

Ich liebe es zu berühren. Nicht nur körperlich, sondern auch im Herzen. Von Seele zu Seele.


Wenn dein Herz offen ist und deine Berührung aus dem Herzen heraus kommt,
hat das eine ganz andere Qualität,
wie wenn du einfach nur mechanisch etwas tust um etwas zu erreichen.


Sei ehrlich mit dir selbst und überprüfe, berührst du mit offenem Herz und aus deinem Herzen heraus?

Falls nicht kannst du dich darin üben, dein Herz zu öffnen und in deine Berührung einfließen zu lassen. Öffne dein Herz und verbinde dich bewusst mit ihm, bevor du jemanden berührst. Auch hier gilt, austesten und Unterschiede spüren.

Eine Steigerung davon ist, dich nicht nur mit deinem eigenen Herzen zu verbinden, sondern auch mit dem Menschen, den du berührst.

Was sind deine Erfahrungen? Wie geht es dir damit?





STUDIE ZEIGT DIE HEILENDE KRAFT VON BERÜHRUNGEN


Wir alle haben davon gehört, dass eine bloße Berührung besser heilen kann als die meisten Medikamente. Es gab unzählige Fälle, in denen die Berührung eines geliebten Menschen selbst die chronischsten Schmerzen geheilt hat. Keiner dieser Vorfälle wurde jedoch früher von wissenschaftlichen Studien unterstützt und projizierte diese Vorfälle eher auf Fabeln als auf Wahrheiten.
Mit der Zeit wurden viele Studien durchgeführt, um diese Theorie zu ermitteln. Nach verschiedenen Studien, die von verschiedenen Forschern weltweit durchgeführt wurden, wurde festgestellt, dass Berührungen nicht nur den Stress senken, sondern auch das Immunsystem stärken. Es wurde gefunden, um in der Wundheilung, in der Angst und in verringerndem Schmerz vorteilhaft zu sein. Durch die Verwendung der Theorie des Geistes über die Materie haben die Wissenschaftler versucht, die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers zu verbessern, ohne irgendwelche Medikamente zu verwenden.
Psychischer Stress behindert die meisten unserer Körperfunktionen und macht es so schwieriger für den Körper, sich selbst zu heilen. Dies ist, was die Verwendung von Touch-Therapie zu beseitigen versucht.
Eine aktuelle Studie von Forschern der University of Colorado Boulder und der israelischen Universität Haifa hat diese Tatsache wissenschaftlich untermauert. Ihre Studie zeigte, dass wenn die Liebenden Hände halten, ihre Atmungs- und Herzfrequenz synchron sind, was automatisch den Schmerz reduziert.
Das ist eine brillante Neuigkeit für die Ärzteschaft, denn wenn Ärzte diese Studie effizient anwenden könnten, würde dies dazu führen, dass viele Menschen süchtig machende Medikamente absetzen, die ihren Schmerz lindern sollen. Es ist ein allgemein genug Problem, das weltweit gefunden wird. Die süchtig machenden Komponenten vieler verschreibungspflichtiger oder freiverkäuflicher Medikamente führen dazu, dass der Patient versklavt wird, was die Situation verschlimmert, anstatt sie zu beheben.

Die Studie, die wir erwähnten, hatte diese Struktur:

• Pavel Goldstein, ein Schmerzforscher an der Universität von Colorado Boulder, dessen Forschung sich auf die Untersuchung von Schmerzkommunikation unter Verwendung von physiologischen und verhaltensorientierten Instrumenten konzentriert, führte diese Studie durch.

• 22 Paare wurden in ein Kreissaal-Szenario gebracht und einer Reihe von Tests unterzogen. Die Frauen wurden leichten Hitzeschmerzen ausgesetzt, während die Männer zwischen bestimmten Handlungen wechseln sollten.

• Die verschiedenen Gruppen saßen zusammen, hielten sich an den Händen, saßen zusammen, ohne sich an den Händen zu halten, und saßen in getrennten Räumen.

• Ohne Schmerzen wurden Herzfrequenz und Atmung des Paares synchronisiert, auch wenn sie zusammensaßen. Die Synchronisation wurde jedoch beendet, als der Schmerz verabreicht wurde. Interessanterweise, als das Paar ihre Hände während dessen hielten, verringerte sich der Schmerz marginal.

Die Idee für diese Fallstudie kam Goldstein während er Zeuge war, wie seine Frau gebar. Er bemerkte, dass es ihr half, ihre Schmerzen zu lindern, wenn er die Hände seiner Frau hielt. Er theoretisierte, dass diese Berührung Empathie vermittelt, eine Handlung, die sich als Schmerzmittel verhält.
Laut Goldstein ist er zuversichtlich, dass mit der Weiterentwicklung der Forschung, Methoden zur Behandlung von Patienten ohne süchtige Medikamente entstehen werden, die ein Hindernis darstellen.
Goldstein hat einen B.A. in Statistik und Psychologie, ein Master in Biostatistik, und ein Ph.D. in Psychologie und Neurowissenschaften an der Universität Haifa (Israel). Die Studie in der Diskussion wurde auch in Israel durchgeführt und wurde in die Zeitschrift Scientific Reports aufgenommen.

Referenzen: www.independent.co.uk, www.researchgate.net



Chakren und ihre Zuordnung

Das Wort «Chakra» kommt ursprünglich aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie «Rad».
Es gibt sieben Haupt - Chakren. In Indien wird der menschliche Körper als ein Kreislauf von fließenden Energien gesehen. Chakren sind Knotenpunkte, an denen sich verschiedene Energiekreise schließen. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit einer Blüte wurden die Chakren in Indien später auch «Lotusblüten» genannt.
In einem gesunden Körper fließen die Energiekreise ungehindert. Ist man jedoch krank, bedeutet das eine Blockade eines oder mehrer Chakren. Körperliche Beschwerden und oder psychische Belastungen bringen unser Energiesystem in Unordnung.
Ziel ist es, diese Blockaden zu beseitigen. Die Chakren öffnen sich nach außen. Deshalb können sie energetisch beeinflusst werden. Dies kann zum Beispiel durch Meditation, Räucherwerk, Aromaöle und energiereiche Steine geschehen.

Das  1. Chakra, das Wurzelchakra (Ihr Fundament) Farbe:Rot

Körperliche Zuordnung:Alles Feste, wie Wirbelsäule, Knochen, Zähne, Nägel; Anus, Rektum, Dickdarm, Mastdarm, Enddarm, Prostata, Blut und Zellaufbau.
Steine: Granat, Rubin, Koralle, Hämatit, Onyx, roter Achat
Ätherische Öle: Angelikawurzel, Eichenmoos, Immortelle, Narde, Patschuli, Vetiver, Zypresse
Räucherstoffe: Narde, Moschus, Sandelholz, Aloeholz, Eichenmoos, Patchouli, Nelke, Copal

Außer der körperlichen Zuordnung kann man auch das Thema Arbeit und Geld dazurechnen, Essen und Kontrolle, Existenzängste, Mistrauen, Unzufriedenheit, persönliche Sicherheit.
Jemand der ständig was mit den Zähnen zu tun hat, hat ein aus dem Gleichgewicht geratenes 1. Chakra und sicherlich Probleme mit dem Thema Arbeit und Geld oder eines der anderen erwähnten Stichpunkte.
Zu einem stabilen Fundament gehören folgende Themen:
·         Sicherheit
·         Geborgenheit
·         Arbeit
·         Ordnung
·         Routine
·         Nahrung (seelisch und geistig)
·         Aufrichtigkeit
·         Verantwortung
·         Gesundheit


Das  2. Chakra, das Sakralchakra (Ihre Vitalität) Farbe: Orange

Körperliche Zuordnung: Beckenraum, Fortpflanzungsorgane, Nieren, Blase; alles Flüssige wie Blut, Lymphe, Verdauungssäfte, Sperma.
Steine: Karnelol, Achat, oranger Jaspis, Citrin
Ätherische Öle: Jasmin, Ho-Blätter, Blutorange, Rose, Kardamom, Sandelholz, Tonka, Vetiver, Ylang-Ylang
Räucherstoffe: Vanille, Tolu, Styrax, Benzoe, Rosenholz

Hier sind außer der körperlichen Zuordnung das Thema Beziehungen und Sexualität angesprochen, der Umgang mit Gefühlen und dem eigenen Körper, die Fähigkeit zu genießen und zu feiern, sich selbst zu pflegen und auf sein Äußeres zu achten, Gutes annehmen können und sich verwöhnen lassen, Schönheit in das eigene Leben bringen.
Auch hier wieder eine ganze Menge wichtiger Punkte. Jemand der beispielsweise sehr oft Blasenentzündungen hat, hat ganz sicherlich etwas mit dem Thema Beziehungen zu tun und braucht außer medizinischer Hilfe auch Aufmerksamkeit für dieses Thema. Auch einer der anderen Punkte kann dabei eine Rolle spielen.
Zur Vitalität gehören folgende Themen:
·         Behaglichkeit
·         Freude
·         Romantik
·         Schönheit
·         Leidenschaft
·         Sinnlichkeit
·         Zuneigung
·         Sexualität
·         Genuss
·         Begierde


Das  3. Chakra, das Solarplexus-Chakra (Ihre Souveränität) Farbe: Gelb

Körperliche Zuordnung:Unterer Rücken, Bauchhöhle, Verdauungssystem, Magen, Leber, Milz, Gallenblase, vegetatives Nervensystem.
Steine: Citrin, heller Rauchquarz, gelber Diamant, Bernstein, Tigerauge, Topas
Ätherische Öle: Rosmarin, Pfeffer, Gewürznelke, Kampfer, Estragon, Koriander, Lavendel, Muskatellersalbei, Myrrhe, Oregano, Thymian, Zimt, Zitrone
Räucherstoffe: Benzoe, Nelke, Rosmarin, Kamille, Immortelle, Weihrauch, Melisse, Sandelholz, Zimt
Die weiteren Themen dieses Chakras sind: die Fähigkeit «Nein» zu sagen, Ängste generell wie Phobien, Angst die Meinung zu sagen, Angst vor Autoritätspersonen, auch das Gefühl der eigenen Sicherheit, das Wissen um die eigenen Bedürfnisse (körperlich und seelisch), die Fähigkeit sich abzugrenzen ohne besonders zu explodieren, für sich selbst sorgen zu können.
Ein großes Thema sind hierbei natürlich und gleich zu erkennen die Phobien, aber auch kleinere Dinge sind zu beachten: das berühmte nicht «nein» sagen zu können kann sich ganz extrem auswirken. Das Thema Sucht (jeder Art) generell ist auch ein Thema besonders dieses Chakras.
Zur persönlichen Souveränität gehören:
·         Grenzen ziehen
·         Konzentration
·         Autorität
·         Disziplin
·         Mut
·         Glauben
·         Frieden
·         Autonomie
·         Integrität
·         Entschlossenheit


Das  4. Chakra, das Herz-Chakra (Ihr Herz) Farbe: Grün

Körperliche Zuordnung :Herz, oberer Rücken mit Brustkorb und Brusthöhle, unterer Lungenbereich, Blut und Blutkreislaufsystem, Haut.
Steine: Aventurin, Smaragd, Turmalin, Jade, grüner Kalzit, grüner Dioptas
Ätherische Öle: Cistrose, Douglasie, Geranium, Iriswurzel, Magnolienblüte, Melisse, Mimose, Narzisse, Neroli, Rose, Rosengeranie, Tuberose
Räucherstoffe: ---

Jemand der schnell beleidigt ist oder wochenlang nicht mit anderen reden kann, das berühmte «Helfersyndrom» ist auch ein aus den Fugen geratenes Herzchakra, jemand der sich selbst nicht mag (äußert sich auf verschiedene Arten).
Hier geht es um Liebe, Empathie, sich selbst zu mögen, die Fähigkeit zu verzeihen, auch Fröhlichkeit oder Großzügigkeit ist ein Thema.
Das Herz-Chakra steht für:
·         Empathie
·         Großzügigkeit
·         Vergebung
·         Fürsorge
·         Akzeptanz
·         Zuneigung
·         Geduld
·         Lachen


Das  5. Chakra, das Hals-Chakra (Ihr Halschakra) Farbe:hellblau

Körperliche Zuordnung: Hals-, Nacken, Kieferbereich, Ohren, Sprechapparatur (Stimme), Luftröhre, Bronchien, oberer Lungenbereich, Speiseröhre, Arme.
Steine: Aquamarin, blauer Topas, blauer Turmalin, Türkis, Chrysopras, blauer Malachit, Opal
Ätherische Öle: Cajeput, Eukalyptus, Niaouli, Myrte, Ravensara, Grapefruit, Fenchel, Salbei, Ysop
Räucherstoffe: Salbei, Lavendel, Lorbeer, Sandelholz, Eukalyptus, Weihrauch

Leute die ständig und ohne Pause reden und den anderen nicht zu Wort kommen lassen, oder das Gegenteil natürlich, die «Schweiger», nicht über Gefühle und Bedürfnisse reden zu können (obwohl man vielleicht geschäftlich sich sehr gut artikulieren kann), Wutausbrüche, jemand zu beleidigen oder anderen Schuldgefühle einzureden. Besonders auffallend sind auch die «Wischiwaschi-Typen», jemand der nie Stellung beziehen kann oder direkt ohne andere zu verletzen seine Meinung sagen kann. Jemand der «um des lieben Friedens willen» seine Meinung ändert,  über andere verleumderisch zu reden.
Dazu gehört auch das Lachen, die Aufrichtigkeit, die Thelepathie dazu. Das «Verbundensein» mit anderen ist oft, dass jemand das ausspricht, woran man selbst gerade gedacht hat, oder jemand anruft, an den man jetzt gerade denkt.
Für den harmonischen Selbstausdruckstehen auch folgende Themen:
·         Sprechen
·         Wahrheit
·         Lachen
·         Zuhören
·         Kreativität
·         Telepathie
·         Verbundenheit


Das  6. Chakra, das Stirn-Chakra / Drittes Auge (Ihre persönliche Vision) Farbe:Indigoblau

Körperliche Zuordnung: Gesicht, Augen, Ohren, Nase, Nebenhöhlen, Kleinhirn, Zentralnervensystem.
Steine: Lapislazuli, Sodalith, dunkelblauer Turmalin, Saphir, Amethyst, Iolit
Ätherische Öle: Anis, Eukalyptus citriodora, Kamille blau, Limette, Citronellagras, Lorbeer, Melisse, Minze, Muskatellersalbei, Myrte, Verbena, Wacholder
Räucherstoffe: Aloeholz, Basilikum, Jasmin, Kampher, Mastix, Sandelholz, Veilchenwurzel, Pfefferminze, Rosmarin, Immortelle, Weihrauch, Wacholder

Problemhaft kann dabei ein verzerrtes Selbstbild sein, man ist z.B. Künstler oder Maler, kann sich selbst aber als solcher nicht visualisieren. Auch übertriebener «Intellektualismus» zeigt, dass man nicht für die menschlichen und spirituellen Erfahrungen offen ist. Oft sind es Menschen, die irgendwie immer «auf der Suche» sind, klar, denn ihnen fehlt ein ganz entscheidender Aspekt im Leben. Auf der körperlichen Ebene hat man vielleicht oft Probleme mit den Nebenhöhlen, oder immer wiederkehrende Bindehautentzündungen o.ä.
Es sind Menschen, die gut träumen können, Tagträume haben und auch eine große Vorstellungskraft gehört dazu. Es ist ein Zeichen eines wachen Geistes. Jemand der es liebt Probleme zu lösen und sich auch gut in andere Menschen und Situationen hineinversetzten kann. Auch hinter die äußerliche Fassade zu sehen ist ein Zeichen eines offenen Stirn-Chakras, ebenso wie auf Details zu achten und eine optimistische Lebenseinstellung. Und natürlich möchte ich die Hellsichtigkeit nicht vernachlässigen, die hat auch sehr mit diesem Chakra zu tun.
Zur inneren Vision gehören:
·         Wahrnehmung
·         Unterscheidungsvermögen
·         Träume
·         Erinnerungen
·         Tagträume
·         Hellsichtigkeit
·         Denken
·         Vernunft
·         Perspektive
·         Erfindergeist


Das  7. Chakra, das Kronen-Chakra (Ihre persönliche Krone) Farbe:Lila

Körperliche Zuordnung :Großhirn
Steine: Amethyst, violetter Turmalin, Bergkristall, Herkimer Diamant
Ätherische Öle: Lavendel vera, Minze, Myrrhe, Narde, Sandelholz, Veilchenblätter, Elemi, Rose, Agarholz, Johanniskraut, Olibanum, Ysop
Räucherstoffe: Myrrhe, Weihrauch, Sandelholz

Das Thema Seelenerinnerung ist hier ganz stark, z.B. durch das Gefühl, eine Situation schon mal gehabt zu haben, oder jemand sehr gut zu kennen, obwohl man diese Person gerade erst kennen gelernt hat. Die sogenannte «Midlife Crisis» ist oft ein Anzeichen eines vielleicht plötzlich sich öffnenden Kronen-Chakras. Man hat nun genug Sicherheit in den unteren Chakren, sich auf größere Themen einzulassen.
Das Kronen-Chakra bringt die Verbindung zum «Großen Ganzen», zum Universum und zum Seelenplan. Man «weiß», dass Dinge wahr sind, ohne zu verstehen warum. Man macht sich keine Sorgen und versteht, dass das alle Erfahrungen einen Sinn haben, egal wie schmerzhaft es manchmal sein kann. Man vertraut seiner inneren Führung.
Einige Hauptthemen des Kronen-Chakras:
·         Glaube
·         Seelenerinnerungen
·         Einem eigenen Weg folgen
·         Gebet und Meditation
·         Dankbarkeit



Wie du deine Chakren ganz einfach öffnest - Anschaulich im Zeichentrickfilm dargestellt. (auf Zeichentrickfilm klicken)

Wie jetzt? Ein Zeichentrickfilm soll dir helfen Chakren besser zu verstehen?
Meinst du das klappt?
Lass es uns herausfinden!








Aura- und Chakrenreinigung


Die Aura
    
  Alles was eine atomare Struktur hat also jeder Mensch aber auch jedes Tier, jede  Pflanze und auch jeder Gegenstand ist von einem Energiefeld - einer Aura umgeben.
  Sie hat meist eine dreidimensionale Ellipsenform.
    
  Die Form, Größe, Farbe und Klarheit der Aura ist abhängig vom Zustand des Körpers. Die Aura gibt also auch Aufschluss über den Zustand des Körpers, der Seele und der spirituellen Gesundheit.
    
  Wenn die Aura stark ist, dann erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass man nicht durch äußere Kräfte negativ beeinflusst wird.
    
  Bevor eine Krankheit sich im Körper manifestiert kann man diese bereits in der Aura erkennen, daher ist es von großer Bedeutung zu schauen, dass unsere Aura in einem guten Zustand ist.
  Hier ist die Aura-Reinigung und Harmonisierung sehr wichtig.
    
Auf die Aura schädlich wirken:
    
  • Drogen, Alkohol und andere Gifte     
  • negative Gedanken     
  • Wut und Zorn     
  • schlechte Angewohnheiten     
  • Operationen, da dadurch auch die Auraschicht durchtrennt wurde

Ist die Funktion der Chakren gestört, kommt es oft zu körperlicher und seelischer Krankheit.
Es wurde eigens für den "Westen" eine eigene Chakrenarbeit abgeleitet.
In der "östlichen" Kultur ist die Chakrenreinigung eine selbstverständliche Alltagspflege.

Aurareinigung und Chakraharmonisierung

Den Menschen umgibt ein feinstoffliches Energiefeld, auch Aura genannt, das fotografisch dargestellt werden kann und sensible und geschulte Menschen selbst wahrnehmen können. In der Heilpraxis gibt die Beschaffenheit der Aura Aufschluss über den gesundheitlichen, emotionalen, psychischen und allgemeinen Zustand des Klienten. Es sind mehrere Schichten der Aura bekannt, für die Heilarbeit wesentlich sind dabei vier Schichten, die mit etwa einer Armlänge den Körper in ovaler Form umgeben.
Eine körperliche Erkrankung oder Prägung zeigt sich zuerst im feinstofflichen Energiefeld und erst zum Teil wesentlich später findet sie ihren körperlichen Ausdruck. So können Krankheiten in der Aura frühzeitig erkannt, und rechtzeitig heilsame Maßnahmen eingeleitet werden.
Umgekehrt ist eine Krankheit aus energetischer Sicht erst überwunden, wenn in der Aura keine Abdrücke mehr davon vorhanden sind. Eine ganzheitliche Heilung beinhaltet die Ausheilung auf körperlicher Ebene sowie in den feinstofflichen Bereichen der Aura.
Bei Energiemangel, Krankheiten aller Art, chronischen Beschwerden, aber auch bei lange bestehenden Verhaltensmustern, wie Süchte und schädigende Beziehungsmuster, sowie bei Blockaden und geschwächten Körperfunktionen oder nach Operationen und Unfällen aller Art kann ich eine Aurareinigung empfehlen. Sie befreit, reinigt und harmonisiert, gleicht Schwachstellen und Prägungen aus, und gibt neue Energie und Klarheit.

Chakraharmonisierung

Das menschliche Energiefeld ist verbunden mit Energiezentren, den sogenannten Chakras, die im Körper entlang der Wirbelsäule verlaufen und bis über den Körper hinaus reichen, und von feinfühligen und geschulten Menschen auch energetisch und farblich wahrgenommen werden können. Über diese Energiezentren werden Energien aus der Umgebung aufgenommen und auch wieder ausgeschieden, sie dienen der Nährung und der Erhaltung unserer Lebenskraft.
Die Chakras sind die Organe unserer Aura, und überliefern Informationen aus der Aura an das Nervensystem, die über unser physisches, emotionales und psychisches Wohlbefinden entscheiden. Jedem Chakra werden bestimmte Funktionen, Aufgaben und Themen, Organe und Drüsen zugeordnet, sie haben unterschiedliche Schwingungsfrequenzen, die sich wie bei der Aurafotografie auch farblich darstellen lassen. Die Farbe und Beschaffenheit eines Chakras gibt wertvolle Hinweise und Aufschluss über den Zustand des Menschen, wird in einer Chakraharmonisierung die Energie in den Chakras geklärt und gereinigt, so verbessert sich der allgemeine Zustand und die Funktionsfähigkeiten des Körpers spürbar.
Für die Heilarbeit sind die sieben Hauptchakras und zwei weitere Chakras relevant, es gibt auch zahlreiche Nebenchakras und Energiekanäle, die das gesamte System miteinander verbinden und funktionsfähig halten.
Meist wird eine Aurareinigung und Chakraharmonisierung zusammen durchgeführt, da die Aura und Chakras miteinander in Verbindung stehen, so heilen nicht nur die Konditionierungen in unserem Energiefeld, auch die Chakras werden von ihren Altlasten befreit, was zu einer ganzheitlichen Heilung auf allen Ebenen führen kann.
Ich biete Ihnen diese Form von Behandlung auf die Ferne und vor Ort an.




Wichtiger Hinweis:

Energiearbeit war bisher nicht wissenschaftlich anerkannt, es ersetzt nicht die Behandlung durch einen Arzt oder Therapeuten, kann diese jedoch sehr gut unterstützen.
Bei einer energetischen Arbeit werden weder Diagnosen im schulmedizinischen Sinn erstellt, noch Medikamente empfohlen oder verabreicht.




Bruce Lipton   Heilungen durch Handauflegen Wissenschaftlich erklärt

Der Zellbiologe Bruce Lipton erläutert die Physikalische Grundlage, warum Handauflegen funktioniert, und zeigt auf, dass die heutige Schulmedizin ein veraltetes Weltbild hat, das die Erkenntnisse der heutigen Quantenphysik
nicht berücksichtigt und zu fatalen Folgen führt.

Bruce Lipton ist international für seine Art bekannt, Wissenschaft und Geist miteinander zu verbinden. Als Zellbiologe lehrte er an der medizinischen Fakultät der Universität von Wisconsin und arbeitete als Forscher an
der medizinischen Fakultät der Stanford Universität. Seine bahnbrechenden Erkenntnisse über die Zellmembran machten ihn zu einem Pionier der neuen Wissenschaft der Epigenetik. Heute reist er durch die ganze Welt und
hält Vorträge und Seminare über die Neue Biologie.

Dieses kurze Video enthält Ausschnitte aus dem Film: Bruce Lipton - Der Geist ist stärker als die Gene, der in voller Länge bei YouTube zu sehen, oder als DVD (Bruce Lipton - Intelligente Zellen) beim Kopp-Verlag
erhältlich ist.






Der Spiegel der Seele


Es heißt, die Augen sind Spiegel der Seele - und das trifft durchaus zu.
Unsere Iris ist im Kleinen ein Abbild unseres gesamten Organismus.
Dadurch ist z.B. die Irisdiagnose möglich. So ist unser Gesamtorganismus ja auch in unseren Fußsohlen, unseren Handflächen, unseren Ohren, Zähnen, den Wirbeln unserer Wirbelsäule und jeder Zelle unseres Körpers enthalten.
Mit unseren Augen hat es aber auch noch eine andere Bewandnis.
Auch unser innerster Wesenkern, unsere Seele, äußert sich über die Augen, und zwar nicht indirekt über die Probleme, die eine Iris-Diagnose ermöglichen, sondern DIREKT.
Aus unseren Augen strahlt unser innerstes WESEN und SEIN - unverfälscht und unverfälschbar, für jeden, der AUGEN hat, zu sehen, erkennbar.
Man sagt nicht umsonst, die Augen wären das Spiegelbild der Seele.
Ob man jemanden mag und diesem Menschen vertrauen kann, spürt man intuitiv sofort, wenn man tief in dessen Augen schaut.
Trau, schau, wem, so heißt es!
Im esoterischen Bereich misst man der Augenfarbe Bedeutung zu, denn sie hat Aussagekraft und sagt viel über den Charakter einer Person aus.
Ist das wirklich so?
Kann man der Augenfarbe Bedeutung zugestehen und wenn ja, was haben Menschen mit blauen, grünen, braunen, grauen Augen für einen Charakter?

Augenfarbe Bedeutung von hellen und dunklen Augenfarben

Menschen mit blauen oder grünen Augen und einer hellen Augenfarbe beschreibt man eher als kühl, dafür gelten sie jedoch als sehr energisch.
Ein Mensch mit dunklen braunen Augen gilt als umgänglicher, geselliger Charakter und erweckt mehr Vertrauen.
Er gilt als treuer in der Partnerschaft, doch dafür besitzt er nicht die enorme Energie, über die Menschen mit hellen oder dunklen Augen verfügen. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich eine Person mit dunklen Augen von jemandem mit hellen Augen nahezu magisch angezogen fühlt.
Braune Augen fühlen sich aus energetischen Gründen von blauen oder grünen Augen angezogen, denn sie empfangen deren überschüssige Energie und ziehen neue Kraft daraus.
So gesehen sollte eine Beziehung zwischen zwei Menschen mit heller und dunkler Augenfarbe sehr gut funktionieren.

90 Prozent der Weltbevölkerung hat braune Augen

Die überwiegende Mehrheit der Weltbevölkerung hat eine braune und somit dunkle Augenfarbe, um genauer zu sein sind es 90 Prozent!
Die meisten davon sind Außereuropäer, Menschen mit einer grünen, blauen oder grauen Augenfarbe trifft man hingegen am ehesten auf dem alten Kontinent in Europa und vorwiegend in den skandinavischen Ländern hoch im Norden an. Blaue Augen sieht man oft in Finnland, doch die meisten blauäugigen Menschen leben übrigens in Estland, wo nahezu 99 % aller Menschen eine blaue Augenfarbe haben. Grün ist mit 2-4 % übrigens die seltenste Augenfarbe.

Bedeutung der Iris und warum viele den direkten Augenkontakt meiden

Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass die Augenfarbe einer Person durchaus auch Rückschlüsse auf seinen Charakter zulässt, so gesehen hat die Augenfarbe Bedeutung, doch was noch viel mehr Aussagekraft als die Augenfarbe besitzt, ist die Iris.
Ist die Iris längsfurchig, dann beschreibt sie einen Menschen mit offenem und einfühlsamen Charakter.
Kontraktionsringe deuten auf Impulsivität hin. Viele Menschen empfinden es als sehr unangenehm, wenn man ihnen direkt und tief in die Augen blickt.
Sie wenden den Blick ab oder schauen auf den Boden. Warum eigentlich?
Das liegt daran dass sie das Gefühl haben, man könnte ihre Gedanken lesen, auch wenn das faktisch gar nicht möglich ist. Lässt man den Augenkontakt allerdings zu, symbolisiert das Aufrichtigkeit und schafft Vertrauen. Man signalisiert einfach, dass man nichts zu verbergen hat. Doch kommen wir zurück zu der Augenfarbe Bedeutung.
Wir Menschen haben nun mal Vorurteile gegenüber alles und jedem, selbst Augenfarben macht da keine Ausnahme.

Augenfarbe Bedeutung: Blaue Augen

Mit blauen Augen assoziieren wir einen sehr positiven Charakter und viele gute Charaktereigenschaften.
So gelten Blauäugige als besonders leidenschaftlich und äußerst romantisch.
Sie streben den Erfolg im Leben an und erreichen ihre Ziele.
Ihnen werden hohe Führungsqualitäten nachgesagt und ein leichter Hang zum Materialismus.
Sie gelten aber auch als Egozentriker und neigen teilweise auch stark zur Selbstverliebtheit.

Augenfarbe Bedeutung: Grüne Augen

Grün ist die seltenste Augenfarbe überhaupt.
Hat ein Mensch grüne Augen, dann handelt es sich meistens um jemanden mit einem sehr passiven Charakter.
So jemand zieht sich gerne zurück und lebt zudem sehr genügsam und bescheiden.
Sie gelten nicht unbedingt als Macher und treffen nur ungern Entscheidungen und wenn doch, dann sind diese gut überlegt. Sie grübeln oft, sind sehr nachdenklich und wägen immer alle pro & Kontras zuvor genau ab.


Augenfarbe Bedeutung: Braune Augen

Lernt man jemanden mit tiefbraunen Augen kennen, findet man ihn in der Regel sofort sympathisch.
Warum?
Ganz einfach: Braune Augen stehen für einen aufrichtigen und sehr humorvollen Charakter, dem Ehrlichkeit und Treue sehr wichtig sind. Braunäugige gelten zudem als sehr gute Zuhörer und angenehme Gesprächspartner.

Augenfarbe Bedeutung: Graue Augen

Hat jemand eine graue Augenfarbe, dann verunsichert das andere Menschen.
Wir schauen diesem Menschen in die Augen und erkennen weder Fisch noch Fleisch.
Man kann diese Person einfach nicht richtig zuordnen und in keine Schublade stecken, das ist auch der Grund, warum und jemand mit grauen Augen oftmals als falsch oder unehrlich vorkommt,
auch wenn oftmals gar nicht den Tatsachen entspricht. Menschen mit grauen Augen zeichnen sich durch Heiterkeit und gute Laune aus, doch oftmals ist das nur oberflächlich. Sie überspielen gerne ihre Gefühle, im Inneren kann es ganz anders aussehen.

Diese Faktoren beeinflussen die Augenfarbe

Verantwortlich für die endgültige Augenfarbe eines Menschen sind in erster Linie natürlich die vererbten Gene und die Pigmente in der Eigenschicht der Iris.
Kommt man aufgrund seines genetischen Erbgutes mit einer helleren Haut und blonden Haaren auf die Welt, ist die Wahrscheinlichkeit auch helle bzw. blaue Augen zu bekommen natürlich weitaus höher, als wenn es sich um einen dunklen Hauttyp mit ebenso dunklen Haaren handelt.
In Europa kommen die Babys in der Regel mit blauen Augen zur Welt, während Kinder auf dem afrikanischen, asiatischen oder südamerikanischen Kontinent meistens mit dunklen Augen geboren werden.
Allerdings sagt die Augenfarbe bei der Geburt nicht viel aus, da sich diese im Laufe der Zeit immer noch verändern kann.
Verantwortlich dafür ist der Farbstoff Melanin, der kurz nach der Geburt kaum im Körper der Babys vorhanden ist.
Mit dem steigenden Melaninanteil kann sich auch die Augenfarbe verändern und variieren.
Leben Menschen über Generationen hinweg in Gegenden mit sehr wenig Sonnenlicht, dann hat dies ebenfalls Auswirkungen und hellere Augenfarben zufolge.

Charakter erkennen anhand der Blicke

Viel mehr Aussagekraft als die Augenfarben haben jedoch die Blicke eines Menschen.
Ein Mensch mit einem offenen Blick und funkelnden Augen wird vermutlich auch ein offener, geradliniger und humorvoller Mensch sein?
Blickt man hingegen in leere, traurige und stumpfe Augen, dann wird diese Person vermutlich auch sehr unglücklich sein und verschlagene Blicke enttarnen verschlagene Menschen.
Es lohnt sich, einem Menschen in die Augen zu schauen, denn sie sind wie ein offenes Buch. Man kann nicht unbedingt daraus lesen, doch man kann vieles einfach spüren.



Krankheiten haben immer seelische Ursachen

Eine Erläuterung über den allgemeinen Mechanismus, der hinter allen Krankheitsbildern steckt.

Wann immer der Mensch droht, sich allzu sehr im menschlichen Egospiel zu verlieren, muss die Seele einschreiten, damit der Mensch sich nicht allzu weit von seiner Göttlichkeit entfernt. Der Mensch erhält dann von seiner Seele Impulse und Botschaften, deren Intensität immer weiter zunimmt, solange, bis die Botschaft verstanden wurde. Diese Steigerung kann auch eine Krankheit beinhalten, muss es aber nicht zwangsläufig.
Wenn aber eine Krankheit auftaucht, dann ist es immer eine Botschaft der Seele. Eine andere Ursache für eine Krankheit gibt es nicht. Andere vermeintliche Gründe für Krankheiten, wie beispielsweise Viren, Bakterien, giftige Substanzen, Umweltgifte, Gene und vieles andere sind nur Erfüllungsgehilfen der Seele, um die Krankheit mit deren Botschaft, zu erzeugen.
Wie schon oben geschrieben, die Seele wird ihre Botschaft zuerst leise flüsternd weitergeben, und dann immer lauter, immer aufdringlicher werden. Eine solche Steigerung kann sich über Jahrzehnte hinwegziehen. Im folgenden die häufigsten Stufen dieser Steigerungen:

Steigerungsstufen der seelischen Einflussnahme

1. Seele "flüstert" den Gedanken zu

Auf dieser Stufe können tiefe Schichten des Unterbewusstseins die Botschaft bereits erfassen. Es kommt zu Träumen, an die man sich hinterher nicht mehr bewusst erinnert. Nur Menschen, die "nach Innen" hören, können die Botschaft auf dieser Stufe bereits bewusst verstehen. Wer genügend offen ist, kann es erleben, dass die Botschaft/der Gedanke plötzlich, wie aus heiterem Himmel, im Kopf auftaucht.


2. Seele "rüttelt" im Traum

Damit sind Träume gemeint, die so eindringlich gestaltet sind, dass man sich hinterher noch daran erinnert, ja, vielleicht sogar schon gleich nach, oder während dem Traum aufwacht. Auf dieser Stufe ist das Unterbewusstsein also schon heftig mit der Seelenbotschaft beschäftigt, und, ganz wichtig, ab dieser Stufe hat der Mensch die Möglichkeit durch die Bearbeitung seiner Träume die Botschaft zu verstehen, und anzunehmen, und entsprechend zu handeln. Sträubt sich der Mensch jedoch noch immer dagegen, so wird die Seele irgendwann zur nächsten Steigerungsstufe übergehen (vorausgesetzt, der Seele ist das Thema wichtig genug).


3.Das Thema manifestiert sich im Außen

Nun wird einem das Thema im Außen gezeigt, sozusagen als Spiegel dessen, was momentan das eigene Innere bewegt. Die Botschaft der Seele begegnet einem also nun, wie zufällig in allerlei Variationen im realen Leben, vielleicht zappt man wie "zufällig" in einen Fernsehkanal, wo es grad um das Thema geht, oder man bekommt es sonst wie präsentiert. Auf dieser Stufe geschieht dies noch relativ flüchtig und unaufdringlich. Erst wenn die Seele merkt, dass es so nichts bringt, geht es weiter mit der Steigerung:


4.Das Thema manifestiert sich auf eine penetrante Art

Auf dieser Steigerungsstufe manifestiert sich das Thema auf eine aufdringliche Art und Weise. Die Person kann das Thema nun nicht mehr ignorieren, verdrängen oder beiseite schieben. Das Thema manifestiert sich nun auf eine solch penetrante Art, dass die Person reagieren muss. In ihrer Umgebung tauchen nun beispielsweise Menschen auf, die ihr massiv das Thema spiegeln. Mobbing ist beispielsweise ein Phänomen, welches auf dieser Steigerungsstufe stattfinden kann. Leichte Unfälle oder leichte Schmerzen können auch Teil dieser Stufe sein und natürlich auch Krankheiten und Schmerzen jeglicher Art (Hinter jeder Krankheit oder Schmerz steckt darum die betreffende Botschaft).


5.Zwangsweise Änderung durch Schockerlebnis und/oder Krankheit

Oftmals finden in dieser Phase richtige Schockerlebnisse oder gar Unfälle statt, wenn die Seele anders nicht mehr durchkommen kann mit ihrer Botschaft. Das Thema beeinflusst nun das Leben so stark, dass eine zwangartige Änderung im Leben der Person eintritt. Dies kann auch eine Krankheit sein, als Spiegel dessen, wo der Mensch sich weiterentwickeln muss. Darum wird der Mensch durch eine Krankheit oft gezwungen, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, zumindest mit dem eigenen Körper, der ja der Spiegel seines Seins ist. Auf dieser Steigerungsstufe kann der Leidensdruck sehr hoch sein. Schmerzen sind hier fast immer vorhanden.


6.Tod

Falls die Botschaft, also das Lernthema der Seele so wichtig ist, dass sie die Inkarnationsziele als nicht mehr erfüllbar ansieht, und sie keinen Lösungsweg mehr sieht, das Leben der Person aus Sicht der Seele also sinnlos wurde, wird die Seele die Inkarnation der Person abbrechen, also den Tod einleiten. Dies kann dann durch eine tödlich verlaufende Krankheit oder einen Unfalltod geschehen. Dann erhält die Person im nächsten Leben wieder die Möglichkeiten sich mit dem Lernthema auseinanderzusetzen und es anzunehmen.

Es ist also wichtig zu verstehen, dass, wann immer eine Krankheit entsteht, es wurden immer zuvor alle niedrigeren Steigerungsstufen durchlaufen!
Wird die Botschaft der Seele angenommen, so enden diese Steigerungen sofort.





Den Kampf gegen dein Ego wirst du immer verlieren


Was ist dieses Ego überhaupt?

Es ist sicherlich etwas, was andere Leute haben. Sich des eigenen Egos bewusst zu werden, erfordert Ehrlichkeit. Ehrlichkeit darüber, wie man sich wirklich fühlt. Wie fühl ich mich denn in diesem Moment? Der Verstand wird wahrscheinlich schnell eine Antwort parat haben. Erst einmal musst du wieder sensibel werden für die Gefühle, die sich in deinem Körper zeigen. Wo im Körper zeigt sich in diesem Moment etwas. Wie fühlt es sich an? Dein Verstand will davon nichts wissen. Ist zu gefährlich, zu fühlen. Es könnten Gefühle auftauchen, die du nicht haben willst, vielleicht Wut, Traurigkeit, Wertlosigkeit, Machtlosigkeit, Alleinsein, Verlassen werden,.. Das Dumme daran ist, dass Gefühle umso stärker werden, desto mehr du dich dagegen wehrst. Je mehr Aufmerksamkeit du einer Sache gibst, desto größer wird sie. Es ist ähnlich wie Nahrung. Viel Nahrung macht dicker. Viel Aufmerksamkeit verstärkt, vergrößert. Widerstand fixiert deine Aufmerksamkeit und vergrößert die Sache, die du nicht haben willst.
In Wahrheit sind es gar nicht die Gefühle, die dir Unbehagen bereiten, sondern dein Widerstand dagegen. Es schmerzt, du willst es nicht haben, es schmerzt noch mehr.

Eine endlose Spirale.

Leid gibt dir einen Hinweis, dass du vom richtigen Weg abgekommen bist. Ja, Leid und Schmerz existieren nur aus diesem Grund. Sie geben dir einen Fingerzeig. Du bewegst dich in die falsche Richtung. Hör sofort auf damit!! Auf der Stelle! Kein Verschieben, kein Therapieren. Hör auf damit! Übernimm Verantwortung für dein Gefühl. Such nicht die Ursache für dein Gefühl im Außen. Dies ist die falsche Richtung. Menschen machen immer andere für das verantwortlich, was sie fühlen. Gott, die Welt, der Partner, der Politiker, die Krankenkasse, der Nachbar, sie alle sollten anders sein, sich anders verhalten, damit wir uns gut fühlen können.
Wir sehen gerne das dicke Ego der anderen. Du denkst, andere üben Druck aus, machen dir das Leben schwer, lassen dich nicht leben.
Übernimm Verantwortung für deine Gefühle.
Hör also auf, deinen Gefühlen Widerstand entgegenzusetzen, sondern freunde dich an mit ihnen. Finde heraus, wo im Körper du diese Gefühle wahrnimmst und wie sie sich anfühlen. Sei damit. Dann leg deine Aufmerksamkeit wieder in deine Mitte, in die Höhe des Herzens. Denn dort ist dein zuhause.
Manchmal wird es einfach sein und manchmal wirst du etwas Zeit brauchen, um dir darüber klar zu werden auf welche Weise du die Spur verlassen hast, sodass Leid entstanden ist. Da musst du durch.
Alles Leid kommt vom Ego, vom verletzten Ego und vom kompensatorischen Über-Drüber-Ego. „Ich bin nicht in Ordnung“, „niemand liebt mich“, „ich bin das Opfer“, „ich kann nichts tun“ und kompensatorisch dazu: „Ich bin besser“, ich bestimme, „ich gewinne“
Beides hast du nicht, wenn du auf diese Welt kommst. Da bist du reines Bewusstsein, unschuldig, rein, strahlend, im Fluss mit allem.
Allmählich wirst du bewertet von Mutter, Vater und anderen. Du beginnst, dich durch die Augen der anderen zu sehen. So siehst du dich selbst immer mehr so, wie die anderen dich sehen.
Das muss so sein, weil du dich nur im Spiegel erkennen kannst. Für das eine wirst du gelobt, für anderes getadelt. Man zeigt dir, wie du sein sollst. Und so wächst du heran und willst Liebe von jedem. Du hast dich mit einem Mangel-Ich identifiziert. Dieser Mangel ist jetzt deine Identität.
Anfänglich, wenn man sich des Egos ein wenig bewusst wird, taucht unser alter Freund Widerstand wieder auf. Widerstand gegen das Ego.
Wenn du hier angekommen bist, gilt es etwas zu verstehen.

Dein Ego ist dein Freund.

Ja es ist dein Freund. Nur der Mensch hat ein Ego. Nur der Mensch kann in so eine tiefe Illusion fallen. Und das macht ihn so bedeutungsvoll.
Ohne das illusionäre Ego würde es keinen Kontrast geben. Die Wirklichkeit, das Echte, das Ewige würde nicht „sein“. Es hätte keinen Ausdruck. Gott, das Ganze ist reine Liebe. Aber was für eine Liebe wäre das? Eine Liebe ohne Ausdruck, ewig ruhend in sich selbst in ewiger Dunkelheit.
Wenn du dir hingegen die unglaubliche Weite des Weltalls, die Vielfalt der Planeten und Sonnen, die Schönheit alle Formen hier auf der Erde bewusst ansiehst, dann musst du zu dem Schluss kommen, dass Gott nicht ein toter, leerer Raum ist, sondern ein Phänomen ewiger, ungeheurer Schöpferkraft, das sich permanent neu gebiert.
Aber Gott hat ein echtes Problem. Er braucht einen Kontrast zu sich selbst, um in Erscheinung treten zu können. Da er ja alles beinhaltet – und das wollen wir doch mal annehmen – kann nichts außerhalb von ihm sein. Er muss also eine Illusion erschaffen, etwas, was glaubt, außerhalb zu sein, getrennt zu sein. Und das ist das Ego. Das Ego ist also absolut notwendig. Es stellt die Illusion dar, gegen die sich die Wirklichkeit abhebt und erfahrbar wird.
Die Illusion ist notwendig, damit das große Spiel gespielt werden kann.
Illusion bedeutet „Nicht-Ganz-Sein“, Trennung, Mangel, Angst. Es ist natürlich nicht so lustig, wenn der Mensch ewig in der Illusion des Egos bleibt. Die wesentlichste Sehnsucht des Menschen ist, zurückzukehren, um sich als das Ganze zu erkennen. Dann ist der Zweck erfüllt. Es gibt also zwei Richtungen. Die eine weist in Richtung Illusion, in Richtung Ego,- die andere in Richtung zum Ganzen, zu Gott, zur Wirklichkeit.
Wie ich es oben schon erwähnt habe: Wenn Leid da ist, ist das Ego da. Hör auf mit dem Ego, aber kämpf nicht dagegen. Jetzt!
Nimm dein Ego liebevoll an. Es hat eine Aufgabe zu erfüllen.

Gesundheit wird bewusst durch Krankheit.

Nur, wenn du einmal krank warst, weißt du, was Gesundheit ist. Gesundheit ohne Krankheit existiert nicht. Gesundheit kann sich seiner selbst nicht bewusst werden. Es gibt kein Wissen, was Gesundheit ist. Erst durch den anderen Pol entsteht das Bewusstsein von Gesundheit. Und jetzt übertrag diese Einsicht auf „Ganz sein“ und „Getrennt sein“ Trennung ist also die Voraussetzung dafür, dass Ganz sein überhaupt real wird. Dein Ego ist die Voraussetzung dafür, dass Gott sein kann. Du bist das Göttliche, das in die Illusion gegangen ist, um zu erfahren, wer du bist. Anders könntest du deine Größe und Herrlichkeit nicht erfahren. Jeder Mensch erfährt ein anderes Leben, andere Ängste, andere Umstände… und daher wird er auch die Liebe als Gegenpol auf eine ganz bestimmte Art und Weise erfahren.
Niemand seit ewigen Zeiten hat und wird jemals die gleiche Erfahrung machen. Die gesamte Schöpfung, das Ganze wartet auf dich, wartet auf die Nuance von Liebe, die dir bewusst geworden ist.
Und das hängt direkt davon ab, wie du Schmerz, Angst und Leid erfährst. Wie du dein verletztes Ego erfährst. Kannst du dein verletztes Ego fühlen, übernimmst du Verantwortung dafür und betrachtest es als Freund, dann löst es sich auf.
Der Prozess des allmählichen Erwachens aus dem Schlaf wird noch wesentlich aktiviert und beschleunigt, wenn du dein Ego nicht nur akzeptierst, sondern liebst. Das ist der schnellste Weg.
Es bedeutet nichts anderes, als sich selbst zu lieben. Es bedeutet nicht, nur Teile von dir zu lieben. Die meisten Menschen gehen sehr auf Widerstand, wenn ihnen bewusst wird, wie viel Leid ihr Ego anrichtet, wie hoch der Preis der Trennung ist. Was dieses ewige „Besser-Sein-Müssen“ kostet.
Zahl diesen Preis liebevoll, geh nicht auf Widerstand damit. Den Kampf mit dem Ego kannst du nicht gewinnen. Alles ist perfekt, so, wie es ist.

Mach dir einfach nur bewusst, was dein Ego ist.

Beobachte, wenn du auf Konkurrenz mit jemandem gehst.
Zum Beispiel will dein Ego besser sein, weil es in Wahrheit Mangel fühlt.
Und diesen Mangel will es nicht fühlen.
„Besser sein wollen“ ist in Ordnung.
Geh nicht dagegen an, bleib einfach nur bewusst dabei.

Liebst du dein „Besser Sein Wollen“ liebst du automatisch auch dein „Der-Letzte -Sein“.
Löst sich „Der-Letzte-Sein“ auf, bist du nicht mehr getrennt vom Ganzen.


Jetzt bist du am Ende der Reise angekommen. Du bist dir durch diese Reise voller Mangel, Entbehrung, Angst bewusst geworden, wie groß, wie unendlich und mächtig du bist.

Du bist wieder zur Liebe selbst geworden.
Du bist wieder zum Ganzen geworden.



































Alle Emotionen entstehen aus 2 Haupt Emotionen - Die Angst oder die Liebe.
Nur eine können wir erleben, beides gleichzeitig geht nicht.

Das Ego ist dein Selbstkonzept - "Angst oder Liebe".

Jeder Mensch hat ein Ego.
Ego heißt übersetzt Angst.
Die Seele ist pure Liebe - es beurteilt nie, und vergibt immer.
Darum entstehen alle Emotionen aus zwei Zustände -
das eine entsteht wenn man mit Liebe handelt,
das andere hat mit Angst zu tun, wenn man vom Ego handelt.
Durch eine innere Reise kann man die Angst auflösen.

Angst und Liebe in der Beziehung

Angst sperrt ein, Liebe gewährt Freiheit.
Je kleiner deine Angst, dein Ego wird, je freier wirst du.
Du verlässt dein inneres Gefängnis.
Du kannst dich selbst und Anderen (Partner, Kindern, Eltern, Bekannte etc.) mehr Freiheit gewähren.
Man kann gleichzeitig frei sein und Liebe in Beziehungen leben.
Die freieste Form der Liebe ist die wahre Liebe.
Zu wahrer Liebe finden ist der tiefste Wunsch des Menschen.
In der wahren Liebe gibt es keine Angst, kein Ego mehr.

Was ist das Ego

Das Ego ist die Gesamtheit deiner Gedanken und deiner Glaubenssätze über dich selbst und die Welt.
Es ist dein Selbstkonzept (das kleine Selbst).
Dein Selbstkonzept - dein Ego- bildete sich aus deinen Lebenserfahrungen- von der Zeugung bis heute.
In den ersten Jahren deines Lebens liefst du wie mit gedrückter Aufnahmetaste eines Kassettenrecorders durch die Welt.
Du nahmst ungeprüft und begierig allen möglichen Schwachsinn als Wahrheit über dich und die Welt in dein Unterbewusstsein auf.
So entstand deine Werte- und Glaubenssystem, das Ego.
Dein Ego suggeriert dir vielleicht du wärst unvollkommen, nicht liebenswert, ein Versager usw.
Es gibt eine ganze Palette von Glaubenssätzen.
Diese Glaubenssätze gehe ich in der Sitzung gemeinsam mit dir an.
Über Mechanismen der Wahrnehmung gibst du dann deinem Ego eine vorgestellte Wirklichkeit.
Es ist aber nur deine subjektive Wirklichkeit, denn du projezierst nur dein Innen in dein äußere Welt.
Jeder sieht die Welt durch die eigene Egobrille.
Professor Hermann Haken, der als einer der Ersten die Wahrnehmung wissenschaftlich untersuchte, spricht daher von Wahrbildung statt von
Wahrnehmung.
Das Ego ist schlau.

Der Kreislauf des Ego

Weil Männer wie Frauen oftmals stur am Ego, dem eigenen Glaubens- und Wertesystem festhalten, gibt es Konflikt, Streit, Schmerz und Kampf.
Sogar Krankheiten und der schlimmste Krebs sind letzten Endes ein Produkt des Ego.
Weil durch das Beharren auf der eigenen subjektiven Wahrheit, im Laufe des Lebens erlernten gesundheitsschädlichen Verhaltens- und
Reaktionsmustern Stress entsteht.
Negativer Dauerstress führt über kurz oder lang zu gesundheitlichen Problemen- bis hin zu Krebs.
Weil die Stressreaktion nur für die Bewältigung akuter Gefahrensituatioen (kurzer Stress), nicht aber für Dauerstress der
Leistungsgesellschaft konzipiert wurde.
Dauerstress aktiviert über die Genregulation Programme der Evolution.
Freude, Liebe und Glück fördern Gesundheit, Stress fördert Krankheit.
Das sture Festhalten am eigenen Ego ist also ein Krankheitsrisiko.
Die Wahrnehmung ist der Schalter der Gene.
Über Mechanismen der Wahrnehmung nimmt das Ego direkten Einfluss auf bewusste und unbewusste Handlungen, Entscheidungen, alle körperlichen
Vorgänge.

Das Ego - deine Angst- ist das innere Gefängnis

Bei einer Sitzung lösen wir durch die Energiearbeit Ängste auf.
Wir öffnen die Tür des inneren Gefängnisses, damit mehr Liebe in deinen Beziehungen entstehen kann.
Das Gefühl des inneren Eingesperrtseins kann sich anfühlen wie eine Burg mit dicken Mauern.
Du entscheidest, ob du die Zugbrücke herunter lässt und in die Welt der Freiheit gehst.
Dein Ego wird tausend Gründe finden, dies nicht zu tun.
Denn gehst du in die Welt der Liebe, stirbt dein Ego.
Du kannst nicht gleichzeitig lieben und Angst empfinden.
Die Zugbrücke zur Freiheit ist dein Mut.
Es erfordert Mut, sich den eigenen Ängsten zu stellen.
Die Tür zur Liebe kann auch Angst machen.

Ängste Schritt für Schritt abbauen

Das Ego hat einen Selbsterhaltungstrieb.
Es suggeriert dir, dass wenn du dein Ego, deine Werte- und Glaubenssystem aufgibst, wirst du sterben.
Darum hältst du fest, auch wenn du dadurch Probleme hast.
Festhalten erzeugt Stress.
Wie kannst du angstfrei werden?
Lass deine Wertschätzung los, alles wovon du glaubst, dass du es für dein Leben brauchst.
Loslassen von Wertschätzung heißt nicht, nicht zu lieben oder zu genießen (auch Materielles).
Nicht wertzuschätzen bedeutet, von Augenblick zu Augenblick zu leben.
Mit der Freude eines kleinen Kindes, ganz mit dem beschäftigt, was gerade ist.
So wird dein Ego immer kleiner.
Gleichzeitig nehmen Freude, Liebe und Glück zu.
Diese neuen Qualitäten bringen über die Genregulation mehr Gesundheit in dein Leben.
Du wirst selbstbewusster, kreativer, hast mehr Lebensfreude.

Wahre Liebe

Lass deine Ängste los, breite deine Flügel aus und fliege in die Welt von Liebe und Freiheit.
Es ist die Reise zu dir selbst.
Liebe ist das Reich Gottes.
Gott ist keine Person, sondern die angstfreie Bewusstheit von Liebe.
Jenseits der Angst ist keine Leere.
Dort ist Liebe, Bewusstheit, Freiheit, Veränderung- fließend und klar.
Wahre Liebe war und ist schon immer in dir, weil unsere Seelen pure Liebe sind.
Nur dein Ego, das dir Trennung und getrennte Wesen vorgaukelt, versperrt dir den Weg zu wahrer Liebe.
Es bedarf Mut, die Tür zu öffnen und sich in die Welt der Liebe zu begeben.
Diese Liebe kennen nur wenige Menschen.
Gerne führe ich dich zu deine Wahrheit, zu dir selbst in deiner Mitte, zu deiner Seele.
Das Leben kann so einfach sein - wir machen es uns selbst schwer, bzw. lassen es uns von unserem Ego schwer machen.
Ich freue mich, wenn du dich für deine Liebe entscheidest und diese Entdeckung zulässt.
Ich stehe vom Herzen gerne zur Verfügung - über eine Fernsitzung, sowohl als hier vor Ort in 48432 Rheine.






Das Ego reduzieren

Das Ego ist der Teil in uns, der sich von Bewunderung, Komplimenten und Erfolg nährt. Wenn wir im Ego leben, fallen wir automatisch Gefühlen von Überheblichkeit oder Minderwertigkeit, Stolz oder Nichtigkeit, Erfolg oder Misserfolg zum Opfer. Wenn wir diese negativen Gefühle vermeiden wollen, müssen wir unser Ego überwinden. Wenn wir das Ego überwinden, werden wir merken, dass sich die Leute instinktiv eher zu uns hingezogen fühlen, obwohl wir doch nicht mehr versuchen, Eindruck zu schinden. Es scheint paradox zu sein, dennoch kann die Einschränkung egoistischer Triebe eine radikale Wandlung in unserem Leben bewirken.

1.Versuche nicht zu beeindrucken

Sprich nicht von deinen Errungenschaften. Erwähne nicht die Namen großer Leute, die du getroffen hast. Vermeide es, unbedingt deine Errungenschaften und Erfolge ins Gespräch bringen zu wollen. Falls du es zu Reichtum gebracht hast, dann rede besser nicht davon. All diese Aspekte mögen dein eigenes Ego beeindrucken, aber sie werden garantiert wenig Einfluss auf andere Leute haben.

2.Hüte dich vor falscher Bescheidenheit

Manchmal sagen wir: “Ach, ich bin ein so hoffnungsloser Fall!” In Wahrheit wollen wir aber die Leute sagen hören: “Ach nein, das stimmt doch nicht, du bist doch toll!” Bescheidenheit bedeutet nicht nur, dass wir auf unsere Errungenschaften nicht übertrieben stolz sind, sondern auch, dass wir unsere Fehlschläge nicht hervorheben, nur um Sympathie zu ernten.

3.Hüte dich vor Schmeichelei

Wir sollten darauf achten, wie wir Bewunderung annehmen, manchmal kann dies genauso schwer sein wie Kritik einzustecken. Das Problem liegt darin, dass das Ego Schmeichelei liebt, daher können wir leicht nach Schmeicheleien süchtig werden. Suche nicht nach Leuten, die gerne schmeicheln, denn das nährt bloß das Ego in dir. Und andersherum, schmeichle  nicht anderen Leuten mit der Hoffnung, dass sie das Kompliment erwidern.


4.Benutze deine Religion oder Spiritualität nicht, um zu beeindrucken

Es ist ein Fehler zu glauben, dass die Ausübung einer Religion oder einer spirituellen Lebensweise uns moralisch über andere stellt. Wenn wir irgendeine Überlegenheit fühlen, gehen wir am Sinn und Zweck der Spiritualität vorbei. In der Spiritualität geht es um das Gefühl der Verbundenheit und nicht darum zu beweisen, dass der eigene Weg besser ist als andere. Das kann eine sehr versteckte Seite des Egos sein. Wenn wir uns nämlich das Mäntelchen moralischer Überlegenheit umhängen, glauben wir schnell, dass wir das Ego reduzieren, stattdessen stärken wir es aber nur.


5.Sei auf der Hut vor einem ausgedehnten Ego

Ego bedeutet nicht nur, dass wir uns selbst als etwas Besseres fühlen. Unser Ego kann sich auch durch nationale oder religiöse Überzeugungen ausdrücken. Wenn wir stolz auf unsere Religion oder Nation sind oder uns überlegen fühlen, dann haben wir es auch wieder mit dem Ego zu tun, nur dass es eine größere Daseinsform annimmt. Dieses Gefühl von Stolz oder Überlegenheit ist genauso schädlich als wenn es nur uns selbst betreffen würde. Trotzdem haben wir den Eindruck, dass kein Ego vorhanden ist, weil es ja nicht direkt mit uns zu tun hat.


6. Sprich nicht schlecht über andere

Wenn wir über andere schlecht sprechen, versuchen wir oft auf versteckte Weise, uns selbst in ein besseres Licht zu rücken. Wir mögen es vielleicht nicht deutlich sagen, aber wenn wir auf die Unzulänglichkeiten anderer aufmerksam machen, glauben wir diese Fehler selbst nicht zu haben und fühlen uns daher besser als sie. Hier spielt das Motiv eine Rolle. Sei wachsam: was ist dein Beweggrund jemanden zu kritisieren? Wenn es aus dem Grund ist, dich besser darzustellen, dann pass auf. Der Punkt ist nämlich, dass wir meist dieselben Unvollkommenheiten, die wir an anderen kritsieren, in uns tragen, nur nehmen wir sie leichter an Anderen wahr.


7.Was sind die Beweggründe für dein Handeln?

Würdest du eine Tätigkeit mit derselben Intensität ausführen, wenn niemand wüsste, dass du sie getan hast? Kannst du arbeiten, ohne Lohn und Beachtung zu bekommen? Wenn du selbstlos handeln kannst ohne das Bestreben, dass Andere davon erfahren, dann ist das ein Zeichen, dass dir das Ego nicht wichtig ist. Wenn du aber nur handelst, um Lob zu erhalten, dann arbeitest du um der Befriedigung des Ego willen. In Wirklichkeit ist es so, dass deine Bemühungen viel größere Beachtung finden,wenn du wirklich selbstlos arbeitest, weil die Leute auch die Motivation hinter deiner Handlung schätzen werden. Versuche etwas zu tun, ohne dass andere davon wissen. Das ist auch die Botschaft von Jesus im Neuen Testament, wo er sagt: “...und lass deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut.”


8. Benutze deine körperliche Erscheinung nicht dazu, andere zu beeindrucken

Wenn du an deiner körperlichen Schönheit hängst, um auf andere Eindruck zu machen, kommt das mit Sicherheit vom Ego. Das heißt nicht, dass man Schönheit als etwas Schlechtes ansehen sollte, weit gefehlt! Nein, wahre Schönheit wird erst durch Bescheidenheit und die Abwesenheit des Ego hervorgehoben. Vermeide übertriebenes Interesse an deiner äußeren Erscheinung.
Um unser Ego zu reduzieren, müssen wir unseren Gedanken und Motiven, die hinter unseren Handlungen stehen, große Aufmerksamkeit schenken. Wir müssen sehr strikt mit uns sein und herausfinden, warum wir etwas tun. Es braucht große Wachsamkeit, um das Ego zu reduzieren, und eine beständige Reflexion unserer Handlungen und Motive. In jedem Falle lohnt es sich, das Ego in Schach zu halten, da dies ein Weg zu innerem Frieden ist.







Osho Zitate über das Ego

Das Ego wächst, wenn das Kind wächst
„Das Ego gibt es nur im Menschen, sonst nirgends, und das Ego wächst, wenn das Kind wächst. Die Eltern, die Schulen, die Universitäten, alle unterstützen das Ego, aus einem einfachen Grund: Jahrhundertelang musste der Mensch um sein Überleben kämpfen, und es hat sich die Idee festgesetzt, eine tiefe unbewusste Konditionierung, dass nur starke Egos den Überlebenskampf gewinnen können. Das Leben ist zu einem Überlebenskampf reduziert geworden. Und die Wissenschaftler haben dies mit ihrer Theorie, der Stärkere überlebe, noch überzeugender gemacht. Also helfen wir jedem Kind, sein Ego zu verstärken, und da beginnt das Problem.
Wenn das Ego stark wird, dann beginnt es, die Intelligenz wie eine dicke Schicht Dunkelheit einzuhüllen. Intelligenz ist Licht, Ego ist Dunkelheit. Intelligenz ist sehr zart, das Ego ist sehr fest. Intelligenz ist wie eine Rosenblüte, das Ego ist wie ein Felsen. Und wenn du überleben willst, so sagen sie – die, die angeblich alles wissen – dann musst du wie ein Felsen werden, du muss stark sein, unverletzlich. Du musst zu einer Zitadelle werden, zu einer geschlossenen Zitadelle, so dass du von außen nicht angegriffen werden kannst. Du musst undurchdringlich werden.
Aber dann wirst du verschlossen. Was deine Intelligenz angeht, beginnst du abzusterben, denn die Intelligenz braucht einen offenen Himmel, sie braucht Wind, Luft und Sonne, damit sie wachsen kann, sich ausdehnen kann, fließen kann. Um lebendig zu bleiben, muss man in Fluss bleiben; in Stagnation beginnt das Leben langsam, langsam abzusterben."
Osho, Tao: The Golden Gate, Vol. 1, Talk #7

Glück ist der Tod des Ego
„Glück ist bedrohlich und Unglück ist sicher – sicher für das Ego. Das Ego kann nur im Unglück und durch Unglück existieren. Das Ego ist eine Insel, die von der Hölle umgeben ist, Glück ist bedrohlich für das Ego, für seine Existenz. Glück geht auf wie die Sonne, und das Ego verschwindet, verdunstet wie ein Tautropfen auf dem Grashalm.
Glück ist der Tod des Ego. Wenn du von der Existenz getrennt bleiben möchtest, wie fast jeder es möchte, dann hast du Angst davor, glücklich zu sein. Dann fühlst du dich schuldig, wenn du glücklich bist. Du hast das Gefühl, dich umzubringen, denn auf der psychischen Ebene, der Ebene des Ego, verübst du Selbstmord.
Meist ist es so, dass die Menschen ein paar Momente des Glücks genießen und sich hinterher schuldig fühlen. Die Schuld entsteht aus dem Ego. Das Ego fängt an, sie zu quälen: „Was machst du? Hast du dich dazu entschlossen, mich zu töten? Und ich bin dein einziger Schatz. Mich töten? Das wird dich zerstören. Wenn du mich tötest, zerstörst du dich selbst.“
Osho, The Dhammapada: The Way of the Buddha, Vol. 6, Talk #10

Versuche das Ego zu verstehen
„Versuche das Ego zu verstehen. Analysiere es, seziere es, betrachte es, beobachte es, aus so vielen Winkeln wie möglich. Und sei nicht in Eile es zu opfern, sonst wird der größte Egoist geboren: die Person, die sich für bescheiden hält, die Person, die denkt, sie hätte kein Ego.
Das ist wieder dieselbe Geschichte auf einer mehr subtilen Ebene. Das ist genau das, was die religiösen Leute jahrhundertelang gemacht haben – fromme Egoisten, die sie waren. Sie haben ihr Ego großartig ausgeschmückt, es hat die Farbe von Religion und Heiligkeit bekommen. Dein Ego ist besser als das Ego eines Heiligen, dein Ego ist besser, viel besser – denn dein Ego ist roh, und das rohe Ego kann leichter verstanden und losgelassen werden als das subtile. Das subtile Ego spielt Spiele, die sehr schwierig sind. Man braucht absolute Achtsamkeit, um es zu beobachten.
Das Ego des Sünders kann leichter losgelassen werden als das Ego des Heiligen. Und der Heilige schafft es immer, etwas vorzutäuschen. Und sein Ego ist so aufpoliert, so ausgeschmückt, so heilig, so durch Traditionen, durch Konventionen, durch die Massen geheiligt, dass er es völlig vergessen kann.“
Osho, The Fish in the Sea is Not Thirsty, Talk #12

Unglück nährt dein Ego
„Unglück kann dir vieles geben, das Glück dir nicht geben kann. Im Gegenteil, Glück nimmt dir vieles weg. Tatsächlich nimmt Glück alles von dir, was du je hattest, alles, was du je warst, Glück zerstört dich. Unglück nährt dein Ego, und Glück ist im Wesentlichen ein Zustand ohne Ego. Das ist das Problem, der springende Punkt. Darum ist es für die Leute schwierig, glücklich zu sein. Darum müssen Millionen von Menschen auf der ganzen Welt unglücklich sein, darum haben sie sich entschieden, unglücklich zu sein. Es gibt dir ein sehr, sehr kristallisiertes Ego. Unglücklich bist du etwas, glücklich bist du nichts. Unglücklich: Kristallisation; glücklich wirst du diffus.
Wenn du das verstanden hast, wird alles sehr klar. Unglück macht dich zu jemand Besonderem. Glück ist ein allgemeines Phänomen, es ist nichts Besonderes daran.“
Osho, The Book of Wisdom, Talk #20

Die Liebe und das Ego können nicht gleichzeitig existieren
„Die Liebe und das Ego können nicht gleichzeitig existieren. Wissen und Ego können sehr gut zusammen existieren, aber Liebe und Ego können nicht zusammen existieren, gar nicht. Sie können sich nicht anfreunden. Sie sind wie Dunkelheit und Licht: Wenn es Licht gibt, kann es keine Dunkelheit geben. Dunkelheit kann es nur geben, wenn kein Licht da ist. Wenn es keine Liebe gibt, kann es das Ego geben. Wenn Liebe da ist, kann es kein Ego geben. Und umgekehrt, wenn das Ego abgefallen ist, taucht aus allen Richtungen Liebe auf, sie strömt einfach von überall in dich ein.“
Osho, The Secret, Talk #1

Das Ego wird von deinem Wunsch gespeist, anders zu sein
„Woher bekommt das Ego seine Energie? Das Ego wird von deinem Wunsch gespeist, anders zu sein. Du bist arm und du möchtest reich sein – das Ego saugt Energie auf, seinen Lebensatem. Du bist unwissend und du möchtest weise sein – das Ego saugt Energie auf.
Verstehe den Prozess des Ego. Wie lebt das Ego? Das Ego lebt aus der Spannung zwischen dem, was du bist und dem, was du sein möchtest. A möchte B sein – das Ego ist aus genau dieser Spannung gemacht. Wie stirbt das Ego? Das Ego stirbt, wenn du dich annimmst, wie du bist. Dass du sagst: ‚Ich bin in Ordnung, so wie ich bin, es ist gut da, wo ich bin. Ich bleibe so, wie die Existenz mich will. Ihr Wille ist mein Wille.'
Wenn du alle Gedanken über die Zukunft fallen gelassen hast – dass ich dieses und jenes werden sollte – löst sich das Ego auf. Das Ego lebt aus Vergangenheit und Zukunft. Verstehe das ein wenig. Das Ego lebt aus der Vergangenheit: ‚Ich habe dies gemacht, ich habe jenes gemacht‘ – es ist alles vergangen. Und das Ego sagt: ‚Das werde ich schaffen, ich werde dir ganz bestimmt zeigen, dass ich das schaffen kann.‘ Das ist alles Zukunftsmusik. In der Gegenwart existiert das Ego einfach nicht. Wenn du in der Gegenwart lebst, verschwindet das Ego. Das ist der Tod des Ego. In die Gegenwart zu kommen, ist der Tod des Ego.“
Osho, Die O Yogi Die, Talk #8

Das Ego entsteht durch Reibung
„Das Ego entsteht durch Reibung. Hast du ein Ideal, wirst du zum Egoisten. Der Idealist ist ein Egoist. Hast du ein größeres Ideal, wirst du zum größeren Egoisten. Je größer das Ideal, desto größer das Ego, denn umso größer ist die Spannung. Das Ego wird durch die Spannung zwischen dem Realen und dem Ideal erzeugt. Du hast vielleicht das Ideal, kein Ego zu haben – das ist nicht wichtig. Du magst sagen: ‚Aber mein Ideal ist, kein Ego zu haben‘ – das macht nichts, das Ideal bringt das Ego mit sich. Dein Ideal, kein Ego zu haben, bringt ein großes Ego mit sich. Die wirklichen Egoisten sind also die, die sich für bescheiden halten, die so tun, als hätten sie kein Ego.
Der Mensch, der kein Ego hat, ist der Mensch, der keine Ideale hat. Lass das das Kriterium sein, und du bist über einen Grundsatz gestolpert. Der Mensch ohne Ego ist der Mensch ohne Ideale. Denn wie kann da ein Ego entstehen? – es ist dafür keine Energie vorhanden. Die Energie dafür entsteht durch Reibung, Konflikt, Kampf, Wille.
Wenn du dein Leben annimmst – wenn du frühstückst, und wenn du schläfst, und wenn du gehst, und wenn du dein Bad nimmst – wie kannst du daraus ein Ego entwickeln? Schlafen, wenn du müde bist, essen, wenn du hungrig bist, wie kannst du da ein Ego entwickeln? Nein, wenn du fastest, dann kannst du ein Ego entwickeln. Wenn du die ganze Nacht wach bleibst und dir sagst, ‚ich werde nicht schlafen‘, dann kannst du ein Ego entwickeln. Die Person, die geschlafen hat, hat am Morgen kein Ego, aber du wirst ein dickes Ego haben.“
Osho, Zen: The Path of Paradox, Vol. 2, Talk #4

Das Ego möchte nicht ganz sein
„Ich lehre euch nicht, gut zu sein, ich lehre euch nicht, schlecht zu sein, ich lehre euch nur, ganz zu sein. Ganz sein ist heil sein, und heil sein ist heilig sein.
Aber das Ego möchte nicht ganz sein, denn wenn du einmal ganz bist, kann das Ego nicht mehr existieren. Das Ego lebt nur in der Spaltung. Wenn du mit dir kämpfst, existiert das Ego. Das Ego lebt immer durch Konflikte, Konflikt ist seine Kost, seine Nahrung. Wenn du also ganz bist, kann das Ego nicht mehr leben. Das kannst du beobachten. Du kannst Kriminelle beobachten – sie haben ihr eigenes Ego, du kannst Heilige beobachten – sie haben ihr eigenes Ego: Das Ego des Guten und das Ego des Bösen. Aber wenn du einen Menschen findest, der kein Ego hat: er ist weder ein Sünder noch ein Heiliger, er ist einfach. Er steht weder für das Gute noch für das Böse, er steht für gar nichts.
Das Ego wird durch Spaltung geschaffen. Wenn du kämpfst, ist das Ego beteiligt, wenn du nicht kämpfst, kann sich das Ego nicht beteiligen. Das Ego ist Anspannung. Wenn du ein Ego möchtest, dann zerteile dich so vollständig wie möglich – werde zu zwei Personen. Das geschieht mit vielen Menschen, das ist mit der gesamten Menschheit geschehen. Jeder hat zwei Personen in sich, die eine Stimme sagt: „Mach das“, die andere Stimme sagt: „Mach das nicht“ – dann kommt das Ego rein. Aus dieser Reibung entsteht das Ego, und das Ego ist Gift, es macht dich unbewusst. Das ist der ganze Mechanismus.“
Osho, Tao: The Pathless Path, Vol. 1, Talk #14

Du kannst das Ego nicht fallen lassen
„‚Ich bin‘ ist nichts als ein anderer Name für das Ego. Jetzt bekommst du Probleme. Wenn das Ego davon überzeugt ist, dass der einzige Weg ist, das Ego fallen zu lassen, wer lässt dann wen fallen? Und wie? Es ist, als würdest du dich an deinen eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen. Du wirst einfach dumm aussehen. Beachte jedes Wort, das du gebrauchst. ‚Ich bin‘ ist nichts als das Ego.
Das zweite: Es ist noch nie jemandem gelungen, das Ego fallen zu lassen, denn das Ego ist keine Realität, die du fallen lassen kannst. Alles, was man fallen lassen kann muss zumindest real sein, echt. Das Ego ist nur ein Begriff, eine Idee. Du kannst es nicht fallen lassen, du kannst es nur verstehen. Kannst du einen Schatten fallen lassen? Du kannst so schnell laufen wie du willst, dein Schatten läuft im selben Tempo mit, genau in demselben Tempo.
Du kannst das Ego nicht fallen lassen. Wenn du es versuchst, gerätst du in ein schönes Durcheinander, du wirst immer besorgter und verwirrter. So wird man sein Ego nicht los. Die einzige Möglichkeit, sein Ego loszuwerden ist, es sich anzuschauen.“
Osho, Theologica Mystica, Talk #9

Das Natürliche ist immer schön, das Ego ist immer hässlich
„Wenn du etwas machst, beobachte es, sei achtsam. Und wenn es dich unglücklich macht, dann weißt du, dass es aus dem Ego kam. Dann sei beim nächsten Mal wachsam, höre nicht mehr auf diese Stimme. Wenn es aus deiner Natur kommt, dann gibt es dir ein Glücksgefühl. Das Natürliche ist immer schön, das Ego ist immer hässlich. Es gibt keine andere Möglichkeit als Versuch und Irrtum. Ich kann dir keinen Maßstab dafür geben, alles vorher zu beurteilen, nein. Das Leben ist subtil und komplex und alle Maßstäbe sind unzureichend. Du musst deine eigenen Wertmaßstäbe finden. Wenn du also irgendetwas tust, hör auf deine innere Stimme. Beobachte, wo sie dich hinführt. Wenn es dich unglücklich macht, kommt es mit Sicherheit aus dem Ego.
Wenn deine Liebe dich unglücklich macht, kommt sie aus dem Ego. Wenn deine Liebe dir Segnungen bringt, du vom Glück verwöhnt wirst, kommt sie aus deiner Natur. Wenn deine Freundschaft, ja, sogar deine Meditation dich unglücklich macht, kommt sie aus deinem Ego. Wenn sie aus deiner Natur gekommen wäre, würde alles passen, alles wäre harmonisch. Das, was aus deiner Natur kommt, ist wunderbar, es ist schön, aber du musst es herausfinden.
Merke dir immer, was du tust und wo es dich hinführt. Nach und nach wird dir bewusst, was aus dem Ego kommt und was aus deiner Natur kommt, was echt ist und was falsch ist. Es braucht Zeit und Achtsamkeit, Beobachtung. Und betrüge dich nicht – denn es ist das Ego, was dich ins Unglück führt, niemand anders führt dich ins Unglück. Das Ego ist das Tor zur Hölle, und das Natürliche, das Authentische, das Wirkliche, das, was aus deinem Zentrum kommt, ist das Tor zum Himmel. Du musst es finden, du musst es herausfinden.“
Osho, The Alchemy of Yoga, Talk #4

Bevor du dein Ego loslassen kannst, musst du es besitzen
Osho,
ich habe das Gefühl, dass ich durch meine Einstellung, alle Schwierigkeiten willig zu ertragen, vieles im Leben verpasse. Diese Resignation ist wie ein Gewicht, das gegen meine Anstrengung drückt, lebendiger in der Meditation zu werden. Bedeutet das, dass ich mein Ego unterdrückt habe und dass ich es erst wieder finden muss, bevor ich es wirklich verlieren kann?
„Das ist eines der größten Probleme. Es erscheint sehr widersprüchlich, aber es ist wahr – bevor du dein Ego verlieren kannst, must du es besitzen. Nur eine reife Frucht fällt vom Baum. Reife ist alles. Ein unreifes Ego kann man nicht abwerfen, kann man nicht zerstören. Und wenn du mit einem unreifen Ego kämpfst, um es zu zerstören und aufzulösen, ist die ganze Mühe vergebens. Anstatt es zu zerstören, findet man das Ego auf neue subtile Art gestärkt.
Das ist etwas ganz Grundlegendes, das verstanden werden muss – das Ego muss zu seinem Höhepunkt kommen; es muss stark sein. Es muss Integrität erreicht haben, nur dann kannst du es auflösen. Ein schwaches Ego kann nicht aufgelöst werden. Und das wird zum Problem.
Im Osten predigen sämtliche Religionen Egolosigkeit. Im Osten sind alle Leute von Anfang an gegen das Ego. Wegen dieser Anti-Haltung kann das Ego nie stark werden und kommt nie zu einem Punkt der Integration, von dem aus man es abwerfen kann. Es wird nie reif.
Deshalb ist es für den Osten schwierig, das Ego aufzulösen – beinahe unmöglich. Die religiöse und psychologische Tradition des Westens ist darauf ausgerichtet, den Leuten zu predigen, ihre Egos stark zu machen. Wie könnt ihr überleben, ohne ein starkes Ego zu haben? Wenn man egolos ist, geht man unter. Wer soll dann Widerstand leisten, soll kämpfen und wetteifern? Und das Leben ist ein ständiger Wettbewerb. Die westliche Psychologie sagt: Schafft euch ein starkes Ego.
Als Westler kann man das Ego sehr leicht auflösen. Wenn ein Sucher aus dem Westen zu der Einsicht gelangt, dass das Ego das Problem ist, kann er es leicht auflösen. Leichter als jeder Sucher aus dem Osten. Das ist das Paradox: Im Westen wird euch Ichbezogenheit beigebracht, und im Osten wird Egolosigkeit gelehrt. Im Westen ist es einfach, dass Ego aufzulösen; im Osten sehr sehr schwer.
Das wird eine schwierige Aufgabe für dich sein – es erst zu erreichen und es dann zu verlieren. Man kann nur etwas verlieren, was man besitzt. Wenn man es nicht hat, wie kann man es verlieren?“
Osho, My Way: The Way of the White Clouds, Talk #8

Mit Ego ist Liebe unmöglich
„Wenn du wütend bist, leidenschaftlich, gewalttätig, aggressiv, dann fühlst du in dir ein kristallklares Ego. Immer wenn du liebst, wenn du Mitgefühl hast, ist es nicht da.
Darum können wir nicht lieben, denn mit Ego ist Liebe unmöglich. Darum reden wir so viel über Liebe, aber lieben tun wir nicht. Und was immer wir Liebe nennen ist mehr oder weniger Sex, es ist keine Liebe. Du kannst dein Ego nicht einfach loswerden, und solange das Ego nicht verschwunden ist, kann es keine Liebe geben. Liebe, Meditation, das Göttliche, sie alle erfordern eins – das Ego darf nicht da sein. Darum hat Jesus recht, wenn er sagt, Gott ist Liebe, denn beides geschieht nur, wenn es kein Ego gibt.“
Osho, The Book of Secrets, Talk #53

Die Gesellschaft braucht dich als ein Ego
„Das Kind wird mit einem Selbst geboren, aber nicht mit einem Ego. Das Kind entwickelt ein Ego. Indem das Kind immer sozialer wird und sich immer mehr auf andere bezieht, entwickelt sich das Ego. Das Ego existiert nur an der Oberfläche, dort, wo du auf andere bezogen bist – nur an der Grenze deines Wesens. Das Ego ist also die Oberfläche deines Wesens, das Selbst ist sein Zentrum. Das Kind wird mit einem Selbst geboren, aber es ist ihm nicht bewusst. Das Kind ist ein Selbst, aber es ist sich dieses Selbsts nicht bewusst.
Die erste Bewusstheit des Kindes entsteht mit seinem Ego. Es wird sich des ‚Ich‘ bewusst, nicht des ‚Selbst‘. Tatsächlich wird ihm zuerst das ‚Du‘ bewusst. Als erstes wird dem Kind die Mutter bewusst, dann, in der Rückwirkung, wird es sich seiner selbst bewusst. Zuerst wird es sich der Objekte ringsum bewusst, dann fängt es nach und nach an, sich als getrennt davon wahrzunehmen. Dieses Gefühl der Trennung vermittelt ihm das Gefühl eines Ego, und da dem Kind als erstes das Ego bewusst wird, wird das Ego zur Hülle des Selbst.
Dann beginnt das Ego zu wachsen, denn die Gesellschaft braucht dich als ein Ego, nicht als ein Selbst. Das Selbst ist für die Gesellschaft unwichtig, deine Oberfläche ist ist ihr wichtig. Und das erzeugt viele Probleme. Das Ego kann trainiert werden, und das Ego kann gefügig gemacht werden und das Ego kann dazu gezwungen werden, gehorsam zu sein. Das Ego kann dazu gebracht werden, sich anzupassen, aber das Selbst nicht. Das Selbst kann nicht trainiert werden, das Selbst kann nicht gezwungen werden. Das Selbst ist von sich aus rebellisch, individuell. Es kann nicht zu einem Teil der Gesellschaft gemacht werden.”
Osho,The Ultimate Alchemy, Vol. 1, Talk #14

Du bist einzigartig
„Jeder, sogar eine Maus, hat sein eigenes Ego. Jeder, sogar ein heiliger Mann, hat sein eigenes Ego. Selbst wenn du erklärst: ‚Ich liege dir zu Füßen,‘ bläht sich dein Ego auf.
Das Ego und die Persönlichkeit müssen fallen gelassen werden, dann kann Individualität entstehen … ein Gefühl von Einzigartigkeit. Ja, du bist einzigartig. Jeder andere ist auch einzigartig. In dieser Welt gibt es nur einzigartige Menschen, zu vergleichen ist also dumm, denn nur du allein bist, wie du bist. Es gibt niemanden, der so ist wie du, wie kannst du also vergleichen?“
Osho, The Discipline of Transcendence, Vol. 1, Talk #4

Das Ego ist Ausbeutung
„Es gibt nur zwei Zustände von Bewusstheit – den Zustand des Ego und den Zustand der Liebe. Das Ego ist ein enger, begrenzter Zustand, das Samenkorn, der atomare Zustand; Liebe ist allumfassend, Liebe ist Gott. Das Zentrum des Ego ist das Ich, das Ego existiert in sich. Der Nektar der Liebe ist das Universum. Liebe ist für alle da.
Das Ego ist Ausbeutung, Liebe ist eine Gabe. Und die Gabe, die aus der Liebe fließt, frei und spontan, ist Gewaltlosigkeit.“
Osho, The Long, the Short and the All, Talk #6





Drei Ursachen der geistigen Krankheit

Wenn wir das Leben auf der physischen ebene erleben, passiert einiges. Wir bekommen Grippe und Erkältungen und Viren..., und wir erhalten körperliche Verletzungen, wie das Stürzen von unseren Fahrrädern als Kinder oder Sportverletzungen. Als Erwachsene können wir einen Bandscheibenvorfall oder einen schweren Autounfall erleiden, dabei Prellungen, Schnitte, Verstauchungen, Infektionen, Zerreißungen und manchmal gebrochene Knochen bekommen.
Einige von uns können auch schwere Erkrankungen einer inneren Natur wie Krebs oder Hepatitis, Herzerkrankungen oder Multiple Sklerose erleben. Schließlich gehen wir durchs Alter und die fortschreitende Gebrechlichkeit und den Tod des physischen Körpers. Das sind die Gegebenheiten - sie sind alle zu erwarten, was es bedeutet, ein verkörpertes Lebewesen zu sein. Aber das sind alle Wirkungen, und was mich in erster Linie interessiert, ist die Ursache.

Ursache und Wirkung

Wenn Sie durch meine Augen durchschauen, so finden sich in den imaginären Reichen die letztendlichen Ursachen für praktisch alle Krankheiten - in jenen Gebieten, aus denen die Krankheit ihre
anfängliche Kraft ableitet, um uns nachteilig zu beeinflussen. Aus diesem Grund ist es nicht genug, um einfach die Auswirkungen von Krankheit mit Medikamenten auf der physischen Ebene zu unterdrücken und hoffen auf das Beste. Um eine wahre Heilung zu bewirken, müssen die Ursachen der Krankheit angegangen werden.
Aus meinem Perspektive gibt es drei klassische rankheitsursachen, und interessanterweise sind es keine Mikroben oder Bakterien oder Viren. Vielmehr sind sie negative interne Zustände, die in uns
als Reaktion auf negative oder traumatische Lebenserfahrungen auftreten. Die erste unter ihnen ist Disharmonie.

Disharmonie

Disharmonie ist das, was wir erleben, wenn das Leben plötzlich seine Bedeutung verliert oder wenn wir eine wichtige Verbindung zum Leben verloren haben.
Nehmen wir den Fall eines älteren Ehepaares, das eine lange Ehe gehabt hat, und plötzlich stirbt einer von ihnen. Sie haben vielleicht keine perfekte Beziehung gehabt, aber es gibt eine tiefe Bindung zwischen ihnen, weil sie alles gemeinsam geteilt haben. Der Überlebende kann in die Krise gehen nach dem Verlust ihres Partners, und innerhalb einer kurzen Zeit kann er oder sie auch von eine Krankheit betroffen werden, wie z.B. Krebs. Plötzlich sind sie auch weg.

Das ist Disharmonie.

Der Zustand der Disharmonie, den wir als Reaktion auf solche Lebenssituationen erleben, führt zu einer Verminderung unserer persönlichen Macht. Dies kann auf der einen Seite auf eine subtile Weise geschehen, auf der anderen Art auf eine katastrophalen, lebensschüttelnden Weise, wie die Arbeit und dabei den Lebensunterhalt zu verlieren. Wenn wir Entmachtung oder "Machtverlust" erleben, wirkt es auf unsere energetische Matrix, die uns anfällig für Krankheiten macht.

Angst

Die zweite klassische Ursache der Krankheit ist Angst. Eine Person, die mit einem chronischen Gefühl der Angst, die sich an ihnen nagt, herumgeht, ist doppelt anfällig für Krankheit, weil ihre Angst
aggressiv und fortschreitend ihr Wohlbefinden verringert, und dies wiederum beeinflusst ihr Gefühl, in der Welt sicher zu sein.
Dieses Gefühl des Wohlbefindens ist die Basis, auf der unser persönliches Gesundheitssystem steht.
Wenn diese Grundlage negativ beeinflusst wird, verringert sie die Fähigkeit unseres Immunsystems, zu funktionieren. Und wenn unser Immunsystem untergeht, sind wir in Schwierigkeiten.
Es ist nicht zu schwer zu sehen, dass hier ein ückkopplungsmechanismus vorhanden ist. Angst und die Angst, die es schafft, produziert Disharmonie. Im selben Atemzug erzeugt die Disharmonie Angst, und wenn die beiden zusammenarbeiten, beeinträchtigt sie doppelt den Schutzmantel des körpereigenen Immunsystems sowie die energetische Matrix. Krankheit ist das unvermeidliche Ergebnis.
Es ist keine Überraschung für westliche Ärzte, dass Disharmonie und Angst sich in Krankheiten manifestieren können, die für die Wissenschaft erkennbar sind. Vor fast 500 Jahren bemerkte der Renaissance-Arzt Paracelsus, dass "die Angst vor Krankheiten gefährlicher ist als die Krankheit selbst".
Das bringt uns dazu, die dritte klassische Ursache der Krankheit zu betrachten - das Phänomen, das indigenen Heiler als "Seelenverlust" bekannt ist.

Seelenverlust

Unter den Traditionen wird der Seelenverlust als die schwerwiegendste Diagnose und die Hauptursache
für vorzeitigen Tod und schwere Krankheit angesehen, doch seltsamerweise ist es nicht einmal in unseren westlichen medizinischen Lehrbüchern erwähnt. Der engste Kontext ist: "Er hat den Wille zum Leben verloren".
In der westlichen Gesellschaft ist der Seelenverlust am leichtesten als Schaden für das Lebenswesen einer Person verstanden, ein Phänomen, das gewöhnlich als Reaktion auf das Trauma auftritt. Wenn das Trauma schwer ist, kann dies zu einer Zersplitterung des Seelen-Clusters dieser Person führen, wobei die zerschmetterten Seelenteile dissoziieren und eine unerträgliche Situation fliehen. In überwältigenden Umständen können diese Seelenteile nicht zurückkehren.
Die Ursachen des Seelenverlustes können vielfältig sein. Es kann traumatische perinatale Probleme geben, die um die Geburtserfahrung des Kindes herumkommen, wie zum Beispiel in das Leben zu kommen, nur um zu erkennen, dass sie nicht gewollt sind oder dass sie das falsche Geschlecht sind - sie kommen als Mädchen, als alle auf einen Jungen hofften.
Seelenverlust kann auch auftreten, wenn ein Kind gnadenlos gemobbt oder zu Hause oder in der Schule gehänselt wird, Tag für Tag oder wenn ein junger Mensch von dem belästigt wird, der sich um sie sorgen soll. Wenn jemand vergewaltigt oder angegriffen worden ist, hat er einen schockierenden Verrat, eine bittere Scheidung, eine traumatische Abtreibung, einen schrecklichen Autounfall oder sogar eine ernsthafte Operation erlitten, ist Seelenverlust sicher.
Viele der jungen Männer und Frauen, die in Afghanistan, Irak, Kuwait, Vietnam, Korea und darüber hinaus in den Krieg geschickt wurden, kamen persönlich beschädigt zurück, weil sie einen schrecklichen Seelenverlust erlitten hatten. Unsere medizinischen Fachleute beschrifteten ihre Erkrankungen als posttraumatisches Stress-Syndrom, aber sie hatten wenig zu bieten, diese "verwundeten" in Bezug auf die wahre Heilung zu bieten, und viele, die überlebt haben, sind noch tief traumatisiert auf der Seelenebene, was ihnen im Krieg passiert ist.

Symptome des Seelenverlusts

Seelenverlust ist leicht erkennbar, wenn Sie wissen, was Sie suchen. Hier ist eine Checkliste von einigen der klassischen Symptome:

  • Gefühle des Zersplitters, nicht ganz hier zu sein.
  • blockiertes Gedächtnis - eine Unfähigkeit, sich an Teile des eigenen Lebens zu erinnern.
  • eine Unfähigkeit, Liebe zu fühlen oder Liebe von einem anderen zu bekommen.
  • emotionale Abgeschiedenheit.
  • ein plötzlicher Beginn der Apathie oder Lustlosigkeit.
  • ein Mangel an Initiative oder Begeisterung.
  • ein Mangel an Freude.
  • nicht fähig zu gedeihen.
  • nicht fähig Entscheidungen zu treffen.
  • eine Unfähigkeit zu diskriminieren.
  • chronische Negativität.
  • Sucht.
  • Suizidale Tendenzen.
  • Melancholie oder Verzweiflung.
  • chronische Depression.

Vielleicht ist das häufigste Symptom des Seelenverlustes Depression. In den frühen 1990er Jahren hat Time Magazine eine Cover-Geschichte über Depressionen in Amerika veröffentlich, dass 60 Millionen Amerikaner Anti-Depressiva auf einer täglichen Basis einnahm, was etwa 30% unserer Bevölkerung ausmacht.
Heute ist diese Zahl näher an 80 Millionen, was etwa 40% der Gesellschaft insgesamt ausmacht, und manchmal erhöht sich diese Zahl in Reaktion auf ein nationales Trauma. Am Freitag nach dem 11. September 2001 zeigte eine Fernsehnachrichtensendung, dass 7 von 10 Amerikanern, die befragt wurden, eine erhebliche Depression als Reaktion auf die Tragödie erlebten, ein Indikator für den Seelenverlust auf nationaler Ebene.
Obwohl der Begriff "Seelenverlust" den meisten Westlern nicht bekannt ist, werden Beispiele von ihm täglich in unserer Sprache und Beschreibungen von persönlichen Härten ausgedrückt. Mediengespräche und Nachrichtenberichte beinhalten Einzelpersonenkommentare wie "Ich habe einen Teil von mir selbst verloren, als das (Trauma) passiert ist" und "ich bin seitdem nicht gleich." Bei der Besprechung von Seelenverlust bei fragenden Personen haben die meisten ein Gefühl Einen "Teil" von sich selbst
irgendwann im Leben verloren zu haben, doch hat fast niemand das Bewusstsein, dass die fehlenden Teile wiederhergestellt werden könnten.

Doch! - Sie können... hier stehe ich gerne zur Verfügung.



"Man sieht nur mit dem Herzen gut,
das Wesentliche ist für die Augen
unsichtbar."

Der kleine Prinz



Wenn jemand stirbt, der uns viel bedeutet, dann hinterlässt das eine unglaublich große Leere. Ein tröstender Gedanke ist dann, dass die Seele dieser Person immer noch in unserer Nähe ist.

Auf seiner Website http://sterbeforschung.de/de/die-verschiedenen-formen/ erklärt der Sterbeforscher Bernard Jakoby : (Autor von "Das Tor zum Himmel: Was wir aus Nahtoderfahrungen für das Leben lernen können"): "Begegnungen mit Verstorbenen ereignen sich tagtäglich mitten unter uns: an jedem Ort und zu jeder Zeit. Sie können sogar noch viele Jahre nach dem Tod eines Angehörigen plötzlich und unerwartet auftreten". Und zwar in diesen Formen.

Es ist spürbar, dass die verstorbene Person  gegenwärtig ist
Bernard Jakoby schreibt: "Der Betroffene spürt buchstäblich die spezifische Ausstrahlung des Verstorbenen. Man kann das auch als Wärme umschreiben, die den Erlebenden einhüllt als befreiendes Gefühl von Geborgenheit und Liebe." Meist nehme man die verstorbene Person ganz spontan wahr, in alltäglichen Situationen. Man wisse einfach, dass sie sich im selben Raum befindet.

Sie gibt körperliche Zuwendung
Manchmal könne es sich tatsächlich so anfühlen, als würde der Verstorbene einen anfassen. "Körperliche Zuwendungen über den physischen Tod hinaus werden in Form von sanfter Berührung, Streicheln oder Umarmungen wahrgenommen", sagt der Sterbeforscher. Das sei vor allem dann der Fall, wenn man ein enges Verhältnis zur verstorbenen Person hatte.

Sie erscheint im Traum
Träume von Verstorbenen haben laut Jakobi eine ganz andere Qualität als "gewöhnliche" Träume. Sie würden sehr realitätsnah wirken, und oft sei man der Einzige, der den Toten wahrnimmt. "Die Träume werden auch über längere Zeiträume nicht vergessen", meint Jakobi.

Sie tritt als Licht-Gestalt auf
Der Sterbeforscher schreibt, dass Verstorbene ihren Angehörigen oft in Verbindung mit Licht erscheinen würden. Sie seien dann gesund und "heil" – auch wenn sie in ihrem Leben auf der Erde eine Behinderung hatten.

Elektrogeräte spielen verrückt
Der PC geht plötzlich aus, der Fernseher spinnt, das Radio geht von alleine an ... das alles könnte eine Kontaktaufnahme durch einen Verstorbenen sein. Jakoby: "Selbst schwere Gegenstände werden hin und her bewegt, oder sie verschwinden plötzlich, um an einer völlig unerwarteten Stelle wieder aufzutauchen."



Kontakt zu Verstorbenen

Der Tod ist Teil des Lebens und doch gehört das Sterben in unserer Gesellschaft zu den Themen, die gerne vermieden werden.
Themen wie Tod und Sterben verbannen wir weitgehend komplett aus unserem Alltag. Der Tod macht uns Angst, denn er symbolisiert das absolute Ende.
Und genau aus diesem Grund machen wir alles, um uns damit nicht befassen zu müssen.
Er wird verleugnet und verdrängt, bis man plötzlich mit der Realität konfrontiert wird: Ein geliebtes Familienmitglied, ein Partner oder Freund stirbt.
Ein Ereignis, das viele Menschen völlig aus der Bahn wirft.
Denn nicht nur muss man sich in dieser Situation mit dem persönlichen Schmerz auseinandersetzen, man wird auch mit der eigenen Endlichkeit konfrontiert und dem Ende der Kontrolle des eigenen Handelns.

Der Tod eines geliebten Menschen reißt ein Loch in die Seele. Gerade in Fällen, in denen ein Mensch völlig plötzlich und unerwartet aus dem Leben scheidet oder beim Tod eines Kindes, ist die plötzlich entstandene Leere der Seele nur schwer heilbar.
Es bleiben für den Rest des eigenen Lebens Narben, die auch nach vielen Jahren noch tiefen Schmerz bereiten.
Doch in vielen Fällen bereiten beim unerwarteten Fortgehen einer geliebten Person noch ganz andere Punkte Leid.
Der Zurückgebliebene hat das Gefühl, dass eine ungeklärte Angelegenheit, ein Streit, ein paar Worte, die man versäumt hat bei Lebzeiten zu sagen, ungeklärt im Raum stehen.
Viele Menschen würden alles dafür geben, noch ein letztes Mal mit dem Verstorbenen reden zu können, um genau diese versäumten Dinge mitzuteilen oder eine Klärung herbeizuführen.

  • Was also wäre, wenn Sie die Chance hätten, noch einmal mit dem geliebten Menschen zu sprechen?
  • Was wäre, wenn Sie Fragen stellen könnten, die zu Lebzeiten nie geklärt wurden?
  • Was wäre, wenn Sie dem Verstorbenen ein letztes Mal Ihre Gefühle mitteilen könnten?
  • Was wäre, wenn der Tod gar nicht das Ende wäre?

Sie werden erfreut sein zu hören, dass eine Kontaktaufnahme mit einem Verstorbenen durchaus möglich ist.
Gerade um Trauer verarbeiten zu können, ist ein Jenseitskontakt extrem hilfreich.
Die Kontaktaufnahme wird Ihnen ermöglichen, Antworten auf quälende Fragen zu erhalten, Einblicke in sein jetziges Dasein zu gewinnen und Ungeklärtes sowie Unausgesprochenes liebevoll aufzulösen.

Ich kann Ihnen dies ermöglichen.

Hier ein paar Erfahrungsberichte aus meinem Gästebuch.








 

            







(aus der Webseite von Bernard Jakoby)

Die verschiedenen Formen.

Das wohl am häufigsten berichtete Phänomen bei den Nachtodkontakten ist das Erleben der Gegenwart eines verstorbenen Angehörigen oder Freundes. Dabei stellt sich ein unmittelbares Gefühl von Nähe oder Anwesenheit ein. Der Betroffene spürt buchstäblich die spezifische Ausstrahlung des Verstorbenen. Man kann das auch als Wärme umschreiben, die den Erlebenden einhüllt als befreiendes Gefühl von Geborgenheit und Liebe.
In den meisten Fällen wird die Präsenz spontan erlebt, wobei der Betroffene nicht einmal an den Verstorbenen gedacht haben muss. Das Gefühl von Gegenwart tritt also in ganz alltäglichen Situationen auf. Es ist ein inneres Wissen darüber, dass sich der Verstorbene im selben Raum oder Umfeld befindet. Die Anwesenheit wird als vertraut empfunden, da das individuelle Energiemuster des Verstorbenen gespürt wird.
Die Auswirkungen sind in den meisten Fällen überaus positiv: Viele Betroffene beschreiben ein Gefühl von Gelassenheit und erfahren inneren Frieden. Sie wissen dann, dass wir nach unserem Tod weiterleben und nicht alleine sind. In vielen Fällen kommt es durch einen Nachtodkontakt auch zu der Akzeptanz eines Todes.

Hier ein typisches Beispiel:

»Nach dem Tod meiner Mutter war ich lange Zeit schwermütig. Ich konnte einfach nicht akzeptieren, dass sie mit nur 50 Jahren so schwer an Krebs sterben musste. Vier lange Jahre nach ihrem Tod hatte ich auf ein Zeichen gehofft – aber nichts geschah. Im Sommer 2004 fuhr ich zu einem Urlaub an die Nordsee. Ich musste auch hier stets an meine Mutter denken, und wie sehr ich sie vermisste. Eines Abends – ich war wieder einmal mutlos und verzweifelt – spürte ich auf einmal die Anwesenheit meiner Mutter. Ich fühlte Wärme und Frieden, und es war, als ob ich mich in einer anderen Welt befände. Meine Mutter übermittelte mir in Gedanken, das Trauern zu beenden. Danach konnte ich meinen Hader endlich loslassen. Es war wie eine innere Wandlung. Wenn ich wieder einmal traurig bin, hilft mir die Erinnerung an dieses Erlebnis.«

Daneben übermitteln die Toten auch akustische Botschaften. Sprachmelodie und Stimme klingen vertraut, und die gegebenen Botschaften sind auf ganz bestimmte Verstorbene zurückzuführen.
Körperliche Zuwendungen über den physischen Tod hinaus werden in Form von sanfter Berührung, Streicheln oder Umarmung wahrgenommen. Die Betroffenen berichten unabhängig voneinander, Berührungen Verstorbener tatsächlich körperlich gespürt zu haben. Sie werden vor allem dann erlebt, wenn vorher ein intimes Verhältnis bestanden hat. Die meisten Verstorbenen bitten vorher um Erlaubnis. Für den Fall, dass Sie eine körperliche Zuwendung als unangenehm empfinden, können Sie den betroffenen Verstorbenen bitten, Sie in Ruhe zu lassen.

Eine junge Frau berichtete mir vom Tod ihres 5-jährigen Sohnes Robert, der durch einen Unfall ums Leben gekommen war. Sie war sehr traurig und konnte oft nicht einschlafen. Eines nachts spürte sie, wie die Hand ihres Sohnes sanft ihre Wange berührte. Sie wusste, dass es Robert war. Die Finger waren weich und glatt, als wäre er bei ihr. Genauso hatte er sie immer mit seinen kleinen Händen gestreichelt. Es war, als wolle Robert ihr mitteilen, es sei alles gut. Nach diesem Erlebnis fühlte sie einen tiefen inneren Frieden.
Nachtodkontakte gehen häufig einher mit Gerüchen, die mit einem bestimmten Menschen assoziiert werden. Typische Düfte sind beispielsweise ein bestimmtes Rasierwasser, Parfums, Blumen oder Tabak. Der spezifische Geruch eines Verstorbenen tritt meistens plötzlich auf und passt nicht zu der Umgebung. Der Raum wird von einem bestimmten Geruch erfüllt, wobei keine genaue Quelle erkennbar ist. Er ist einfach da.

»Ich lag in meinem Bett und musste immer an meinen Mann denken. Ich weinte und war wütend, dass er so früh sterben musste. Plötzlich spürte ich die Anwesenheit von Christian, da ich sein Aftershave roch. Ich weiß gar nicht, woher dieser Geruch kam. Es war ganz bestimmt die Marke, die er immer benutzte. Das ganze Schlafzimmer roch nach ihm. Eigentlich ist das der einzig wesentliche Geruch, mit dem ich Christian in Verbindung bringe. Ich wusste, dass es ein Zeichen von ihm war, und dass er bei mir ist. Ich fühlte mich sehr getröstet, und dieser Kontakt half mir zu glauben, dass ich nie allein bin. Sein Duft lag sehr lange in der Luft. Ich empfand einen sehr tiefen Frieden, wie lange nicht.«

Kontakte mit Verstorbenen im Traum sind intensive und einprägsame Erlebnisse. Sie haben eine völlig andere Qualität als gewöhnliche Träume, in denen Alltagsreste verarbeitet werden. Daher werden sie, auch über längere Zeiträume, nicht vergessen. In diesen Träumen wird oft ein erweiterter Bewusstseinszustand oder sogar eine außerkörperliche Erfahrung erlebt.
Träume von Verstorbenen haben einen hohen Realitätsgehalt. In vielen geschilderten Traumsequenzen treten lebende und verstorbene Personen nebeneinander auf. Der Träumer ist dabei die Person, die als Einziger den Toten wahrnimmt. Er kommuniziert mit dem Abgeschiedenen, während sich die anderen der Anwesenheit nicht bewusst sind. Das nun folgende Beispiel zeigt, dass Verstorbene in unsere gewöhnlichen Träume einbrechen und diese überlagern können:

»Ein paar Tage nach dem Tod meiner Mutter erschien sie mir im Traum. Unsere Familie war im Wohnzimmer versammelt, als ich plötzlich meine Mutter am Fenster stehen sah. Die anderen Familienmitglieder bemerkten offenbar nichts davon. Meine Mutter strahlte über das ganze Gesicht und erzählte mir, dass sie dort, wo sie jetzt ist, für die Blumen zuständig sei. Derartige Blumen und Farben könne ich mir gar nicht vorstellen. Sie teilte mir mit, dass es ihr sehr gut gehe. Sie sei so glücklich, dass sie nicht mehr zurückkommen werde.«

In den Erscheinungen Verstorbener werden diese wie in der besten Zeit ihres Lebens wahrgenommen. Die Toten sind ganz und heil, selbst bei vorangegangenen Behinderungen oder schweren Leiden. Das wird in den Nahtoderlebnissen ähnlich beschrieben.
Erscheinungen von Verstorbenen sind häufig mit Lichtphänomenen verbunden. Ingeborg schilderte mir in einem Brief:

»Drei Wochen nach dem Tod meines Mannes lag ich nachts wach im Bett. Plötzlich nahm eine Fülle von Licht, ähnlich einer riesigen Wolke, die ganze andere Hälfte des Bettes ein. Das Licht war gleißend, und ich wusste, das kann nur mein Mann sein. Ich empfand Frieden, Wärme und Geborgenheit. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber dieses Licht verschmolz mit mir. Ich war so glücklich, wie noch nie in meinem Leben. Dieses Erleben war derart intensiv und von einer solchen überirdischen Liebe geprägt, dass es mir den Eindruck vermittelte, dass sich mein ganzes schweres Leben sich für diesen einen Augenblick gelohnt hatte. Ich weiß jetzt, dass das Licht der Ort ist, in dem wir weiterleben werden.«

Nachtodkontakte mit physikalischen und elektrischen Phänomenen ereignen sich ausgesprochen häufig: Lichter, Fernseher, Radios, Stereoanlagen oder Computer gehen an und aus, obwohl keine natürlichen Ursachen dafür vorliegen, und weisen uns dadurch auf die Gegenwart Verstorbener hin. Selbst schwere Gegenstände werden hin und her bewegt, oder sie verschwinden plötzlich, um an einer völlig unerwarteten Stelle wieder aufzutauchen.
Nachtodkontakte sind Zeichen einer anderen Wirklichkeit, die uns darauf aufmerksam machen, dass die Toten weiterleben und um uns sind. Es ist höchste Zeit, dass wir lernen, offen damit umzugehen und offen darüber zu sprechen.




Frage der Einstellung – Der Glaube versetzt Berge

Einem alten Sprichwort zufolge kann unser Glaube Berge versetzen.
Eine neue Studie zeigt: Das funktioniert tatsächlich. Demnach steigert Aberglaube unsere Leistungsfähigkeit – sogar messbar.

Ich bin überhaupt nicht abergläubisch. Schwarze Katzen zu begegnen oder unter Leitern hindurchzugehen – alles kein Problem.
Ich habe keinen Talisman oder irgendeinen anderen Glücksbringer.
Aber wenn ich mir die Studie (siehe goo.gl/zfyMtS ) von Charles Lee, einem Psychologen der amerikanischen Universität von Virginia durchlese, dann sollte ich meine
Einstellung vielleicht noch mal überdenken. Denn wenn man Lees Argumentation folgt, dann steigert Aberglaube tatsächlich unsere Leistungsfähigkeit.

Es klingt zwar zunächst ein wenig nach Hokuspokus – aber Psychologen konnten bereits in der Vergangenheit nachweisen:
Viele Menschen gehen davon aus, dass Gegenstände ihre positiven oder negativen Eigenschaften gewissermaßen auf uns übertragen können. In einem Experiment (siehe RozinMagic86.pdf ) des US-Psychologen Paul Rozin im Jahr 1986 bewerteten die Probanden Kleidung dann höher, wenn sie zuvor von Menschen getragen worden war, die ihnen sympathisch waren. Gehörten die Klamotten ungeliebten Menschen, schätzten sie sie weniger.
Offenbar reicht schon ein kurzer Kontakt, um diesen Ansteckungseffekt auszulösen. Die Studie von Charles Lee beweist jetzt: Es genügt schon, wenn man jemandem etwas nur vorgaukelt.
Lee gewann für sein Experiment 41 Studenten, die in ihrer Freizeit gerne Golf spielten. Alle Teilnehmer hatten in etwa die gleiche Erfahrung – keiner war besonders herausragend, keiner besonders mies. Alle sollten auf einem künstlichen Putting Green
einen Golfball in ein Loch spielen – mit ein und demselben Schläger.
Doch vorab teilte Lee die Probanden in zwei Gruppen:
Der einen Hälfte gaukelte er vor, sie dürften mit einem Schläger des Golfprofis Ben Curtis spielen. Damit die Teilnehmer das auch zu schätzen wissen, erinnerte Lee die Studenten noch mal an
Curtis’ große Erfolge. Der anderen Hälfte wurde nichts gesagt, sie ging also davon aus, mit einem 08/15-Schläger zu putten. Nun betrachteten alle Probanden das Golfloch aus einer Entfernung von 2,13 Metern. Sie sollten zunächst schätzen, welchen Durchmesser das Loch hatte. Dann sollten sie zehn Bälle auf das Loch zielen.
Und siehe da: Beide Gruppen meisterten die Aufgaben völlig unterschiedlich. Wer davon ausging, mit dem Schläger eines Profis zu spielen, schätzte das Loch wesentlich größer ein: Gruppe A tippte im Schnitt auf einen Durchmesser von 9,6 Zentimetern.
Die andere Gruppe glaubte hingegen nur an ein Durchmesser von 8,75 Zentimetern – ein signifikanter Unterschied. In Wahrheit war das Loch 10,8 Zentimeter breit.
Mehr noch: Gruppe A war auch erfolgreicher.
Sie versenkte im Schnitt 5,3 Bälle im Loch, Gruppe B brachte es nur auf 3,85 Erfolge.
Charles Lee vermutet, dass die Mitglieder von Gruppe A sich womöglich geistig in die Lage des Profigolfers hineinversetzt hätten – und das wirkte sich nicht nur auf ihre Augen aus, sondern auch auf ihre Leistung.
Offenbar versetzt der Glaube also tatsächlich Berge.






































Die Kraft der positiven Gedanken

Den Begriff „Affirmation“ muss man nicht unbedingt kennen. Was er bewirken kann, allerdings schon. Denn positive Affirmation hilft uns, unsere Wünsche und Ziele zu erreichen.


Affirmationen sind bewusst formulierte positive Gedanken, die uns bei der Erreichung unsere Wünsche und Ziele helfen sollen. Sie basieren auf der Annahme, dass unsere Gedanken nicht nur das, was wir fühlen und tun, sondern auch Körpervorgänge, biologische und chemische Prozesse steuern.

Über die Frage, ob es sich lohnt, positive Affirmationen in den eigenen Alltag einzubauen, kann man lange diskutieren. Klar sollte uns sein, dass wir unbewusst fast pausenlos negativ affirmieren. Nämlich, indem wir unseren Gedanken einfach freien Lauf lassen. Unser Gehirn hat die Tendenz, sich auf die Gefahren und Probleme des Lebens zu konzentrieren und sie noch größer zu machen als sie sind. All diese Sorgen lassen uns genau das wahrnehmen, was diese bestätigt und uns passend dazu verhalten.

Übung macht den Meister

Der Tag hat 24 Stunden, etwa drei Viertel davon erleben wir bewusst. In dieser Zeit können wir bestimmen, was wir denken. Wir haben also etwa 18 Stunden Potential, Förderliches oder Hinderliches zu denken, zu grübeln oder uns zu freuen.

Dies ist die erste Herausforderung für positive Affirmationen. Bei unserer Tendenz zum negativen Denken, Klagen und Grübeln haben zehn Minuten guter Gedanken kaum eine Chance auf Wirkung. Der Psychologe Anders Ericsson fand in einer Langzeitstudie an der Berliner Hochschule für Musik mit Violinisten heraus, dass die besten etwa 10000 Übungsstunden absolvierten, um Spitzenleistungen zu erbringen. Kurzum: Häufigkeit, Disziplin und Ausdauer zählen. Meist werden Affirmationen jedoch euphorisch begonnen und bei ausbleibendem Erfolg schnell abgebrochen, weil sie scheinbar nicht wirken.

Dies kann tatsächlich auch sein, wenn sie nicht zu uns passen und keine positiven Emotionen hervorrufen. Prüfen Sie deshalb immer ganz genau, ob ein neuer guter Gedanke einfach ungewohnt ist, oder sich innerlich alles dagegen sträubt.


Fünf Tipps, damit eine Affirmation wirkt

1. Entwickeln Sie tägliche Gewohnheiten, wie morgens im Bett mit Affirmationen zu beginnen und den Tag abends damit zu schließen.

2. Haben Sie Spaß. Das Unterbewusstsein liebt Kindisches wie Reime.

3. Haben Sie Geduld und denken Sie daran, dass es 10000 Wiederholungen sein könnten, bevor die Affirmation wirkt. Das sind bei 10 Wiederholungen pro Tag etwa drei Jahre. Geht es schneller – toll!

4. Nutzen Sie alle Sinne. Basteln Sie eine selbst laufende Powerpoint-Präsentation mit den schönsten Bildern, die Ihren Affirmationen entsprechen. Hören Sie dazu Ihre Lieblingsmusik. Sprechen und schreiben Sie Ihre Affirmationen.

5. Umgeben Sie sie mit Ihren guten Gedanken. Schreiben Sie Ihre Affirmationen auf kleine Zettel, hören Sie CDs, nutzen Sie Orte, wo Sie häufig sind, wie Küche und Bad, und malen Sie Symbole oder Sätze an Wände und Spiegel.



Affirmationen – Ein praktischer Weg zu Wachstum, Veränderung und Heilung

Affirmationen zu nutzen, ist eine der einfachsten und bekanntesten Methoden, wenn es darum geht, sich selbst zu ändern. Falls Sie nicht wissen, was eine Affirmation ist, finden Sie hier eine kurze Erklärung: Eine Affirmation ist ein selbstbejahender Satz, den wir uns selbst wieder und wieder sagen, um unsere Gedanken umzuprogrammieren.

Das Ziel dabei ist, unser Verhalten und unsere Gefühle zu dauerhaft zu verändern. Denn Denken, Fühlen und Handeln hängen wechselseitig zusammen und wenn ich meine Gedanken durch Affirmationen dauerhaft ändere, dann ändert sich nach einer Weile auch mein Verhalten und auch meine Gefühle ziehen nach.

Das klappt zwar nicht immer so gradlinig, aber doch erstaunlich oft. Vor allem, wenn man einige Regeln befolgt, die Sie im Laufe dieses Textes kennenlernen werden. Wie funktioniert das nun genau mit den Affirmationen? Dazu ein Beispiel: Wenn ich mir wünsche, selbstbewuster zu werden, dann kann ich die folgende Affirmation wieder und wieder im Geiste vor mir hersagen:
Ich glaube jeden Tag mehr daran, dass ich wichtig bin und dass ich zähle.
oder
Ich glaube an mich. Jeden Tag mehr und mehr.

Und wenn Sie sich diese Affirmationen eine Weile lang selbst sagen, dann wird sich das positiv auf Ihr Selbstbewusstsein auswirken – Sie programmieren sich gleichsam darauf, selbstbewusster zu werden. Sie ersetzen Ihre Zweifel und negativen Gedanken über sich selbst durch positive – und das wirkt.

Nur noch wirksamer werden sie, wenn ich Sie dabei mit Energie unterstütze.
Da bin ich gerne behilflich




Richtig meditieren – die ultimative Schritt-für-Schritt-Anleitung

Meditation ist ein hervorragendes Mittel, um Stress abzubauen, den Kopf zu klären und insgesamt gelassener und bewusster zu werden.

Das Wort "Meditation" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie: Nachdenken, Nachsinnen, Überlegen.
Meditation hat ohne Frage religiöse Wurzeln, kann aber auch unabhängig davon praktiziert werden.
Heute mehr denn je wird Meditation als Entspannungsmethode eingesetzt und kommt mitunter auch in Psychotherapien zum Einsatz.

Im Grunde handelt es sich beim meditieren um eine einfache Achtsamkeits- und Konzentrationsübung.
Die Fakten sind die: Man setzt sich aufrecht, aber bequem an einen ruhigen Ort und konzentriert sich auf den eigenen Atem.

Gedanken registriert man, lässt sie jedoch nicht weiter an sich heran. Kein großes Tralala also. Einfach und unkompliziert. Und doch so effektiv….

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass regelmäßiges Meditieren bei gesundheitlichen Problemen wie Bluthochdruck, hohem Blutzuckerspiegel, hohen Cholesterinwerten, Herzproblemen und Schmerzen helfen kann.

Zudem scheint es sich positiv auf das Immunsystem auszuwirken. Versuchspersonen zeigten nach einem mehrwöchigen Meditationstraining außerdem weniger Angstzustände und depressive Symptome.
Daneben verbessert es die Gehirnaktivität und macht stressresistenter.

Was genau bedeutet das jetzt aber für dich, mich und unser alltägliches Leben? Was bringt Meditation im Alltag?

Hier sind die Top 5 Gründe, warum auch Du sofort mit dem meditieren beginnen solltest:

1. Meditation sorgt für Ruhe im Kopf

Für gewöhnlich denken wir pausenlos über irgendetwas nach.
"Habe ich den Herd auch wirklich ausgemacht?"…
"Ich muss später dringend mal meine Mutter anrufen"…
"Was soll ich mir heute Abend zum Essen kochen?"“…
"Oh, du wolltest doch neue Taschentücher besorgen" und so weiter und so fort...

An sich ist das normal. Unser Geist ist halt ständig in Bewegung. Allerdings kann das ständige Gedankenkreisen auch heftigen Stress auslösen oder uns nachts um den Schlaf bringen.

Ich bin sicher, dass kennst du auch: Nicht einschlafen zu können, weil sich im Kopf noch alles dreht und rotiert oder nachts aufzuwachen, nur um das Karussell von Neuem zu starten.

Meditation kann helfen auf die STOPP-Taste zu drücken. Der Schlüssel liegt darin, Gedanken loszulassen. Gedanken kommen nämlich nicht von außen sondern von innen.
Wir selbst sind also die Macher unserer Gedanken und als solche können wir auch entscheiden, ob wir einen bestimmten Gedanken weiter verfolgen oder nicht.


2. Meditation erhöht Bewusstheit und Konzentration

Durch den Fokus auf den eigenen Atem wird man in den aktuellen Moment geholt. Vergangene Sorgen und zukünftige Pläne verblassen. Alles was zählt ist das Hier und Jetzt.

Auf diese Weise wird der Geist trainiert bei einer Sache zu bleiben und zwar ohne Ablenkung. Das fördert die Konzentrationsfähigkeit und lässt uns über die Zeit klarer, präsenter und bewusster werden.


3. Meditation unterstützt den Stressabbau

Ein wunderbares Nebenprodukt von Meditationsübungen ist die damit einhergehende Entspannung: Blutdruck und Puls senken sich. Muskelverspannungen werden gelöst. Der Körper kommt zur Ruhe.
Wie? Indem wir lernen, Gedanken vorbeiziehen zu lassen und nicht mehr gleich auf sie anzuspringen.

Unsere Gedanken lösen nämlich die gleichen körperlichen Erregungszustände aus, wie die reale Welt.
Denken wir bspw. an die bevorstehende Präsentation, brechen wir in Schweiß aus, fangen an zu zittern etc. Indem wir die Gedanken vorüberziehen lassen und uns auf unseren Atem konzentrieren, kann auch der Körper loslassen.


4. Meditation kann Schmerzen lindern

Meditationsübungen werden mitunter in der Schmerzbehandlung oder auch bei chronischen Erkrankungen eingesetzt. Dabei geht es nicht darum den Schmerz auszuschalten, sondern die innere Einstellung zu ihm zu verändern.

Die Idee ist die:
Weil wir den Schmerz als Feindbild erkennen, verursacht das jede Menge Stress im Körper.
Wenn ich bspw. bei Zahnschmerzen die ganze Zeit an das unangenehme Gefühl denke („ahh… dieser blöde Zahn. Man tut das weh… Der pocht und pocht. Ich kann mich ja gar nicht mehr konzentrieren…“), verkrampft sich mein ganzer Körper und alles reagiert auf meinen Ärger gegenüber diesem schmerzenden Zahn.

Sobald wir aber lernen den Schmerz zu akzeptieren, kann sich der Körper entspannen, was dazu führt, dass wir den Schmerz subjektiv als weniger schlimm empfinden.


5. Meditation führt zu mehr Gelassenheit

Meditation kann uns dabei helfen, eine gewisse Distanz zum Durcheinander unserer Gedanken zu entwickeln. Gleiches gilt für unsere Gefühle. Auch Gefühle sind vorübergehende Phänomene des Geistes.

Manche Menschen verdrängen sie, indem sie alles hinunterschlucken und in sich hineinfressen. Andere müssen immer alles rauslassen, aufbrausen und Druck ablassen.

Beide richten damit nicht selten viel Schaden an. Die einen an sich selbst, die anderen an ihren Mitmenschen.

Durch Meditation können wir unsere Gefühle aufkommen lassen, sie benennen und akzeptieren, ohne sie mit weitergehenden Gedanken zu nähren.



Ein regelmäßiges Meditationstraining hilft dir somit dabei, deinen eigenen Körper, deine Gedanken und Gefühle besser und bewusster zu spüren und diese Dinge als Teil deiner selbst zu akzeptieren.
Du brauchst dafür kein Equipment, du gehst keine Verpflichtungen ein, das Ganze dauert nicht lang und ist natürlich auch komplett kostenlos.
Kurzum: es gibt keinen einzigen Grund, es nicht sofort auszuprobieren.
Also fangen wir an.

So kannst du richtig meditieren:

Die Vorbereitung

Zunächst musst du dir einen guten Meditationsplatz einrichten, damit du ungestört und in Ruhe meditieren kannst. Folgendes ist zu tun:

• Richte dir einen festen Platz ein, an dem du meditierst. Du brauchst dafür nicht viel. Eine kleine Ecke im Zimmer reicht schon.
Du kannst es dir dort gemütlich machen und z.B. eine hübsche Blume oder Kerze hinstellen oder du belässt es pragmatisch – praktisch :-)

• Wähle deine Meditationsposition: Traditionell wird mit Hilfe eines Meditationskissens auf dem Boden meditiert. Man kann es sich im Lotus-oder Schneidersitz oder direkt auf den Knien bequem machen. Das
ist aber gerade am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig und häufig auch schmerzhaft. Du kannst genauso gut auf einem Hocker oder Stuhl meditieren. Wichtig ist nur, dass du dich nicht anlehnst.
Deine Sitzhaltung sollte bequem und gelöst sein, sonst wird es schwierig 10 Minuten oder länger am Stück so zu sitzen. Polstere dich also ruhig ein bisschen aus, z.B. stütz deinen Rücken mit einem Kissen oder leg eine
Decke unter deinen Po, damit du höher sitzt etc.

• Veranschlage eine feste Tageszeit, zu der du meditierst. Das hilft dir dabei, die Meditation zur Gewohnheit werden zu lassen. Am Anfang kannst du ruhig noch ausprobieren, was für dich am besten klappt.
Viele meditieren zum Beispiel morgens nach dem Aufstehen, stellen dann aber fest, dass es den nach der Arbeit, sozusagen als Abschaltprogramm viel mehr zu Gute kommt.

• Stell dir einen Wecker, damit du während der Meditation nicht auf die Uhr kucken musst. Für die ersten Atemübungen musst du das zwar noch nicht machen, aber wenn du nach einer Weile versuchst 5 oder 10
Minuten am Stück zu meditieren, ist es hilfreich, wenn dir irgendwas signalisiert, wann die Zeit um ist.

• Nehme jetzt die richtige Sitzhaltung ein: Wenn du auf einem Stuhl sitzt, halte deine Beine ungefähr im rechten Winkel gebeugt. Zwischen deinen Knien sollte ein bisschen Platz sein. Deine Füße stehen
parallel zueinander und die Fußsohlen ruhen flach auf dem Boden. Du solltest bequem und aufrecht sitzen. Die Schultern ziehst du nach hinten und hältst den Kopf gerade. Wenn du das Kinn leicht einziehst,
streckt das deine Halswirbelsäule. Den Unterkiefer lässt du locker nach unten sinken, die Zungenspitze ruht am Gaumen. Die Arme sind locker und die Hände legst du auf deinen Oberschenkeln ab. Deine
Augen bleiben leicht geöffnet und blicken auf eine Stelle ca. 2 Meter vor dir. Alternativ kannst du die Augen auch schließen, wenn du dich dann leichter konzentrieren kannst (viele halten sie geschlossen).


Richtig meditieren für Anfänger

Du hast jetzt alle Vorbereitungen getroffen und deine Meditationshaltung eingenommen. Mit Hilfe dieser Anfänger-Übung lernst du erst einmal, dich bewusst auf deinen Atem zu konzentrieren.

Dein Atem ist nämlich ein wunderbarer Anker um dich ins Hier und Jetzt zu befördern. Er kostet nichts und ist immer verfügbar und kann dir innerhalb von Sekunden helfen, aus deinem Gedankenkarussell
auszusteigen.

1. Nimm deine Meditationshaltung ein und erlaube deinem Körper zur Ruhe zu kommen

2. Konzentriere dich auf deinen Atem. Mach dir bewusst, wie er durch deine Nase kühl hineinströmt und durch deine Lungen in den Brustkorb fließt.
Spüre, wie sich der Brustkorb hebt und folge dem Atemzug weiter in deinen Bauchraum hinein.

Fühlst du, wie sich der Bauch beim Einatmen sanft nach vorne wölbt und sich beim Ausatmen wieder zusammen zieht? Folge dem Atemzug auf seinem Weg aus deinem Körper heraus und spüre, wie er dieses Mal warm
durch deine Nasenflügel nach außen zieht.

3. Konzentriere dich jetzt auf die Stelle, an der du deinen Atem am besten spüren kannst. Du solltest ihn dort bereits ohne jede Anstrengung spüren.

Verankere jetzt an dieser Stelle deine Aufmerksamkeit. Atme weiterhin ganz natürlich. Du musst nicht besonders tief oder langsam atmen.
Lass alles so wie immer, aber konzentriere dich darauf.

4. Nehme dir jetzt bewusst vor, für einen Atemzug lang komplett mit all deiner Aufmerksamkeit beim Atem zu bleiben. Wenn du das geschafft hast, nehme dir vor, beim Ausatmen ebenso bewusst zu bleiben.

5. Versuche deine Aufmerksamkeit für 3 Atemzüge nacheinander bei deinem Atem zu halten. Wenn deine Gedanken abschweifen ist das ganz normal. Verurteile oder ärgere dich nicht deswegen. Registriere es
einfach und kehre zum Fühlen deines Atems zurück.

6. Beende die Meditation, indem du dich vorsichtig reckst und streckst und kehre dann in deinen Alltag zurück.

Herzlichen Glückwunsch! Du hast gerade zum ersten Mal richtig meditiert!



Richtig meditieren für Fortgeschrittene

Im Grunde hast du bisher nichts anderes gemacht als bewusst zu atmen.
Das klingt zwar nicht so aufregend, braucht aber Disziplin und Entscheidungskraft um die Aufmerksamkeit bewusst auf den Atem zu richten und du wirst merken, dass es dir mit regelmäßiger Übung leichter fallen wird.

Wie also kannst du weiter machen, wenn dich das Meditationsfieber gepackt hat?

Hier ein paar Tipps, um nach und nach deine Meditationsfähigkeiten auszubauen.

Führe die Anfänger-Übung zunächst so lange täglich durch, bis du keine Probleme mehr hast, für 3 Atemzüge hintereinander bewusst bei deinem Atem zu bleiben

Jetzt kannst du dir einen Timer stellen und deine Meditationszeit auf 5 Minuten täglich erhöhen. Konzentriere dich weiterhin auf deinen Atem und mache dir bewusst, wenn deine Gedanken abschweifen.
In dem Moment, indem du bemerkst, dass du deinen Gedanken folgst, entscheide dich bewusst dafür, deine Aufmerksamkeit wieder auf das Fühlen deines Atems zu richten.

Nach und nach kannst du deine Meditationszeit erhöhen. Versuche dich jetzt an 10 Minuten täglich. Lass deine Gedanken vorüberziehen wie Wolken am Himmel. Wenn du nichts mit ihnen machst und sie nicht
weiter verfolgst, dann vergehen sie auch wieder.

Du wirst sehen, dass es dir mit der Zeit leichter fällt, bewusst bei deinem Atem zu bleiben und du deine Gedanken vorüberziehen lassen kannst, ohne auf sie anzuspringen. Wenn dir die Konzentration auf
deinen Atem schon gut gelingt, kannst du z.B. Störfaktoren unterbringen. Konzentriere dich bspw. während der Meditation auf Geräusche aus deiner Umgebung oder auf unangenehme Körperwahrnehmungen.
Übe, diese nicht länger als Störfaktoren wahrzunehmen sondern sie einfach nur kommentarlos zu registrieren.
Alles darf so sein, wie es ist.

Für Fortgeschrittene gibt es noch eine Reihe weiterer Möglichkeiten richtig zu meditieren:
So kann man bspw. über Liebe und Mitgefühl meditieren und so u.a. Gefühle der Selbstliebe hervorrufen. Du könntest dir eine geführte Meditation für zu Hause holen oder sogar einen Kurs in deiner Stadt belegen.

Mit zunehmender Übung kannst du die Achtsamkeitsübungen auch in deinen Alltag integrieren und z.B. dein Mittagessen mit vollem Bewusstsein wahrnehmen.
Je häufiger du übst in verschiedenen Situationen geistig präsent zu sein, desto häufiger wird dein normaler Autopilot durchbrochen und du ermöglichst dir, dich selbst und deine Umwelt viel bewusster wahrzunehmen.

Und das soll alles sein?

Das fragen sich viele, als sie das erste Meditationsbuch durchgelesen und die ersten Übungstage hinter sich haben. Wo bleibt denn da der große Zauber?

Heutzutage hat jeder eine Vorstellung davon, was richtig meditieren bedeutet und wie es auszusehen hat.
Wir haben gewisse Erwartungen daran.
Erwartungen die schnell enttäuscht werden, wenn man nur so ein paar komische Atemübungen macht.

Deswegen lautet mein Tipp:

Versuch dich von den Erwartungen zu lösen.

Betrachte das Ganze einfach als Übung, mit der du lernst, dein Gedankenkarussell willentlich zu stoppen.

Auf gewisse Weise stärkst du dadurch deine geistigen Muskeln, was dir in vielen Situationen zugutekommen kann.


Aber wie bei allen Muskeltrainings gibt es auch hier keine Abkürzung zum Ziel sondern nur den beschwerlichen Weg der da lautet: üben, üben, üben…

Mal läuft es besser, mal schlechter. Lass dich davon nicht beeinflussen. Die Dinge sind so wie sie sind…

Und wie ist das bei dir? Meditierst du schon länger oder hast du gerade angefangen? Wie machst du es? Ähnlich wie hier beschrieben oder ganz anders?




Spiegel-Gesetze

Die Spiegelgesetze stellen ein wundervolles Werkzeug  zur Bewusstseins-Entwicklung dar. Sie können dabei helfen unerlöste Anteile und Blockaden sichtbar werden zu lassen.
Um die Spiegelgesetze als Hilfe erkennen zu können, bedarf es einer gewissen Bereitschaft der Selbst-Reflexion.
Wird dies erkannt, wandeln sich alle scheinbar negativen Erfahrungen und werden als Geschenk des Lebens erfahren.... Heilung und Wachstum in das EINS-SEIN, das alles Leben IST, kann geschehen.  

Die Spiegelgesetze zeigen aber auch auf, welche liebevollen und heilsamen Wesensanteile wir bereits leben und und wir uns bisher noch gar nicht bewusst waren.

1. Spiegelgesetz:
Alles, was mich am Anderen stört, ärgert, aufregt und in Wut geraten lässt und ich bei ihm/ihr anders haben will habe ich selbst in mir.
Alles, was ich am Anderen kritisiere und bekämpfe oder verändern will, kritisiere oder bekämpfe, unterdrücke ich in Wahrheit in mir.
Ich hätte es bei mir zwar gerne anders, versuche es jedoch im Außen zu verändern, damit ich es in mir nicht erlösen/loslassen muss und nicht mehr gespiegelt bekomme.

2. Spiegelgesetz:
Alles, was der Andere an mir kritisiert, bekämpft und verändern will und mich das verletzt, betrifft es mich.  
Etwas in mir ist noch nicht erlöst und wird mir im Außen gespiegelt.

3. Spiegelgesetz:
Alles, was der Andere an mir kritisiert und mir vorwirft oder anders haben will und bekämpft und mich dies  nicht berührt, ist es sein eigenes Bild,
sein eigener Charakter, seine eigenen Unzulänglichkeiten, die er gerne bei mir sehen möchte und auf mich projiziert.
Bin und bleibe ich in meiner Liebe, kann es mir nichts anhaben.
Der Andere spiegelt mir das, was ich bereits erlöst habe, bzw. nicht (mehr) erlösen "muss".

Anmerkung:
Die bedingungslose Liebe, das volle Bewusst-SEIN, dass ICH BIN, ist gleichzeitig mein bester Schutz vor Unbewusstheit im Außen.
 Bewusst-SEIN und Unbewusstheit können nicht gleichzeitig existieren, da das Bewusst-SEIN keiner Vorstellung über sich selbst bedarf.

Das Eine schließt das Andere aus.

4. Spiegelgesetz:
Alles, was mir am Anderen gefällt und mich im Herzen berührt, habe bzw. BIN ICH selbst.
Ich erkenne/erfahre das Licht in mir durch die Spiegelung des  Anderen.
ICH BIN das "ICH BIN" in meinem Gegenüber.


Wenn du diese Gesetze beherzigst und dies zur Wandlung führt, wirst du Folgendes erleben:

  • Wenn Du Dir selbst gegenüber verantwortungsvoll gegenübertrittst, dann werden dir andere verantwortungsvoll gegenübertreten.

  • Wenn Du selbst auf deine Gefühle achtest, werden andere ebenso auf Deine Gefühle achten.

  • Wenn Du Dich selbst liebst, werden Dich auch andere lieben.

  • Wenn Du Dich selbst respektierst, dann werden Dich auch andere respektieren.

  • Wenn Du Dir selbst vertraust, dann werden Dir auch andere vertrauen.

  • Wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist, werden auch andere ehrlich zu Dir sein.

  • Wenn Du Dir selbst Anerkennung schenkst, dann werden Dir auch andere Anerkennung schenken.

  • Wenn Du Dich selbst schützt, werden Dich auch andere schützen.

  • Wenn Du Dich an Dir selbst erfreust, dann werden sich auch andere an Dir erfreuen.







Der Spiegel



Willst du etwas über dich selbst erfahren?
Willst du wissen, wo deine Stärken und Schwächen liegen?
Suchst du ein Stück Selbsterkenntnis?
Dann schau in den Spiegel!
Ich meine nicht den Spiegel im Badezimmer oder im Flur... ich meine den großen Spiegel, der den Namen Umwelt trägt.   

1) deine Umgebung:
Wie sieht es bei dir zu Hause, in deinem Auto und an deinem
Arbeitsplatz aus?
Sauber,
ordentlich,
pingelig,
klinisch rein,
schmutzig,
verwahrlost,
nachlässig,
chaotisch,
wirr durcheinander,
geordnet,
sortiert,
mit oder ohne Durchblick/Überblick,
vollgestopft,
kahl,
trist,
farbenfroh,
freundlich,
gemütlich,
stilvoll....
Ob du es glaubst oder nicht, es ist ein Spiegel für den Zustand, der in deinem Inneren herrscht.
Dein Umfeld lässt eindeutige Rückschlüsse zu, wie du mit dir selbst umgehst.   

Tendenz chaotisch:
Warum lässt du dich innerlich gehen?
Warum begräbst du dich unter massenhaft sinnlosem Zeug?
Warum vernachlässigst du dich und deine inneren Bedürfnisse?   

Tendenz pingelig:
Warum bist du so streng zu dir?
Warum muss alles so exakt und planmäßig sein?
Welchen inneren Schmutz willst du verdrängen durch äußerlichen Glanz?

2) deine Mitmenschen und Begegnungen:
Welche Eigenschaften haben die Menschen, mit denen du täglich zu tun hast?
Was sticht dir an ihnen ins Auge?   
Ärger,
Streit,
Rechthaberei,
Besserwisserei,
Machtgehabe,
Gier,
Lügen,
Betrug,
Unzuverlässigkeit,
Egoismus,
Engstirnigkeit,
Intoleranz,
Hartherzigkeit,
Ungerechtigkeit,
Ungeduld....   
Das sind Eigenschaften in dir selbst;
Eigenschaften, die du ablehnst, verdrängst und nicht wahrhaben willst.
Jedes Mal, wenn du dich über das unmögliche Benehmen von anderen aufregst, hast du einen Problempunkt bei dir selbst gefunden.   

Du wurdest ein Opfer von Lügen und Betrug?
Dann frage dich:
Wo betrüge ich mich selbst?
Mach dir klar:
So, wie andere mit dir umgehen, so gehst du mit dir selbst um!   
Beachte aber auch die positiven Begegnungen:   
Hast du warmherzige Menschen um dich?
Hat dir heute jemand ein Lächeln geschenkt?
Wirst du freundlich behandelt?
Bietet man dir Hilfe an?
Wirst du geliebt, akzeptiert und geschätzt?   
Welche Eigenschaften magst du an anderen Menschen?
Bekanntlich fällt es viel leichter, die Stärken bei anderen zu erkennen, doch letztendlich sind dies deine eigenen eigenen Stärken.
Andere Personen können also deine Qualitäten, Sehnsüchte und Hoffnungen widerspiegeln und helfen dir, die guten Seiten in dir zu erkennen.   
Das, was du auf andere ausstrahlst, kommt auf dich zurück.
Somit erlebst du durch andere das, was in dir vorhanden ist.   
Wenn du möchtest, dass sich dein Leben, dein Umfeld, deine Begegnungen ändern, dann fang in dir selbst damit an.

Mach einen inneren Frühjahrsputz und finde neue Sicht- und Denkweisen.   

  1. Nimm dir mehr Zeit für dich selbst.
  2. Erkunde dein Inneres, also deine Stärken, Schwächen, Talente, Gefühle.
  3. Mach dir Gedanken über deine wahren Bedürfnisse.
  4. Wirf aus deinem Denken alles raus, was nicht zu dir gehört, was nicht dir entspricht ( z.B. alte Regeln ).

Mach dir immer wieder bewusst, dass sich dein Leben gemäß deinem Denken und Handeln gestaltet.
Du allein hast es in der Hand, Änderungen herbeizuführen.   
Erkenne Dich Selbst durch Deinen Weg!   
Alles, was mich am anderen stört, ärgert, aufregt und in Wut geraten lässt und ich anders haben will, habe ich selbst in mir.   
Alles was ich am anderen kritisiere und bekämpfe oder verändern will, kritisiere, bekämpfe oder unterdrücke ich in Wahrheit in mir und hätte es gern anders.   
Alles, was der andere an mir kritisiert, bekämpft und verändern will und wenn mich das dann verletzt, betrifft es mich – ist dies in mir und noch nicht erlöst, mein Ego ist beleidigt – ist noch zu stark.   
Alles, was der andere kritisiert an mir und mir vorwirft oder anders haben will, und bekämpft und mich dies nicht berührt, ist es sein eigenes Bild, sein eigener Charakter, seine eigenen Unzulänglichkeiten, die er auf mich projiziert.   
Alles, was mir am anderen gefällt, was ich liebe an ihm, bin ich selbst, habe ich selbst in mir und liebe dies im anderen.
Ich erkenne mich im anderen - wir sind in diesen Punkten eins.   
Viele versuchen, andere zu verändern, aber kaum jemand denkt daran, sich selbst zu ändern.














Beziehungen sind ein Spiegel, in dem wir uns selbst erkennen können


Wir sind von der Welt der menschlichen Beziehungen unweigerlich beeinflusst. Diesen Fakt können wir nicht leugnen. Wir können lernen, uns selbst durch die Augen anderer Menschen zu entdecken. Jede Person, die wir auf unserem Lebensweg kennenlernen, kann uns etwas anderes beibringen. In unseren Beziehungen zu ihnen können wir uns selbst erkennen.
 
Bist du für die Möglichkeit offen, dass dir jeder Mensch etwas Wichtiges für dein Leben bringen kann? Abhängig von unserer Offenheit ist dies mehr oder weniger wahr. Es ist wichtig, zu erkennen, dass jede Person dieses Potenzial in unserem Leben hat, genauso wie wir dieses Potenzial auch in den Leben anderer Menschen haben. Es liegt in der Verantwortlichkeit jeder einzelnen Person, diese Möglichkeit anzuerkennen und diese Gelegenheit zu nutzen.

„Das Treffen zweier Persönlichkeiten ist wie der Kontakt zweier chemischer Substanzen: Wenn es eine Reaktion gibt, werden beide transformiert.“
 
Carl Gustav Jung

Beziehungen als eine Möglichkeit, etwas zu lernen

 
Jede Beziehung, die wir führen, kann wichtig sein. Jede Begegnung, die wir mit jemandem haben, kann bewirken, dass wir viele Dinge über uns selbst lernen. Egal ob es nun eine romantische Beziehung, eine familiäre Beziehung, eine freundschaftliche Beziehung, eine zwanglose, geschäftliche oder multiple Beziehung ist, jede Art von Beziehung kann Auswirkungen auf uns haben.
 
Jede Beziehung wird zu einer Möglichkeit, zu sehen, wie wir auf andere wirken: Die Art wie wir kommunizieren, wie wir fühlen, was uns traurig macht, welche Gewohnheiten wir mögen, was Wut und Ärger in uns auslöst, etc.
 
Wenn wir uns auf eine andere Person fokussieren und trotzdem darauf achten, wie wir uns fühlen, verlieren wir eine wertvolle Perspektive. Es ist nicht die andere Person, die diese Emotion in mir ausgelöst hat, sondern es bin eher ich, der auf ihre Verhaltensweise reagiert hat. Ich kann mir Gedanken darüber machen und suchen, woher es kommt. Das kann als eine Chance wahrgenommen werden, um zu erkennen, was dies mit meinem Leben zu tun hat.

Wir müssen uns bewusst darüber sein, dass es nicht die andere Person ist, die Wut, Unbehagen oder Traurigkeit in uns auslöst. Ebenso wenig sind andere Personen für mein Glück, Freude oder Enthusiasmus verantwortlich. Das ganze Repertoire an Emotionen, egal ob es angenehme oder unangenehme sind, wird durch unsere Gedanken und unsere Ansichten ausgelöst. Dies sind Antworten, die wir abhängig von unseren Erfahrungen und unseren Überzeugungen äußern.
 

Die Beziehung als ein Spiegel zu mir selbst

 
Es gibt viele Gefühle, Wünsche und Absichten, die bewirken, dass wir uns aus einem bestimmten Grund schämen und die wir daher vollkommen von uns weisen. Es gibt Dinge in uns, die wir nicht gewollt sind, zu sehen. Um uns selbst gegen diese zu schützen, benutzen wir die Projektion. Wir projizieren genau das auf andere, was wir in uns selbst nicht sehen möchten.

 
„Alles was uns an anderen missfällt, kann uns zu besserer Selbstkenntnis führen.“
 
Carl Gustav Jung
 

Wir haben emotionale Reaktionen, die diese Projektion aktivieren. Diese können sowohl positiv als auch negativ sein. Wenn sie positiv sind, projizierst du eine Eigenschaft auf deinen Gegenüber, die du selbst an dir magst, die du als wertvoll erachtest und gut findest und die dir selbst vielleicht gar nicht bewusst ist. Wenn sie negativ ist, projiziert du etwas, das du ablehnst, auf deinen Gegenüber. Das ist ein Teil von dir, den du nicht magst, und du tust alles Erdenkliche, um es in dir selbst nicht zu sehen. Dabei kommt es zu einem inneren Konflikt, der Beziehungen beeinträchtigt.
 
Das Interessante daran, unsere Projektionen zu erkennen, ist, zu sehen, dass unsere Einstellungen und Wahrnehmungen gegenüber anderen Menschen und der Welt um uns herum im Wesentlichen die abgelehnten Ideen sind, die wir in uns selbst beherbergen.

Deine Beziehungen sagen viel darüber aus, wer du bist

 
Dort, wo wir es am wenigsten erwarten, stellt sich heraus, dass jeder Mensch uns große Liebe, wunderbare Gesellschaft und wichtigen Lehren zeigen kann. Wir werden fordernd, weil wir darauf warten, dass dies von außen an uns herangetragen wird, nichtsdestotrotz ist dies eine innere Angelegenheit. Alle wichtigen Dinge für unser Leben treten dann in Erscheinung, wenn wir in einer Position sind, diese aufzunehmen.
 
Integrität, Stärke und Stabilität können uns nicht von jeder beliebigen Person gegeben werden, dennoch ist es nicht fair, diese Verantwortung anderen aufzuerlegen.  All dies kommt aus unserem Inneren und wird von den Beziehungen, die wir führen, begünstigt.

„Oft ist es so, dass genau die Menschen, mit denen wir eine Beziehung haben, besser als alle anderen darin sind, uns zu darin zu unterstützen, all unsere Mittel einzusetzen. Wie frustrierend diese auch sind, vielleicht sind sie genau das, was wir brauchen: die Person, ‚die sich am wenigsten dafür eignet‘, ist meistens unser bester Lehrer.“
 Elisabeth Kübler-Ross



Das Gesetz der Resonanz - Dokumentation

Die meisten Menschen tragen viele Masken. Die Erziehung, die Schule, die Gesellschaft hat uns mit Reglementarien überschüttet und uns unbemerkt eine Maske nach der anderen aufgesetzt. Menschen sind nicht mehr sie selbst, die sind ein Ergebnis der Programmierungen und Suggestionen, der sie ein Leben lang ausgesetzt waren.

Und wenn es für Menschen zu schmerzhaft wird, in dieser Welt der Masken zu leben, meist im Alter ab 40, Ende 30, dann beginnen Sie, sich selbst besser kennen zu lernen. Sie besuchen dann Persönlichkeitsseminare, lesen Erfolgsbücher oder beschäftigen sich mit Spiritualität, nur um Maske für Maske los zu werden und am Ende wieder sie selbst zu sein. Authentisch sein.

So zu sein, frei von allen Programmierungen, wie wir alle als kleines Kind auf die Welt angekommen sind... positiv, fröhlich, frei...
  • Authentisch können Sie sein, wenn sie wissen, wer sie sind.
  • Authentisch können Sie sein, wenn Sie wissen, welche Eigenschaften, welche Werte Sie verkörpern.
  • Authentizität kommt vom Wortstamm her von Author - Autor.

Wenn Sie authentisch sind, haben Sie für sich, als Autor ihres Lebens bewusst festgelegt, welcher Mensch Sie im Leben sein wollen. Sie haben bewusst für sich entschieden, welche Eigenschaften sie verkörpern, was ihnen wichtig ist.

Das ist so wichtig zu wissen, weil diese Werte dienen ihnen als Basis, als Grundlage für jede Entscheidung in ihrem Leben. Nur wenn Sie wissen, wer genau sie sind, wofür Sie einstehen, haben Sie immer und zu jeder Zeit ein festes Fundament, das ihnen sagt, was für Sie richtig ist uns was nicht.

Sie können nur dann authentisch sein, wenn Sie genau für sich wissen, was Authentizität für Sie bedeutet. Das macht ihr Leben klarer. Das lässt Sie ihren Instinkt hören, ihre innere Stimme. Das lässt Sie die Verbindung zur schöpferischen Intelligenz spüren...

Das macht Sie sogar unabhängig von der Meinung anderen Menschen. Genau zu wissen, wer Sie sind, macht Sie frei...

Genau zu wissen, für was Sie als Mensch in diesem Leben einstehen, erfüllt Sie mit tiefer Sicherheit und Klarheit. Und diese innere Sicherheit, diese Klarheit strahlen Sie dann nach aussen.










Das Gesetz der Anziehung (Gesetz der Resonanz)

Das Gesetz der Anziehung ist ein Grundprinzip des Universums. In seiner einfachsten Formulierung lautet das Gesetz: Gleiches zieht Gleiches an.

Das Gesetz wird auch als Gesetz der Resonanz oder Affinitätsgesetz bezeichnet. Die englische Übersetzung von "Gesetz der Anziehung" ist "Law of attraction" und wird oft mit "LOA" abgekürzt.


Herkunft

Seinen Ursprung hat der Begriff "Gesetz der Anziehung" im US-amerikanischen New Thought Movement (auf deutsch Neugeist-Bewegung).
Im neuen Jahrtausend wurde das Gesetz der Anziehung vor allem durch Abraham Hicks und The Secret populär und leicht verständlich verbreitet. Das sogenannte "Geheimnis" in The Secret ist nichts anderes als das Gesetz der Anziehung.



Formulierungen


Es gibt folgende Formulierungen für das Gesetz der Anziehung:

  • Gleiches zieht Gleiches an.

  • Gleich und Gleich gesellt sich gern.

  • Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.

  • Uns geschieht nach unserem Glauben. (Bibel)

  • Du wirst das woran du am meisten denkst.
    (John Assaraf)

  • Du ziehst nicht das an, was du willst.
    Du ziehst das an, wovon du glaubst, dass es wahr ist.
    (Neville Goddard)

  • Wem oder was ich meine Aufmerksamkeit schenke,
    dessen werde ich mir bewusst.
    (Helmar Rudolph)

  • So ihr nur habt, wird es euch gegeben.
    (Neues Testament)



Anziehung und Ausschluss


Das Gesetz der Anziehung hat zwei Ausprägungen:

  • Zum einen zieht es durch "Gleichschwingung" Dinge und Menschen zu uns.

  • Zum anderen besagt es in logischer Folge, dass wir nur wahrnehmen können wozu wir Resonanz haben, und auch nur in Kontakt kommen, womit wir in Resonanz sind.


Anziehung

Das Gesetz der Anziehung wirkt durch Gedanken und Gefühle. Was man sich auch immer in seinem Geist vorstellt, ob bewusst oder unbewusst, zieht man wie ein Magnet zu sich heran. Worauf man sich (innerlich) in Gedanken konzentriert, erlebt man (äußerlich) in der Welt. Je mehr man bei einem Gedanken fühlt, desto stärker ist die Anziehungskraft für das Vorgestellte.

"Wie oben so unten.
Wie innen so außen."
Tabula Smaragdina

Ausschluss

Wir können nur wahr und wichtig nehmen, wofür wir einen Resonanzkörper bilden.
Wir sind mit einem Radio vergleichbar, das bestimmte Programme empfangen kann, andere aber nicht. Mit dem Radio ist es beispielsweise nicht möglich ein Fernsehprogramm zu empfangen. Das Fernsehprogramm kann sich nicht im Radio manifestieren.  

Für eine Stimmgabel gibt es nur ihren eigenen Ton. Auf diesen ist sie geeicht, schwingt in ihm und geht in Resonanz mit ihm.[1] Auf jeden anderen Ton reagiert die Stimmgabel nicht. Bildlich gesprochen haben wir viele solcher Stimmgabeln in uns. Abhängig davon welche Stimmgabeln wir in uns tragen, setzt sich unsere Welt um uns herum zusammen.

Wirkungsbereich

Wann immer man denkt wird das Gesetz der Anziehung automatisch aktiviert. Das Gesetz ist immer in Aktion - es gibt keine Pause- oder Stop-Taste. Dabei spielt es keine Rolle ob man gute oder schlechte Gedanken denkt und in welcher Zeit (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) - Das Gesetz reagiert auf jegliche Gedanken.

Das Gesetz der Anziehung hat Auswirkungen auf jeglichen Aspekt unseres Seins, wie Gesundheit, zwischenmenschliche Beziehungen, Geld, Beruf usw.
Das Gesetz beeinflusst jeden Augenblick deines Lebens und jedes einzelne Erlebnis. Dein ganzes Leben ist eine Manifestation deiner Gedanken und Gefühle.
Wenn du dein Leben verändern möchtest, musst du dich verändern.

"Verändere dich,
und es verändert die (deine) Welt."
Volksweisheit


Das Gesetz der Anziehung ist ein Naturgesetz. Es ist so unparteiisch, unpersönlich, präzise und genau wie z.B. das Gesetz der Schwerkraft. Das Gesetz der Anziehung IST - wenn etwas zu dir gekommen ist, dann hast du es angezogen. Prüfe es dort, wo es dir möglich ist, glaube nicht blind was hier geschrieben steht.  

Das Gesetz der Anziehung reagiert nicht zufällig auf Gedanken und Gefühle eines Menschen, sondern mit der Sicherheit und Genauigkeit eines Uhrwerks.

Die Kraft des Gesetzes der Anziehung wirkt überall auf dem Planeten gleich stark und für alle Menschen grundsätzlich gleichermaßen. Die Fähigkeit sich auf einen Gedanken zu konzentrieren und den Gedanken mit Gefühlen zu verknüpfen bestimmt die Intensität der Wirkung.
Es spielt also keine Rolle wer man ist oder wo man lebt.

Positive & negative Gedanken

Das Gesetz der Anziehung unterscheidet nicht ob man einen positiven oder negativen Gedanken denkt - woran man am meisten denkt, zieht man zu sich heran.  
Mit überwiegend negativen Gedanken zieht man also negative Ereignisse und Umstände an, wo hingegen man mit positiven Gedanken positive Begebenheiten anzieht. In anderen Worten: Das Gesetz sieht nicht, ob etwas gut oder schlecht ist.

"Ob du glaubst, du kannst es,
oder ob du glaubst, du kannst es nicht:
Du hast recht."
Henry Ford

Das liegt daran, dass das gesamte Universum neutral ist - das Universum wertet nicht - der Mensch wertet. Und so wie der einzelne Mensch etwas wertet, ist es für ihn auch richtig. Das Universum kann man in diesem Zusammenhang als "funktional" bezeichnen. Es lässt jede subjektive Wertung durch den freien Willen des Einzelnen zu und als wahr gelten.

Bewusste & unbewusste Gedanken

Weiterhin unterscheidet das Gesetz nicht, ob ein Gedanke von einem Menschen bewusst oder unbewusst ausgesandt wurde. Ebenso ist es ihm egal ob man an das Gesetz glaubt, es versteht oder nicht - es wirkt einfach immer.

Die Mehrzahl der heute lebenden Leute weiß über das Gesetz (noch) nicht Bescheid - sie benutzen es also unbewusst - trotzdem reagiert das Gesetz auf alle ihre oftmals negativen Gedanken. Das ist der Grund warum diesen Leuten dann auch Negatives widerfährt.  

Um das Leben seiner Träume zu erschaffen muss man sich seiner Gedanken bewusst werden. Die Meditation kann einem helfen Kontrolle über deine Gedanken zu gewinnen. Auch das stetige Wiederholen der Affirmation "Ich bin Herr über meine Gedanken" trägt dazu bei.

Multiplikation von Gedanken und Gefühlen

Ein Gedanke an eine bestimmte Sache zieht Gedanken gleicher Art an. Dies funktioniert in beide Richtungen. Denkt man positive Gedanken, wird dies noch mehr positive Gedanken anziehen. Denkt man jedoch negative Gedanken, wird dies noch mehr negative Gedanken anziehen.

Da deine Gedanken deine Gefühle verursachen, sind auch deine Gefühle dieser Multiplikation unterworfen. Mit positiven Gedanken wirst du dich besser/gut fühlen, mit negativen dagegen schlecht(er).

Oftmals entscheidet der Start in den Tag darüber, in welche Gefühls-Richtung man sich im Laufe des Tages bewegt:
Wenn du aufwachst und deine ersten Gedanken negativ sind (z.B. "Ich will nicht in die Arbeit", "Ich will nicht aufstehen"), läufst du Gefahr in einen negativen Gedanken- und Gefühls-Strudel zu geraten.  

Versuche lieber freudig in den Tag zu starten. Zum Beispiel kannst du nach dem Aufwachen die Dinge durchgehen, für die du dankbar bist. Dies wird zu positiven Gefühlen führen. Diese wiederum können eine positive Kettenreaktion auslösen, in Folge derer du fortlaufend positive Ereignisse anziehst, die deine Freude weiter verstärken werden.

Manifestation

Es gibt eine zeitliche Verzögerung zwischen Gedanken und ihrer materiellen (grobstofflichen) Manifestation. Dies gibt einem die Gelegenheit und Zeit sich seiner negativen Gedanken bewusst zu werden und diese durch positive Gedanken zu ersetzen.


Praktische Umsetzung


Wenn man vorwiegend an die Verwirklichung seiner Wünsche denkt, wird man sie in sein Leben holen.
Nach The Secret lässt sich das Prinzip in drei einfache Wörter zusammenfassen:
Gedanken werden Dinge.
Diesen Satz sollte man zu einem seiner wichtigsten Glaubenssätze machen.

Egal wo du dich gerade befindet und was bis jetzt in deinem Leben geschehen ist - dein Leben liegt in deinen Händen.
Sobald man anfängt seine Gedanken bewusst zu wählen, kann man sein Leben verändern.
Somit gibt es keine "hoffnungslosen" Situationen mehr!

Wenn man sich des Gesetzes der Anziehung bewusst wird, dann wird einem auch bewusst, wie unglaublich mächtig man ist - denn man selbst vermag sein Leben ins Dasein zu denken! Mit dem Wissen über das Gesetz der Anziehung kann man jeden Umstand und jedes Ereignis in seinem Leben völlig verändern - indem man seine Denkweise ändert!
Nur du hast die Macht dein Leben zu verändern, weil du der Einzige bist der deine Gedanken auswählt und deine Gefühle wahrnimmt.

Wie man das Gesetz der Anziehung richtig anwendet ist durch den schöpferischen Prozess beschrieben. Der schöpferische Prozess bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Gesetz der Anziehung: Anfragen, Glauben und Empfangen.

Praktische Tipps in Kürze:

  • Achte auf deine Gedanken und die Worte die du aussprichst - das Gesetz ist absolut präzise.

  • Wenn man sich mit viel Leidenschaft auf etwas konzentriert, dann kann man das Gewünschte schneller in sein Leben ziehen.


Die "Will-Nicht-Epidemie"

Wenn es so einfach ist etwas in sein Leben zu ziehen taucht eine naheliegende Frage auf:
warum lebt nicht jeder das Leben seiner Träume?
Dies liegt unter Anderem daran, dass die Leute mehr an das denken was sie nicht wollen als an das was sie wollen. In The Secret wird dieser Missstand als die "Will-Nicht-Epidemie" bezeichnet.

Sie bezeichnet den Umstand, dass die Menschen (nicht alle, aber die meisten) seit Jahrhunderten überwiegend denken, sprechen und tun was sie nicht wollen. Das Gesetz der Anziehung hört nicht, dass sie etwas nicht wollen. Es manifestiert das woran man denkt. Das Gesetz unterscheidet nicht zwischen "wollen" und "nicht wollen" - wenn man sich auf etwas konzentriert, ganz gleich was, dann ruft man genau dies ins Dasein.

Alle Wörter der Verneinung (z.B. "nicht", "nie" oder "kein") die man denkt oder spricht werden vom Gehirn schlichtweg ignoriert.

Psychologisch gesehen ist das Unterbewusstsein für dieses Phänomen verantwortlich:
Es geht nämlich davon aus, dass das womit wir uns gedanklich beschäftigen, in unser Leben eintreten soll!

"Wir können unserem Gehirn nicht sagen, was es nicht tun soll.
Wir müssen unserem Unbewussten bildlich klarmachen, was wir wollen."
Anthony Robbins

Um die Wirkungsweise des Unterbewusstseins nachzuvollziehen, kannst du folgenden Test machen:
Sage zu dir selbst: "Hinter mir steht kein rosa Elefant."
...
...
Vermutlich hast du gerade einen rosa-farbenen Elefant vor Augen gehabt, nicht wahr?
Dabei war deine Aussage, dass du ihn eben nicht sehen wolltest.

Das Unterbewusstsein reagiert genauso. Es kann nicht wissen, dass wir das, was wir denken (Ärger, Sorgen, Probleme usw.) nicht wollen.

Dazu ein paar Beispiele:


Mit dem Wissen über das Gesetz der Anziehung können wir uns dieser Plage jedoch befreien. In der obigen Tabelle sind in der dritten Spalte die Formulierungen aufgeführt die man an Stelle des Satzes in der ersten Spalte denken oder aussprechen sollte.

Gefühle

Viele Leute die das Gesetz der Anziehung kennen lernen und nun um die Kraft der Gedanken wissen, fragen sich, ob sie nun alle ihre Gedanken kontrollieren müssen. Angesichts der Fülle die man Gedanken hat (laut The Secret sind dies ca. 60.000 pro Tag), ist dies schier unmöglich.

Stattdessen gibt es einen viel einfacheren Weg um unsere Gedanken zu überwachen:
unsere Gefühle.
Sie lassen uns stets wissen was wir denken.

Praktische Beispiele



Eine Entsprechung des Gesetzes der Resonanz findet man auch in der Musik und Physik. Stimmen wir eine Stimmgabel an und es befindet sich eine identische zweite Stimmgabel (die auf die gleiche Frequenz geeicht ist) in der Nähe, so schwingt diese ganz von selbst mit.



Interaktion mit der Umwelt


Gegenseitige Beeinflussung

Niemand kann direkt in das Leben anderer eingreifen.
Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass auch niemand anderes in deinem Leben etwas erschaffen kann. Nur du selbst bist dazu fähig dein Leben zu formen.

Gleichwohl können sich Leute gegenseitig beeinflussen. Dazu muss der "Empfänger" der Information oder Schwingung dies aber auch zulassen. Wenn sich der potentielle Empfänger von der ihm angebotenen Information abwendet oder ihr keinen Glauben schenkt, so wird es nicht möglich sein ihn zu beeinflussen.

Gedanken über andere

Wenn man negativ über andere Leute denkt, so schadet dies nicht den anderen Leuten, sondern nur einem selbst. Man kann jemand Anderes mit seinen Gedanken nicht verletzen, man verletzt nur sich selbst.
Eben Gesagtes gilt logischerweise auch für positive Gedanken. Wenn man positiv über andere Leute denkt, wird sich dies positiv auf einen selbst auswirken. Diese positive Rückwirkung ist dann am stärksten, wenn man Dinge an anderen Personen (oder die Person selbst) liebt.

Leute anziehen

Mit unseren Gedanken ziehen wir Menschen in unser Umfeld, die die selben Gedankenmuster wie wir haben. Die Gedankenfrequenzen gehen miteinander in Resonanz.



Geschichte und Gegenwart


Über die Jahrhunderte hinweg wurde das Gesetz der Anziehung in verschiedenster Weise zum Ausdruck gebracht - etwa über Schriften, Geschichten, Gemälde oder Musik.
Aber auch in allen großen Weltreligionen wird das Gesetz der Anziehung vermittelt.
Forschungen von Rhonda Byrne zu Folge wurde das Gesetz bereits 3000 v. Chr. in Stein verewigt.

Viele Lehrer erschufen Geschichten, die illustrieren wie das Leben funktioniert. Doch durch die verschlüsselte Art und Weise ihrer Erzählungen erkennen die Menschen von heute meist nicht die Wahrheit, die in diesen alten Werken liegt. Eine dieser Geschichten ist beispielsweise das Märchen Aladin und die Wunderlampe.

Doch nun scheint die Zeit gekommen zu sein, in der das Gesetz der Anziehung einen größeren Bekanntheitsgrad erlangt. Dies ist vor allem auch dem herausragenden Film The Secret zu verdanken, der es fertig bringt, die Wirkungsweise und mächtige Kraft des Gesetzes anschaulich zu erklären. Im Gegensatz zu den alten Lehren wird hier offensichtlich dargelegt wie das Universum funktioniert und wie man dies zu seinen Gunsten nutzen kann.


Sinnsprüche und Weisheiten

Lächle in die Welt
und die Welt lächelt zurück.
(Unbekannt)


Wer Eile sät,
wird Unrast ernten.
(Aus Norwegen)


Du bist der Schöpfer deiner selbst und
das Gesetz der Anziehung ist dein herrliches Werkzeug
um alles zu erschaffen,
was du in deinem Leben willst.
(Rhonda Byrne)


Der dominierende Gedanke oder die mentale Einstellung ist der Magnet,
und das Gesetz lautet: Gleiches zieht Gleiches an.
Deshalb wird die Denkweise unweigerlich solche Umstände anziehen,
die ihrem Wesen entsprechen.
(Charles Haanel)


Du erschaffst dein Leben.
Was auch immer du sähst, erntest du.
Deine Gedanken sind Samen, und die Ernte die sie einbringen
ist abhängig von den Samen die du sähest.
(Rhonda Byrne)







Literatur









  • The Power von Rhonda Byrne - Nachfolgewerk zu The Secret  

  • The Secret von Rhonda Byrne - Gute Beschreibung des Gesetzes der Anziehung  



Videos

  • Attracting money and abundance - Bentinho Massaro interview - Die spirituelle Sicht von der Weise: u.a. über seinen Sprung von freiem Zugang zu seiner Arbeit für zumeist mittellose Anhänger hin zu einer andern Glaubensbasis, dessen Schwingung das bisherige System ändert in eins, wo Geld-nehmen funktioniert.  





Filme







Audio





Weblinks

  • www.mrmasterkey.com - Das Master Key System (mit Helmar Rudolph) - Umfangreiche Lehre zur bewussten Lebensgestaltung   





Kosmische Gesetze


Die 7 kosmischen Gesetze - Die Gesetze allen Lebens

Das gesamte Universum beruht auf 7 kosmischen Gesetzen. Thot, der ägyptische Gott der Weisheit = Hermes Trismegistos ("der 3mal große Hermes") der Griechen, hatte sie einst auf Smaragd-Tafeln geschrieben, und so den Menschen überliefert. Diese Tafeln sind bis heute verschollen. Die Gesetze gelten im gesamten Kosmos, auf allen Ebenen des Seins. Sie sind ewig und unabänderlich.


1. Prinzip des Geistes

Alles ist Geist. Die Quelle des LEBENS ist unendlicher Schöpfergeist. Das Universum ist mental. Geist herrscht über Materie. Jeder Mensch kann also jederzeit aus der Unwissenheit in das Wissen des Lebens eintreten und bewusst das Erbe der Vollkommenheit des Menschen und der Schöpfung annehmen. Dadurch verändert er die Welt. Gedanken schaffen und verändern. Deine Gedanken, Dein Bewusstsein schaffen Deine Erlebniswelt. Entscheidend ist dabei die Intensität des inneren Wünschens und Sehnens. Achte auf Deine Gedanken - sie können schaffen und zerstören!


2. Prinzip von Ursache und Wirkung = KARMA

Jede Ursache hat eine Wirkung - Jede Wirkung hat eine Ursache. Jede Aktion erzeugt eine bestimmte Energie, die mit gleicher Intensität zum Ausgangspunkt /zum Erzeuger zurückkehrt. Die Wirkung entspricht der Ursache in Qualität und Quantität. Gleiches muss Gleiches erzeugen. Aktion = Reaktion. Dabei kann die Ursache auf vielen Ebenen liegen. Alles geschieht in Übereinstimmung mit der Gesetzmäßigkeit. Jeder Mensch ist Schöpfer, Träger und Überwinder seines Schicksals. Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Tat ist eine Ursache, die eine Wirkung hat. Es gibt also keine Sünde, keine Schuld, kein Zufall und kein Glück, sondern nur Ursache und Wirkung, die viele Jahrhunderte und Existenzen auseinanderliegen können. "Glück" und "Zufall" sind nur Bezeichnungen für das noch nicht erkannte Gesetz. Warum hast Du bestimmte Eigenschaften? Woher kommen Deine Verhaltensmuster? Bedenke bei all Deinem Denken, Fühlen, Handeln die Wirkung. Lasse Hass, Wut und Angst los und öffne Dich dem unbedingten Trauen und der LIEBE. Du allein bist für Dich selbst verantwortlich!


3. Prinzip der Entsprechungen / der Analogien

Wie oben - so unten, wie unten - so oben. Wie innen - so außen, wie außen - so innen. Wie im Großen - so im Kleinen. Für alles, was es auf der Welt gibt, gibt es auf jeder Ebene des Daseins eine Entsprechung. Du kannst daher das Große im Kleinen und das Kleine im Großen erkennen. Wie Du innerlich bist, so erlebst Du Deine Außenwelt. Umgekehrt ist die Außenwelt Dein Spiegel. Wenn Du Dich veränderst, verändert sich alles um Dich herum.


4. Prinzip der Resonanz (siehe auch Doku dazu)

Gleiches zieht Gleiches an und wird durch Gleiches verstärkt. Ungleiches stößt einander ab. Das persönliche Verhalten bestimmt die persönlichen Verhältnisse und die gesamten Lebensumstände. Deine Negativität zieht Negatives, Dunkles an und kann zu Depression und Tod führen.


5. Prinzip der Harmonie / des Ausgleichs

Der Fluss allen Lebens heißt Harmonie. Alles strebt zur Harmonie, zum Ausgleich. Das Stärkere bestimmt das Schwächere und gleicht es sich an. Das Leben besteht aus dem harmonischen Miteinander, dem Geben und Nehmen der Elemente und Kräfte, die in der Schöpfung wirken. Durch Horten und Festhalten entsteht ein Stau, der zu Krankheit und Tod führt. Leben ist Austausch, Bewegung. Verschiedene Wirkungen gleichen sich immer aus, so dass so schnell wie möglich wieder Harmonie und Ausgleich hergestellt wird. Das Leben ist ständiges GEBEN und NEHMEN. Das Universum lebt durch dynamischen Ausgleich in Leichtigkeit, Harmonie und LIEBE. Geben und Nehmen sind verschiedene Aspekte des Kosmischen Energiestromes. Indem wir das geben, was wir suchen, lassen wir den Überfluss in unser Leben ein. Indem wir Harmonie, Freude und Liebe geben, erschaffen wir in unserem Leben Glück, Erfolg und Fülle. Von der Fülle des Lebens bekommt man nur so viel, wie man sich selbst der Fülle gegenüber öffnen kann. Der Mensch öffnet sich, indem er alle bewussten und unbewussten Gedanken an Mangel und Begrenzung in sich auflöst, sich von allen alten Begrenzungen trennt und Neues, Unbegrenztes wagt. Wer Fülle nicht lebt, dem bleibt sie versagt. Nimm die Fülle an. Bereichere Dich nicht auf Kosten anderer. Du musst alles bezahlen, was Du bekommst (es sei denn, es wurde Dir geschenkt). Gib, um zu bekommen.
Über diesem Gesetz - über allen Gesetzen - steht die Gnade GOTTES!


6. Prinzip des Rhythmus, der Schwingung

Alles fließt hinein und wieder hinaus. Alles besitzt seine Gezeiten. Alles steigt und fällt. Alles ist Schwingung. Nichts bleibt stehen - alles bewegt sich. Der Pendelschwung zeigt sich in allem. Das Ausmaß des Schwunges nach rechts entspricht dem Ausmaß des Schwunges nach links. Rhythmus ist ausgleichend. Überwinde Starrheit und lebe Flexibilität. Alles, was starr ist, muss zerbrechen.


7. Prinzip der Polarität / der Geschlechtlichkeit

Alles besitzt Pole. Alles besitzt ein Paar von Gegensätzen. Gleich und Ungleich sind dasselbe. Gegensätze sind ihrem Wesen nach identisch, sie tragen nur entgegengesetzte Vorzeichen, haben unterschiedliche Schwingungsfrequenzen. Alle Wahrheiten sind halbe Wahrheiten - außer der WAHRHEIT GOTTES, die EINS ist. Jedes Paradoxon soll in Einklang gebracht werden - in die Mitte. Urteile und werte nicht. Erkenne auch die Gegenmeinung an. Verurteile nicht. Alle haben recht. Alles ist gut.


Kurze Anmerkung zu den Gesetzen:

Es gab Zeiten, da war Naturwissenschaft und Philosophie das gleiche. Eines der größten Verhängnisse für die Menschheit war, dass diese voneinander getrennt wurden. Denn von da an existierten beide unabhängig von einander, ohne tieferen Sinn zueinander und echter Hilfe für das jeweils andere Fachgebiet und natürlich die Menschen. In Zeiten des "Kali-Yuga" unterliegt die Masse der Menschheit den Zwängen der Materie und der Macht des Bösen. In diesen dunklen Zeiten werden wir durch Gewalt und Terror tagtäglich zusehends seelisch abgestumpft. Wenn jeder einzelne von uns jeden Tag mehr und mehr die Wahrheit in den kosmischen Gesetzmäßigkeiten erkennen würde, wäre dass ein großer Schritt um zukünftig das kollektive Bewusstsein der Menschheit zum Guten hin zu ändern, um dann im Einklang mit der Natur leben zu können (Freie Energie), anstatt diese nur auszubeuten.
In unserer konsumorientierten Gesellschaft kann heutzutage kaum jemand etwas mit diesen universalen Gesetzen anfangen, geschweige denn, diese wirklich verstehen. Denn die Gesellschaft im "Kali-Yuga" ist schon von Geburt an darauf ausgerichtet, dem Materialismus zu folgen. Leider jedoch hält uns in Wirklichkeit der Materialismus davon ab, nach diesen universalen kosmischen Gesetzen zu leben und auf diese zu vertrauen. Das es in den 7 kosmischen Gesetzen Übereinstimmungen mit den uns bekannten physikalischen Gesetzmäßigkeiten gibt, bestätigt nur, dass sich in diesen Gesetzmäßigkeiten ein Großteil der universellen Wahrheit befindet. Diese Gesetze gelten für alles und jeden in den Weiten des Kosmos.
Alles was wir anderen antun, kommt irgendwann unweigerlich zu uns zurück. So wie der menschliche Körper den Naturgesetzen unterworfen ist, so ist es auch sein Geist und seine Gedanken. Durch das "Vorleben" der kosmischen Gesetze können sich unsere Ansichten zu Ethik und Moral wieder vollständig verändern und erneuern. Wenn die Menschen dies wirklich begreifen und auch leben würden, dann wären wir alle ein gutes Stück weiter, hin zu mehr Nächstenliebe und kosmischer Verbundenheit.






 
Wie Innen so Außen


 
 
Durch unsere Erziehung, Gesellschaft und Wissenschaft haben wir gelernt für unsere Probleme und Erfahrungen meistens eine äußere Ursache verantwortlich zu machen.
Zum Beispiel bei Rückenschmerzen sind die Bandscheiben Schuld oder an Streitigkeiten in einer Partnerschaft ist es der Partner.
Was ist, wenn wir die uns umgebende Welt einmal aus einer anderen Perspektive, gleichsam mit anderen Augen sehen?

Betrachten wir die Welt einmal nach dem Prinzip des „Innen wie Außen“.
Dieses Prinzip ist eines der 7 hermetischen Prinzipien von Hermes Trismegistos, einem ägyptischen Weisen.
Er wurde auch Thot genannt und galt als Meister aller Meister.
Einer Überlieferung nach, soll er dieses Prinzip als höchste Wahrheit der Nachwelt in Form einer Inschrift hinterlassen haben.
 
Diese Gesetzmäßigkeit besagt nun, dass die Welt die ich um mich herum wahrnehme, ein Spiegelbild meiner Innenwelt ist.

Zum besseren Verständnis wie sich Innen und Außen zueinander verhalten, ein Vergleich:
Das kann man sich so vorstellen, wie wenn ich vor einem Spiegel stehe und mich in diesem Spiegel betrachte.
Es gibt mich dann zweimal. Einmal mich selbst und einmal mein Spiegelbild.

Mein Spiegelbild steht für meine Außenwelt und ich selbst, der sich im Spiegel betrachtet, stehe für meine Innenwelt.
Nun versuche ich einmal mein Spiegelbild zum Lachen zu bringen.
Ich könnte z.B. versuchen meinem Spiegelbild die Mundwinkel hochzuziehen.
Vielleicht könnte ich auch ein Lachen auf den Spiegel malen.
Was ich aber auch im Außen, d.h. an meinem Spiegelbild versuche, es funktioniert nicht.
Es wird mir nicht gelingen, mein Spiegelbild zum Lachen zu bringen, so sehr ich mich auch anstrenge.
Wenn ich aber selber lache, d.h. mein Inneres verändere, so lacht mein Spiegelbild ganz automatisch.

Was bedeutet das nun für mich?
Alles das, was zu meinem nichtstofflichem Wesen gehört, alle meine Emotionen, meine Gedanken, meine Seele usw., kurzum all das was mein gesamtes Wesen ausmacht, stellt mein Inneres dar.
Mein physischer Körper gehört dabei zur Außenwelt.
Ich kann mir das vorstellen wie eine Wolke die mich umgibt, durchdringt und einhüllt und die mein gesamtes Wesen symbolisiert.
Diese einmalige Energiewolke strahlt nun wie die Antenne eines Rundfunksenders diese Gesamtenergie ins Außen.
Das Außen reagiert auf meine ausgesendeten Schwingungen in Form von Situationen, Personen und Krankheiten die eben zu meinen Schwingungen passen.
Ich ziehe gleichsam wie ein Magnet diese Personen, Situationen und Erfahrungen in mein Leben.

Hierzu einige Beispiele:
 
Bin ich in meinem Inneren z.B. wütend, so zeigt sich diese Wut im Außen vielleicht in einem cholerischen Chef, in einem Gallenleiden oder in Personen die mich wütend machen.
Wie sich etwas im Außen zeigt ist ganz individuell.
 
Ein anderes Beispiel ist das von einer Frau, die ständig an Männer gerät, die Sie betrügen.
Wo aber betrügt sie sich selber?
Oder hat Sie diese Energie vielleicht schon als Kind in der Familie übernommen?
Vielleicht ist Sie auch einmal wegen etwas ganz anderem betrogen worden, z.B. ein finanzieller Betrug, den Sie nie verwunden hat.
Wie dem auch sei, in jedem Fall befindet sich diese „Betrugsenergie“ in Ihrem Energiefeld und zieht ständig von Neuem den Betrug an.
Das passiert solange, bis Sie Ihre Energie verändert.

Vielen meiner Klienten erkläre ich dieses Modell der Realität.
Zum einen ist es sehr bestürzend zu akzeptieren, dass man selbst für all die Probleme, Krankheiten und Erfahrungen in seinem Leben verantwortlich sein soll.
Wenn man es allerdings akzeptiert, erkennt man auch die ungeheure Macht über sich selbst, die darin steckt.
Wenn ich also selber für alles verantwortlich bin, was mir in meinem Leben widerfährt, so kann ich es auch jederzeit ändern.
Somit habe ich die totale Macht über mein Leben und kann mich aus einem äußeren Netz von Abhängigkeiten befreien.
Ich bin nicht länger Spielball von äußeren Personen und Umständen sondern kann eigenverantwortlich mein Leben verwirklichen.
Wie mache ich das?
Ganz einfach indem ich mein Inneres, meine Energie, meine Schwingung verändere.
Damit verändert sich auch die Welt um mich herum, da diese ja der Spiegel meiner Schwingungen ist.
Meine Schwingung kann ich auf vielfältige Weise verändern.
In dem ich mir selber und anderen verzeihe, mich selbst mehr liebe usw.
Viele spirituelle Methoden und geistige Heiler leisten hier eine sehr wertvolle Hilfe.
Heißt das nun, dass ich alles was ich will bekomme? Nein.
Wir bestehen aus mehreren Anteilen.
Einer dieser Anteile ist unser Verstand.
Zu unserem Verstand gehört auch unser Wille.
Ein weiterer Anteil ist unsere Seele.
Unser göttlicher Funke, der nie vom Göttlichen getrennt ist oder war.
Ist nun unser Wille nicht im Einklang mit unserer Seele, so entsteht hier ein Konflikt.
Beide wollen in unterschiedliche Richtungen.
So kann es z.B. sein, dass eine Krankheit deshalb nicht heilt, so sehr ich dies auch will, weil meine Seele diese Krankheit als Erfahrung machen möchte.
 
Mit meiner Arbeit als geistiger Heiler helfe ich den Menschen Ihr eigenes Energiefeld zu verändern.
Durch Energiearbeit - was Chakren, Aura, Karmische Belastungen und Bewusstseinsveränderungen beinhaltet.

Das Modell des „Innen wie Außen“ bietet mir eine gute theoretische Grundlage für meine Arbeit.
Es erklärt auch, warum ich mit meiner Arbeit den Menschen bei allen Arten von Problemen helfen kann.
 
Denn letztlich sind alle Probleme, ob gesundheitlicher, materieller oder zwischenmenschlicher Natur auf das eigene Energiefeld zurückzuführen und können hier gelöst werden.



Inkarnationsvertrag

Es wird empfohlen über jeden einzelnen Paragraphen nachzudenken


§1 Sie erhalten einen Körper. Dieser Körper ist neu und einmalig. Niemand sonst bekommt den gleichen.


§2 Sie erhalten ein Gehirn. Es kann nützlich sein, es zu benutzen.


§3 Sie erhalten ein Herz. Die besten Resultate erzielen Sie, wenn  Hirn und Herz ausgewogen benutzt werden.


§4 Sie erhalten Lektionen. Niemand bekommt exakt die selben Lektionen wie Sie oder kann sie Ihnen abnehmen.


§5 Sie können tun, was Sie wollen. Alles, was Sie anderen antun,  kommt zu Ihnen zurück.


§6 Eine Lektion wird so lange wiederholt, bis sie begriffen wurde.
(Auch inkarnations-übergreifend)


§7 Dieser Vertrag ist für alle gleich. Es gibt keine Privilegien, auch  wenn einige das behaupten.
(handschriftliche Änderungen haben keine Gültigkeit).


§8 Sie bekommen Spiegel um zu lernen. Viele Spiegel sehen aus  wie andere Körper. Sie sind dazu da, Ihnen etwas zu zeigen, das in Ihnen ist.


§9 Wenn Ihr Körper zerstört wird oder aufhört zu funktionieren, bekommen Sie einen neuen. (Es kann zu Wartezeiten kommen)


§10 Der Inkarnationsvertrag läuft erst aus, wenn alle Lektionen zu  einem befriedigenden Ergebnis geführt haben.


§11 Was befriedigend ist, bestimmen Sie!




Nützliche Hinweise und Tipps:


  • Ziel ist es nicht, beim Verlassen eines Körpers möglichst viel Geld zu haben.

  • Es gibt keinen Bonus für Berühmtheit oder Beliebtheit.

  • Sie müssen sich nicht an den Fehlern anderer orientieren.

  • Regeln sind dazu da überprüft zu werden.

  • Behauptungen anderer über das Ziel können Ablenkungen sein.

  • Sie können nichts falsch machen. Es kann höchstens länger dauern.

  • Zeit ist eine Illusion.

  • Sie haben Zugriff auf alle Antworten über eine spezielle Verbindung in Ihrem Herzen.

  • Alles innerhalb des Schulungsraumes reagiert auf Herzensausstrahlung.

  • Versuche, den Schulungsraum zu beschädigen, führen zu Einschränkungen.

  • Niemand kann Ihnen die Verantwortung abnehmen.

  • Gewalt führt niemals zu einer Lösung.

  • Es kann nützlich sein, darauf zu achten, ob und welche Situationen sich wiederholen.

  • Drogen (legale und illegale) können die Wahrnehmung der Lektionen verfälschen.

  • Nur weil alle sich auf eine bestimmte Weise verhalten, muss das nicht  bedeuten, dass es richtig ist.

  • Es gibt selten nur eine richtige Lösung.

  • Sie können einen Antrag auf Vergebung stellen.

  • Es gibt keine Extra-Klauseln – für niemanden.

  • Sie werden geliebt. Alles andere ist Täuschung.

  • Lektionen sind besondere Gelegenheiten sich zu entwickeln und keine böse Absicht.

  • Es kann riskant sein, seinen Körper anderen anzuvertrauen.

  • Andere in der Entwicklung zu behindern bringt keinen Vorteil.

  • Sie bekommen (vorzugsweise während der Nachtstunden)

  • Gelegenheit, den Körper zu verlassen.

  • Erinnerungen an Erfahrungen außerhalb des Körpers werden nicht  im Körper bzw. Gehirn gespeichert.

  • Herumspielen an Ihrem Körper ist ihr gutes Recht. An den Körpern anderer erfordert es deren Einwilligung.

  • Abgucken ist sinnlos.

  • Wer Ihnen eine Lebensversicherung anbietet ist ein Betrüger.

  • Das mutwillige Beenden einer Inkarnation führt zu viel unnützem Papierkram.

  • Wissenschaftliche Gutachten und heilige Schriften dienen der Verwirrung.

  • Es geht nicht darum Erster zu sein.

  • Es geht nicht darum cool auszusehen.

  • Niemand macht in Ihrer Situation eine bessere Figur als Sie.

  • Sie sind nicht der Einzige, der am Sinn des Inkarnationsvertrages zweifelt.

  • Da Sie diesem Vertrag zugestimmt haben, ist es unnütz, sich darüber zu beschweren, dass Sie hier sind.






Ein Menschenleben ist voller Ungerechtigkeiten: Unterschiede in den materiellen Voraussetzungen, in den Möglichkeiten und Fähigkeiten und ebenso natürliche oder von Menschen gemachte Katastrophen bringen für hunderte Menschen Leiden ohne irgendeine erkennbare Ursache auf der Seite der Opfer. Gibt es in einer solchen Welt Gerechtigkeit? Können die hinter diesen Ereignissen stehenden Ursachen gefunden werden?
Gewiss leben wir nicht in einem willkürlichen Universum. Physische Ursache und Wirkung bilden die Grundlage sowohl der wissenschaftlichen Erkenntnis als auch der tagtäglichen Entscheidungen. Aber oft verfehlen wir zu erkennen, dass die physische Welt nur die Wirkung oder die äußerste Hülle eines Kosmos ist, der beinahe gänzlich aus Bewusstseins- und Substanzstufen zusammengesetzt ist, die von unseren Sinnen nicht leicht wahrgenommen werden können. Er besteht aus den Körpern von lebenden Organismen, die ein grenzenloses Netz von miteinander verbundenen Leben bilden, die miteinander agieren und aufeinander reagieren.
Diese universale Aktion und Reaktion oder Ursache und Wirkung wird Karma genannt, ein Sanskritwort mit der Bedeutung „Tätigkeit“. Obwohl einige religiöse Überlieferungen es als den persönlichen Willen eines göttlichen Wesens darstellen, ist Karma allgemein gültig und unpersönlich, eine der Natur innenwohnende Eigenschaft. Jede Handlung, jeder Gedanken oder jedes Gefühl ist eine Energie, die sich auf das Universum auswirkt. Das Universum reagiert selbstverständlich, und früher oder später fällt die Kraft wieder auf ihre Quelle zurück. Aktivitäten, die mit den natürlichen Mustern in Harmonie sind, erhalten und stärken jene Harmonie, was dann auf den Erzeuger wieder reflektiert wird; Aktivitäten, die mit den Naturmustern in Konflikt stehen, schaffen Disharmonie, die auch auf den Initiator zurückgeworfen wird. Wenn wir das als Strafe oder Belohnung bezeichnen, projizieren wir damit nur unsere eigenen Gefühle auf den natürlichen Prozess, durch welchen das Gleichgewicht wieder hergestellt wird, nachdem Individuen durch die Anwendung ihres Willens Ursachen erzeugten.
Da wir den direkten Grund unseres Charakters, der Umstände, Beziehungen, der Freuden und Leiden, nicht erkennen, sind wir geneigt, diese als Zufall, Glück, Schicksal oder als den Willen Gottes zu erklären. Die Ungleichheiten im menschlichen Leben sind jedoch von den betroffenen Menschen verursacht – als Einzelperson oder Gruppe. Das geschieht unbemerkt, besonders wenn wir uns als bei der Geburt gänzlich neu geschaffen betrachten, anstatt als Ausdruck eines spirituellen Bewusstseinszentrums mit einer vorherigen Geschichte, die so alt ist wie das Universum selbst.
Wesen, die das menschliche Stadium erreicht haben, haben auf der Erde bereits viele Leben als Menschen verbracht. Sie haben aus sich selbst heraus und als Reaktion auf die Umstände besondere Eigenschaften entwickelt und haben gewisse Fähigkeiten und Mängel verstärkt. Ferner hat jedes Individuum im Kontakt mit anderen Ursachen in Bewegung gesetzt, die ihn zu bestimmten Menschengruppen hinziehen, um die Wirkungen zu erfahren. Jeder Mensch wird mit vielen Neigungen und Beziehungen geboren, die in einer neuen Reihe von Umständen auf eine Gelegenheit warten, sich zum Ausdruck zu bringen und modifiziert zu werden. Wenn wir die vielen Ursachen betrachten, die wir in nur einer Lebenszeit in Bewegung gesetzt haben, brauchen wir uns nicht über die Vielfalt der Umstände auf der Welt zu wundern.
Warum erinnern wir uns nicht an die Ursachen?
Der Grund, warum wir uns vieler von uns in Bewegung gesetzter Ursachen nicht bewusst sind, liegt in unserer komplex zusammengesetzten Struktur. Während des Lebens identifizieren wir uns beinahe gänzlich mit unserer Persönlichkeit und unserem Körper, aber diese Persönlichkeit oder dieses alltägliche psychologische Selbst überlebt den Tod genauso wenig unversehrt wie der Körper. Wenn sich die spirituellen Aspekte aus unserem psychologischen „Körper“ zurückziehen, zerstreuen sich die ihn zusammenhaltenden Kräfte und er zerfällt in psychologische „Atome“, die genauso durch die Natur zirkulieren wie die physischen Atome unseres Körpers nach dem Tod. Wenn die Zeit der Wiedergeburt kommt, sammelt sich das meiste dieser mental-emotionalen Substanz erneut, um die neue Persönlichkeit zu bilden, und die neu zusammengesetzten Elemente haben keine Erinnerung an die Persönlichkeit, bei deren Aufbau sie vorher mitgeholfen haben. Weil diese Atome nichtsdestoweniger eine Prägung der Qualitäten und Neigungen in sich tragen, die ihnen in der letzten Verkörperung eingeprägt wurden, ist die „neue“ Persönlichkeit die direkte Folge und die reihenmäßige Fortsetzung der vorherigen. Wir werden von diesem Karma, das wir nicht gänzlich verstehen oder an das wir uns nicht ganz erinnern, berührt, weil es buchstäblich ein Teil von uns ist, von uns gestaltet wurde.
Dennoch sind wir mehr als psycho-mentale Wesen. Unsere spirituellen Aspekte sind beständig und bewahren die Aufzeichnungen unserer Vergangenheit. Würden wir unser Bewusstsein auf diese Ebenen konzentrieren, könnten wir unsere vergangenen Leben kennen – obwohl das eine sehr ernüchternde Erfahrung sein könnte. Wenn unser tägliches Bewusstsein universaler wird, wächst es allmählich hin zu seiner spirituellen Abstammung – bis die Zeit kommt, wenn wir den Tod und die Wiederverkörperung bewusst durchlaufen und fähig sind, die Ursachen zu verstehen, die unser Leben formen.

Ist Karma Fatalismus?

Wenn alles eine Ursache hat und nichts zufällig geschieht, folgern manche Menschen, dass wir von der Vergangenheit in einem vorherbestimmten und unentrinnbaren Schicksal gefangen sind. Eine solche Anschauung übersieht die Idee, dass wir Wesen sind, die nicht nur aus Materie oder Denken bestehen, sondern in unserem Innern grundlegend mit der kosmischen Göttlichkeit identisch sind. Jedes Wesen in der Natur hat einen freien Willen, obwohl seine Freiheit durch sein Evolutionsniveau und seine Beziehungen mit anderen Wesenheiten begrenzt ist. Diese Begrenzungen bedeuten jedoch nicht, dass wir unseren freien Willen nicht zum Ausdruck bringen können.
Unsere Gewohnheiten des Denkens, Fühlens und Handelns sind machtvolle Kräfte, und es ist einfach, auf dem Weg des geringsten Widerstandes dahinzugleiten. Aber wenn unser Verlangen und unsere Hingabe stark genug sind, können wir uns verändern. Obwohl wir unausweichlich mit den Folgen unserer Handlungen umgehen müssen, müssen wir nicht davon kontrolliert werden. Aus unseren Reaktionen, Motiven und Haltungen entstehen ständig neue karmische Wirkungen, so dass wir in jedem Moment eine neue selbst erschaffene Wesenheit darstellen. Die Persönlichkeit, welche die Auswirkungen vergangenen Karmas empfängt, kann sehr verschieden sein von derjenigen, welche das Karma ursprünglich erschuf – genauso wie sich der reife Mensch gewöhnlich von dem unterscheidet, der er als Jugendlicher war, obwohl er das gleiche Individuum ist und mit den Folgen seiner Entscheidungen als Jugendlicher umgehen muss. Seine gegenwärtige Perspektive kann es ihm sogar möglich machen, den unglücklichen Wirkungen aus seiner Vergangenheit kreativ zu begegnen und etwas potenziell Negatives in eine Gelegenheit zum Lernen und Wachsen zu verwandeln.
Indem wir Ursachen mit einer harmonischeren Qualität erschaffen, können wir viele der früher von uns geschaffenen unharmonischen Wirkungen lindern und vielleicht positive Aspekte finden, während wir Samen einer neuen Art für die Zukunft pflanzen. Somit erlaubt uns Karma, unser Schicksal zu wählen und zu formen, es schenkt uns die Gelegenheit, unser Leben zu leiten, indem wir uns selbst beherrschen und bestimmen, wie sich die Umstände auf uns selbst auswirken.

Karma und Mitleid

Manchmal wird Karma falsch interpretiert als die Rationalisierung der Herzlosigkeit und als die Bewahrung des momentanen Stands von Leid und Ungerechtigkeit – sowohl individuell als auch sozial. Solche Argumentationen ignorieren die Tatsache, dass schwierige Situationen zu erleben nicht nur das persönliche Karma mit einschließt, sondern gleichzeitig anderen die Möglichkeit gibt, zu helfen. Wenn wir anderen gegenüber unnahbar sind, schaffen wir in uns ein Karma, das uns selbst begrenzt. Als Teile einer organischen Einheit, in der Essenz mit jedem und allem eins, ist es unsere Verantwortung, die anderen nach unseren besten Fähigkeiten zu unterstützen. Mitleid und mitmenschliches Gefühl für alle ist der wichtigste Weg zu Wachstum und die Ausdrucksform dessen, was wahrhaftige und edle Menschlichkeit ist.
Der Schlüssel, die Gegenwart zu verstehen, liegt im Erkennen, dass alles eine Ursache und eine Wirkung hat, denn das Universum und alles in ihm wurde durch vergangene Aktivitäten gestaltet. Wir alle haben uns selbst durch zahllose Leben genau zu dem gemacht, was wir gegenwärtig sind, und durch unsere gegenwärtigen Gedanken, Handlungen und Wünsche gestalten wir unser künftiges Selbst. Unsere Reaktionen auf die Menschen um uns bilden Muster von Ursachen, die in künftigen Beziehungen mit jenen Menschen ausgearbeitet werden müssen. Und genauso wie wir das große Lagerhaus unseres vergangenen Karmas sind, so ist jede Wesenheit der Natur ihr eigenes Karma. Als Menschen sind wir Teil größerer Wesenheiten – wie die Erde und das Sonnensystem –, die ebenfalls Karma erschaffen, das die Menschheit genauso beeinflusst wie unsere Handlungen die kleineren Leben berühren, die unseren Körper zusammensetzen.
Zwischen allem bestehen Wechselwirkungen und Reaktionen, denn das Universum ist eine vollständige Einheit, ein allein stehender lebender Organismus, nicht eine Ansammlung von oberflächlich verwandten Teilen, wie es manchmal den Anschein hat. Jeder Teil berührt das Ganze in jedem Augenblick und wird von ihm berührt, und diese Wechselbeziehungen lassen das Universum funktionieren wie es funktioniert. Unser Leben hat einen Einfluss auf alles in und um uns herum; was wir denken, machen und fühlen möchten, ist in seinen Wirkungen nicht auf uns oder jene begrenzt, die wir kennen. Wenn wir über unsere engen selbstzentrierten Aspekte hinausschauen und in Übereinstimmung mit den weit reichenden Interessen von Myriaden uns umgebender Wesen leben können, werden wir zu einem positiven Einfluss von planetarischer Reichweite werden und Karma schaffen, das zu einer gegenwärtigen und künftigen Segnung wird.

***

Fürchte dich nicht, denn jede erneute Anstrengung macht alle früheren Fehler zu Lektionen, alle Sünden zu Erfahrungen. Im Lichte der erneuten Anstrengung verändert sich das Karma deiner gesamten Vergangenheit; es ist nicht länger bedrohlich. Aus dem Blickwinkel der Seele betrachtet steigt es von der Ebene der Bestrafung zur Ebene der Unterweisung auf.


Die sieben hermetischen Prinzipien

"Der Prinzipien der Wahrheit sind sieben; derjenige, der sie kennt und versteht, besitzt den Meister-Schlüssel, durch dessen Berührung alle Tore des Tempels sich öffnen."
~ Das Kybalion ~

Die sieben hermetischen Prinzipien, auf welchen die ganze hermetische Philosophie beruht, sind folgende:

1. Das Prinzip der Mentalität

2. Das Prinzip der Entsprechung

3. Das Prinzip der Schwingung

4. Das Prinzip der Polarität

5. Das Prinzip des Rhythmus

6. Das Prinzip von Ursache und Wirkung

7. Das Prinzip des Geschlechts.

Diese sieben Prinzipien werden im Lauf der folgenden Lektionen besprochen und erklärt. Eine kurze Erläuterung eines jeden Prinzips soll jedoch gleich jetzt gegeben werden.

2.1 Das Prinzip der Mentalität

"Das All ist Mind*; das Universum ist mental."
~ Das Kybalion ~

*Es gibt kein deutsches Wort, das der Bedeutung des englischen Wortes "mind" ganz entsprechen würde. Darum wurde in der Übersetzung das englische Wort "mind" (sprich meind) beibehalten. Das menschliche Mind ist das, was im Menschen denkt und fühlt. Unter dem Mind des All ist jener Aspekt des All zu verstehen, in dem das All denkt und fühlt. Mind ist das Substantiv vom Adjektiv mental, das auch im Deutschen gebräuchlich ist.

Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass "alles Mind ist." Es erklärt, dass das All (das All ist wesentliche Wirklichkeit, die allen äußeren Manifestationen und Erscheinungen, welche wir unter den Ausdrücken "das materielle Universum", "die Erscheinung des Lebens", "Materie", "Energie" erkennen, kurz allem, was unseren materiellen Sinnen wahrnehmbar ist, zugrunde liegt) Spirit ist, welches in sich selbst unerkennbar und undefinierbar ist, welches aber gedacht und betrachtet werden kann als universelles, unendliches, lebendes Mind. Dieses Prinzip erklärt auch, dass die Erscheinungswelt oder das Universum nichts anderes ist als eine mentale Schöpfung des Alls, den Gesetzen der erschaffenen Dinge unterworfen, dass das Universum, als Ganzes und in seinen Teilen und Einzelwesen im Mind des Alls existiert, in dessen Mind wir "leben und uns bewegen und unser Sein haben". Dadurch, dass dieses Prinzip die mentale Natur des Universums offenbart, erklärt es leicht all die verschiedenen mentalen und psychischen Phänomene, welche so oft die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich lenken, die aber ohne eine solche Erklärung unverständlich bleiben und jeder wissenschaftlichen Behandlung trotzen. Das Verständnis dieses großen hermetischen Prinzips befähigt das Individuum, die Gesetze des mentalen Universums zu erfassen und zu seinem Nutzen und Fortschritt anzuwenden. Der hermetische Schüler kann die großen
mentalen Gesetze intelligent anwenden, statt sie zufällig zu benützen. Hat er den Meister-Schlüssel in seinen Händen, dann kann der Schüler die zahlreichen Tore des mentalen und psychischen Weisheitstempels öffnen und ihn frei und intelligent betreten. Dieses Prinzip erklärt die wahre Natur von "Energie", "Macht" und "Materie", es erklärt, warum und wie all dies der Beherrschung des Mind unterworfen ist.

Vor langen Jahren schrieb ein alter hermetischer Meister: "Wer die Wahrheit von der mentalen Natur des Universums erfasst hat, ist wohl vorgeschritten auf dem Pfade der Meisterschaft."

Und diese Worte sind heute ebenso wahr wie zu der Zeit, da sie niedergeschrieben wurden. Ohne diesen Meister-Schlüssel ist Meisterschaft unmöglich und der Schüler pocht ohne ihn vergeblich an die Tore des Tempels.



2.2 Das Prinzip der Entsprechung

"Wie oben, so unten; wie unten, so oben."
~ Das Kybalion ~

Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass es immer eine Übereinstimmung zwischen den Gesetzen und Erscheinungen auf den verschiedenen Plänen von Sein und Leben gibt. Das alte hermetische Axiom heißt: "Wie oben, so unten; wie unten, so oben." Das Erfassen dieses Prinzips gibt uns die Mittel zur Lösung vieler dunkler Paradoxe und verborgener Naturgeheimnisse. Es gibt Pläne jenseits unseres Erkennungsvermögens; wenn wir aber das Prinzip der Entsprechung anwenden, können wir viel verstehen, was uns sonst unerkennbar bliebe. Dieses Prinzip kann allgemein angewendet werden, es offenbart sich überall auf den verschiedenen Plänen des materiellen, des mentalen und des spirituellen Universums, es ist ein universales Gesetz. Die alten Hermetiker betrachteten es als eines der wichtigsten mentalen Mittel, durch welche der Mensch die Hindernisse beseitigen kann, die das Unbekannte seinen Blicken verbergen. Wenn man dieses Prinzip anwendet, kann es einem gelingen, sogar den Schleier der Isis so weit zu lüften, dass ein Schimmer vom Antlitz der Göttin erhascht werden kann.

Ebenso wie die Anwendung der geometrischen Lehrsätze den Menschen befähigt, von seiner Sternwarte aus ferne Sonnen und ihre Bewegungen zu messen, so kann der Mensch mit Hilfe es Prinzips der Entsprechungen intelligent vom erkannten auf das Unbekannte schließen. Wenn er die Monade studiert, versteht er die Erzengel.


2.3 Das Prinzip der Schwingung

"Nichts ruht; alles bewegt sich; alles schwingt."
~ Das Kybalion ~

Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass "alles in Bewegung ist", dass "nichts still steht", dass "alles schwingt". Das sind Tatsachen, welche die moderne Wissenschaft bestätigt und welche jede neue wissenschaftliche Entdeckung zu bestätigen geeignet ist. Und doch wurde dieses ermetische Prinzip schon vor tausenden von Jahren durch die aItägyptischen Meister ausgesprochen. Dieses Prinzip erklärt, dass die Unterschiede zwischen den verschiedenen Manifestationen von Materie, Energie, Mind und sogar Geist hauptsächlich auf abweichenden Schwingungsgraden beruhen. Im All, welches reiner Geist ist, hernieder zu den gröbsten Formen der Materie, ist alles in Schwingung; je höher die Schwingung, desto höher der Platz in der Stufenleiter. Die Schwingung des reinen Geistes (Spirit) ist von einem so unendlichen Grad von Intensität und Schnelligkeit, dass
sein Zustand praktisch dem der Ruhe gleichkommt geradeso, wie ein sich rasch drehendes Rad bewegungslos erscheint. Und am anderen Ende der Leiter gibt es grobe Formen der Materie, deren Schwingungen so langsam sind, dass sie in Ruhe zu sein scheinen. Zwischen diesen Polen gibt es Millionen über Millionen von verschiedenen Schwingungsgraden. Vom Körperteilchen und Elektron, vom Atom und Molekül zu Welten und Universen ist alles in schwingenden Bewegung.

Dies trifft zu auf den Plänen von Energie und Kraft (welche nur verschiedene Grade von Schwingung sind), ebenso wie auf den mentalen Plänen (deren Zustand von Schwingungen abhängt), ja sogar auf den spirituellen Plänen. Wer dieses Prinzip versteht und die dazu gehörigen Formeln kennt, kann seine eigenen mentalen Schwingungen beherrschen, wie auch die mentalen Schwingungen anderer. Die Meister wenden dieses Prinzip auch dazu an, Naturerscheinungen auf mannigfache Art zu besiegen. "Wer das Prinzip der Schwingung versteht, hat das Szepter der Macht erlangt" sagt ein alter Schriftsteller.


2.4 Das Prinzip der Polarität

"Alles ist zweifach, altes ist Pole; alles hat seine zwei Gegensätze; Gleich und Ungleich ist dasselbe. Gegensätze sind ihrer Natur nach identisch, nur im Grad verschieden; Extreme begegnen einander; alle Wahrheiten sind nur Halb-Wahrheiten; alle Paradoxa können in Übereinstimmung gebraucht wenden."
~ Das Kybalion ~

Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass "alles zweifach ist", dass "alles zwei Pole hat", dass "alles seine zwei Gegensätze hat". Alle diese Sätze sind alte hermetische Axiome. Das Prinzip erklärt die alten Paradoxe, die so viele Menschen verblüfft haben, indem sie feststellen, "Thesis und Antithesis sind ihrer Natur nach identisch, nur im Grad verschieden"; "Gegensätze sind dasselbe, sie unterscheiden sich nur im Grad"; "Jedes Paar von Gegensätzen kann in Übereinstimmung gebracht werden"; "Extreme begegnen sich"; "Alles ist und ist nicht zu gleicher Zeit"; "Alle Wahrheiten sind nur Halbwahrheiten"; "Jede Wahrheit ist halb falsch";
"Jedes Ding hat zwei Seiten" usw. usw.

Es erklärt, dass alles zwei Pole oder entgegengesetzte Aspekte hat, dass Gegensätze in Wirklichkeit nur die zwei Extreme desselben Dinges sind mit vielen verschiedenen Graden zwischen den beiden. Um dies zu erläutern: Hitze und Kälte, obwohl "Gegensätze", sind tatsächlich dasselbe, die Unterschiede bestehen nur in den Graden eines und desselben Dinges. Schau auf dein Thermometer und suche den Punkt zu entdecken, bei dem "Hitze" endet und "Kälte" beginnt! Es gibt keine absolute Hitze oder absolute Kälte - die zwei Ausdrücke Hitze und Kälte
bezeichnen nur verschiedene Grade desselben Dinges, und dieses selbe Ding, welches als Hitze und Kälte erscheint, ist nur eine Form, eine Variation und ein Grad von Schwingung. So sind Hitze und Kälte einfach die zwei Pole von dem, was wir Wärme nennen - und die hiervon abhängenden Erscheinungen sind Äußerungen des Prinzips der Polarität. Das gleiche Prinzip äußert sich auch im Falle von "Licht und Dunkelheit", welche dasselbe sind; die Unterschiede bestehen nur in den verschiedenen Graden zwischen den beiden Polen der Erscheinung. Wo
hört Dunkelheit auf und wo beginnt das Licht? Was ist der Unterschied zwischen "groß und klein", zwischen "hart und weich", zwischen "schwarz und weiß", zwischen "scharf und stumpf", zwischen "leise und laut", zwischen "hoch und niedrig" "zwischen positiv und negativ"? Das Prinzip der Polarität erklärt diese Paradoxe und kein anderes Prinzip kann es beiseite stellen.

Das gleiche Prinzip wirkt auch auf dem mentalen Plan. Nehmen wir ein radikales und extremes Beispiel: "Liebe und Hass", zwei mentale Zustände, die anscheinend ganz verschieden voneinander sind. Und dennoch gibt es Grade des Hasses und Grade der Liebe und einen mittleren Punkt, an welchem wir die Ausdrücke Gefallen und Missfallen gebrauchen; diese Ausdrücke gehen aber so nach und nach ineinander über, dass wir manchmal nicht wissen, ob uns etwas gefällt oder missfällt oder keines von beiden. Und alles sind nur Grade desselben Dinges. Du
wirst das einsehen, wenn du einen Augenblick darüber nachdenkst. Ja, man kann noch weiter gehen (die Hermetiker halten dies von noch größerer Wichtigkeit): es ist möglich, die Schwingungen des Hasses in die Schwingungen der Liebe umzuwandeln und zwar bei sich selbst wie auch bei anderen. Viele von euch, die diese Zeilen lesen, haben persönliche Erfahrungen in dem unwillkürlichen, raschen Übergang von Liebe zu Hass und umgekehrt, bei sich selbst und bei anderen. Ihr werdet daher die Möglichkeit dieses Überganges mit Hilfe des Willens, durch
Anwendung der hermetischen Formeln, verstehen. "Gut und Böse" sind auch nur die Pole desselben Dinges, und der Hermetiker beherrscht die Kunst, Böses in Gutes umzuwandeln durch die Anwendung des Prinzips der Polarität. Kurz, die Kunst der Polarisation ist ein Teil der mentalen Alchimie, der den alten und den modernen hermetischen Meistern bekannt ist und von ihnen ausgeübt wird. Wer dieses Prinzip versteht, ist fähig, seine eigene Polarität wie auch die Polarität anderer zu ändern, wenn er dem Studium, das zur Beherrschung dieser Kunst
notwendig ist, die entsprechende Zeit widmet.


2.5 Das Prinzip des Rhythmus

"Alles fließt; aus und ein; alles hat seine Gezeiten; alles hebt sich und fällt, der Schwung des Pendels äußert sich in allem; der Ausschlag des Pendels nach rechts ist das Maß für den Ausschlag nach links; Rhythmus gleicht aus."
~ Das Kybalion ~

Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass sich in allem eine abgemessene Bewegung, hin und her, äußert; ein Fluten und Einfluten; ein Rückwärts und Vorwärtsschwingen; eine pendelartige Bewegung; eine gezeiten gleiche Ebbe und Flut; eine Hoch-Zeit und eine Tief-Zeit; zwischen den beiden Polen, die in Übereinstimmung mit dem eben besprochenen Prinzip der Polarität existieren. Es gibt immer eine Aktion und eine Reaktion; einen Fortschritt und einen Rückschritt; ein Steigen und ein Fallen; und dies in allen Angelegenheiten des Universums, der Sonnen, Welten, Menschen, Tiere, des Mind, der Energie und der Materie. Dieses Gesetz äußert sich in der Erschaffung und Zerstörung der Welten; im Aufstieg und Verfall der Nationen; im Leben aller Dinge; und schließlich auch in den mentalen Zuständen der Menschen (und gerade im Zusammenhang mit letzteren finden die Hermetiker das Verständnis dieses Prinzips am wichtigsten). Die Hermetiker haben dieses Prinzip erfasst, da sie seine universale Anwendung erkannten; sie haben auch gewisse Mittel entdeckt, um durch Anwendung geeigneter Formeln und Methoden der Wirkung dieses Prinzips in sich selbst zu begegnen. Sie wenden das mentale Gesetz der Neutralisation an. Sie können das Prinzip nicht aus der Welt schaffen, können seine Wirkung nicht aufheben, aber sie haben gelernt, seine Wirkungen auf sich selbst bis zu einem gewissen Grade, der von der Beherrschung
des Prinzips abhängt, zu vermeiden. Sie haben gelernt, es zu gebrauchen, statt von ihm gebraucht zu werden. Die Kunst der Hermetiker besteht in dieser und ähnlichen Methoden. Die hermetischen Meister polarisieren sich auf jenen Punkt, auf welchem sie zu ruhen wünschen und neutralisieren dann die rhythmische Pendelschwingung, welche sie zum anderen Pol tragen wollte. Alle Individuen, welche irgendein Maß von Selbstbeherrschung erlangt haben, tun dies bis zu einem gewissen Grad, mehr oder weniger unbewusst; aber der Meister tut es bewusst und
mit Hilfe seines Willens. Er erreicht einen Grad von Gleichgewicht und mentaler Festigkeit, der für die Massen, die gleich einem Pendel vor- und rückwärts geschwungen werden, kaum glaublich ist. Dieses Prinzip und das Prinzip der Polarität wurde von den Hermetikern eingehend studiert, und die Methoden des Entgegenwirkens, der Neutralisation und der Gebrauch derselben bilden einen Hauptteil der hermetischen mentalen Alchimie.


2.6 Das Prinzip von Ursache und Wirkung

"Jede Ursache hat ihre Wirkung; jede Wirkung hat ihre Ursache; alles geschieht gesetzmäßig; Zufall ist nur ein Name für ein unerkanntes Gesetz, es gibt viele Pläne von Ursachen, aber nichts entgeht dem Gesetz."
~ Das Kybalion ~

Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass jede Wirkung ihre Ursache hat; dass jede Ursache eine Wirkung hervorbringt. Es erklärt, dass "alles gesetzmäßig geschieht" dass nichts sich "nur zufällig ereignet, dass es keinen Zufall gibt"; dass unter den verschiedenen Plänen von Ursache und Wirkung die höheren Pläne die niederen beherrschen, dass aber nichts jemals ganz dem Gesetz entgeht. Die Hermetiker verstehen die Kunst und die Methoden, sich bis zu einem gewissen Grad über den gewöhnlichen Plan von Ursache und Wirkung zu erheben; indem sie sich mental
zu einem höheren Plan erheben, werden sie aus Wirkungen zu wirkenden Ursachen. Die Massen des Volkes werden weitergetragen, sie gehorchen der Umgebung; den Willen und Wünschen anderer, die stärker sind als sie; der Vererbung; Suggestion; und noch anderen äußeren Ursachen, von denen sie gleich Schachfiguren über das Brettspiel des Lebens bewegt werden. Die Meister aber erheben sich zu den höheren Plänen und beherrschen so ihre Stimmungen, Charaktere, Eigenschaften und Kräfte ebenso gut wie ihre Umgebung; sie werden Spieler statt Spielfiguren. Sie helfen das Spiel des Lebens zu spielen, statt von anderem Willen und von ihrer Umgebung gespielt und bewegt zu werden. Sie wenden die Prinzipien an, statt ihre Werkzeuge zu sein. Die Meister sind der Kausalität der höheren Pläne unterworfen, aber sie helfen, den eigenen Plan zu
beherrschen. In dieser Darlegung ist eine Welt hermetischen Wissens enthalten - lebe sie, wer kann.


2.7 Das Prinzip des Geschlechts

"Geschlecht ist in allem; alles hat sein männliches und sein weibliches Prinzip in sich; Geschlecht offenbart sich auf allen Plänen."
~ Das Kybalion ~
Dieses Prinzip enthält die Wahrheit, dass in allem sich das Geschlecht offenbart, dass das männliche und das weibliche Prinzip immer tätig sind. Dies trifft nicht nur auf den physischen Plan, sondern auch auf den mentalen und sogar auf die spirituellen Pläne zu. Auf dem physischen Plan äußert sich das Prinzip als "Sex", Sexualität; auf den höheren Plänen nimmt es höhere Formen an, das Prinzip aber bleibt immer dasselbe. Keine Schöpfung, sei sie physisch, mental oder geistig, ist ohne dieses Prinzip möglich. Das Verständnis seiner Gesetze wird so manche
Tatsachen erhellen, welche den Menschenverstand verblüfft haben. Das Prinzip wirkt immer in der Richtung von Zeugung, Neubildung und Schöpfung. Alle Dinge, alle Personen enthalten in sich die zwei Elemente oder Prinzipien, d. h. dieses große Prinzip. Jedes männliche Wesen enthält auch das weibliche Element;
jedes weibliche Wesen enthält auch das männliche Prinzip. Wenn ihr die Philosophie der mentalen und geistigen Schöpfung, Zeugung und Neubildung verstehen wollt, dann müsst ihr dieses hermetische Prinzip verstehen und studieren. Es enthält die Lösung vieler Rätsel des Lebens. Wir warnen euch: dieses Prinzip hat keinerlei Beziehungen zu den zahlreichen gemeinen, verderblichen und erniedrigenden lüsternen Theorien, Lehren und Praktiken, die unter phantastischen Namen gelehrt werden und die eine Entweihung dieses großen Naturprinzips sind.
Solche gemeine Wiederbelebung der alten berüchtigten Formen des Phallizismus verdirbt Gemüt, Körper und Seele. Die hermetische Philosophie hat immer eindringlich vor diesen niederen Lehren gewarnt, die nur dazu geeignet sind, Begierden und Zügellosigkeiten zu wecken und das Prinzip der Natur zu verdrehen. Wenn ihr solche Lehren sucht, müsst ihr anderswo hingehen, die hermetische Lehre enthält nichts Derartiges. Dem Reinen ist alles rein; dem Gemeinen ist alles gemein.






Liebe... was ist das?

Ist es Aufmerksamkeit?

Ist es Zärtlichkeit?

Ist es Anerkennung?

Ist es Verständnis?

Ist es Zuwendung?

Die Liste ist Endlos.

Lieben wir einen Menschen weil er uns gewisse Bedürfnisse und Wünsche erfüllt?
Welcher Erwartungen und Bedingungen stellen wir an unserem Zuneigung an anderen?
Welcher Symptome entstehen aus fehlende Liebe?
So viele Probleme entstehen unbewusst vom Haus aus.
Zwischenmenschliche Beziehungen scheitern, immer und immer wieder.
Es ist einfacher ein kleines Kind stark aufzubauen, als ein zerstörte Erwachsener zu reparieren.
Das Problem dabei, ist dass es von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Wir merken leider nicht, dass da etwas fehlt.
Es ist der Norm geworden.
Mann versucht immer an die Liebe zu kommen, in dem man was tut es um zu verdienen -
durch Erwatungen von Andere zu erfüllen zum Beispiel.
Dabei vergisst man das wichtigste - sich selbst.
Das führt einen mehr Stress zu, und häuft sich an - bis der Körper nicht mehr fähig ist diesen Druck auszuhalten, es geht in die Substanz.

Die Symptome versuchen Therapeuten,  Ärzte, Heilpraktiker und Hypnotherapeuten zu heilen, mit was sie zu Verfügung haben.

Was ist also Liebe, und wie kommen wir dran?

Ich habe eine rein energetischer Methode entwickelt, wie diese Liebe in jedem aktiviert und bewusst gemacht werden kann.
Das beinhaltet auch den sogenannte "inneres Kind heilen"
- einst sagte mir eine Klientin "Kein Psychologe der Welt hätte mir klein Sandra vors geistige Auge gesetzt!"  

Liebe ist in erster Linie die Liebe zu sich selbst.
Wir können nur geben was wir besitzen.
Wenn wir für uns selbst keine Liebe empfinden können,
dann können wir diese auch nicht weitergeben.
Wer sich selbst nicht liebt, der kann auch keine Liebe geben.
Mit der Liebe ist wie mit dem Frieden:
Frieden kann nur derjenige stiften, der in seinem Inneren friedvoll ist.

Man ist nach einer Sitzung, in seiner Mitte.

Die Seele und Verstand sind im Ausgleich.
Ich helfe Ihnen gerne, die Balance zu finden, Ausgeglichenheit, in seiner Mitte sein -
Selbstliebe und Selbstakzeptanz zu erleben - Klarheit.
Eine Art Neugeburt.

Das Leben ist schön.
Wie man aufhören kann, sich ständig mit anderen zu vergleichen

Es war einmal ein kleiner Junge, der sich mochte. Oft war er sogar richtig stolz, wenn er zum Beispiel herausgefunden hatte, wie man das Spielzeug benutzt oder auf den großen Zweig der alten Birke neben dem Spielplatz klettert.

Es waren einmal Eltern, die sich mit anderen Eltern auf dem Spielplatz trafen. Da erfuhren sie, was die fremden Kinder konnten. Manche schienen die Spielzeuge viel schneller zu verstehen als der kleine Junge, andere erklommen die alte Birke viel weiter nach oben. Als sie wieder zuhause waren, sprachen sie mit dem kleinen Jungen. „Horst-Kevin ist heute viel höher geklettert als Du. Und Britney-Bärbel weiß viel mehr mit den Spielzeugen anzufangen. Vielleicht gibst Du Dir das nächste Mal mehr Mühe.“

"Ein kleiner Junge, der sich mehr anstrengte (und weniger mochte)"

Es war einmal ein kleiner Junge, der sich von diesem Tag an mehr anstrengte und weniger mochte. Wenn er spielte und kletterte, schielte er immer auf die anderen Kinder. Kletterten sie höher, waren sie geschickter? Wenn ja, dann strengte der kleine Junge sich noch mehr an. Er wollte nicht mehr vor allem sich selbst, sondern seine Eltern stolz machen.

Einmal rutschte er vom Ast der alten Birke ab und viel mitten aufs Gesicht. Er wollte mithalten und vergaß dabei, sich festzuhalten.
Da beschloss er: ich kann nicht so gut klettern wie die anderen, da muss ich wenigstens größere Sandburgen bauen – etwas, das ihm zwar nicht so viel Spaß machte, aber Eindruck bei seinen Eltern und den anderen Eltern und den Spielkameraden machte. Nach dem Fiasko mit
dem Sturz vom Baum hatte er etwas gefunden, das er besser konnte. Bis ein neuer Junge mit seinen Eltern in die Nachbarschaft zog. Noch zwanzig Jahre später würde er sich an den Namen erinnern: Malte. Malte konnte Sandburgen bauen wie ein Gott.
Schon wieder war der kleine Junge nicht mehr der Beste.

"Ein Junge, der in der Schule alles gab"

Später, in der Schule, wurde seine Lage noch chancenloser: in jedem Fach gab es mindestens einen Schüler, der eine Eins schrieb, wenn der kleine Junge trotz allen eifrigen Lernens es nur zur Zwei oder Drei schaffte. Und auch in den Pausen, im Nachmittagshort und auf dem Fußballplatz, der den Spielplatz ersetzte, gab es immer Jungs, die mehr Tore schossen, teurere Klamotten trugen und mehr Mädchen um sich scharten. Wohin er auch schaute, es schien kein Platz für ihn zu geben.

„Wenn ich schon nicht so gute Noten schreiben, so viele Tore schießen und so viele Mädchen verzaubern kann wie die anderen … dann suche ich einfach nach ihren Fehlern!“, beschloss er. Die Nase des besten Fußballers etwa war krumm und zerbeult wie die alte Radioantenne in Opas Haus. Und Markus, der Mädchenschwarm, war zu blöd, um „Radioantenne“ überhaupt zu buchstabieren. Der nicht mehr ganz so kleine Junge entwickelte einen Röntgen-Blick für die Fehler der anderen, für ihre Schwachstellen, ihre Verwundbarkeiten. Er mochte sich nicht gerade, wenn er so schlecht über die Mitschüler dachte. Doch immerhin konnte er sich für einen Moment überlegen fühlen, wenn ihm die gute Note, die hübsche Freundin, das umjubelte Tor eines Mitschülers ins Herz stach.

"Ein junger Mann, der alles verglich"

Jahre vergingen und ein um den anderen Tag verglich sich der kleine Junge, dann Junge, dann junge Erwachsene, dann Erwachsene mit den Leuten um ihn herum. In der Oberstufe. Im Studium. Im Job. Im Fernsehen und im Angesicht der Stars und Models. Im Bus. Im Schwimmbad. Unter der Dusche. Er verglich alles: Aussehen, Ansehen, Freundinnen, Noten, Körperhaltung, Einkommen. Mit jedem Vergleich, den er verlor, verlor er sich selbst ein weiteres Stück. Und mit jedem Vergleich, den er dank seines Röntgen-Blicks für die Fehler der Mitmenschen gewann, gewann er
vor allem eines: noch mehr Abstand. Zu Menschen, die seine Freunde hätten werden können, hätte er sie nicht spüren lassen, wie überlegen er sich in diesem und jenen Bereich fühlte.

"Ein Mann, der so nicht mehr weitermachen wollte"

Es war einmal ein Mann, der sich bis zu seinem 35. Lebensjahr tagein und tagaus verglichen hat und angestrengt, um möglichst gut dabei abzuschneiden. Was er besonders gut abschnitt: die Verbindung zu sich und zu dem, was er ist, braucht, träumt und liebt.

Der Mann wollte so nicht mehr weiterleben. Er suchte einen Weg, sich selbst zu lieben und sich wohlzufühlen – egal, ob er gerade etwas leistete oder nicht, egal, ob ihm gerade jemand gegenübersteht mit dickeren Oberarmen, dickeren Portemonnaie oder famoserem Lebenslauf. Doch was immer er probierte, stets fiel er wieder in die alten Muster zurück und verglich sich rechts und links, vormittags, nachmittags, abends.

"Ein Mann, mehrere Bäume, eine wichtige Lektion"

Eines Tages, nach einem langen Meeting, in dem er mal wieder Chef und Kollegen beeindrucken wollte (mit mäßigem Erfolg: niemand hatte applaudiert oder ihm auch nur auf die Schulter geklopft), setzte sich der Mann in der Mittagspause auf eine Bank im Park neben dem Bürogebäude.

Die Sonne schien, die Vögel zwitscherten dem Frühlingsanfang ins Gesicht, das ganze Programm eben. Da ließ er seinen Blick zwischen den Bäumen schwanken.
Manche waren groß, andere klein, manche symmetrisch, andere krumm. Manche dick, andere dünn. Manche mit vielen Ästen, Zweigen und Blättern behangen, andere fast kahl. Aber keinen konnte man mit dem nächsten vergleichen. Sie alle waren einzigartig.

Dann fiel ihm noch etwas auf. Die Bäume standen an ganz verschiedenen Stellen.
Manche standen auf einer saftigen Wiese und wurden von der Sonne gebadet, andere bekamen nur wenig Licht ab, wieder andere standen nicht auf einer saftigen Wiese, sondern auf einem verdorrten Stück Boden. Obwohl die Bäume so dicht nebeneinander aufgewachsen waren, entsprang nicht nur jeder einem einzigartigen Samen, jeder von ihnen hatte auch seinen eigenen Untergrund und Hintergrund und damit einzigartige Voraussetzungen. Wie könnte sich ein Baum da über einen anderen lustig machen? Wie könnte sich der eine dem anderen unterlegen fühlen, wo der
doch unter ganz verschiedenen Bedingungen geboren und gewachsen ist?

Dem Mann im Park, um den sich der ganze Text hier dreht, verdrehten die Bäume den Kopf. Sind nicht auch wir Menschen überhaupt unvergleichbar? Ist er selbst nicht auch unter einzigartigen Bedingungen aufgewachsen – selbst dann, wenn seine Spielkameraden im selben Viertel, seine Mitschüler in derselben Schule, seine Kommilitonen an derselben Uni waren und seine Kollegen im selben Unternehmen sind wie er?

Nur … um was geht es dann, woran soll er sich messen, wenn nicht mit den Leuten neben, vor und hinter sich? Wieder fiel sein Blick auf die Bäume. Jeder Baum hat seinen eigenen Weg zurückgelegt, dachte er, mit den Wurzeln nach unten und dem Stamm und der Krone nach oben, hat Frühlinge und Sommer und Winter erlebt. Jeder Baum war mal nichts weiter als ein Samenkorn und ist im Vergleich dazu heute ein stolzer, mächtiger, erfahrener Riese. Und so überlegte der Mann: „Wie die Bäume habe auch ich mich entwickelt, meinen ureigenen Weg bewältigt. Wenn ich
zurückblicke, sehe ich, wie viel ich geschafft habe, und wenn ich nach vorn schaue, sehe ich mich selbst auf meinem Weg voranschreiten und wachsen“.

Der Mann verglich sich weiter mit seinem Umfeld, doch immer öfter bemerkte er dies und sagte sich: „Oh, ich vergleiche mich gerade wieder mit anderen Leuten.
Das ist okay, aber eigentlich kann und brauche ich mich nur mit mir selbst vergleichen.“
Von da an erlebte der Mann sein Leben nicht mehr als Wettkampf, sondern als seine ganz eigene, einzigartige Reise. Er mochte sich wieder. Zum ersten Mal seit frühen Kindertagen mochte er sich aufrichtig und bedingungslos.











Die Liebe ist die stärkste Kraft im Universum

Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte
    
   Je freier ich von Angst wurde, umso ruhiger und gelassener konnte ich in mir sein.
   Ich konnte aufhören zu rennen, zu suchen und zu jagen.   
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, verstand ich, dass alle Erfahrungen in meinem Leben, auch die negativen, einen Sinn hatten, mich geformt und wachsen lassen    haben.  
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, fand ich Demut, ich verstand, dass ich niemanden etwas beweisen muss, noch nicht mal mir selbst. Ich hörte auf, mich nach    Anerkennung zu sehnen. Ich verstand, dass ich immer nur nach Liebe suchte.
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, hörte ich auf mich mit anderen zu vergleichen, andere für ihr Anderssein zu bewerten, zu beurteilen, zu verurteilen. Ich    akzeptierte, dass Menschen einfach nur unterschiedliche Stufen in ihrer persönlichen Entwicklung haben. Ich lernte, bei mir selbst und in mir selbst zu sein.
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, verstand ich, dass alles Eins ist, auch wenn Menschen nicht immer der gleichen Meinung sein müssen.
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, hörte ich auf darüber nachzudenken, was andere über mich denken oder erzählen könnten. Ich verstand, dass es das    Wichtigste ist, was ich über mich denke und ob ich jeden Morgen in den Spiegel schauen kann.
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, konnte ich mir und allen bedingungslos vergeben.
   Ich verstand, dass ich am meisten durch die Menschen gewachsen bin, die mich verletzt haben. Sie waren nur der Spiegel meines Selbst.  
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, fand ich den Frieden in mir und mein Herz konnte alles Vergangene in Frieden loslassen.
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, hörte ich auf zu kämpfen.
   Ich verstand, dass jeder Kampf, zu Energielosigkeit und Krampf führt.
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, hörte ich auf gegen etwas zu sein.
   Ich verstand zutiefst, dass ich den Dingen, gegen die ich bin, Energie gebe.
   Ich dachte von nun an nicht mehr an das, was ich nicht will, sondern nur noch an das was ich will.
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, verstand ich, das sich das Universum um mich kümmert, genauso wie es sich um die Vögel am Himmel kümmert.
   Meine intuitive Wahrnehmung bewegt mich dahin wo mein Platz ist, genauso wie die Intuition die Vögel dahin fliegen lässt, wo sie Futter finden.
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, konnte ich die Vögel wieder zwitschern hören.
   Sie sangen auf einmal ganze Symphonien für mich.
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, fand ich meine Liebe zur Natur und allem was ist.
   Ich verstand, dass ich nicht über der Natur stehe, sondern ein Teil von ihr bin.
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, suchte ich Glück nicht mehr in materiellen Dingen.
   Ich verstand, wenn ich Materie nachlaufe, suche ich nach Gefühlen.
   Ich begann Materie zu erschaffen, die Liebe erschafft.
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, verstand ich, wenn ich denke wissend zu sein, ich in Wahrheit unwissend bin.
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, verstand ich, dass ich mich von allem loslösen muss, was mir nicht gut tut, denn nur so kann Platz für das entstehen, was mir    gut tut.
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, konnte ich die Maske abnehmen und mich auch mit meinen Fehlern und Schwächen zeigen, mich so zeigen wie ich bin.
   Ich erkannte, dass ich gut bin, so wie ich bin.
   Nur so kann Energie fließen.
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, verstand ich, dass auch negative Gefühle zu meinem Leben gehören, um überhaupt fühlen zu können.
   Da wo Licht ist, gibt es auch Schatten.
   Ich erkannte, dass die Frage ist, wie lange ich mich welchen Gefühlen hingebe.
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, verstand ich, dass Schmerzen nur ein Wegweiser sind, um mich selbst zu verändern und dass sich nichts verändert, außer wenn ich    mich selbst verändere.  
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, hörte ich auf zu glauben, dass ich andere Menschen verändern kann. Ich verstand, dass sich jeder Mensch nur selbst verändern    kann.  
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, konnte ich für alles dankbar sein, für wirklich alles.  
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, begann ich zutiefst mit allen Sinnen wahrzunehmen, zu spüren zu fühlen, zu lieben und deshalb wahrhaftig zu leben.  
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, verstand ich, das eine tiefe, erotische Partnerschaft nur der Zuckerguss auf dem Kuchen der Liebe ist.
   Wir ergänzen uns, sind EINS, doch sind wir nicht dafür da, um auszuhandeln, wie wir gegenseitig die Löcher unserer Seele füllen.
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, verstand ich, dass Liebe keine Bedingungen und keine Erwartungen hat, sondern nur gibt. Ich verstand, dass Schmerzen in der    Liebe nur dann entstehen können, wenn Bedingungen und Erwartungen nicht erfüllt werden.
    
   Als ich die bedingungslose Liebe des Universums für mich entdeckte, verstand ich zutiefst, dass Angst das wahre Gegenteil von Liebe ist und Liebe das Gegenteil von Angst.
   Es ist die Polarität des Lebens.
    
   ALS ICH DIE BEDINGUNGSLOSE LIEBE DES UNIVERSUMS FÜR MICH ENTDECKTE,
   BEGANN FÜR MICH EIN LEBEN IN EINER ANDEREN DIMENSION.  


Der Pfad zum Herzen des Universums


Es ist ein Hunger in jedem Menschenherzen, den nichts befriedigen oder stillen kann – ein Hunger nach höherer Wahrheit, als den Menschen des Alltags bekannt, ein Hunger nach dem Wirklichen, ein Hunger nach dem Erhabenen.
Er ist das göttliche Heimweh der Seele, der Geistseele des Menschen.
Diese Sehnsucht entspringt dem Gefühl der Heimatlosigkeit, der Erinnerung der Seele an unsere spirituelle Heimat, aus der wir kamen und zu der unsere Reise nun wieder zurückführt.

Jedes menschliche Herz empfindet es.

Es ist die rettende Macht im Menschen, die Kraft, die ihm Hoffnung verleiht und sein höhergeistiges Streben weckt, die seine Seele erhebt durch die Wiedererkennung der Herrlichkeit, die ihm einst innewohnte.
Licht für den Geist, Liebe für das Herz, Verstehen für den Verstand – alle drei müssen in jedem Menschen befriedigt werde, ehe er wahren Frieden findet.

Es gibt einen Pfad, einen erhabenen Pfad der Weisheit und Erleuchtung, der für jeden Menschen in irgendeiner seiner Verkörperungen auf dieser Erde beginnt und dann nach innen führt;
denn es ist der Pfad des Bewusstseins und der spirituellen Verwirklichung. Jede Fähigkeit, jede Energie,
alles ist in dem innersten Kern deines Wesens enthalten, der sozusagen dein Weg ist, auf dem du aus dem Herzen des Seins hervorgehst, das deine spirituelle Selbstheit ist.
Der Pfad zum Herzen des Universums ist nur einer, und doch ist er für jeden Menschen verschieden. Dies bedeutet, dass jeder Mensch selbst jener Pfad ist
– jener Pfad, der aus Denken, Bewusstsein und dem Gewebe seines eigenen Wesens gebildet ist. Er besteht aus der Substanz des Herzens der Natur.

Es gibt einen Weg, der ist lang und auch breit.

Das ist der Weg, auf dem dich der dahinziehende Energiestrom der Natur mitführt. Wenn du diesem Weg folgst, wirst du in entsprechender Zeit Vollkommenheit erlangen;
es ist jedoch der Weg langsamer, langwieriger Entwicklung, der dich im Verlaufe unberechenbarer Zeiten in jedem Erdenleben nur ein kleines Stückchen vorwärts bringt.

Es gibt aber auch einen anderen Pfad, steil und dornig, schwierig zu begehen.
Das ist der Weg, den die Großen der Menschheit eingeschlagen haben. Er ist der kürzere Pfad, doch auch der schwierigere.
Er ist der Pfad der Selbstüberwindung, der Pfad der Selbsthingabe für das Ganze, der Pfad, auf dem der persönliche Mensch zum unpersönlichen Buddha, zum unpersönlichen Christus wird;
der Pfad, auf dem alle Eigenliebe aufgegeben und das ganze Leben erfüllt wird von der Liebe zu allen Dingen, groß oder klein. Er ist ein mühevoller Weg, denn er ist der Weg der Einweihung;
er ist der steile und dornige Pfad zu den Göttern. Denn wer die Höhen des Olymps erklimmen will, muss dem Pfad folgen, wie er vor ihm liegt.

Schön sind die Pfade, erhaben das Ziel und schnell die Füße derer, die dem Weg der stillen, leisen inneren Stimme folgen, dem Weg, der zum Herzen des Universums führt.
Dies ist der Kern der Botschaften der großen Mysterien des Altertums – die Vereinigung des einfachen Menschenwesens mit seinem göttlichen Ursprung, mit seiner eigenen Wurzel, die mit dem ALL verbunden ist:
Denn jener Kern ist ein Funke des zentralen Feuers, ein Funke der Gottheit; und dieser Funke ist in jedem.

Das Göttliche wohnt in deinem Herzen.

Es ist deine Wurzel. Es ist der letzte, allerinnerste Kern deines Wesens; und du kannst auf dem Pfad des spirituellen Selbst emporsteigen, lässt Schleier um Schleier der verdunkelnden Ichheit hinter dir, bis du die Vereinigung mit jenem inneren Göttlichen erreichst.
Das ist das erhabenste Unternehmen, das Menschen kennen – die Erforschung des innersten Selbst des Menschen.
Wenn du diesem inneren Pfad der Selbsterkenntnis folgst, wirst du nicht nur die Höhen des Parnass und des Olymps erklimmen, sondern du wirst mit der Zeit so an Verständnis und innerem Schauen wachsen, dass deine Augen weite Gebiete und Räume inneren Lichts umfassen und dir die heiligsten und schönsten und deshalb erhabensten Mysterien des grenzenlosen Universums offenbar werden.

Der erste Schritt auf dem Pfad zum Herzen des Universums ist die Erkenntnis der Wahrheit, dass alles von innen kommt. Alle genialen Inspirationen, alle großen Ideen, welche die Zivilisationen aufbauten und zerstörten, all die wunderbaren Botschaften, die von den Großen der Erde an ihre Menschenbrüder gerichet worden sind – sie alle kommen von innen.
Der Kampf um die Vereinigung, um das Einssein, um die Verschmelzung mit deinem inneren Gott ist mehr als zur Hälfte gewonnen, wenn du diese Wahrheit erkennst.

Das Innerste deines Inneren ist ein Gott, eine lebendige Gottheit; und von dieser göttlichen Quelle fließen hinunter in dein menschliches Bewusstsein all die Dinge, die den Menschen groß machen, alles, was Liebe und mächtige Hoffnung, Begeisterung und höheres Streben wachruft und, das Edelste von allem, Selbstaufopferung.

In dir selbst liegen alle Mysterien des Universums.

Durch dein inneres Selbst, durch deine spirituelle Natur, hast du einen Weg, der zum innersten Herzen des Universums führt. Wenn du vorwärts dringst auf jenem Pfad,
der immer weiter nach innen führt, wenn du in dich gehen und Schleier um Schleier der Selbstheit wegziehen und immer tiefer in dich eindringen kannst, dann dringst du auch immer tiefer in die wundersamen Mysterien der universalen Natur ein.

Dieser Pfad wird als „Weg“ bezeichnet;
dabei handelt es sich jedoch um die Erschließung des menschlichen Herzens – nicht des physischen Herzens, sondern seines Wesens Kern,
der Essenz des Menschen, mit anderen Worten, um die Erschließung und Entwicklung seiner geistigen, intellektuellen und seelischen Kräfte und Fähigkeiten. Das ist die Herzenslehre,
die geheime Lehre, die verborgene Lehre. Die Augenlehre betrifft das Sichtbare und ist mehr oder weniger offenbar.

Jene, die die Intuition von etwas Größerem in sich haben, von etwas Herrlichem und Erhabenem, von etwas, das der knospenden Blume gleich in Herz und Geist heranwächst – sie sind es, die schließlich mehr sehen werden.
Es gibt keine Bevorzugung in der Natur. Der Mensch ist ein untrennbarer Teil des Universums, in dem er lebt und webt und sein Dasein hat.

Es besteht keinerlei Trennung zwischen seinem Ursprung und dem Ursprung des Universums;
es liegt kein Abstand zwischen beiden. Dasselbe Universale Leben strömt durch alles, was da ist. Derselbe Bewusstseinsstrom,
der in dem gewaltigen Ganzen und durch das mächtige Ganze des Universums fließt, durchströmt deshalb auch den Menschen – ein untrennbarer Teil jenes Universums. Das bedeutet, dass es einen Pfad gibt, auf dem du in enge Beziehung zu dem Herzen des Universums selbst kommen kannst; und dieser Pfad bist du, dein eigenes inneres Wesen, deine eigene innere Natur, dein spirituelles Selbst. Nicht das Ich des gewöhnlichen physischen Menschen, das nur ein armseliger Widerschein des spirituellen inneren Glanzes ist,
sondern jenes innere Selbst aus reinem Bewusstsein, aus reiner Liebe für alles, was da ist, unbefleckt von allem irdischen Makel.

Wie kann man sein Leben so führen, dass man auf diesem Pfad vorwärtsdringt?
Ein reines Herz, ein lauterer Geist, ein scharfer Verstand, das Streben nach ungetrübter spiritueller Einsicht: Das sind die ersten Sprossen der goldenen Leiter, auf der du zum Weisheitstempel der Natur emporsteigen wirst.
Dieses „Leben des Lebens“ hat nichts zu tun mit törichtem Asketentum wie Martern des Körpers und anderen nutzlosen Verfahren der Selbstzerstörung. Nicht im mindesten.
Dein Wille und deine Verstandeskräfte sind es, die du schulen musst, denn dann erziehst du dich selbst, dann wirst du zu einem echten Menschen und bist auf dem Pfad zum Gottmenschentum.

Töte nicht deine Persönlichkeit;
vernichte nicht deine Persönlichkeit im Sinne einer Auslöschung. Du hast sie selbst ins Dasein gebracht; sie ist ein Teil von dir, der empfindsame und psychische Teil,
der niedere mentale Teil, der leidenschaftliche Teil von dir, das Ergebnis einer äonenlangen Entwicklung in der Vergangenheit. Erhöhe die Persönlichkeit.
Läutere sie, erziehe sie, mache sie wohlgestaltet und bringe sie in Übereinstimmung mit deinem Wollen und Denken, nimm sie in Zucht, mache sie zum Tempel eines lebenden Gottes, so dass sie zu einem geeigneten Gefäß, zu einem reinen und sauberen Kanal wird, durch den die glänzenden Strahlen des inneren Gottes in das menschliche Bewusstein strömen können
– diese glänzenden Strahlen sind Strahlen des Geistesbewusstseins, des spirituellen oder göttlichen Bewusstseins.

Die Erniedrigung des Persönlichen macht den spirituellen Menschen nicht frei, die Erhöhung des Persönlichen ins Spirituelle ist die Aufgabe der Evolution.
Das ist das gleiche Ziel, das die gewöhnliche Evolution in ihrem langsamen Werdeprozess im Laufe der Zeitalter zu erreichen bestrebt ist – das Niedere zum Höheren emporzuheben – aber nicht, es zu töten oder zu erniedrigen.

Sei so heilig, edel und rein, wie du dir nur vorstellen kannst;
dann kannst du deinen Körper vergessen; dann kannst du deine Persönlichkeit vergessen, die durch den Körper zum Ausdruck kommt, den niederen mentalen und emotionalen Teil von dir.

In dem Maß, wie du dich mit deinem eigenen inneren Gott verbindest, mit jenem Quell des Göttlichen, der beständig dein inneres Wesen durchströmt, in demselben Maß steigt dein Bewusstsein und wächst an Kraft und Reichweite, so dass mit dem inneren Wachstum nicht nur eine größere Vision eintritt, sondern durch das erweiterte Bewusstsein auch die Fähigkeit, diese Vision zu deuten.

Oh wie wundervoll, heilig, erhaben und inspirierend wie keine andere ist diese Wahrheit: dass in jedem einzelnen ein unaussprechlicher Brunnquell der Stärke, der Weisheit, der Liebe, des Mitleids, des Verzeihens, der Reinheit ist! Verbinde dich mit diesem Urquell der Stärke; er ist in dir, niemand kann ihn dir je nehmen.
Sein Wert ist kostbarer als alle Schätze des Universums, denn wenn du ihn kennst und eins mit ihm wirst, bist du Alles geworden.

Eine klare Intelligenz tritt uns deutlich in allen Dingen entgegen. Was in den Sternen ist, ist auch in den Blumen zu unseren Füßen;
und die instinktive Erkenntnis dieser Qualität des Schönen lässt den Dichter von der Blume als einem herrlichen Stern sprechen. Die gleiche Lebenskraft durchpulst Blume und Stern.
Die gleiche klare Flamme der Intelligenz gibt ihr ihre erlesene Form, Gestalt und Farbe, und die gleiche klare Flamme der Intelligenz lenkt auch den Zug der Sterne auf ihren kosmischen Wegen.
Diese innere Göttlichkeit ist die Quelle, der Brunnen aller Dinge, was uns wahrhaft zum Menschen macht, groß, erhaben und edel; was ihm Verständnis, Erkenntnis, Mitleid, Liebe und Friede gibt.
Verbinde dich in der Stille mit deinem inneren Gott, mit jener lebendigen inneren Tempelkammer in dir, in der du, wenn du achtsam lauschst, das Flüstern des Göttlichen vernehmen kannst,
des Göttlichen, das jene Kammer erfüllt. Dort liegen Wahrheit, Weisheit, Verstehen und unnennbarer Frieden.
Öffne die Pforten deiner menschlichen Ichheit den Strahlen der göttlichen Sonne im Innern;
tritt ein in diese Kammer in deines Herzens Tiefe, werde eins mit deinem Selbst, mit deinem göttlichen Selbst, mit dem Gott in dir;
sei der Gott, der du in den Tiefen deines Wesens bist!





Etwas zum Thema - Herzenergie

Dr. Otoman Zar Adusht Hanish gab 1920 eine sehr wichtige Entdeckung bekannt.
Es gibt nicht nur 4 Herzkammern, sondern auch eine geheime 5. Herzkammer, in der das göttliche Atom sitzt.
Er lichtete das Atom ab und brachte es auf eine einmillionenfache Vergrößerung - so konnte man das göttliche Atom erkennen.
Es war eine menschliche Gestalt (geschlechtslos), ohne menschliche Eigenschaften, erwachsen und trotzdem in vollkommener Jugendlichkeit in einem Raum/Vakuum. Diese Gestalt berührte die Wände des Atoms nicht und es war immer die selbe Gestalt zu sehen, egal ob bei einem Kind oder einem älteren Körper.
Diese 5. Herzkammer (im hinteren Teil der 4. Herzkammer) wird wohl auch immer bei einer Herz-OP aus Sicherheitsgründen weiträumig umgangen. Hier soll der göttliche Funke jedes Menschen "wohnen" - wir finden Gott in unserem Herzen!
Wer ist dieser Dr. Hanish?
Nun Herr Hanish ist wohl der Sohn einer Deutschen und des russischen Botschafters seinerzeits in Teheran gewesen. Im Iran mit einem Herzfehler zur Welt gekommen wurde er in eine Gemeinde von Zarathustra Anhängern gegeben deren Priester (Magus, oder Plural Magi, woraus sich der moderne Terminus Magier ableitet, übrigends auch die 3 Könige aus dem Morgenland!) ihn nach 26 Jahren Krankheit mit spezieller Technik, unter anderem einer Atemtechnik , von seinem Herzleiden befreien. Herr Hanish hat dann später die Lebensweise der Lehren Zarathustras für die Moderne ausgelegt und einen Ernährungs-Atems-und Tantrischen Weg der Lichtreligion in Amerika und Europa etabliert, die sich in Anlehnung an den guten Gott Ahura Mazda, Mazdaznan nennt.
In den frühen 1920er Jahren machte Dr. Hanish seine Entdeckung über das göttliche Atom bekannt. Er sagte, im hinteren Teil der vierten Herzkammer oder im linken Aurikel-Vorhof befinde sich eine fünfte Kammer, in der sich das göttliche Atom befinde. Diese Kammer sei eine luftleere Zelle, sie enthalte ein vollkommenes Vakuum.
Diese Kammer wird auch der Hot Spot genannt. Hier ist der Sitz deiner Göttlichkeit. Von hier aus geht sie über dein Kronenchakra hinauf zu deiner heiligen multidimensionalen Seele und ist dauerhaft mit der Urquelle selbst verbunden!
Manches Mal spüren Menschen diesen Ort, wenn sie tiefe und vor allem echte Liebe für einen anderen Menschen oder ein anderes Wesen empfinden. Dann weitet sich diese Stelle, und es entsteht ein auch körperlich spürbar sehr warmes Gefühl, das sich ausdehnt und dabei das Herzzentrum erweitert.
Die größte Offenbarung, welche der Meister dieser Welt gegeben hat, war die von dem wirklichen Selbst in der 5. Herzkammer, wo es seinen Platz eingenommen hat bei der Empfängnis und dort verbleibt bis zum physischen "Tode". Mit dem letzten Atemzug verläßt es den Körper, um in anderen Sphären weiterzuleben.

Die fünfte Herzkammer liegt im Körper hinter dem Brustbein und bildet gleichzeitig das Auge des Torusfeldes um unser Herz. An dieser Stelle befinden wir uns im Auge des Tornados und uns steht ein undenkbar mächtiges Energiefeld zur Verfügung.
Dazu auch das hochinteressante Video

Vor wenigen Jahren stießen amerikanische Mediziner auf einen Stecknadelkopf großen Punkt im linken oberen Teil des Herzens, der sehr viel heißer war als der Rest des Herzens. Es ist jene Stelle, an der der Göttliche Funken im Herzen glimmt, und dieses Glimmen ist physisch feststellbar!
Dieser Funke wird beständig genährt durch den Strom der göttlichen Elektronen, des göttlichen Lichts das vom Schöpfer ins Herz jedes Menschen fließt.
Die Herzspezialisten wissen in der Regel um diesen geheimnisvollen Punkt im Herzen, doch sprechen sie meist nicht darüber, da sie keine Erklärung dafür haben. Es ist also nicht einfach eine schöne Idee, dass wir und Gott eins sind, sondern eine physikalische Tatsache, dass wir selbst wenn wir Gott leugnen in jedem Augenblick unseres Lebens mit seiner freien-Lebensenergie versorgt werden, die in den Funken in unserem Herzen einströmt. Jedes Blutmolekül, das durch unser Herz fließt, wird mit dieser freien Energie, die die Lebenskraft selbst ist, aufgeladen, und dieselbe Energie fließt auch ununterbrochen durch unser Nervensystem. Indem das Blut durch das Herz und im speziellen durch diesen heißen Punkt gepulst wird, wird es immer wieder gereinigt und transformiert. Unser Herz ist also nicht einfach eine Pumpe, sondern ein Transformation und Reiniger unseres Blutes und was dies bedeutet, können wir nur erahnen, wenn wir uns bewusst sind, dass das Blut auch ‚Träger der Seele' genannt wird. Ohnehin muss die Vorstellung des Herzens nur als ‚Schrittmacher' korrigiert werden. Nicht nur das Herz ist es, welches pumpt. Das Blut fließt auch von sich aus. Den Energieimpuls dazu erhält es von diesem Funken.
Jede wahre Weiterentwicklung des Menschen geht einher mit einer Vergrößerung dieses Funkens.
Jedes Verneinen von Gott, jedes sich Abwenden von ihm, jeder destruktive Gedanke, jedes destruktive Gefühl schwächt den Funken.
Je kleiner der Funke, desto größer die Miss-Schöpfung in unserer Welt: Krankheit, Mühsal und Not.
Sobald wir indes beginnen, unsere Gedanken und Gefühle zu harmonisieren und durch ein geistigeres, liebevolleres Leben unsere Ernsthaftigkeit beweisen, kann auch dieser Funke im Herzen sich ausdehnen.
Alles, was wir von nun an tun, wird mit mehr Energie aufgeladen, hat größere Wirkkraft und stärkere Konsequenzen für unseren beruflichen und privaten Alltag.

Wer sich mit seinem Bewusstsein in seine 5te Herzkammer begeben möchte kann dort ev. den Raum seiner Seele finden, den persönlichen Kraftort, an dem er Zugang zu allem hat was ist.
Für viele ein Ort der Inspiration und der Ruhe.
Im Herzen findest Du Deine Wahrheit

Diesen Weg kann ich dir zeigen, wenn du es vom Herzen möchtest.




Hast Du schon Liebe installiert???


Anruf bei der Htline:


Anrufer:
Hallo, ich hab hier ein neues Programm, das würde ich gern auf meinem persönlichen System installieren. Es heißt LIEBE. Was soll ich denn da als erstes machen?

Htline:
Auf Ihrer Festplatte gibt es eine Partition, die heißt HERZ. Haben Sie diese Partition?

Anrufer:
Ach so, das ist der Trick! Ich hab’s immer auf der Hauptpartition KOPF versucht. Na gut, ich probier das mal. Mist, HERZ ist aber ziemlich voll!

Htline:
Machen Sie mal den Task-Manager auf und schauen unter "Prozesse". Was läuft denn da so?

Anrufer:
Oh je, alte_Verletzungen.exe, Groll.com, Geiz.com, Ablehnung.exe und lauter so Zeug. Vor allem Hass.exe - wao, das krallt sich fast den ganzen Speicher!

Htline:
Kein Problem. LIEBE wird vieles davon automatisch aus Ihrem Betriebssystem raushauen. Manches bleibt zwar im Hintergrund aktiv, wird aber keine anderen Programme mehr stören. Alte_Verletzungen.exe und Geiz.com müssen Sie aber vor der Installation selber vollständig löschen.

Anrufer:
Nein! Das ist ein ganz wichtiges gutes altes Stück! Das hat mich Jahrzehnte gekostet, all die Komponenten dafür zu sammeln! Muss das wirklich raus?

Htline:
Ja, das ist unumgänglich. Gehen Sie ins Startmenü und suchen Sie Zubehör/Verzeihung. Das lassen Sie so oft laufen, bis Geiz.com und die alten_Verletzungen vollständig raus sind.

Anrufer:
Na gut, wenn’s sein muss. LIEBE ist mir einfach so sehr empfohlen worden. Das Ding will ich unbedingt hier laufen haben! So, geschafft ... He! Da steht jetzt: "ERROR 490? Programm läuft nicht auf internen Komponenten". Was soll denn das?

Htline:
Nichts Schlimmes, ist ein altbekanntes Problem. Es bedeutet, dass LIEBE für externe HERZEN konfiguriert ist, aber auf Ihrem eigenen ist es noch nicht gelaufen. Das ist eine von diesen ganz komplizierten Sachen. Ich sag’s mal so: Sie müssen zunächst Ihr eigenes Gerät lieben, bevor es andere lieben kann.

Anrufer:
Wie bitte?

Htline:
Können Sie den Ordner Selbstakzeptanz finden?

Anrufer:
Ja, hab ich.

Htline:
Wunderbar. Klicken Sie auf die folgenden Dateien und kopieren Sie die in den Ordner „MEINHERZ“, und zwar: Selbstvergebung.doc, Selbstschätzung.doc und Güte.txt. Außerdem bitte Selbstbeurteilung.exe aus allen Ordnern löschen und dann den Papierkorb leeren, sonst kommen die immer wieder zurück.

Anrufer:
LIEBE installiert sich jetzt ganz von selbst. Ist das gut so?

Htline:
Ja, so gehört sich das. Nun sollte eine Nachricht auftauchen, dass sich LIEBE immer wieder neu lädt, so lange Ihre HERZ-Festplatte läuft. Sehen Sie diese Nachricht?

Anrufer:
Sehe ich. Ist die Installation nun abgeschlossen?

Htline:
Ja, aber denken Sie dran, dass Sie bis jetzt nur die Basisversion Liebe 3.1 installiert haben. Sie müssen sich nun mit anderen HERZEN vernetzen, damit Sie an die Upgrades 5.0 rankommen.

Anrufer:
OK. Klasse! Mein HERZ lädt gerade eine wunderschöne Melodie. Auf meinem Bildschirm läuft Lächeln.mpg, Wärme.exe, Friede.exe, Zufriedenheit.doc und lauter solche Sachen breiten sich gerade im Speicher aus. Fühlt sich sehr gut an!

Htline:
Fein. Damit ist LIEBE installiert und läuft. Von diesem Punkt an sollten Sie gut alleine weiterkommen.

Anrufer:
Jetzt brauchen Sie sicher meine Kontonummer wegen der Abbuchung.

Htline (lacht):
Nein, LIEBE ist Freeware. Geben Sie das Programm bitte an jeden weiter, den Sie treffen, mit allen Komponenten. Die Menschen werden es dann ihrerseits weiterverbreiten, und ich wette, dass Sie dann von denen eine Menge ganz feiner neuer Module zurückbekommen.

Anrufer:
Gebongt, will ich gern machen. Vielen Dank für Ihre Hilfe!


Warum ist Selbstliebe so wichtig?

Woran erkennst du, dass du dich selbst nicht lieben kannst?

Selbstliebe, als Beziehung zu sich selbst, ist tatsächlich eine der wichtigsten Beziehungen im Leben.
Es klingt oft kitschig und ein bisschen verrufen, dennoch ist es die Basis für ein glückliches und zufriedenes Leben.

Fast alle Menschen streben danach, ein stabiles Selbstwertgefühl zu haben, selbstbewusster zu sein oder sich einfach wohler fühlen.
Oft wird dies aber mit “andere müssen mich gut finden” verwechselt. Denn nur wenn andere mich toll finden, bin ich auch etwas wert.
Das ist Quatsch!
Und der Grund, warum du dich selbst, auch wenn alle anderen dich toll finden, oft nicht leiden kannst.

Hier 9 Warnsignale, mit Hilfe derer du schauen kannst, ob dir eventuell eine mitfühlende Art der Selbstliebe fehlt und du es eventuell gar nicht merkst.

Das Gute ist, wenn du es einmal herausgefunden hast, dann kannst du es auch ändern.

1. Dein Mantra ist “Ich bin nicht gut genug.”

Da gibt es auch nicht viel zu erklären.
Wenn du diesen Satz öfter von dir selbst hörst, sei es in deinen Gedanken oder ausgesprochen, oder das der Antrieb hinter all deinem Handeln ist, dann ist deine Selbstliebe mangelhaft.
Wahrscheinlich hast du es sogar so gelernt und immer wieder erfahren.
Vielleicht war schon immer alles, was du gemacht hast, nicht gut genug.
Nur weil das aber immer so war, heisst das nicht, dass es die Wahrheit ist und du das nicht ändern kannst.
Wahrscheinlich weisst du sogar in deinem Inneren, dass du gut genug bist.

Wenn du es schaffst, dich selbst anzunehmen, dann wirst du wahrscheinlich “Ich bin nicht gut genug” mit “Ich bin toll” ersetzen können, dankbar für jeden Tag sein und dein volles Potential akzeptieren und ausschöpfen.

Oftmals hängt dieses Denken auch mit einer ganz bestimmten Sache zusammen, diese gehen wir näher im 6. Punkt ein.

Davon abgesehen… Du bist gut genug! Mehr gibt es da nicht zu sagen.


2. Du merkst nicht, dass dein Unterbewusstsein dich runterzieht

Dein Unterbewusstsein hat eine sehr sehr große Macht.
Auch wenn du es vielleicht (noch) nicht wahrnimmst, aber dein Unterbewusstsein (dein Autopilot) beeinflusst dein Leben. Und zwar stark.

Das Problem ist, dass es – wie der Name schon sagt – unbewusst passiert und du erstmal verstehen und erkennen musst, dass es passiert.
Als ersten Schritt kannst du hierfür schauen, ob du irgendwelche negativen Denkweisen hast. Also Muster in deiner Art zu Denken, die dich eher runterziehen, sich wiederholen und die du so erkennen kannst.

Leute mit einem hohen Selbstwertgefühl akzeptieren diese heutigen Schwächen des Unterbewusstseins. Sie nehmen ihre falschen Glaubenssätze wahr und hinterfragen diese (Wann haben die mal Sinn gemacht?). Das schafft die Grundlage, diese dann mit positiven Denkweisen zu ersetzen und so das Unterbewusstsein sozusagen “umzuprogrammieren” beziehungsweise zu erweitern.

Egal ob diese Denkweisen unterbewusst oder bewusst in dir vorhanden sind, du solltest die limitierenden entdecken, verstehen, wo sie herkommen, und sie dann für dich selbst ersetzen. Denn am Ende willst du dir wahrscheinlich selbst zur Seite stehen können und dir nicht selbst immer im Weg stehen. Solange dein Unterbewusstsein die Kommandos gibt und du diese als absolute Wahrheit annimmst, passiert das wohl nicht.

Das Gute ist, du kannst dir einen Teil deines Unterbewusstsein bewusst machen und somit dein Leben beeinflussen. Also wieso nicht heute damit anfangen?


3. Du vergleichst dich mit allem und jedem

Ja auch hier könnte man sagen, dass das jeder macht. Macht es das nun besser? Ich glaube nicht.
Das Problem am Vergleichen ist, dass du immer verlierst. Warum? Nicht weil du nicht toll oder gut genug bist, sondern weil du dich immer mit etwas Besserem oder Perfektem vergleichst. Und diesen Kampf kannst du leider nicht gewinnen. Jeder ist unterschiedlich, jeder hat Stärken und Schwächen. Wenn du aber ein geringes Selbstwertgefühl hast und dich selbst nicht akzeptieren kannst, dann wirst du dich immer so vergleichen, dass du verlierst.

Menschen mit einer wertschätzenden Art der Selbstliebe haben nämlich weniger Schwierigkeiten damit “unperfekt” zu sein.
Sie vergleichen sich weniger mit anderen, sondern sind glücklich, so wie sie sind, und mögen sich dafür.
Also falls du dich weiterhin vergleichen willst, dann eventuell mit dir selbst und zwar vorwiegend. Und so beginnst du dich zu wertschätzen und dich liebevoll zu lieben.


4. Du nimmst alles direkt persönlich und fühlst dich schnell angegriffen

Kommt dir das bekannt vor? Mir schon, zumindest wenn ich mit mir selbst unzufrieden bin. In diesen Phasen, beziehe ich alles auf mich. Ich höre eigentlich nur das, was ich hören will, um direkt zum Gegenschlag auszuholen.

Es ist schwierig, sich das einzugestehen, und nochmal schwieriger, es dann auch in dem Moment zu realisieren, wenn es passiert. Aber mittlerweile kenn ich das Muster und weiss, dass ich sehr schnell etwas persönlich nehme, wenn es mir selbst nicht gut geht. Auch das hängt damit zusammen, dass ich mir in diesen Phasen nichts zutraue und nur die Fehler an mir sehe. Wenig unterstützende Selbstliebe also.

Nehmen wir mal ein Beispiel zur Verdeutlichung. Du hast dir richtig viel Mühe gegeben, etwas zu kochen. Du hast richtig viel Zeit aufgebracht und wolltest alles perfekt machen. Nun kommen deine Freunde zum Essen und es gibt Kritik (weil es nun mal nicht jedem immer schmeckt).

Die muss noch nicht mal groß sein, aber kann es sein, dass dich diese Kritik persönlich verletzt? Hast du dann das Gefühl, ein schlechter Koch zu sein? Denkst du dir “Oh mein Gott, ich hätte es besser machen müssen”?

Das Beispiel ist auf viele andere Situationen übertragbar. Klamotten, Einrichtung, Schmuck und so weiter. Wenn dir so etwas bekannt vorkommt, dann liegt das auch daran, dass dein Selbstwertgefühl nicht gerade stabil ist.

Leute mit einem stabilen Selbstwertgefühl nehmen sich solche Dinge nämlich nicht ganz so zu Herzen, sondern schauen nach dem hilfreichen in der Kritik. Sie können sich emotional und rational abgrenzen und fühlen sich nicht schlecht dabei. Die Kritik hat nämlich nichts mit dir als Person zu tun. Geschmäcker sind nun mal verschieden und das ist auch gut so, stell dir mal vor wir würden nur rote Autos fahren...
Man kann es nicht allen recht machen.


5. Du bist unzufrieden mit deinem Aussehen

Ja, bin ich! Wer ist das nicht? Tja es gibt hier verschiedene Ausprägungen. Es gibt Menschen, die sind super zufrieden mit all dem, was sie haben, egal ob dick oder dünn, groß oder klein, und es gibt eben Menschen, die an sich ziemlich viel auszusetzen haben. Und natürlich gibt es dazwischen auch noch eine Mitte, die wahrscheinlich der Regelfall ist.

Ein Anzeichen für zu wenig wertschätzende Selbstliebe wäre zum Beispiel, wenn du dich für bestimmte körperliche Aspekte schämst oder bestimmte Teile an deinem Körper überhaupt nicht leiden kannst.

Warum?

Du kannst – und kannst dich auch wirklich – genau so akzeptieren, wie du jetzt bist. Es ist völlig okay, Makel zu haben oder Fehler zu machen. Menschen sind nicht perfekt, auch wenn die Medien dir da oft etwas anderes suggerieren wollen.
Ein Charakter besteht aus Ecken und Kanten, nur NULLEN sind rund.

Also wieso kannst du nicht auch glücklich sein, mit dem was du hast, mit allen Makeln und Fehlern?

Ich meine das würde dich ja quasi zu einem Menschen machen. Menschen sind nunmal nicht perfekt. Natürlich ist das nicht einfach und häufig steckt hinter diesem Zwang nach Perfektion die Angst, nicht gemocht, geliebt oder angenommen zu werden. Beziehungsweise nur unter der Bedingung perfekt zu sein, geliebt zu werden.

Dabei schließt sich das überhaupt nicht aus. Obwohl du nicht perfekt bist, bist du trotzdem liebenswert. Je mehr du dich für dich selbst schämst, desto mehr lehnst du dich eigentlich selbst ab. Und unter dem Aspekt können dir noch so viele Leute sagen, dass du liebenswert bist.

Wenn du es selbst nicht annehmen kannst, hat niemand eine Chance das zu tun. Und das ist ziemlich anstrengend. Du kämpfst um Perfektion, um geliebt zu werden, und kannst es selbst nicht, sodass das niemand eine Chance hat, dir das Gefühl zu geben, sodass du es glauben kannst. Also fange an, dich zu verstehen, dich wertzuschätzen und zu mögen und ganz genau wegen deiner Makel, die dich nämlich ausmachen.

Leute mit einer hohen liebevollen und gesunden Selbstliebe können über Ihre Fehler lachen, fühlen sich gut genug und machen sich nicht für irgendwelche Schönheitsmakel runter. Zumindest haben sie gelernt, in den Momenten, in denen sie sich auch nicht gut genug fühlen, sich selbst beizustehen.

Jetzt denkst du wahrscheinlich: Du kennst mich gar nicht, ich kann das nicht. Du hast Recht, ich kenn dich nicht. Aber du kennst dich. Und du kannst dich genau so wie du bist selbst akzeptieren. Also fang an, gerne unperfekt zu sein, denn wie oben beschrieben Menschen sind nun mal nicht perfekt.

Aber wie damit anfangen? In eine Sitzung zeige ich dir wie.


6. Du machst dich selbst (grundlos) runter

Auch hier kann ich ein Liedchen von singen.

In der Vergangenheit habe ich mich oft für Dinge, die nicht so gelaufen sind, wie ich sie wollte, nochmal schön selbst runtergemacht. Das funktioniert super sag ich dir. Leider nicht wirklich. Am Ende ist man nur noch mehr demotiviert, deprimiert und hat gar keine Lust mehr, irgendetwas zu machen.

Du hast was falsch gemacht oder nicht so, wie du wolltest? Okay, so what?! Die Welt dreht sich weiter. Akzeptieren, eventuell daraus lernen und weitermachen. Das mache ich heute und es funktioniert um einiges besser.

Wenn du dich selbst auf eine wertschätzende und unterstützende Art und Weise liebst, kannst du Fehler besser akzeptieren, aufhören dich selbst runterzumachen und dich stattdessen aufmuntern und dir selbst beistehen. Das Runtermachen muss also nicht so weitergehen. Fange an, dich selbst zu akzeptieren (auch den Teil, der dich runtermacht) und der Rest wird folgen.


7. Du übernimmst keine Verantwortung und machst andere Verantwortlich

Immer sind die anderen Schuld! Kommt dir das bekannt vor?

Vielleicht nicht auf den ersten Blick, aber achte mal drauf.
Hier ein Paar Lieblingsausreden...  

“Ich finde keinen Freund, weil nur Idioten unterwegs sind”

“Ich wurde schon wieder nicht befördert, weil ich meinem Chef nicht in den Arsch krieche”

“Ich bin nur zu spät, weil mein Partner wieder mal…”.

Auch wenn ein paar Beispiele davon vielleicht gute Gründe sind. Menschen mit einem hohen Selbstbewusstsein würden sich nicht auf die äußeren Umstände fokussieren, sondern ihre komplette Energie darauf verwenden, das zu erreichen, was sie wollen. Und somit für sich selbst Verantwortung übernehmen.

Zu wenig Eigenverantwortung deutet auch auf ein geringes Selbstwertgefühl hin. Wenn du die Verantwortung also nun weg von dir schiebst….Warum verfällst du in das Muster?

Gerade wenn du dich selbst mit deinen Fehlern und Makeln nicht annehmen kannst, dann kann ein Fehler natürlich für dein Selbstwertgefühl sehr bedrohlich sein, sodass es kurzfristig angenehmer ist, es den anderen zu zuschieben. Das Blöde ist, dass, wenn die anderen Schuld sind, du selbst gar nichts ändern kannst. Somit gibst du die komplette Kontrolle über dein Leben ab. Kein Wunder, dass das unzufrieden macht.

Leute, die sich selbst respektvoll lieben können, übernehmen also die Verantwortung für ihre Taten, selbst wenn die Konsequenzen nicht rosig aussehen. Außerdem realisieren sie, dass die meisten Leute andere beschuldigen, wenn sie irgendetwas verkehrt gemacht haben.

Also wird es nicht Zeit, dein Leben in deine Hand zu nehmen und aufzuhören, andere für dein Leben und deine Unzufriedenheit schuldig zu machen?


8. Du lässt keine Liebe / ernsthafte Beziehungen zu

Eventuell hast du oft schlechte Beziehungserfahrungen gemacht und hast Angst, das Gleiche nochmal durchzumachen. Du blockst alles ab, was dir zu nahe kommt. Hier kann ich auch mal wieder aus dem Nähkästchen plaudern. Das habe ich nämlich eine ganze Zeit gemacht. Ehrlich gesagt ganze 32 Jahre lang und nun im Nachhinein finde ich es super schade. Aber gut, man kann die Vergangenheit nicht ändern, aber die Zukunft!

Es ist auch schwierig, Liebe überhaupt anzunehmen, wenn man ein geringes Selbstwertgefühl hat. Ich meine, hast du das überhaupt verdient? Ja hast du!

Menschen, die das realisiert haben, können akzeptieren, dass sie Liebe verdienen. Das hilft ihnen dabei, ihre Maske und ihren Schutzpanzer abzulegen. Das resultiert in Verwundbarkeit. Aber aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nur sagen, dass sich dieses Öffnen, und somit verwundbar zu sein, lohnt.

Wie sieht also deine Zukunft aus? Liebe zulassen oder in deinem Panzer vereinsamen?


9. Du kannst dich nicht abgrenzen

Abgrenzen oder Nein-sagen fällt ziemlich schwer, wenn man sich nicht selbst akzeptiert. Warum?

Weil du deinen eigenen Wert nicht erkennst und davon abhängig bist, dass andere diesen bestätigen. Du bist nur etwas wert, wenn du für andere etwas Tolles machst, wahrgenommen wirst, dich besonders anstrengst oder für andere nützlich bist. Solche Gedanken spuken dann in deinem Kopf herum. Wenn du also immer Wertschätzung von außen benötigst, wird es dir natürlich sehr schwer fallen, auch mal Nein zu sagen, selbst zu Dingen auf die du keine Lust hast. Dabei fühlst du dich dann natürlich schlecht. Eventuell überforderst du dich sogar und gehst über deine Grenzen.

Mit einer wertschätzenden Selbstliebe kannst du lernen, Nein zu sagen, weil es total angebracht ist. Du kannst es nicht allen Recht machen und du musst es auch nicht. Du bist so oder so wertvoll und liebenswert, auch wenn andere es nicht toll finden, dass du Nein gesagt hast. Du kannst damit umgehen.

Abgrenzen ist also eine wichtige Eigenschaft, wenn es darum geht, Selbstvertrauen und Selbstwert aufzubauen. Und zwar Nein-sagen, wenn du es willst und für richtig hälst, nicht einfach nur damit du es gesagt hast.

Der nächste Schritt um das zu ändern…

Erstmal hoffen wir, dass die Warnsignale auf dich so wenig wie möglich zutreffen. Da du sie nun aber durchgelesen hast, stellt sich die Frage:
Wie steht es um deine Selbstliebe?

Zum Thema Selbstliebe gehört auch, dass du einen gesunden Umgang, eine gesunde Beziehung zu dir selbst pflegst. Auch die kann mal durch Selbstzweifel gekennzeichnet sein, allerdings schaffst du es, dich in genau diesen Momenten zu unterstützen und dich mitfühlend um dich selbst zu kümmern.

Wie das gehen soll?
Ich zeige dir wie...

Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung






Vortrag : sich selbst lieben

Erst wenn wir in der Lage sind, uns selbst so zu lieben wie wir sind, können wir auch Liebe geben und annehmen. Es ist eine Grundvoraussetzung, um ein glückliches und erfülltes Leben zu führen.

Doch warum fällt dies so schwer?

Was können wir tun, damit sich das verändert?

Es ist nie zu spät, ganz egal was wir auch bisher in unserem Leben erlebt haben.

Yod Udo von Kolitscher, Trainer und Leiter des Leiter des Biotic Institutes seit 40 Jahren, wird in diesem Vortrag Möglichkeiten aufzeigen, wie man alte Verhaltensweisen zurücklassen kann und was erforderlich ist, um das zu erreichen, was man sich für sein Leben wünscht.

In seinen lebendigen Vorträgen kann man herzhaft lachend oder verstohlen schmunzelnd sich selbst erkennen und für die Zukunft lernen.


















Selbstliebe lernen: Ein Guide

In diesem Artikel beschäftigen wir uns eingehend damit, wie sich Selbstliebe lernen lässt!

Zu allererst: Selbstliebe lernen ist kein Hexenwerk. Sie ist nichts, was einige glückliche Menschen durch Zufall in die Wiege gelegt bekommen haben und andere wiederum niemals und unter keinen Umständen erreichen werden.

Die Wahrheit ist: Ausnahmslos jeder Mensch kann sich in der Tugend der Selbstliebe üben. Wie? Das erfährst du in diesem Artikel!

Selbstliebe lernen – Die Grundlagen

Ist dir das auch schon einmal aufgefallen? Wir geben uns ständig unverschämt viel Mühe, andere Menschen mit Respekt und Mitgefühl zu behandeln und Rücksicht zu nehmen.

Und uns selbst?

„Nee, passt schon, mir geht’s gut, wirklich.“ Da machen wir keine so großen Sprünge. Als wenn wir nicht die allerersten wären, die eine liebevolle Behandlung durch uns selbst brauchen und auch verdienen!

Außerdem wird Selbstliebe leider gerne mit Egoismus, Arroganz oder gar Selbstverliebtheit verwechselt – das übrigens ist einer der Gründe, wieso viele Menschen regelrecht Angst davor haben, sich gut zu behandeln und sich um sich zu kümmern – sie wollen nicht als egoistisch abgestempelt werden.

Doch nichts könnte weiter entfernt von der Wahrheit sein! Denn nur wer sich um sich selbst sorgt, kann sich auch um andere sorgen, nur wer sich selbst liebt, kann irgendwann auch einmal jemanden anderes lieben. Wie willst du jemanden deine Liebe geben, wenn du sie selbst gar nicht besitzt?

„Es stimmt, dass selbstsüchtige Menschen unfähig sind, andere zu lieben; sie sind jedoch genauso unfähig, sich selbst zu lieben.“ –Erich Fromm

Selbstliebe lernen – Packen wir es an!

Was die meisten Menschen zum Thema Selbstliebe nicht realisieren: Selbstliebe flattert nicht irgendwann einmal zur Tür hinein indem wir einmal laut rufen: „Hier bin ich!“

Auch können wir nicht eines schönen Morgens aus unserem Bett springen und uns entscheiden „Ab heute liebe ich mich selbst“ – und von dort an läuft alles wie am Schnürchen.

Und dass das so ist, ist verdammt gut so! Wieso, das erfährst du nach diesem kleinen Test!

Selbstliebe Test:

Bevor wir gleich loslegen: Einen kleinen Selbstliebe Test, der dir zuverlässig Auskunft darüber geben kann, wie stark deine Selbstliebe momentan ausgeprägt ist, findest du hier.

Beantworte einfach diese Fragen für dich selbst. Sei dabei ehrlich zu dir. Wir vorhin schon deutlich wurde: Selbstliebe ist nichts, was du nicht lernen kannst. Auch bist du kein schlechter Mensch, nur weil deine Selbstliebe noch nicht so stark ausgeprägt ist. Es ist ja nicht so, als wenn du dir das freiwillig ausgesucht hättest. Du hast sie einfach in der Vergangenheit nicht gelernt.

Wenn dir nie jemand gezeigt hat, wie das geht mit der Selbstliebe, woher sollst du es dann können?

Also verurteile dich nicht für etwas, was du einfach noch nicht gelernt hast.

Du verurteilst dich ja auch nicht dafür, dass du noch nicht gelernt hast, wie man einen Schal häkelt oder ein Raumschiff baut.

Also, los geht es mit dem Selbstliebe Test.
Denkst du oft, du müsstest noch etwas ganz Bestimmtes erfüllen, bevor du wirklich glücklich sein darfst?
Denkst du, du wärst nur liebenswert, wenn du ganz bestimmte Charaktereigenschaften aufweist?
Hast du Schwierigkeiten, Fehler zuzugeben oder sie dir selbst zu verzeihen?
Hast du manchmal das Gefühl, es würde eine unsichtbare Mauer geben, gegen die die immer und immer wieder gegenläufst?
Hast du dich abgerackert ohne Ende, fühlst dich aber trotzdem oft nicht wertig genug?
Hast du oft das Gefühl, in einer anderen Situation wäre dein Leben besser?

Wenn du mehrere dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet hast, dann lies schnell weiter und lerne, wie du deine Selbstliebe stärken kannst.

Also Ohren gespitzt: Was Selbstliebe wirklich ist

Selbstliebe ist eine Lebenseinstellung.

Sie entsteht durch Handeln und kann deshalb gelernt werden.

Sie fordert dich jeden Tag aufs Neue.

Sie entsteht daraus, wie du täglich mit dir selbst umgehst.

Sie muss jeden Tag erneut praktiziert werden.

Und klar kannst du das lernen.

1. Sprich gut und wohlwollend mit dir (auch bei Fehlern).
2. Kümmere dich um deinen Körper, pflege ihn und treibe Sport.
3. Finde und lebe deine Träume.
4. Akzeptiere ALLE Gefühle.
5. Lobe dich selbst regelmäßig.
6. Akzeptiere ALLE Gedanken.
7. Schaue dich jeden Tag wirklich im Spiegel an.
8. Gönne dir Glück und Erfolg von Herzen.
9. Stehe für dich ein, auch in harten Zeiten.
10. Höre auf deinen Körper und lerne ihn besser kennen.
11. Nimm Herausforderungen an – Vertraue DIR selbst mehr.
12. Zeige Dankbarkeit.
13. Sei dein bester Freund.
14. Nimm deinen Körper an.
15. Sei ehrlich zu dir.
16. Behandele dich jeden Tag mit Rücksicht und Hingabe.
17. Sei für dich der wichtigste Mensch in deinem Leben.
18. Entwickle zu guter Letzt selbst Methoden, wie du dich gut behandeln kannst.

Denn genau das ist es, was Menschen mit hoher Selbstliebe tun würden. Also tue es auch.

Der Schlüssel sind deine Gewohnheiten

Selbstliebe entsteht aus deinen Gewohnheiten. Jeder Mensch hat einen riesigen Haufen von Gewohnheiten. Sie machen es uns einfacher, durch den Tag zu finden.

Stell dir vor du müsstest jeden Morgen wieder aufs Neue herausfinden, in welcher Reihenfolge du dich im Badezimmer fertig für den Tag machst. Das wäre absolut ineffizient.

Aus diesem Grund läuft das jeden Morgen komplett auf Autopilot ab.

Du hast Gewohnheiten entwickelt.

Genauso hast du bestimmte Gewohnheiten im Umgang mit dir selbst entwickelt. Wenn du diesen Artikel liest, dann sind vielleicht diese aus irgendwelchen Vorfällen in deiner Vergangenheit nicht ganz so selbstliebeförderlich, wie sie sein könnten.

Aber kein Grund zur Panik. Denn das Gute an Gewohnheiten ist, dass sie sich verändern lassen!

Auch die Gewohnheiten im Umgang mit dir selbst.

Indem du deine Gewohnheiten veränderst, zeigst du dir jeden Tag ein kleines bisschen mehr, dass du dich selbst liebst, anerkennst und für wichtig hältst.

Der praktische Weg

Es ist schon ein Paradox. Auf der einen Seite sollen wir uns bedingungslos lieben und gut behandeln, auf der anderen Seite sind wir felsenfest davon überzeugt, das alles doch gar nicht zu verdienen (mangels Selbstliebe).

Wirklich.

Aufwachen! Jeder Mensch verdient es, sich selbst zu lieben. Jeder. Auch du!

Geh den praktischen Weg. Praktiziere Selbstliebe, anstatt über sie nachzudenken!

Wenn du dich aber gut behandelst, auch wenn es sich anfangs etwas komisch anfühlen mag, so kannst du wirklich eine Verbindung zu dir aufbauen. Du kannst dich selbst kennenlernen – und viel wichtiger, du kannst dich spüren lernen.

Du zeigst dir ganz unmissverständlich, wie sehr du dich magst. Jeden Tag.
Wie das genau funktioniert?

Du hast immer die Wahl!

Würde beispielsweise jemand der sich selbst liebt all das ungesunde Junkfood Zeug in sich hineinstopfen?
Achte also auch du auf deine Ernährung und führe deinen Körper ab heute nur noch gesundes Essen zu – zack, Selbstliebesignal gesendet.

Darauf kannst du jeden Tag achten.

Oder würde eine selbstliebende Person ihren Körper verkommen lassen? Also machen wir Sport, kümmern uns um unseren Körper und senden so ein Signal an das Unterbewusstsein.

Dazu kannst du dich jederzeit bewusst entscheiden.

Wann hast du dir das letzte Mal bewusst Zeit genommen um dich beispielsweise einmal so richtig ausgiebig einzucremen und zu pflegen? Oder dich zu entspannen, einige Dehn- oder Yogaübungen zu machen? Dinge eben, mit denen du dir nachdrücklich signalisierst: „Hey, ich liebe mich selbst. Ich bin mir extrem wichtig und kümmere mich deshalb um mich!“

Führst du regelmäßig Achtsamkeitsübungen aus um die Verbindung zu dir selbst zu stärken?

Auch diese Praxis kannst du so oft wie möglich ausüben.

Mit jeder kleinen Aktion in diese Richtung tun wir uns gutes und senden unmissverständliche Signale.

Herausforderungen

Ok ein Schritt weiter. Würde jemand, der sich selbst liebt, Herausforderungen scheuen?

Würde er nicht.

Er hätte keine Angst vor ihnen. Er ist von Natur aus risikofreudiger und deshalb auch erfolgreicher. Wieso? Weil er sich nicht für irgendwelche Misserfolge oder Fehler seinerseits fertig macht. Weil er den ganzen Kram nicht darüber entscheiden lässt, wie viel Wert er ist.

Außerdem ist er felsenfest davon überzeugt, dass er Glück und Erfolg verdient hat. Deshalb geht er raus in die Welt, und strebt danach.

Deshalb können wir das Pferd von hinten aufzäumen und uns Herausforderungen stellen. Denn das ist es, was eine sich selbst liebende Person tun würde. Jetzt bist du an der Reihe.(Mehr darüber in diesem Video)

Wie willst du jemals erfahren, dass du genug bist, dass Fehler in der Tat nichts über deinen Wert aussagen, wenn du es nie am eigenen Leib erfahren hast? Also husch, raus mit dir. Nur in der Hitze des Gefechts, nur im echten Leben kannst du lernen, dich selbst nicht zu verurteilen. Da bringen dir auch 8 Jahre grübeln in deinen sicheren vier Wänden nichts.

Der Weg führt durch deinen Körper

Ich glaube, dass heute nur noch die wenigsten Menschen von Kindesbeinen an wirklich eine gesunde und liebende Beziehung zu ihrem Körper entwickeln. Und ich spreche hier bei weitem nicht nur von Äußerlichkeiten.

Was macht über 90% von dir aus?

Richtig, dein Körper.

Wie zum Teufel willst du dich selbst lieben, wenn du 90% von dir nicht kennst? Etwas, das du nicht kennst, kannst du nicht lieben.
Wann hast du eigentlich das letzte Mal so richtig in die hineingespürt?
Wann hast du dir die Zeit genommen, mal wirklich in deinen Körper zu, ihn wertzuschätzen und in Kontakt mit ihm zu treten?
Wann hast du all das Gebrabbel und Geplapper im Kopf das letzte Mal hinten angestellt und auf das geachtet, was dein Körper dir zu sagen hat?

Als du dich das letzte Mal so richtig selbst liebend und energetisch gefühlt hast, war das Gefühl eher im Kopf, oder eher im Körper?

Ich wette, es fand zu 90% im Körper statt. Oft ist es auch so, dass diese guten Gefühle extrem abflachen, wenn sich der Kopf wieder zu stark einschaltet und dich aus Gewohnheit vom Körper abtrennt.
Ich habe diese Verbindung zu meinen Körper sehr effektiv wiedergefunden. Durch Yoga und andere einfache Körperübungen. Es hat mein Leben um ein Vielfaches bunter, intensiver und reichhaltiger gemacht. Auch hier zeigst du dir wieder klipp und klar, dass du von deiner eigenen Liebenswürdigkeit überzeugt bist!







Hier wird uns genau gezeigt was Selbstliebe ist - und das von einem 10 jährigen Kind.


Endlich ist es soweit, mein neuer Song "Ich lieb mich so wie ich bin“ ist fertig.

Die Idee zu meinem neuen Lied kam mir nach der Teilnahme an The Voice Kids.

Da ich mich in der Zeit auf meine Leidenschaften (Singen und Gitarre spielen) konzentriert hatte, kam die Schule etwas zu kurz. Die Folge, eine 5 in Mathe.

Anfangs war ich sehr Traurig und ich fragte mich, warum mich eine Zahl auf dem Papier so sehr aus der Bahn wirft.

Trotz vielem überlegen konnte ich keinen vernünftigen Grund entdecken, warum ich mich schlecht und ungeliebt fühlte. Warum zweifelte ich so an mir, obwohl ich bei The Voice Kids noch so
selbstbewusst war und an mich und das was ich tat geglaubt habe.

In einem Gespräch mit meinen Eltern sagten sie mir, dass es ihnen als Kind genauso ging und sie sich auch schlecht gefühlt hatten wenn die Noten nicht in Ordnung waren.

Die meisten Menschen die ich auf das Thema ansprach erzählten mir ähnliches.

Jeder spürte in der Schulzeit Druck und hatte Angst vor schlechten Noten und der Reaktion der Eltern oder der Mitmenschen.

Die Frage die ich mir gestellt habe ist die, ob Druck und die Angst zu versagen wirklich Gefühle sind die ich in meiner Kindheit ständig spüren will?

Eigentlich sollte meine Kindheit doch noch die unbeschwerteste Zeit des Lebens sein oder?

Können Erwachsene nicht irgendetwas tun, damit lernen wieder Spaß macht und Kinder nicht in gut oder schlecht unterteilt, sondern einfach bedingungslos geliebt werden. Würde es uns allen nicht besser gehen, wenn wir nicht immer schneller, besser, weiter machen müssten um uns selber
lieben zu können?

In meinem Lied "ich lieb mich so wie ich bin" habe ich meine Gedanken zu dem Thema verarbeitet und vielleicht entdeckst du dich ja selber in meinen Texten wieder.

Wenn dir mein Lied gefällt und du auch der Meinung bist das hier dringend etwas verändert werden muss, dann würde ich mich sehr freuen, wenn du das Video mit möglichst vielen Menschen teilst.

Vielleicht ist es ja ein kleiner Anstoß, für ein großes Umdenken.


Liebe Grüße
Nils













Ich glaube, einer der stärksten Gründe dafür, dass sich viele Menschen nicht glücklich und erfüllt fühlen, ist ihre fehlende Selbstakzeptanz. Sie können sich so, wie sie gerade sind, nicht annehmen. Sie denken, sie müssten irgendwie anders sein, selbstebewusster, reicher oder intelligenter, damit sie ein glückliches Leben führen können. Doch nicht etwa der Mangel an Selbstbewusstsein und Geld schafft Unglück und Leid.

Unglück und Leid entstehen, wenn wir uns selbst ständig Vorwürfe machen und uns als defekte Maschine betrachten, die wir erst reparieren müssen, bevor sie wieder wertvoll ist.
Deshalb ist sich selbst akzeptieren zu lernen der Schlüssel, um in Einklang mit sich selbst zu kommen. Doch viele Menschen sehen als einzigen Weg, sich gut zu fühlen, Ziele im Außen zu erreichen.

  • “Wenn ich erst einmal meinen Traumpartner gefunden habe, dann bin ich glücklich.”
  • “Wenn ich die Beförderung bekommen und mehr Gestaltungsfreiraum im Job habe, dann geht es mir gut.”
  • “Wenn ich in 10 Jahren mein Eigenheim abbezahlt und meine Kinder großgezogen habe, dann fängt das wahre Leben an.”
  • “Wenn ich erst mein Selbstbewusstsein aufgemöbelt habe, dann wird mein Leben abenteuerreicher und spannender werden. Dann wird es mir gut gehen.”

Ich kenne kaum jemanden, der nicht auf die eine oder andere Art und Weise sein Glück in der Zukunft sucht. Doch genau dieses Verhalten führt zu Unglück und schlechten Gefühlen. Denn was zeigen wir uns unbewusst, wenn wir solche Gedanken haben und die Zukunft glorifizieren?
Wir zeigen uns, dass wir im Hier und Jetzt nicht gut genug sind. Wir signalisieren uns, wir müssten uns verändern oder die Umstände müssten sich verändern, um endlich vollkommen zufrieden mit uns sein dürfen.
Doch das ist der große Trugschluss, dem wir alle aufsitzen. Denn um uns glücklich zu fühlen brauchen wir kein teures Auto oder den neuen Posten in der Firma.


Sich selbst akzeptieren

Um uns im Hier und Jetzt vollkommen glücklich und zufrieden fühlen zu können, braucht niemand  mehr, als sich selbst akzeptieren zu können. Wenn wir erkennen können, dass wir jetzt schon vollkommen in Ordnung sind und deshalb jetzt schon das Recht auf all diese guten Gefühle haben, dann werden sie auch in unser Leben kommen.

Doch von Kindesbeinen wurde uns anerzogen, dass wir erst etwas leisten müssen, um liebenswert sein zu können. Jeder von uns hat Sprüche gehört wie: “Sei schön fleißig in der Schule, damit aus dir mal was Ordentliches wird”. “Was wird” – das bedeutet, momentan reicht es noch nicht. Jetzt bist du noch unfertig. Du musst dich erst abrackern, Leistung bringen und ein anderer Mensch werden, damit du etwas bist.

Das ist der ultimative Todesstoß für jegliches Selbstwertgefühl. Wenn obendrein Zuneigung und Liebe noch an Bedingungen geknüpft werden, dann verstärkt das noch unser Bild von uns selbst, etwas würde mit uns nicht stimmen und wir müssten alles daran setzen, das wieder in Ordnung zu bringen.

Doch nichts könnte weiter entfern von der Wahrheit sein. Denn in Wirklichkeit bist du perfekt so, wie du bist.
Es gibt nichts zu beweisen.

Du kannst alle Leistung der Welt bringen, aber sie wird dir niemals wahre Zuneigung und Liebe bringen. Dich selbst lieben lernen kannst nur du selbst.
Wer sich selbst akzeptieren will, der kommt um eine ausführliche Beschäftigung mit sich nicht herum. Wir dürfen lernen, uns wieder mehr auf uns selbst zu konzentrieren. Wir dürfen uns selbst kennenlernen und schauen, woher dieser ständige Drang, uns zu beweisen und etwas leisten zu müssen, denn kommt.

Aber noch viel wichtiger:
Wir dürfen uns verzeihen lernen. Wir dürfen lernen uns so anzunehmen, wie wir sind. Wir dürfen auch unsere sogenannten Schwächen genau ansehen, in sie hineinspüren und dann entscheiden, dass sie eben ein Teil von uns sind, der gerade nun einmal da ist. Erst dann können wir beginnen, an uns zu arbeiten.



Die Herausforderung annehmen: Der schnellste Weg zu mehr Selbstakzeptanz

Das Thema Herausforderungen annehmen ist eines der wichtigsten in der gesamten Persönlichkeitsentwicklung. Denn nur dadurch, dass wir uns immer und immer wieder herausfordern, wachsen wir.
Obwohl unser größter Hebel auf dem Weg zu fast jedem erdenklichen Ziel, fällt es uns dennoch oft alles andere als leicht, uns immer wieder einen Ruck zu geben und den nicht ganz so bequemen Weg zu gehen.
Stattdessen entscheiden wir uns oft für die einfache Variante. Doch halten wir uns damit selbst zum Narren. Denn dieser scheinbar einfachere Weg ist in Wirklichkeit gar nicht einfach. Er ist auf die lange Sicht der beschwerlichere unangenehmere und schmerzvollere Weg.
Auf lange Sicht – nicht auf kurze Sicht.


Herausforderungen annehmen – ein Detail macht den Unterschied

Dieses kleine Detail kann es uns mitunter nicht ganz einfach machen, beständig zu wachsen und uns zu entwickeln.
Denn wir Menschen sind von Natur aus dazu ausgelegt, Schmerz zu vermeiden und Freude zu gewinnen. Darauf zielt so gut wie jegliche Handlung von uns.
Eine Eigenschaft, die unsere Spezies lange Zeit das Überleben gesicher hat (und das immer noch tut) kann sich bei unbewusster Handhabung schnell zum Scharfrichter unseres Wachstums entwickeln.
Denn meist sind es die Dinge, die uns wirklich wachsen und als Persönlichkeit reifen lassen auch die Dinge, die sich in dem Moment besonders unangenehm und sogar kontraproduktiv anfühlen.
Ich weiß dass, wenn ich kommunikativer werden möchte und mehr nette Menschen in mein Leben ziehen will, ich die Initiative ergreifen und auf fremde Menschen zugehen muss.
Doch stehe ich auf der Party oder auch in der Ubahn oder der Uni kurz davor, ein Gespräch anzufagen, dann wirkt die Option, es einfach nicht zu tun und mein persönliches Wachstum auf morgen zu verschieben mehr als verlockend.


Wie wir uns selbst betrügen

Wie aus dem Nichts rieseln auf einmal eine Menge überzeugende Gründe in unser Gehirn und wir überzeugen uns in kürzester Zeit selbst davon, dass es jetzt kompett unangebracht und sinnlos wäre,  zu handeln.
Doch tauschen wir in solchen Situationen womöglich zwei Minuten Unwohlsein und ein bisschen Willenskraft gegen ein einsames Leben voller späterer Selbstvorwürfe.
Nur kommt uns das in dem Moment natürlich nicht in den Sinn. Ist ja auch logisch, unser Unterbewusstsein möchte uns davon abhalten, etwas “gefährliches” zu tun.
Unser Unterbewusstsein meint es dabei nur gut mit uns. Es hat vor hunderttausend Jahren einmal den Auftrag bekommen, uns am Leben zu halten. Diesen Auftrag führt es bis heute mit einer erstaunlichen Präzision aus.
Hier sind wir wieder bei den alten Schmerz vermeiden und Freunde gewinnen Thema. Damals bedeutete Schmerz nämlich nicht, dass eine Person uns schief anguckt oder nicht positiv auf uns reagiert. Nein, es bedeutete schlicht uns einfach deinen Tod.
Heute wirken noch genau die Mechanismen in dir, die dich damals davon abhalten sollten, irgendein wildes Tier aus bloßer Neugierde zum Kampf herauszufordern.
Es gibt nur einen Unterschied. Heute drohen nur in den allerwenigsten Fällen wirklich schwerwiegende Konsequenzen. Und doch reagieren wir noch genauso, wie vor einigen tausend Jahren.
Deshalb macht es uns unser Unterbewusstsein so verdammt schwer, über unseren Schatten zu springen. Selbst wenn wir auf einer mentalen Ebene genau wissen, dass uns nicht wirklich etwas passieren kann – wir fühlen anders.
In solchen Situationen zerren mitunter zehn Kaltblüter an uns und wollen uns mit aller Macht von einem sogenannten Risiko abhalten.
Dieses Verhalten, wenn auch gut gemeint, ist in der heutigen Welt leider alles andere als hilfreich. Wir leben sicher, unsere Ernährung ist absolut gesichert und auf der Straße landen wir auch niemand.
Wovor also noch Angst haben? Klar, soziale Ausgrenzung. Wiederum ein Punkt, der noch von früher rührt. Denn wurdet du damals von deiner Gruppe ausgestoßen konnte das nur eines bedeuten.
Du ahnst es schon, du wirst das nicht überleben. So einfach war das damals.
Heute ist das ebenfalls anders. Die Person wird sich umdrehen, du wirst dich umdrehen, und ihr werdet beide eure Leben weiterleben.


Ein paradoxer Tipp bringt die Lösung des Problems

Am einfachsten können wir mit diesem Dilemma umgehen wenn, und das hört sich erstmal merkwürdig an, wir es einfach trotzdem machen.
“Ich soll mich dadurch nicht mehr vor Herausforderungen drücken”, fragst du dich, “indem ich sie einfach trotzdem tue?”
Du hast vollkommen Recht, hier beißt sich der Hund selbst in den Schwanz. Aber trotzdem funktioniert es genauso.
Denn jeder Mensch ist in der Lage, sich Herausforderungen zu stellen. Doch gibt es dabei einige, sehr wichtige Dinge zu beachten, ohne die du unter Garantie scheitern wirst.
Zu allerst: Fang klein an. Der größte Fehler, den ich immer und immer wieder beobachte ist, dass sich die Menschen selbst absolut überschätzen.
In einer Phase in der sie über ungewöhnlich viel Willenskraft verfügen nehmen sie sich direkt vor, von nun an jeden Tag Bäume auszureißen und den Schnellzug zu persönlicher Weiterentwicklung zu nehmen.
Doch diesem Zug wird schneller der Sprit ausgehen, als du Sprit sagen kannst. Dann haben wir den Salat.
Zu dem Fakt, dass wir uns wieder genau dort befinden, wo wir angefangen haben kommen noch Selbstvorwürfe und Selbsthass und die Frage, wieso wir nie dranbleiben können und immer so faul und unmotiviert sein müssen.
Das nervt uns und alle Menschen um uns herum.
Also, backe kleine Brötchen. Lass die Kirche im Dorf. Halt den Ball flach und Lass mal fünfe gerade sein.

  • Wenn du denkst, du könntest 10 Minuten meditieren – fang mit 3 an.
  • Wenn du denkst, du könntest jede Woche 3 Mal zum Sport gehen – geh 1 mal.
  • Wenn du davon überzeugt bist, jeden Tag mit drei fremden Personen zu sprechen – sprich mit drei in der Woche.

Ich war früher immer davon überzeugt, dass ich mich ja so nie vom Fleck bewege und ich meine Entwicklung selbst bremse.
Doch nichts könnte weiter entfernt von der Wahrheit sein. Denn natürlich entwickle ich mich mehr, wenn ich jeden Tag 3 Minuten meditiere, als wenn ich 10 Minuten meditiere.

Häh?

Ja, wenn ich drei Minuten meditiere, das aber über Jahre hinweg aufrecht erhalten kann, anstatt bei 10 Minuten nach 4 Tagen komplett überfordert aufzugeben.
Wenn du es schaffst, jeden Tag drei Minuten zu sitzen, dann könntest du vielleicht nach einem oder zwei Monaten einmal darüber nachdenken, deine Zeit mal auf fünf oder gar sieben Minuten zu erhöhen.
Also fange ganz klein an und unterschätze dich lieber ein wenig, als dass du dich überschätzt. Deine Entwicklung wird es dir danken.


Es gibt zwei Gründe, wieso uns nur Herausforderungen wirklich wachsen lassen

Zum einen entwickeln wir ein ungeheures Selbstvertrauen. Wir merken irgendwann, dass wir wirklich in der Lage sind, Herausforderungen zu bewältigen – denn das zeigen wir uns jeden Tag.
Wir fordern uns in unserem Tempo und unserer Intensität jeden Tag ein kleines bisschen heraus und sorgen so jeden Tag für kleine oder auch große positive Referenzerfahrungen.
Eine Sache müssen wir dabei noch beachten…


Du entscheidest selbst, ob du etwas kannst, oder nicht

Hast du eigentlich schon einmal etwas von Attribuierung gehört? Gerade Menschen mit mangelndem Selbstwertgefühl neigen oftmals dazu, ihre Erfolge äußeren Umständen zuzuschreiben.
Dann war die Herausforderung zu leicht oder das Ergebnis nicht wichtig oder wertvoll genug. Alles andere außer sie selbst und ihre Fähigkeiten sind für den Erfolg verantwortlich.
Das müssen wir in jedem Falle ändern, wollen wir wirklich wachsen. Du darfst dazu übergehen, für dich zu sein, anstatt gegen dich. Du darfst dich loben und stolz auf deine Leistung sein. Auf jede Leistung von dir.
Sei stolz auf die Tatsache, dass du dich getraut hast. Sei stolz auf das Ergebnis.
Genauso wenig Sinn macht es, Niederlagen auf sich als Person zu beziehen. Du bist kein schlechter Mensch nur weil du einen Fehler gemacht hast oder etwas nicht ganz so gelaufen ist, wie du das gerne wolltest.
Auch hier macht usner Fokus einen großen Teil unseres Erfolges aus. Fokussiere dich auf den Fakt, dass du dich getraut und dich einer Herausforderung gestellt hast.
Vor allem bei Kontakt mit anderen Menschen suchen wir viel zu oft den “Fehler” bei uns. In einer Interkation sind immer zwei Menschen beteiligt. Viel öfter als gedacht liegt die Ursache für eine komische Stimmung nicht bei uns, sondern bei unserem Gegenüber. Vielleicht ist er gerade schlecht drauf oder unsicher, was er zu überspielen versucht. Wie auch immer, du kannst es nie wissen.


Wie du dir beweist, dass du es drauf hast

Als zweites zeigen wir uns so jeden Tag mit diesem kleinen Herausforderungen, dass wirklich alles, vor dem wir Angst haben, in Wirklichkeit halb so schlimm ist.
Was ich teilweise für brutale Ängste hatte, wenn ich auf eine hübsche Frau zugehen wollte. Das war nicht mehr feierlich. Ich habe mich monatelang drum herum gedrückt, endlich einmal die Frauen, die mir wirklich gefallen, anzusprechen.
Einige unglaubliche gute Gespräche und einige raue Körbe hinterher kann ich nur sagen: Es ist nicht einmal 1/10 so schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe.
Natürlich musste ich mir das mehr als einmal Beweisen. Aber das habe ich getan, nämlich dadurch, dass ich jeden Tag mit Menschen in Kontakt getreten bin.
Es ist nie, nie, nie so schlimm, wie es sich vorher anfühlt. Doch das kann ich dir hier noch einhundert Mal wiederholen, das wirst du erst wirklich verstehen und spüren, wenn du es am eigenen Leib erlebt hast.
Es geht darum, einen ausgeprägten Bullshitdetektor zu entwickeln. Durch Herausforderngen lernst du, deinem übertreibenden Überlebensverstand zu zeigen, dass er oft ziemlich falsch liegt.
Dein Verstand wird es dir mit der Zeit glauben. Aber er will vorher handfeste Beweise sehen. Er will wirklich fühlen und am eigenen Leib erleben, dass die harten und gar lebensbedrohlichen Konsequenzen ausbleiben.
Erst dann gibt er Ruhe. Erst dann gewinnst du Selbstvertrauen, denn erst dann wird deine Angst weniger. Klar, bei manchen Dingen wirst du immer noch ein bisschen zittern vorher – das ist ganz normal.
Ich habe in der Uni schon eine Menge unterrichtet und Englisch und Sportstunden gegeben. Bis heute habe ich immer noch ein gewisses Kribbeln im Bauch.
Aber ich nehme das Kribbeln ganz anders wahr. Ich weiß nämlich aus eigener Erfahrung, dass niemals etwas schlimmes passieren wird. Ich habe es schon dutzende Male am eigenen Leib erlebt und kann dadurch ganz anders mit diesem Gefühl umgehen.
Ich weiß, dass mein Kopf gerade ein wenig übertreibt. Ich kann mich aus einer höheren Perspektive betrachten und sogar anfangen, mein Gefühl zu verändern.
Das alles kann ich nicht, wenn ich mich immer um alle Herausforderungen drücke. Es mag sich für den Anfang entspannter anfühlen. Wir müssen uns nicht überwinden. Aber innerlich wissen wir ganz genau, dass wir gerade einen Fehler begangen haben. Wir wissen, dass sich die Ketten um unsere Freiheit gerade ein bisschen stärker zugezogen haben.
Wenn du dir nicht in allen Lebensbereichen zeigst, dass es nichts zu befürchten gibt – dann wirst du in allen Lebensbereichen etwas befürchten.

  • Du wirst befürchten, dass du abgewiesen wirst – obwohl du es nicht probiert hast und es nicht wissen kannst.
  • Du wirst befürchten, dass sowieso niemand deine Grenzen ernst nimmt – weil du sie nie vertreten hast und so nicht erfahren konntest, dass du gerade dadurch mehr Respekt bekommst.
  • Du wirst befürchten, dass deine Bedürfnisse von niemandem ernst genommen werden, weil du dich nie der Herausforderung gestellt hast, sie zu äußern.

So schrenkst du dich und deine Freiheit erheblich ein und wirst dich niemals so wirklich locker entspannt fühlen können – denn du bist viel zu sehr mit Befürchten beschäftigt und das echte Leben zieht an dir vorbei.
Meine Bitte an dich ist also: Stell dich regelmäßig kleinen oder auch großen Herausforderungen. Überfordere dich dabei nicht. Steigere dich langsam und genau in deinem Tempo so, dass du es in dein alltägliches Leben integrieren kannst.
Vergleiche dein Wachstum dabei nicht mit anderen Menschen. Was auch immer sich für dich richtig anfühlt, es ist richtig für dich. Erinnere dich daran, dass du lieber kleinere Brötchen backst, dafür aber das ganze Jahr etwas zu essen hast – anstatt einmal einen riesigen Haufen zu backen, mit dem Essen nicht hinterher zu kommen und dann alles verschimmeln lassen zu müssen.
Werde zu einem Menschen, dessen Gewohnheit es ist, neue Herausforderungen zu bestehen und daran zu wachsen. Du musst nicht jeden Tag losziehen und krasse Komfortzonenchallanges zu machen. Ich wette nämlich, dass es in deinem Leben mehr als genug Möglichkeiten zum Wachstum gibt.
Sage deinem Partner einmal wirklich, was dich an ihm stört und was du an ihm magst (bleibe dabei in deiner Perspektive und mache ihm keine Vorwürfe).
Übe dich darin auch einmal Nein zu sagen, wenn Menschen über deine Grenzen treten.
Lächle Menschen in der U-Bahn an (erwarte kein Lächeln zurück. Gib dein Lächeln nur des Gebens willens).
Ich wette, du brauchst keine drei Sekunden um genau zu wissen, wo bei dir die Herausforderungen liegen. Sei ein wenig kreativ und finde heraus, wie du dich ihnen Schritt für Schritt nähern kannst – und dann setze diesen Plan immer und immer wieder in die Tat um.
Diese Gewohnheit wird dein Leben nachhaltig so stark zum Positiven verändern, sie sonst nur wenige Gewohnheiten in der Lage dazu sind.



In diesem Video erfährst du, wieso es vielen Menschen so unglaublich schwer fällt, sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen und wieso gerade das so wichtig für eine größere Selbstakzeptanz ist!




Manchmal benötigen wir einfach eine Umarmung, die unsere Seele wärmt


Wir alle benötigen Umarmungen, die uns Erleichterung und Trost bringen, die uns das Gefühl des Geliebtseins vermitteln. Wir freuen uns, wenn wir umarmt werden und auch, wenn wir andere umarmen dürfen.

Eine Umarmung ist das Zeichen für Zuneigung, Anerkennung und Liebe.  
Sie zeigt, dass alles gut geht und du geliebt wirst – jeder braucht dieses Gefühl immer wieder.

In verschiedenen Beiträgen habe ich bereits über die Notwendigkeit der Selbstliebe gesprochen, des Selbstgefühls und der Fähigkeit, für Träume zu kämpfen und sich von negativen Beziehungen zu distanzieren.

In dem heutigen Beitrag geht es um die Wichtigkeit, regelmäßig Zuneigung zu zeigen und zu erhalten, die weit über einen reinen Körperkontakt hinausgeht und zwei Herzen vereint. Es geht darum, sich gegenseitig die Seele zu wärmen.


Gehörst du auch zu jenen, die ihre Lieben jeden Tag fest umarmen?


Umarmungen reparieren und lindern Ängste

Manche Umarmungen haben die Fähigkeit, Probleme zu lösen, ohne dass dafür Worte benötigt werden. Du hast diese Zuneigung sicher auch schon erfahren, beispielsweise nach einer Diskussion mit deinen Kindern oder
deinem Partner, wenn du nicht mehr weiter weißt.

Im Alltag entstehen immer wieder Meinungsverschiedenheiten, bei denen angespannte Worte ausgetauscht werden. Sobald es soweit kommt, dass du nicht mehr denken kannst, bleiben Gefühle und Emotionen zurück, die uns sagen, dass wir diese Person lieben und es schmerzt, keine Lösung zu finden.

Eine einfache Umarmung beseitigt sofort jede Spannung, Stress und Hoffnungslosigkeit. Plötzlich ist alles perfekt:
Unser Körper, unsere Emotionen und unsere Zuneigung stehen im Vordergrund.

In einer Beziehung kommt es auch öfters zu Zeiten, in denen man zweifelt, Angst oder Sorgen hat.

• Manchmal beeinträchtigt die tägliche Routine die Beziehung negativ, jeder Tag scheint gleich zu sein und dabei kann die anfängliche Magie verloren gehen. Dann machen sich häufig auch Zweifel breit.

• Ängste kommen auf und die Frage, ob der Partner wirklich Liebe und Sehnsucht empfindet, ob die Beziehung für immer stark bleiben kann.

• Dann ist es an der Zeit, Authentizität zu zeigen. An manchen Tagen sind beruhigende Sätze wie „natürlich ist alles in Ordnung“, „natürlich liebe ich dich, was für Gedanken“ nicht ausreichend. Wir benötigen keine Worte, sondern Tatsachen. In diesem Fall gibt es
nichts besseres, als eine lange, schweigsame Umarmung.

Es gibt verschiedene Arten von Umarmungen. Wenn du umarmt wirst, solltest du dabei spüren, dass es sich um ein authentisches, wahrhaftes Gefühl handelt. Dann vergehen alle Ängste, die Sterne stehen wieder günstig und alles erlangt große Bedeutung.

Die beste Umarmung ist jene, die man genau dann erhält, wenn man es braucht, wenn wir uns dabei bewusst werden, wer in unser Leben und unser Herz gehört.


• Manchmal werden Experimente durchgeführt, bei denen anonymen Personen überraschend Umarmungen geschenkt werden. Dies ist sehr positiv und gibt Nähe, doch eine authentische Umarmung ist wie eine Therapie und kommt von Personen, die wir lieben.

• Wenn uns eine Umarmung mit der Welt vereint, haben wir sie von einer für uns wichtigen Person erhalten. Denke beispielsweise wie sich Kinder fühlen würden, die keinen physischen Kontakt, Zärtlichkeiten oder Umarmungen erhalten.

• Eine Umarmung bedeutet gleichzeitig die Anerkennung der Person, unabhängig vom Alter, um ihr Wurzeln zu geben: Du bist Teil von mir und ich möchte dich deshalb mit meinen Armen umschlingen, denn du bist auch ein Teil meiner Seele.

• Nichts kann so große Erleichterung bringen wie eine ehrliche Umarmung zur richtigen Zeit. Diese wärmt das Herz und stärkt das Selbstbewusstsein, dadurch werden Endorphine frei, die für ein angenehmes Wohlbefinden sorgen.

Wenn sie sich nicht trauen, dich zu umarmen… ergreife die Initiative!

Manchmal beschweren wir uns, dass unsere Kinder oder unserer Partner etwas „trocken“ sind und scheinbar keine Zärtlichkeitsbeweise benötigen oder diese abweisen.

Dies kann von der Persönlichkeit jedes Einzelnen abhängen, das bedeutet jedoch noch lange nicht, dass sie keine Umarmungen benötigen oder schätzen. Manchen Personen fällt es schwer, Emotionen auszudrücken, sie wagen es nicht und fühlen sich dazu nicht fähig.

• Jugendliche assoziieren Zärtlichkeiten ab einem gewissen Alter häufig mit einem Rückschritt in die Kindheit und akzeptieren dies nicht, da sie für ihre Unabhängigkeit kämpfen.

• Mach dir darüber keine Sorgen, ärgere dich nicht und interpretiere dies nicht damit, dass sie dich nicht lieben. Eine plötzliche Umarmung, schnell aber intensiv, wird sie immer zum Lächeln bringen.

Wir alle benötigen tägliche oder überraschende Umarmungen, um Beziehungen zu stärken und uns bewusst zu machen:

„Ich bin hier, ich werde dich immer lieben, du bist das Beste meines Lebens“.




Das Innere Kind


„Um wirklich erwachsen sein zu können,
brauchen wir unser Inneres Kind."
Nämlich als intuitiven Ratgeber, kreativen Ideenspender,
glückvolles Energiebündel. (P. Bartning)



Das „Innere Kind“ ist ein symbolischer Ausdruck für den Teil unserer Psyche,
in dem unsere tieferen Empfindungen, „Bauchgefühle“ sowie unsere Vergangenheit wohnen.

Es beeinflusst maßgeblich unseren Alltag, seine Gefühle und das Wohlsein.

Es geht um das freie Fließen der seelischen Energie zwischen allen psychischen Instanzen – um „Kontakt“ zu allen inneren Teilen.
Beispielsweise blicke ich tief in Gedanken über meine Arbeitsprobleme aus dem Fenster,
und plötzlich bemerkt mein Inneres Kind, wie schön die Sonne auf die Bäume scheint und freut sich – ich fühle mich glücklich!
Und die Probleme erscheinen mir nun viel leichter.
(Obwohl „objektiv gesehen" sich an den Problemen ja nichts geändert hat, ist durch den Kontakt zum Inneren Kind eine Kraft aufgebrochen, mit dessen Hilfe ich dann die momentane Situation besser meistern kann.)

Ein andermal bin ich bei der Arbeit innerlich „verquer“ (mein Inneres Kind hat „keine Lust"), aber ich schiebe es beiseite, da die Arbeit ja getan werden muss. Abends bin ich ausgelaugt.
Denn Kontaktabbruch zu meinem Inneren Kind kostet viel Kraft. Wohingegen  vielleicht wenige Sekunden der Kontaktaufnahme genügt hätten, die inneren Kräfte wieder fließen zu lassen, und ich hätte meine Arbeit sogar beschwingt fortsetzen können.
Sehr häufig – eigentlich praktisch immer – mischt das Innere Kind auch bei Beziehungsstreits mitunter sehr kräftig mit. Oder wie ist es sonst zu erklären, wenn sich ganz erwachsene Menschen (die sich ja eigentlich lieben!) mitunter vehement bekämpfen? Schon die Wortwahl ist dann auffällig, z. B.: „Wenn du dich so verhältst, dann mache ich das ebenso!“ „Wieso? Du hast doch eben genau so ...!“ – ein wütendes, trotzendes Kind ist hier kaum zu übersehen.
Ähnliches gilt z. B. bei übergroßen Ängsten, nie enden wollendem Schmerz oder übergroßer Wut. Dann ist immer das Innere Kind mit im Spiel – es werden vergangene Gefühlserfahrungen mit beigemischt.

Ich kann lernen, aus dem Inneren Kind Kraft, Kreativität und überfließende Lebensfreude zu schöpfen. Dann gilt der Ausspruch von  Erich Kästner:  „Nur, wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch."  – Oder man ignoriert es, schneidet sich damit ab von der eigenen Lebendigkeit, kann als Folge davon energielos, depressiv, zwanghaft, ruhelos, süchtig, ... , und seinen inneren Gefühlen ausgeliefert werden.
Diese Abgeschnittenheit von der eigenen Lebendigkeit – vom Inneren Kind – ist vermutlich bei den meisten Menschen die Regel. Das Innere Kind wird also schon gewohnheitsmäßig ins Unterbewusste verdrängt. So dass man oft eine Art Schreck erlebt, wenn man die dann entstandene Unlebendigkeit zum ersten Mal bemerkt, wie es z. B. Eugen Roth in seiner prägnanten Weise ausdrückt:

„Ein Mensch schaut in der Straßenbahn
der Reihe nach die Menschen an:
Jäh ist er zum Verzicht bereit
auf jede Art „Unsterblichkeit“.“

(Wohl weil der Mensch „zum ersten Mal" klar sieht, dass die meisten Gesichter seiner Mitmenschen unlebendig sind. Und damit sind sie eine Art Spiegel für sein eigenes Gesicht!)

Durch das Abgeschnittensein können sich manchmal sogar psychosomatische Symptome entwickeln – denn:
was würden Sie tun, wenn Sie in einer lebenswichtigen Angelegenheit nicht gehört werden? Sie würden sich sicherlich immer vehementer bemerkbar machen wollen, z. B. mit Fäusten an die Tür hämmern, damit Ihre Nachricht endlich beachtet wird.
So auch das Innere Kind – es „hämmert“ dann durch Symptome „an die Tür“ unseres Bewusstseins, z. B. durch unbegründet scheinende starke Gefühle (beispielsweise durch Ängste), oder durch Körpersymptome. Damit wir es endlich hören, damit es endlich beachtet wird – und uns endlich beschenken kann!

Oder etwas sanfter: wenn man sich von seinem Inneren Kind abgeschnitten hat, erkennt man es oft unbewusst irgendwo im Außen wieder. So weinen z. B. viele Menschen bei rührseligen Filmen (sonst vielleicht nie. Aber nun „darf“ sich das Innere Kind mit seinen Gefühlen mal zeigen.). Oder man sieht schnell immer das Leiden anderer Menschen, anderer Innerer Kinder (und das sollte ein Spiegel sein für einen selbst: sehe ich mein Inneres Kind?) – Sehr oft wird auch das eigene Innere Kind auf die eigenen leiblichen Kinder projiziert. Streit zwischen den Eltern über Erziehungsfragen würde dann eigentlich bedeuten: „Wie gehst du mit meinem Inneren Kind um?“ – Und bei kinderlosen Paaren, die sich unbedingt ein Kind wünschen und alles für eine Schwangerschaft tun, ist dieser Wunsch, ein Kind zu bekommen, erfahrungsgemäß fast immer auch gekoppelt mit dem unbewussten Wunsch, liebevollen Kontakt zu seinem Inneren Kind zu bekommen.

Dass unsere Psyche verschiedene „Teile“ hat, ist Alltagserfahrung. Oft drücken wir das z. B. so aus: „Mein Verstand sagt mir ..., aber mein Gefühl sagt was anderes. Oder, wie Goethe es formulierte: „Zwei Seelen, ach, in meiner Brust!“ (Wobei es sogar weit mehr als nur 2 „Seelen“ gibt.)
Viele Menschen kennen solch innere Gedanken, ja sogar innere Dialoge. Manche sorgen sich allerdings, ob dies auf eine gespaltene Persönlichkeit hinweisen würde – aber es geht um normale innere Prozesse. Und da klingt es einleuchtend, dass möglichst alle diese Teile in eine Richtung streben sollten. Denn nur dann sind wir mit uns „eins“, fühlen uns „ganz“, und müssen nicht teilweise gegen uns selbst kämpfen.
Um (wieder) zu dieser Einheit mit sich selbst zu kommen, müssen aber oft besondere „Umgangsmöglichkeiten“ mit diesem Teil der Psyche erlernt werden.
Denn sicher hat jeder schon die Erfahrung gemacht: das Innere Kind unterliegt nicht unserer Willenskraft, sondern hat eine Eigengesetzlichkeit.
Das Modell des „Inneren Kindes“ beschreibt verschiedene Wege, um mit sich selbst heilvoll umzugehen und zu dieser „Einheit“ oder „Aussöhnung“ zu kommen.





"Wenn das Kind in uns verletzt worden ist, fühlen wir uns innerlich leer und deprimiert.
Das Leben vermittelt uns ein Gefühl der Irrealität.
Wir sind zwar da, aber wir nehmen nicht wirklich daran teil.
Diese innere Leere führt zu Einsamkeit.
Da wir nie die sind, die wir wirklich sind, sind wir nie wirklich anwesend."

~ John Bradshaw - das Kind in uns ~


Das "Innere Kind"

Und wenn nun dieser Irrweg schon damit beginnt, dass wir vermeintlich erfahren, dass Andere uns verletzen...?
An sich ist es doch so, dass geschieht, was geschieht.  Menschen tun, was sie tun.
Einzig wir selbst interpretieren ein Geschehen, erschaffen Emotionen dazu. Fühlen uns ... über das gesamte Spektrum hinweg entweder völlig unberührt bishin zutiefst verletzt....

Weshalb gar? Weil am Ende eigene Vorstellungen, Erwartungen nicht erfüllt wurden? Selbst Kinder haben diese Vorstellungen, Erwartungen. Es liegt in der Natur.

Freilich möchte ich nun hier nicht widerstandslos jene einbeziehen, die wissentlich, vorsätzlich, womöglich in Schädigungsabsicht in anderer Verantwortungen und Leben eingreifen!
Doch selbst hier... die Forschung im psychischen Bereich hat mittlerweile festgestellt, dass selbst hinter der niedersten Tat eine Form positiver Absicht steht. Und sei diese Absicht nur dem Ausführenden selbst gegenüber...

Somit entwickeln wir bei/nach vermeintlichen Verletzungen also sogenannte Strategien. Strategien, die in Zukunft solche Erlebnisse, Verletzungen vermeiden sollten. Und wir sind gut darin. Hervorragend sogar!
Gehen also aus dem Herz in den Kopf, lavieren uns als Strategiemeister durchs Leben, verdrängen, laufen vor diesen Erlebnissen bzw. Gefühlen/Emotionen vermeintlich davon.

Das Leben wiederum entsendet auf seine eigene Weise Boten. Die Knöpfedrücker, die Arsch-Engel. Die immer und immer wieder hinweisen auf jene damaligen Ereignisse... oder vielmehr ungelösten Gefühle, Emotionen.

Solange, bis wir hinsehen. Bis wir realisieren. Bis wir uns von der Vergangenheit lösen, aus dem Schatten treten...
...und wieder die sind, die wir wirklich sind...!

Heraus aus Strategien.
Heraus aus dem Kopf - zurück ins Herz!



Die Aussöhnung mit der Kindheit, die Basis für ein erfülltes Leben

Die meisten Menschen sehen das Leben durch eine bestimmte Brille und wissen noch nicht einmal, dass sie eine aufhaben. Was immer sie wahrnehmen, ist bereits durch diese Sichtweise gefiltert. So erfahren wir das Leben aus zweiter und dritter Hand und glauben, es ist unseres.
Alles, was wir als Kinder von unseren Eltern gelernt haben, die Einstellungen zum Leben, zur Sexualität und zum Geld, der Umgang mit dem Leben, wie man sein soll oder nicht sein soll, läuft als Programm unbewusst in uns ab.
Wir folgen diesen Programmen zwanghaft, ohne sie je zu hinterfragen.
Wir fühlen uns zwar wie in ein Korsett geschnürt und fragen uns oft, warum wir immer dieselben Verhaltensweisen wiederholen, obwohl sie uns gar nicht gefallen. Und haben aber keine Ahnung, wie wir es anstellen könnten, es zu verändern.
Yod Udo Kolitscher, Trainer und Leiter des Biotic Institutes seit über 35 Jahren, erklärt in diesem Vortrag wie man aus diesen alten Verhaltensweisen ausbrechen kann um das zu erreichen, was man sich für sein Leben wünscht.
In seinen lebendigen Vorträgen kann man herzhaft lachend oder verstohlen schmunzelnd sich selbst erkennen und für die Zukunft lernen.



Loslassen


Wer loslassen freiwillig lernt und praktiziert, der wird vom Leben nicht zu Loslassübungen gezwungen.

Der Mensch durchläuft ständig Loslassprozesse, es geht gar nicht anders. Man könnte sogar das ganze Leben als eine Loslassübung betrachten, die einzig der Vorbereitung auf den ultimative Loslassevent eines jeden Lebens dient, dem Tod. Desto besser ein Mensch im Tod das Loslassen des Vorherigen gelingt, desto besser gelingt ihm der Übergang und desto höher und reiner ist die Bewusstseinsdimension in welcher er nach seinem Tode landet, denn ein jedes Nichtlosgelassenes ist eine Bindung an niedrig schwingende Welten. Diese Bindungen verhindern ein Höherkommen nach dem Tode.

Jedoch nicht nur für das Leben nach dem Tode ist die Fähigkeit Loszulassen essentiell, auch jeder Erfolg, jede Erreichung eines Zieles ist ohne die Loslassfähigkeit unmöglich. Darum heißt es:

Lass los um Neues zu empfangen !

Denn, wann immer wir ein neues Ziel oder einen neuen Wunsch haben, müssen wir zuerst alte Ziele oder Wünsche, die dem Neuen entgegen stehen loslassen. Ohne dieses Loslassen bleibt das neue Ziel blockiert. Wer nicht loslässt ist erfolglos. Nicht Loslassen können und sich am Alten festklammern ist Ausdruck eines tiefsitzenden Mangelbewusstseins. Darum ist die Fähigkeit loszulassen einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren überhaupt !

Loslassübungen

Wenn aber nun das Loslassen so wichtig ist, dann ist es ja naheliegend es bewusst zu üben. Aber keine Sorge ich werde Ihnen nun keine von den Sekten empfehlen, deren Anhänger alles Hab und Gut loslassen sollen :-) Hier ein paar alltäglichere und einfachere Loslassübungen:

    • Wohnung entrümpeln: Dies ist eine wunderbare Loslassübung und man erschafft sich dadurch sogar noch besseres Wohnungsfengshui. Am allerwenigsten losgelassen sind all diejenigen Gegenstände, die sichtbar herumstehen oder auch sichtbar an Wänden herumhängen. Nur, was wirklich benötigt und sinnvoll ist, sollte sichtbar sein. Auch beispielsweise Bilder sollten nur aufgehängt sein, wenn sie gezielt eine sinnvolle Wirkung ergeben.

    • Kleiderschrank entrümpeln: Man kann da eine einfache Regel anwenden, alles was man länger als 1 (oder 2) Jahre nicht getragen hatte, raus..

    • Bücherregal entrümpeln: Gerade in Büchern ist sehr viel Geistesenergie enthalten. Wenn Sie feinfühlig sind, werden Sie spüren, um wieviel freier es sich anfühlt, selbst wenn sie nur wenige Bücher aussortiert haben.

    • Küchenschränke, Badezimmer oder Auto usw. entrümpeln.

    • Computer entrümpeln, alte Mails löschen

    • Etwas verschenken: Dies kann bis hin zu solchen Extremvarianten gehen, wo man 29 Tage lang jeden Tag jemandem ein Geschenk macht (siehe www.29gifts.org )

    • Säe einen Samen (auch im übertragenen Sinne gemeint): Wenn man der Erde einen Samen übergibt, auch dies ist ein Loslassen.

    • usw. - Überlege Dir doch eine eigene persönliche Loslassübung !

Die höheren Instanzen des Menschen, zum Beispiel sein höheres Selbst, wissen um die Wichtigkeit der Loslassfähigkeit. Wer schlecht im Loslassen ist, wird darum immer (!!!) vom Leben, also vom eigenen göttlichen Kern zu Loslassübungen gezwungen. Das können kleine Verluste im Leben sein, nahestehende Menschen, bis hin zu großen Unfällen, die ja auch immer ein Loslassen des alten Lebens erzwingen. Oft erzwingt das Leben auch Loslassübungen in Form von erzwungenen Wohnungsumzügen. Menschen, die oft umziehen sind Menschen, die loslassen üben müssen. Idealerweise nutzt man einen solchen Umzug um bewusst altes Gerümpel loszulassen. Wer diese höhere Botschaft von Umzügen ignoriert muss oft kurze Zeit später schon wieder umziehen und sein Haus oder Wohnung loslassen.
Er kann dies nur umgehen wenn er freiwillig und bewusst das Loslassen übt und praktiziert. Dies ist eine alte esoterische Weisheit, deren Richtigkeit in der Praxis ständig beobachtet werden kann.

Dem Losgelassenen eine gute Energie mitgeben

Da alles was man aussendet zu einem zurück kommt, ist es natürlich wichtig was für Energien man dem Losgelassenen mitgibt. Wenn wir das Losgelassene segnen und ihm viel Glück auf seinem weiteren Weg wünschen, dann wird auch nur Gutes zu uns zurück kehren. Alles, auch Dinge bestehen aus reinem (gefrorenem) Bewusstsein, und sind lebendig. Auch was auf einer Müllhalde landet macht eine (vielleicht jahrtausende dauernde) Transformation durch, lebt also weiter.
Eine richtig gute Möglichkeit, um einen guten Weg für die Dinge zu finden, die wir loslassen ist Ebay. Auf Ebay kann man fast alles versteigern, und das Gute ist, selbst wenn es für einen Euro weggeht, wir haben dann jemand gefunden, der es wirklich brauchen kann und liebt, denn sonst hätte er es ja nicht ersteigert. So haben wir für die Dinge, die wir loslassen eine gute Zukunft gefunden.

Die echte Loslassarbeit

Wenn wir dann mit dem Loslassen materieller Dinge gut geübt haben, können wir uns an die echte Arbeit heranwagen. Die Materie ist ja nur zum Üben da - in Wirklichkeit gehts um die geistige Ebene, auf der wir unsere Weiterentwicklung vorantreiben sollten. Dies wären zum Beispiel:

    • Das Loslassen der schweren Teile unserer Vergangenheit. Insbesondere daraus resultierende:

    • Ängste

    • Kontrollsüchte

    • Ego- und Kampfspiele

    • Stress

    • Schuldgefühle

    • Selbstmitleid (und Glaube ungerecht behandelt worden zu sein, sowie Glaube enttäuscht worden zu sein, etc.)

    • Minderwertigkeitsgefühle

    • Mangelbewusstein / Armutsbewusstsein

    • Opferbewusstsein

    • schlechte Gewohnheiten

    • Aufschieberitis, Erwartungen, Eitelkeit, Unehrlichkeit, negative Selbstbilder, Genusssucht, Ziellosigkeit, Zügellosigkeit und vieles mehr..

    • Egowille aufgeben und stattdessen den eigenen Gotteswillen leben

Wirkliches Loslassen ist nur in bedingungsloser Liebe möglich. Wer zum Beispiel in Groll loslässt, hat nicht wirklich losgelassen, weil durch den Groll weiterhin eine Bindung bestehen bleibt.
Durch echtes Loslassen in bedingungsloser Liebe, die ja auch Vergebung beinhaltet, ist hingegen jede problematische Situation in ihr Gegenteil wandelbar. Aus Problemen werden dann Chancen, aus Fehlschlägen werden Erfolge, aus Krankheit wird Gesundheit, aus Übergewicht wird Schlankheit, aus Ego wird Gott, und so weiter.







Fällt es dir schwer dich vom Partner zu trennen, bleibst trotz dass es dir nicht gut tut?

Bleibst du beim gleichen Arbeitgeber, obwohl es dich seit Jahren krank und unglücklich macht?


Eine besondere Rolle dabei spielen „karmische“ Partnerbeziehungen, die sich durch ihre ungewöhnlich hohe energetische Bindung von „normalen“ Beziehungen unterscheiden. Man kennt sich bereits aus einem oder mehreren Vorleben.
Das sind Treuegelübde an den man über mehrere Leben gebunden ist.
Es entsteht ein karmisches Band zwischen zwei Seelenpartnern, bleibt diese Verbindung erhalten, bis das Karma ausgeglichen ist.

Es gibt Menschen, mit denen scheinen wir wie durch ein unsichtbares Band verbunden zu sein.
Egal, was wir auch tun – wir kommen nicht voneinander los. Solche Verbindungen können karmisch sein. Das heißt, dass man mit diesem Menschen schon in einem früheren Leben verbunden war und in dieser Beziehung noch Aufgaben zu erfüllen sind. Es geht oft um
Ausgleich, also zum Beispiel Wiedergutmachung einer offenen Rechnung. Dass es schon mal eine Verbindung gab, ist einem im gegenwärtigen Leben aber oft gar nicht bewusst.

In der Liebe können karmische Verbindungen Fluch und Segen sein. Man kann als Paar besonders glücklich zusammen leben – scheitert die Beziehung, ist die bleibende Verbindung allerdings
oft belastend. Es kann eine Art Hassliebe entstehen. Das Problem: Auch wenn die Beziehung nicht mehr gut tut oder man schon getrennt ist, kann man sich nicht voneinander lösen.

Manchmal sind wir im zwischenmenschlichen Bereich z.B. nicht in der Lage, Entscheidungen umzusetzen, obwohl unser Verstand ganz klar sagt: "Tu es!" Irgendetwas hindert uns daran, längst fällige Schritte zu tun. Wir können sogar das Gefühl haben, gefangen zu sein...
handlungsunfähig.

Durch die Trennung kann z.B. die Klarheit eintreten, dass die geführte Beziehung gefühlsmäßig längst beendet ist und der Mut zur Trennung aufgebracht wird, der vorher gefehlt hat.


Diese Seelen bzw. Karmische-Verbindung kann ich mithilfe der geistige Welt lösen.









Der Schlüssel für ein erfülltes Leben liegt in uns – und nirgendwo sonst.

„Die meisten Menschen leben ihr Leben nicht richtig, sie verschlafen es, angepas...st wie Schafe in der Herde, weil die Gesellschaft sie so dressiert hat, als sie klein waren.“
In jedem Säugling, stecke aber ein Löwe: eine Persönlichkeit mit Impulsen, Wünschen, eigenem Willen, voller überbordender Liebe, Talent und Tatendrang, bestimmt für ein Leben voller Glück.
Aber weilschon die Eltern als Kinder dressiert wurden, geben sie das Erlernte weiter.
Und so, werden aus Löwen Schafe: unauffällig, freudlos, angepasst und ängstlich. Schafe, die ihre Gefühle und Wünsche ständig unterdrücken.

„Ja, Warum lieben wir Pippi Langstrumpf?“

„Weil sie die wilde Löwenseite in uns verkörpert. Aber fragen Sie mal Eltern, ob sie sich eine Pippi Langstrumpf als Tochter wünschen!“
Wer will schon hören, dass er als Schaf in einer Schafherde lebt?
Wie kann man das ändern?
"Liebe" ist das Schlüsselwort!

Das Kind, das sich damals danach sehnte, so geliebt zu werden, wie es ist, dieses Kind sitzt nach wie vor lebendig in uns. Und wenn wir unser Kind von damals wieder lebendig werden lassen, dann entfalten wir unsere Löwennatur und haben die Chance auf ein erfülltes, individuelles und bejahendes Leben.
Müssen wir dafür denn jahrelang Therapiemachen? Nein, es geht einfacher:
Wir müssen uns mit uns selbst, unserem ganzen bisherigen Leben und unseren Eltern aussöhnen.“
Um das zu erläutern, stellt euch folgendes Bild vor: „sich nackt vor den Spiegel zu stellen und zehn Minutenlang anzuschauen. Was denkst Du dabei?
„Du wunderbarer Mensch, ich ehre und liebe dich, wie du bist?"
Nein, die meisten denken bestenfalls: „Oh Gott!‘“
Den meisten Menschen ist gar nichtklar, wie sehr sie sich selbst verurteilen– das ist der größte Fehler: „Denn wenn du über dich nicht gut denkst, steht auf deiner Stirn geschrieben: „Mit mir kann man es machen!‘ Eine Aufforderung an alle, dich auszunutzen.“
Und auch, dass sich die Dinge nur ändern können, wenn man bei sich selbst anfängt.

Aber wie?
Indem man anfängt, freundlich zu sich selbst zu sprechen.
Etwa so:
„Ich habe es immer so gut gemacht, wie ich konnte. Ich habe oft unbewusst gehandelt und mich dabei selbst verletzt. Dies vergebe ich mir heute und verspreche mir, nun gut für mich zu sorgen.“
Denn wer sich selbst nicht liebt, belastet auch seine Kinder.
Kinder spüren instinktiv, wie es Mama geht. Geht es ihr schlecht, fühlen sie sich schuldig. Geht es ihr gut, sind sie entlastet.
Die meisten Erwachsenen – Frauen und Männer – sind immer noch unbewusst verstrickt in die alten Normen, die sie als Kind verinnerlicht haben.
Und dadurch auch in höchst ambivalente Gefühle den Eltern gegenüber. Diese geben sie weiter an ihre Kinder – ein endloser Kreislauf.
Hier ist wichtig der Weg der Aussöhnung; nur so kann der Platz frei werden für Neues.
„Denk daran, deine Eltern konnten es nicht besser.
Darum gilt es, ihren Weg zu ehren und zu achten:
„Ich danke euch dafür, dass ihr mir das Leben geschenkt habt. Und mit eurem Erbe in mir gehe ich jetzt meinen ganz eigenen Weg.“
Selbstliebe, Versöhnen, Achtsamkeit – es sind uralte Tugenden.
„Wenn dich Leute nicht mehr mögen, weil du plötzlich gut zu dir selbst bist, haben sie dich nicht verdient. Du wirst neue Menschen anziehen. Freue dich auf sie.“

Es ist meine Berufung die Liebe in Menschen wieder zu aktivieren, und mit dieser wunderbaren Herzenergie das innere Kind zu heilen.
Es gibt nichts Schöneres, als in strahlende Augen zu schauen, wenn die Seele von Innen herzlich strahlt.
Freundlich zu anderen sein

Freundlich zu sein ist eine zentrale Methode, um Bedeutung sowohl in dein eigenes Leben als auch in das anderer zu bringen. Freundlich zu sein erlaubt es uns, besser zu kommunizieren, mitfühlender zu sein und außerdem eine positive Kraft im Leben anderer Menschen zu sein. Freundlichkeit hat ihren wahren Ursprung tief in deinem Inneren. Während manche Menschen von Natur aus freundlich sind, ist es etwas, das jeder zu kultivieren wählen kann.


METHODE 1: Eine freundlichere Perspektive entwickeln


1 Kümmere dich aufrichtig um andere.

Im Wesentlichen geht es bei der Freundlichkeit darum, dich aufrichtig um andere in deiner Nähe zu kümmern. Sie bedeutet, das Beste für sie zu wünschen und in ihnen dieselben Wünsche, Bedürfnisse, Sehnsüchte und sogar Ängste anzuerkennen, die du auch hast. Freundlichkeit ist warm, belastbar, geduldig, vertrauensvoll, loyal und dankbar.[1] Piero Ferrucci sieht Freundlichkeit als etwas an, bei dem es darum geht, "weniger Mühe zu machen". Sie befreit uns davon, uns in negativen Ansichten und Gefühlen zu verstricken, wie etwa Missgunst, Eifersucht, Argwohn und Manipulation.[2] Letztendlich ist Freundlichkeit tiefe Fürsorge für alle Lebewesen.

  • Übe Freundlichkeit und Großzügigkeit anderen gegenüber. Wenn du aus der Übung oder schüchtern bist oder nicht weißt, wie man sich anderen zuwendet, kannst du das nur überwinden, indem du es kontinuierlich versuchst. Dann wird es zu einem natürlichen Impuls, freundlich und großherzig zu anderen zu sein.

  • Bitte nicht um Gegenleistungen. Die größte Freundlichkeit erwartet nichts, ist nicht an Bedingungen gebunden und hat keine Voraussetzungen, um getan oder gesagt zu werden.




2 Sei nicht freundlich, um zu bekommen, was du möchtest.

Hüte dich vor vorgetäuschter Freundlichkeit. Bei der Freundlichkeit geht es nicht um "Höflichkeit aus Eigeninteresse, kalkulierte Großzügigkeit, oberflächliche Etikette".[3] Nur nett zu anderen zu sein, damit sie dir geben, was du möchtest, oder als Mittel, um sie zu beherrschen, ist keine Freundlichkeit. Noch geht es bei Freundlichkeit darum, vorzugeben, dich für jemanden zu interessieren, und dabei die ganze Zeit über Ärger oder Geringschätzung zu unterdrücken. Deine Wut oder Frustration hinter falschen Gefälligkeiten zu verstecken ist keine Freundlichkeit.

  • Schließlich ist es auch keine Freundlichkeit, ein People-Pleaser (Einschleimer) zu sein. Das ist einfach nur ein Verhalten, das dazu gedacht ist, nachzugeben und keinen Ärger zu machen, weil du Angst hast, dass du untergehst, wenn du vortrittst.




3 Sei freundlich zu dir selbst.

Viele Leute machen den Fehler, zu versuchen, freundlich zu anderen zu sein, während sie sich gleichzeitig nicht darauf konzentrieren, freundlich zu sich selbst zu sein. Das kann zum Teil daher stammen, dass du Aspekte von dir nicht magst. Meistens hat es seinen Ursprung aber in der Unfähigkeit, dich selbst besser zu kennen. Leider kann deine Freundlichkeit anderen gegenüber in die vorgetäuschten Arten fallen, die im vorigen Schritt beschrieben wurden, wenn du nicht in dir selbst ruhst. Es kann auch zu Burn-out und Desillusionierung führen, weil du alle anderen voranstellst.

  • Selbstkenntnis erlaubt es dir, zu sehen, was bei dir Schmerzen und Konflikte auslöst, und befähigt dich, deine Widersprüche und Inkonsistenzen anzunehmen. Sie gibt dir Raum, um an Dingen an dir zu arbeiten, mit denen du nicht zufrieden bist. Im Gegenzug hilft dir Selbstkenntnis dabei, dich davor zu bewahren, deine negativen Aspekte auf andere zu projizieren. Sie versetzt dich somit in die Lage, andere Menschen liebevoll und freundlich zu behandeln.[4].

  • Nimm dir die Zeit, dir deiner selbst bewusster zu werden. Nutze das Gelernte, um freundlicher sowohl zu dir selbst als auch zu anderen zu sein (wobei du daran denkst, dass wie "alle" unsere Schwächen haben). Auf diese Weise gehst du besser mit deiner inneren Angst um, als dein Bedürfnis zu befeuern, den Schmerz zu projizieren.

  • Vermeide es, dir die Zeit zu nehmen, um dir deiner eigenen Bedürfnisse und Grenzen bewusster zu werden, als Akt der Selbstsucht anzusehen. Ganz im Gegenteil, es ist eine entscheidende Vorbedingung, um in der Lage zu sein, dich mit großer Stärke und Bewusstsein anderen Menschen zuzuwenden.

  • Frage dich, was es deiner Ansicht nach bedeutet, freundlicher zu dir selbst zu sein. Für viele Menschen beinhaltet, freundlicher zu sich selbst zu sein, das Geschwätz deiner Gedanken zu beobachten und mit deinem negativen Denken aufzuhören.




4 Lerne Freundlichkeit von anderen.

Denke über die wirklich freundlichen Menschen in deinem Leben nach und wie sie dich fühlen lassen. Trägst du jedes Mal ihr warmes Leuchten in deinem Herzen, wenn du an sie denkst? Du tust es wahrscheinlich, weil Freundlichkeit verweilt und dich wärmt, selbst wenn du den härtesten Herausforderungen gegenüberstehst. Wenn andere Menschen eine Möglichkeit finden, dich dafür zu lieben, wer du bist, ist es unmöglich, solches Vertrauen und solche Bestätigung zu vergessen. Ihre Freundlichkeit lebt immer weiter.

  • Vergiss nicht, wie die Freundlichkeit anderer Menschen "deinen Tag rettet". Was hat ihre Freundlichkeit an sich, das dich besonders und wertgeschätzt fühlen lässt? Gibt es etwas, das sie tun, das du von Herzen nachahmen kannst?




5 Kultiviere zum Wohle deiner eigenen Gesundheit Freundlichkeit.

Eine verbesserte psychische Gesundheit und Zufriedenheit kommt von positiverem Denken, und Freundlichkeit ist ein positiver geistiger Zustand. Während es bei Freundlichkeit darum geht, großherzig und offen zu anderen zu sein, gibt sie dir ein Gefühl des Wohlbefindens und der Verbindung zurück. Dieses verbessert deinen eigenen geistigen Zustand und deine Gesundheit.

  • Obwohl simpel, ist genau diese Fähigkeit, freundlich zu sein, für sich selbst eine mächtige und konsistente Belohnung und eine Selbstwertverstärkung.[5]




6 Mache es dir zur Gewohnheit, dich auf Freundlichkeit zu konzentrieren.

Leo Babauta sagt, dass Freundlichkeit eine Angewohnheit ist und zwar eine, die jeder kultivieren kann. Er schlägt vor, sich einen Monat lang jeden Tag auf Freundlichkeit zu konzentrieren. Am Ende dieser zielgerichteten Konzentration wirst du dir tiefgreifender Veränderungen in deinem Leben bewusst. Du fühlst dich als Mensch besser und stellst fest, dass die Menschen anders auf dich reagieren, einschließlich dich besser zu behandeln. Wie er sagt, ist freundlich zu sein auf lange Sicht praktiziertes Karma.[6] Vorschläge, die dabei helfen, deine Freundlichkeit zu kultivieren, sind unter anderem:

  • Mache jeden Tag eine Sache für jemanden. Triff am Anfang des Tages eine bewusste Entscheidung, welche Art Tat das sein wird, und nimm dir im Laufe des Tages die Zeit, es zu tun.

  • Sei nett, freundlich und mitfühlend, wenn du mit jemandem interagierst. Das gilt umso mehr, wenn die Person dich normalerweise wütend macht, stresst oder langweilt. Benutze Freundlichkeit als deine Stärke.

  • Baue deine kleinen Akte der Freundlichkeit zu größeren Akten des Mitgefühls auf. Ehrenamtlich für Menschen in Not zu arbeiten und die Initiative zu ergreifen, Leiden zu lindern, sind größere Akte des Mitgefühls.[7]

  • Meditiere, um dabei zu helfen, Freundlichkeit zu verbreiten.



7 Sei freundlich zu jedem, nicht nur zu Menschen "in Not".

Erweitere deinen Kreis der Freundlichkeit. Es kann sehr einfach sein, freundlich zu sein, wenn wir unbewusst tun, was Stephanie Dowrick als "herablassende Freundlichkeit" bezeichnet.[8] Das bezieht sich auf Freundlichkeit, die jenen Menschen entgegengebracht wird, von denen wir das Gefühl haben, dass sie wirklich in Not sind (die Kranken, die Armen, die Verletzlichen und jene, die deinem Ideal entsprechen). Freundlich zu Menschen zu sein, die uns emotional (wie Familie oder Freunde) oder auf andere Weise (aus demselben Land, von derselben Hautfarbe, demselben Geschlecht usw.) nahe stehen, ist einfacher, als zu jenen freundlich zu sein, die der Philosoph Hegel "die Anderen" nannte. Es kann schwieriger sein, zu Menschen freundlich zu sein, die wir als Unseresgleichen ansehen, aber es ist die Mühe wert.

  • Das Problem mit der Beschränkung unserer Freundlichkeit auf "bequeme" Fälle ist, dass wir nicht anerkennen, dass wir zu jedem freundlich sein müssen (ganz egal, wer es ist, wie wohlhabend er ist oder wie viel Glück er hat, was seine Werte und Überzeugungen sind, wie sein Verhalten und seine Einstellung ist, wo er herkommt, wie freundlich er zu uns ist usw.)

  • Indem wir nur zu jenen freundlich sind, von denen wir meinen, dass sie Freundlichkeit verdienen, entfesseln wir unsere eigene Befangenheit und unser Urteilen. Wir praktizieren nur an Bedingungen geknüpfte Freundlichkeit. Natürliche Freundlichkeit umfasst alle Lebewesen. Die Herausforderungen, denen du beim Versuch der Umsetzung dieses breiteren Freundlichkeitsbildes gegenüberstehst, werden manchmal anstrengend sein. Doch du hörst nie damit auf, etwas über die Tiefen deiner Fähigkeit zu lernen, wahrhaft freundlich zu sein.

  • Wenn du es vernachlässigst, freundlich zu jemandem zu sein, nur weil du glaubst, dass er ohne deine Unterstützung oder dein Verständnis zurechtkommt, praktizierst du selektive Freundlichkeit.



8 Minimiere deine Wertung.

Wenn du wirklich freundlich sein möchtest, musst du deine Wertung über Bord werfen. Arbeite daran, positiv und mitfühlend zu sein, anstatt deine Zeit damit zu verbringen, bezüglich anderer Menschen kritisch zu sein. Falls du dazu neigst, schlecht über andere zu denken (dir zu wünschen, sie würden sich ihren Herausforderungen stellen, oder das Gefühl zu haben, dass die Menschen um dich herum bedürftig oder ahnungslos sind), dann lernst du nie wahre Freundlichkeit. Höre damit auf, die Menschen zu beurteilen. Erkenne, dass du sie niemals vollständig verstehen wirst, außer du läufst eine Meile in ihren Schuhen. Konzentriere dich darauf, anderen helfen zu wollen, anstatt sie zu beurteilen, weil sie nicht besser sind.

  • Wenn du urteilst (und anfällig für Klatsch bist oder einfach nur immer schlecht über die Menschen um dich herum redest), wirst du niemals dazu in der Lage sein, deine Zurückhaltung zu überwinden und freundlich zu sein.

  • Freundlich zu sein bedeutet, im Zweifelsfall für die Menschen zu sein, anstatt Perfektion zu erwarten.



METHODE 2: Freundliche Eigenschaften entwickeln


1 Habe Mitgefühl mit anderen.

Es ist wichtig, die Botschaft zu verinnerlichen: "Sei freundlich, denn für jeden, den du triffst, ist Kämpfen eine schwere Schlacht." Plato zugeschrieben, ist dieses Sprichwort eine Anerkennung, das jeder in seinem Leben dieselbe oder eine andere Herausforderung durchmacht. Es ist allzu leicht für uns, das aus den Augen zu verlieren, wenn wir in unsere eigenen Probleme oder in Ärger mit ihnen verwickelt sind. Bevor du eine Tat begehst, die sich negativ auf eine andere Person auswirken könnte, solltest du dir eine einfache Frage stellen: "Ist es freundlich?" Falls du diese Frage nicht mit "ja" beantworten kannst, erinnert dich das daran, deine Handlungs- und Herangehensweise sofort zu ändern.

  • Vergiss nicht, dass andere Menschen ebenso Unsicherheit, Schmerz, Elend, Traurigkeit, Enttäuschung und Verlust empfinden, selbst wenn es dir ganz schlecht geht. Das setzt deine eigenen Gefühle in keinster Weise herab. Es erlaubt es dir aber, zu erkennen, dass die Menschen oftmals aus ihrem Schmerz heraus reagieren, anstatt aus ihrem ganzen Selbst. Freundlichkeit ist der Schlüssel dazu, durch die tobenden Emotionen hindurchzusehen und sich mit der wirklichen Person im Inneren zu verbinden.



2 Erwarte keine Perfektion.

Falls du eine Tendenz zu Perfektionismus, Konkurrenzdenken oder einen starken Dringlichkeitssinn hast, kann Selbstfreundlichkeit oftmals deinem Ehrgeiz und schnellen Tempo zum Opfer fallen (sowie deiner Furcht davor, als faul oder egoistisch angesehen zu werden).[9] Vergiss nicht, einen Gang herunter zu schalten und dir selbst zu vergeben, wenn die Dinge nicht so laufen, wie du es dir gewünscht hast.

  • Lerne aus deinen Fehlern, anstatt dich ihretwegen zu zerfleischen oder dich mit anderen zu vergleichen.[10] Durch selbst-mitfühlende Reaktionen kannst du damit anfangen, die Bedürfnisse anderer Menschen in einem mitfühlenden Licht zu sehen.



3 Sei anwesend.

Das größte Geschenk an Freundlichkeit, das du einem anderen Menschen machen kannst, ist, in seiner Anwesenheit da zu sein, aufmerksam zuzuhören und dich ihm aufrichtig zuzuwenden. Plane deinen Tag anders und höre damit auf, als die Person bekannt zu sein, die immer wegrennt. Anwesend zu sein bedeutet, verfügbar zu sein. Das kannst du nur, wenn du nicht hetzt oder Menschen und Aktivitäten dazwischen schiebst.

  • Lasse die technischen Mittel weg, um mit anderen zu kommunizieren. Unpersönliche und eilige technische Kommunikationen wie Text und E-Mail haben ihren Platz im Leben, aber nicht als dein einziges Kommunikationsmittel. Nimm dir die Zeit, dich von Angesicht zu Angesicht mit Menschen zu verbinden, oder durch ein ungestörtes Telefongespräch. Schreibe einen Brief anstelle einer E-Mail und überrasche jemanden mit der Freundlichkeit, dir die Zeit genommen zu haben, Papier und Stift zu nehmen.



4 Sei ein guter Zuhörer.

Der Akt des Zuhörens ist in unserer schnelllebigen Welt, in der zu hetzen und beschäftigt zu sein als Tugenden angesehen werden, leichter gesagt als getan. Es ist die Norm, jemanden abzuwürgen, weil du zu beschäftigt bist oder schnell irgendwo hin eilen musst. Beschäftigt zu sein zu einer Gewohnheit zu machen ist jedoch keine Entschuldigung für Unfreundlichkeit. Lerne, voll und ganz zuzuhören und ihm deine ehrliche Aufmerksamkeit zu schenken, bis er damit fertig ist, seine Gedanken und seine Geschichte loszuwerden.

  • Jemandem wirklich zuzuhören, indem du Augenkontakt herstellst, alle Ablenkungen vermeidest und einem Menschen Zeit schenkst, ist einer der größten Freundlichkeitsakte. Nimm dir die Zeit, wirklich aufzunehmen, was die Person sagt, bevor du mit einer vorgefertigten Antwort reagierst oder ihn unterbrichst. Zeige der Person, dass du die einmalige Situation, in der sie sich befindet, anerkennst und da bist, um ihr dein Ohr zu leihen.

  • Ein guter Zuhörer zu sein bedeutet nicht, ein toller Problemlöser zu sein. Manchmal ist das Beste, was du tun kannst, einfach da zu sein, um zuzuhören, während du anerkennst, dass du nicht weißt, was die Person tun sollte.




5 Sei optimistisch.

Zufriedenheit, Freude und Dankbarkeit beruhen auf Freundlichkeit und lassen dich das Gute in anderen und der Welt sehen. Sie ermöglichen es dir, die Herausforderungen, die Verzweiflung und die Grausamkeiten, die du miterlebst und erfährst, durchzustehen. Sie stellen dein Vertrauen in die Menschlichkeit immer wieder her. Eine optimistische Haltung aufrecht zu erhalten stellt sicher, dass Akte der Freundlichkeit mit aufrichtiger Freude und Fröhlichkeit anstatt mit Widerwillen oder aus Verpflichtung oder als Dienstleistung verübt werden. Dein Sinn für Humor stellt sicher, dass du dich selbst nicht zu ernst nimmst und die widersprüchlichen und widrigen Momente des Lebens voller Vertrauen annimmst.

  • Es ist nicht immer leicht, optimistisch zu sein, insbesondere wenn du einen lausigen Tag hattest. Doch mit genügend Übung kann jeder Optimismus kultivieren, indem er sich auf das Positive anstatt auf das Negative konzentriert. Freue dich auf schöne Sachen in der Zukunft und lebe ein Leben, das mehr von Freude als von Traurigkeit erfüllt ist. Es kostet außerdem keinen Pfennig, sich die guten Seiten anzusehen.

  • Optimistisch zu sein und zu bleiben versetzt dich nicht nur mehr in die Geisteshaltung, freundlich zu sein, sondern es bringt auch den Menschen in deiner Nähe Freude. Wenn du mehr Zeit damit verbringst, zu jammern, ist es schwieriger, den Menschen in deinem Umfeld Zufriedenheit zu bringen.




6 Sei nett.

Menschen, die freundlich sind, neigen dazu, auch nett zu sein. Das bedeutet nicht, dass sie die kontaktfreudigsten Menschen im Raum sind, aber dass sie sich Mühe geben, neue Menschen kennenzulernen und sie sich zuhause fühlen lassen. Falls es jemanden Neues an deiner Schule oder an deinem Arbeitsplatz gibt, kannst versuchen, mit der Person zu reden. Erkläre ihr alles und lade sie vielleicht sogar zu gesellschaftlichen Veranstaltungen ein. Selbst wenn du nicht kontaktfreudig bist, kann es eine Menge dabei ausmachen, dich freundlicher zu machen, wenn du einfach nur lächelst und Smalltalk mit Menschen machst. Diese Freundlichkeit bleibt nicht unbemerkt.

  • Freundliche Menschen sind nett, weil sie das Beste von den Menschen erwarten. Sie reden mit neuen Leuten und Freunden gleichermaßen auf eine unbekümmerte, beruhigende Weise, die sie sich zuhause fühlen lassen.

  • Falls du von Natur aus schüchtern bist, brauchst du deine Persönlichkeit nicht vollständig zu ändern. Gib dir nur etwas mehr Mühe, nett zu den Leuten zu sein. Schenke ihnen deine Aufmerksamkeit, frage sie, wie es ihnen geht, und zeige ihnen dein Interesse an ihnen.



7 Sei höflich.

Obwohl höflich zu sein kein Zeichen von Freundlichkeit an sich ist, demonstriert aufrichtige Höflichkeit deinen Respekt denjenigen gegenüber, mit denen du interagierst. Höflich zu sein ist die freundliche Art, die Aufmerksamkeit der Menschen zu bekommen und deinen Standpunkt rüberzubringen. Ein paar einfache Methoden, um dieses zu tun, sind unter anderem:

  • Suche nach Möglichkeiten, deine Fragen oder Antworten umzuformulieren. Sage zum Beispiel: "Darf ich?" anstelle von: "Kann ich?", sage: "Ich bin überrascht" anstelle von: "Das ist nicht fair", sage: "Lasse es mich anders erklären" anstatt zu sagen: "Das habe ich nicht gesagt". Deine Sprache umzuformulieren spricht Bände.

  • Habe ausgezeichnete Manieren. Halte Leuten die Türen auf, vermeide es, übermäßig vulgär zu sein, und sei mit neuen Personen nicht übermäßig vertraut.

  • Mache Komplimente und meine sie ehrlich.




8 Sei dankbar.

Menschen, die wirklich freundlich sind, sind leicht in der Lage, Dankbarkeit auszudrücken. Sie nehmen nicht alles als selbstverständlich hin und danken den Leuten immer für ihre Hilfe. Sie wissen, wie man "danke" sagt, und meinen es wirklich so. Sie schreiben Danksagungskarten und erkennen es gern an, wenn man ihnen geholfen hat. Menschen, die dankbar sind, danken anderen auch einfach nur so für Sachen wie ihren Tag zu erhellen, anstatt nur dafür, spezifische Aufgaben erledigt zu haben. Wenn du es dir zur Gewohnheit machst, den Menschen um dich herum dankbarer zu sein, wirst du sehen, dass deine Fähigkeit, freundlich zu sein, zunimmt.

  • Wenn du aufmerksamer für all die netten Sachen bist, die andere Leute für dich tun, bist du eher dazu bereit, Nettes für andere zu tun. Du bist dir dessen bewusster, wie gut die Freundlichkeit anderer dich fühlen lässt, und du bist eher dazu geneigt, die Liebe zu verbreiten.




METHODE 3: In Aktion treten



1 Liebe Tiere und die belebte Welt.

Tiere zu lieben und sich um Haustiere zu kümmern ist Freundlichkeit in Aktion. Nichts zwingt dich dazu, dich um Lebewesen einer anderen Art zu kümmern, insbesondere in einem Zeitalter, indem die Werkzeuge der Menschenherrschaft so mächtig sind. Und dennoch, der eigentliche Akt, ein Tier zu lieben und das Tier wegen seines eigenen Werts zu respektieren, ist ein Ausdruck tiefer Freundlichkeit. Ebenso ist es genauso vernünftig wie freundlich, freundlich zu der Welt zu sein, die uns erhält und ernährt. Es stellt sicher, dass wir genau die Elemente nicht vergiften, die uns ein gesundes Leben sichern.

  • Adoptiere oder nimm ein Haustier in Pflege. Deine Freundlichkeit wird belohnt, indem du ein anderes Lebewesen in dein Leben lässt, das dir Freude und Liebe bringt.

  • Biete an, dich um das Haustier eines Freundes zu kümmern, der wegfährt. Versichere deinem Freund, dass sich jemand liebevoll und fürsorglich um sein Haustier kümmert, während er weg ist.

  • Respektiere die Art, um die du dich kümmerst. Menschen "besitzen" Haustiere nicht. Wir stehen eher in einer Beziehung, in der wir für ihr Wohlbefinden und ihre Pflege verantwortlich sind.

  • Nimm dir die Zeit, um Teile deiner Umgebung mit der örtlichen Gemeinschaft wiederherzustellen. Gehe mit deiner Familie, mit Freunden oder allein in der Natur spazieren und halte Zwiesprache mit der Welt, von der du ein Teil bist. Teile deine Liebe zur Natur mit anderen, um dabei zu helfen, ihren Sinn für die Verbindung mit der Natur neu zu erwecken.



2 Teile.

Menschen, die freundlich sind, teilen gern mit anderen. Du kannst deinen Lieblingspulli teilen, die Hälfte deiner köstlichen Enchilada oder sogar Worte der Berufsberatung mit jemandem, der jünger ist als du. Das Wichtige ist, dass du etwas teilst, das dir eigentlich wichtig ist, anstatt etwas wegzugeben, das du nicht wirklich brauchst. Es ist viel bedeutungsvoller, deine Freundin sich deinen Lieblingspulli borgen zu lassen, als ihr einen alten abgelegten zu geben, den du nie trägst. Mit Leuten zu teilen macht dich großzügiger und somit geneigter, freundlich zu sein.

  • Halte nach Menschen Ausschau, die wirklich von einigen der Sachen, die du hast, profitieren würden. Sie bitten dich möglicherweise nicht darum, aber du kannst sie ihnen bereitwillig anbieten, bevor sie zugeben, dass sie etwas von dir brauchen.



3 Lächle mehr.

Lächeln ist ein einfacher Akt der Freundlichkeit, der eine Menge bewirken kann. Mache es dir zur Gewohnheit, Fremde anzulächeln, oder auch deine Freunde oder Kollegen. Obwohl du nicht mit einem ins Gesicht zementierten Lächeln herumzulaufen brauchst, lässt Leute anzulächeln sie zurück lächeln und bringt ein wenig Freude in ihren Tag. Darüber hinaus kann ein Lächeln sogar deinen Verstand austricksen, so dass du glücklicher bist, als du es vorher warst. Jeder gewinnt, wenn du lächelst, und deine Fähigkeit zur Freundlichkeit nimmt dabei zu.

  • Menschen anzulächeln lässt sie sich außerdem wohler fühlen und lässt dich ansprechbarer erscheinen, was eine weitere Art ist, freundlich zu sein. Anderen gegenüber einladend zu sein und im Zweifel sogar für Fremde zu sein, indem du sie anlächelst, ist eine weitere Art, freundlich zu sein.



4 Interessiere dich für Menschen.

Menschen die wahrhaft freundlich sind, sind aufrichtig an anderen Menschen interessiert. Sie sind nicht freundlich zu ihnen, weil sie bekommen möchten, was sie wollen, oder weil sie auf einen Gefallen aus sind. Sie tun es, weil sie sich aufrichtig dafür interessieren, wie es den Menschen geht, und sie möchten, dass sie glücklich und gesund sind. Arbeite daran, ein Interesse an anderen Menschen zu entwickeln, und zeige ihnen, dass du dich für sie interessierst, um freundlicher zu sein. Sei aufmerksam, stelle Fragen und schenke ihnen deine Aufmerksamkeit. Hier sind ein paar Methoden, um Interesse an Menschen zu zeigen:

  • Frage die Leute, wie es ihnen geht, und meine es auch so.

  • Frage die Leute nach ihren Hobbys, Interessen und Familien.

  • Frage die Person, wie es war, falls jemand, den du magst, ein großes Lebensereignis hatte.

  • Wünsche ihm Glück, falls jemand, den du kennst, eine große Prüfung oder ein Vorstellungsgespräch vor sich hat.

  • Achte darauf, dass sie mindestens die Hälfte des Gesprächs bestreiten, wenn du mit Leuten redest. Dominiere eine Unterhaltung nicht und konzentriere dich mehr auf die andere Person als auf dich selbst.

  • Stelle Augenkontakt her und lege dein Handy weg, wenn du mit Leuten redest. Zeige ihnen, dass sie deine oberste Priorität sind.



5 Rufe einen Freund einfach nur so an.

Du brauchst nicht immer einen Grund, um einen guten Freund anzurufen. Mache es dir zum Ziel, einen Freund oder sogar zwei pro Woche anzurufen, einfach nur, um Neuigkeiten auszutauschen und zu sehen, wie es der Person geht. Rufe nicht an, um Pläne zu schmieden oder die Person etwas Spezifisches zu fragen. Rufe einfach nur an, weil du deinen Freund vermisst und an ihn gedacht hast. Aus heiterem Himmel mit deinen Freunden Kontakt aufzunehmen lässt sie sich umsorgt und dich gut fühlen. Es zeigt Freundlichkeit und Aufmerksamkeit.

  • Falls deine Zeit wirklich knapp ist, kannst du damit anfangen, es dir zur Gewohnheit zu machen, deine Freunde an ihren Geburtstagen anzurufen. Sei nicht so faul, ihnen eine WhatsApp-Nachricht zu schreiben oder sogar einen Facebook-Post, sondern schenke deinem Freund einen Anruf, der von Herzen kommt.



6 Spende deine Sachen.

Eine weitere Art, freundlich zu sein, ist ein paar deiner persönlichen Sachen der Wohlfahrt zu spenden. Spende deine alten Sachen, die du nicht brauchst, für einen guten Zweck, anstatt sie wegzuwerfen oder sie für 50 Cent auf einem Flohmarkt zu verkaufen. Hast du Kleidung, Bücher oder Haushaltsgegenstände, die in gutem Zustand sind? Dann ist es dir anzugewöhnen, diese Sachen der Wohlfahrt zu spenden, anstatt sie einzulagern oder wegzuwerfen eine tolle Methode, um deine Freundlichkeit auf andere zu verteilen.

  • Falls du Kleidung oder Bücher hast, die jemand, den du kennst, haben möchte, dann scheue dich nicht davor, sie der Person zu schenken. Das ist eine weitere Art, freundlich zu sein.




7 Übe zufällige Akte der Freundlichkeit aus.

"Übe einen zufälligen Akt der Freundlichkeit aus, ohne Erwartung einer Belohnung, in dem sicheren Wissen, dass eines Tages jemand dasselbe für dich tun könnte." Das sind Worte, die Prinzessin Diana einst gesagt hat. Die Praktik zufälliger Akte der Freundlichkeit ist lebendig und auch eine bewusste Anstrengung, mehr Freundlichkeit zu verbreiten. Es gibt sogar Gruppen, die sich gebildet haben, um diese entscheidende Bürgerpflicht auszuführen! Hier sind ein paar tolle zufällige Akte der Freundlichkeit, die du ausüben kannst:

  • Schaufle den Schnee von der Auffahrt eines Nachbarn genauso weg, wie von deiner eigenen.

  • Wasche das Auto eines Freundes.

  • Stecke Geld in eine abgelaufene Parkuhr.

  • Hilf jemandem dabei, eine schwere Tasche zu tragen.

  • Hinterlasse ein Geschenk auf jemandes Türschwelle.



8 Wandle dein Leben durch Freundlichkeit um.

Zu ändern, wie du lebst und wie du die Welt siehst, könnte erschreckend wirken. Beachte aber Aldous Huxleys Rezept zur Umwandlung deines Lebens: "Die Menschen fragen mich oft, was die effektivste Technik zur Umwandlung ihres Lebens ist. Es ist etwas beschämend, dass ich nach vielen Jahren der Forschung und des Experimentierens sagen muss, dass die beste Antwort ist – sei nur etwas freundlicher."[11] Nimm dir Huxleys viele Jahre der Forschung zu Herzen und lasse Freundlichkeit dein Leben umwandeln, um alle Gefühle und Handlungen der Aggression, des Hasses, der Geringschätzung, des Ärgers, der Furcht und der Selbst-Missbilligung zu überwinden und die Kraft wiederherzustellen, die von der Verzweiflung abgenutzt ist.

  • Indem du freundlich bist, kannst du Stellung beziehen, indem du bejahst, dass dich um andere, um deine Umgebung und um dich selbst zu kümmern die richtige Art zu leben ist.[12] Es geht nicht um eine sofortige Wirkung. Freundlichkeit ist ein Lebensstil, eine konstantes Summen und ein Rhythmus, der jede Kleinigkeit begleitet, die du denkst und tust.

  • Dadurch, dass du freundlich bist, lässt du die Last los, dich zu sorgen, dass andere mehr haben als du (weniger oder mehr verdienen als du oder in einer über- oder unterlegenen Position sind). Stattdessen geht Freundlichkeit davon aus, dass jeder wertvoll ist, du eingeschlossen.

  • Indem du freundlich bist, erkennst du an, dass wir alle in einem Boot sitzen. Wenn du einem anderen Menschen schadest, schadest du auch dir selbst. Was du tust, um andere zu unterstützen, unterstützt auch dich.



Tipps

  • Denke nicht nur kurzfristig. Die freundlichen Taten, die du heute vollbringst, könnten jemanden lehren, freundliche Taten für andere zu vollbringen. Sie lernen als Empfänger deiner Freundlichkeit von deinem Beispiel. Darüber hinaus neigt Freundlichkeit dazu, über ihren anfänglichen Kontaktpunkt hinaus nachzuhallen. Viele Menschen sind überrascht, wenn sie (oftmals erst viele Jahre später) herausfinden, wie ein Akt der Freundlichkeit eine Person so sehr berührt hat, dass er sie dazu inspiriert, etwas Erstaunliches zu tun (oder mehr an sich selbst zu glauben). Denke daran, dass Freundlichkeit weiterlebt.

  • Der Akt der Freundlichkeit wächst von einer Person zur nächsten. Gib sie also weiter, ohne etwas dafür als Gegenleistung zu erwarten. Sie kommt trotzdem zu dir zurück.

  • Trage einen schweren Koffer für jemanden, der aussieht, als hätte er damit zu kämpfen.

  • Freundlich zu sein erhält dich im Leben auch bodenständiger und positiver.

  • Halte deine Emotionen unter Kontrolle. Sage nichts, was Menschen wehtun und später dir wehtun könnte, wenn du sauer oder wütend bist. Bleibe ruhig und cool.

  • Du magst vielleicht nicht jeden, und das ist normal. Selbst die nettesten Menschen der Welt sind genervt! Sei nur nichtsdestotrotz weiterhin höflich.

  • Hebe es für ihn auf, falls jemand etwas fallenlässt. Du kannst auch anbieten, es zusammen aufzuheben, ganz egal, wie groß es ist!

  • Freundlichkeit kostet nichts, also teile sie mit jedem und das jeden Tag. Biete an, dich um ein Haustier zu kümmern, wenn du weißt, dass ein Freund verreist. Frage ihn, ob er etwas aus dem Supermarkt braucht, wenn du einkaufen gehst, falls du weißt, dass ein Nachbar krank ist. Halte an und rede mit jemandem, der einsam ist, trinke eine Tasse Kaffee mit ihm und lade ihn ein.

  • Lächle sie an, falls eine Person bei dir ist. Es erhellt ihren Tag!

  • Zu jedem, den du triffst, hallo zu sagen, vom Verkäufer bis zu deinem Chef, erhellt die Umgebung und lässt andere sich wohlfühlen. Praktiziere es jeden Tag.



Warnungen

  • Stelle sicher, dass deine freundliche Geste erwünscht ist. Manchmal kann es nach hinten losgehen, ungebeten zu "helfen". "Keine gute Tat bleibt ungestraft." Manchmal glauben wir, dass wir helfen, aber wir können Probleme verursachen, weil wir nicht genügend Informationen über das Problem haben.

  • Habe nicht das Bedürfnis, dich mit deinen guten Taten zu brüsten. Sei bescheiden. Etwas Nettes nur zu tun, um von deiner Umgebung hoch angesehen zu werden, ist nicht wirklich Freundlichkeit. Jemandem zu helfen, der sich deiner Hilfe nicht bewusst ist, kann sich genauso gut anfühlen.

  • Denke daran, dass Freundlichkeit einem anderen Wesen gegenüber mehr Verpflichtung erzeugt als ein ungerächtes Fehlverhalten, falls du wirklich wütend und aufgebracht über jemanden bist. Man kann alle möglichen Rechtfertigungen dafür haben, ein Fehlverhalten zu begehen, aber sie durch Freundlichkeit vergeben zu bekommen ist etwas, wovor man nicht weglaufen kann.





Quellen und Zitate

  1. Piero Ferrucci, The power of kindness, p. 8 (2007), ISBN 978-1-58542-588-4
  2. Piero Ferrucci, The power of kindness, p. 9 (2007), ISBN 978-1-58542-588-4
  3. Piero Ferrucci, The power of kindness, p. 7 (2007), ISBN 978-1-58542-588-4
  4. Stephanie Dowrick, Choosing Happiness, p. 55, (2005), ISBN 1-74114-521
  5. Stephanie Dowrick, Choosing Happiness, p. 4, (2005), ISBN 1-74114-521
  6. Leo Babauta, 7 Little Habits That Can Change Your Life and How to Form Them
  7. Leo Babauta, 7 Little Habits That Can Change Your Life and How to Form Them
  8. Stephanie Dowrick, Choosing Happiness, p. 357, (2005), ISBN 1-74114-521
  9. Stephanie Dowrick, Choosing Happiness, p. 341, (2005), ISBN 1-74114-521
  10. Stephanie Dowrick, Choosing Happiness, p. 279, (2005), ISBN 1-74114-521
  11. Piero Ferrucci, The power of kindness, p. 11 (2007), ISBN 978-1-58542-588-4
  12. Piero Ferrucci, The power of kindness, p. 271 (2007), ISBN 978-1-58542-588-4




 
Kurkuma ist natürlicher und effektiver als das Medikament „Prozac“ bei der Behandlung von Depressionen und könnte außerdem mindestens 6 weitere Medikamente überflüssig machen.
 

 
Es ist allgemein bekannt in der natürlichen Gesundheits-Welt, dass Pharmazeutika oft (wenn auch nicht immer), uns mehr schaden als nutzen. Es ist auch klar, dass Lebensmittel, Kräuter und andere natürliche Quellen, uns ähnliche Vorteile bieten ohne unangenehme Nebenwirkungen.
 
Wieder einmal sind unsere Überzeugungen von der Wissenschaft bestätigt worden:
 
Neben ihren vielen Nebenwirkungen bergen Antidepressiva wie Prozac (Fluoxetin) und Paxil (Paroxetin) extrem hohe Risiken, da sie in manchen Fällen die Symptome der Depression noch verschlimmern können. Aber warum sie überhaupt einnehmen, wenn sich gezeigt hat, dass Kurkuma depressives Verhalten genauso gut oder sogar besser mindert als diese gefährlichen Medikamente?

 
Eine aktuelle Studie in Phytotherapy Research sagt, dass Kurkuma nicht nur effektiv ist bei der Behandlung von Depressionen, es kann sogar noch wirksamer sein als einige der gängigsten Antidepressiva, die derzeit auf dem Markt sind.
 
Während bereits frühere Studien die Wirksamkeit von Kurkuma bei der Behandlung von schweren Depressionen gezeigt haben, ist diese Studie die erste randomisierte, kontrollierte klinische Studie dieser Art.
 
Forscher mit dem Institut für Pharmakologie der Regierung Medical College in Bhavnagar, Gujarat, Indien verglichen die Auswirkungen von Kurkuma und Prozac (Fluoxetin), beide zusammen und einzeln, in 60 Patienten bei denen schwere Depressionen diagnostiziert wurden.
 
Laut GreenMedInfo.com verwendeten die Forscher die Hamilton Depression Beurteilungsskala um ihre Ergebnisse zu messen:
 

”Wir beobachteten, dass Kurkuma von allen Patienten gut vertragen wurde.
Der Anteil der Responder wie von der HAM-D17 Skala gemessen wurde,
war in der Kombinationsgruppe (77,8%) höher als in der Fluoxetin (Prozac, 64,7%) und das Kurkuma (62,5%) Gruppen;
jedoch wurden diese Daten nicht statistisch signifikant.
Interessanterweise war die mittlere Veränderung des HAM-D17 Ergebnis am Ende von sechs Wochen vergleichbar in allen drei Gruppen.
Diese Studie lieferte erste klinische Hinweise,
dass Kurkuma als eine wirksame und sichere Behandlungsmöglichkeit für Patienten mit schweren Depressionen verwendet werden kann,
ohne gleichzeitig Selbstmordgedanken oder andere psychotische Störungen hervorzurufen.”
 

Es hat sich gezeigt, dass Kurkuma bei der Behandlung ebenso effektiv ist wie Prozac, ohne die negativen Effekte von Prozac. Das steigert den Wert von Kurkuma wesentlich. Prozac ist bekannt, dass es ”Selbstmordgedanken oder andere psychotische Störungen” hervorruft, erschreckende Nebenwirkungen, die bei der Verwendung von Kurkuma eindeutig nicht auftauchen werden.


 
Neben der Bekämpfung von Depressionen, hat die leuchtend gelbe Wurzel, die oft in der indischen Küche verwednet wird, noch zahlreiche andere gesundheitliche Vorteile. Neben dieser erleuchtenden Forschung hinsichtlich seiner Wirksamkeit bei der Behandlung von Depressionen wissen wir, dass es auch von grossem Nutzen ist bei der Behandlung von entzündlichen Erkrankungen, Diabetes und sogar Krebs. Wenn das nicht genug ist, es ist auch wirksam bei der Unterstützung der Gewichtsabnahme und senkt das Risiko für Herzkrankheiten. Plus, es schmeckt fantastisch!!!




 


Die „heilige Pflanze“ Kurkuma könnte außerdem mindestens 6 weitere Medikamente überflüssig machen.
 
 

Hier nun etwas ausführlicher :
 

Von den vielfältigen heilenden Eigenschaften des Gewürzes Kurkuma – beziehungsweise seines Inhaltsstoffs Curcumin – haben Sie wahrscheinlich schon einmal gehört. Aber wussten Sie, dass buchstäblich Tausende von veröffentlichten, expertenbegutachteten Studien aus vielen Jahren bestätigen, dass Kurkuma genauso oder sogar besser wirkt als mindestens 7 Medikamente, die zurzeit auf dem Markt sind?
 

Wie sich zeigt, können viele der häufigsten chronischen Krankheiten mit Kurkuma verhindert, behandelt und sogar geheilt werden – es lohnt sich also, genau hinzuschauen. Hier sind sieben Medikamente und Medikamentenklassen, die – wie wissenschaftlich belegt ist – durch Kurkuma ersetzt werden können:

  • Statine gegen hohes Cholesterin.
Bekannte Cholesterinsenker wie Lipitor (Atorvastatin Calcium) und Crestor (Rosuvastatin) sind unnötig, wenn standardisierte Dosen von Curcumoiden aus Kurkuma eingenommen werden. Das ergab eine 2008 in der Zeitschrift Drugs in R & D veröffentlichte Studie. Forscher entdeckten, dass Kurkumaextrakt bei Patienten mit einer Endotheldysfunktion – der krankhaften Veränderung der Blutgefäße, die zur Arteriosklerose führt –die Entzündung mindestens so gut minderte und bei Patienten mit Typ-2-Diabetes den oxidativen Stress ebenso abbaute wie die Medikamente.

  • Kortikosteroide.
Millionen von Menschen erhalten alljährlich Steroidinjektionen gegen die Entzündung bei Erkrankungen wie Arthritis oder sogar Krebs. Doch eine Studie, die 1999 in der Zeitschrift Phytotherapy Research veröffentlicht wurde, ergab, dass Curcumin, das wichtigste Antioxidans in der Kurkuma, bei der Behandlung einer entzündlichen Augenerkrankung genauso gut wirkt wie ein Steroidmedikament. Mehrere Studien, die seither veröffentlicht wurden, ergaben eine ähnlich positive Wirkung für die Behandlung anderer entzündlicher Krankheiten, die normalerweise mit Steroiden behandelt werden.

  • Antidepressiva.
Neben ihren vielen Nebenwirkungen bergen Antidepressiva wie Prozac (Fluoxetin) und Paxil (Paroxetin) extrem hohe Risiken, da sie in manchen Fällen die Symptome der Depression noch verschlimmern können. Aber warum sie überhaupt einnehmen, wenn sich gezeigt hat, dass Kurkuma depressives Verhalten genauso gut oder sogar besser mindert als diese gefährlichen Medikamente?

  • Blutverdünner.
Menschen mit einem hohen Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisiko und Patienten, die deswegen oder gegen andere Herzkreislauf-Probleme blutverdünnende Medikamente einnehmen müssen, könnten unter Umständen stattdessen einfach zu Kurkuma greifen. Das geht aus einer Studie aus dem Jahr 1986 hervor, die in der Zeitschrift Arzneimittelforschung veröffentlicht wurde. Danach wirkt Kurkuma ähnlich gegen eine Verklumpung der Blutplättchen und moduliert das Prostazyklin ähnlich wie das Aspirin, das von vielen Schulmedizinern bevorzugte Mittel zur Blutverdünnung.

  • Entzündungshemmende Medikamente.
Aspirin wird auch häufig gegen andere entzündliche Erkrankungen verschrieben, genauso wie Ibuprofen, Naproxen-Natrium und eine Reihe weiterer Schmerzmittel. Aber die könnten überflüssig sein, denn eine 2004 in der Fachzeitschrift Oncogene veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass Kurkuma eine ähnliche entzündungshemmende und wachstumshemmende Wirkung, besonders gegen Krebszellen, entfaltet wie diese Medikamente.

  • Chemotherapie-Medikamente.
Die Krebsindustrie möchte uns alle glauben machen, die Chemotherapie sei eines der wenigen Verfahren, die uns bei der Krebsbehandlung zur Verfügung stünden. Doch eine 2007 in der Zeitschrift International Journal of Cancer veröffentlichte Studie kam zu dem Schluss, Kurkuma wirke bei der Behandlung eines kolorektalen Karzinoms genauso gut wie Oxaliplatin (Eloxatin).

  • Diabetesmedikamente.
Kurkuma ist nicht nur ein ernsthafter Konkurrent in der Diabetesbehandlung, sondern eine 2009 in der Zeitschrift Biochemistry and Biophysical Research Communications erschienene Untersuchung hat ergeben, dass es hinsichtlich der Glukoseaufnahme in die Zelle um bis zu 100 000 Mal besser wirkt als das bekannte Diabetesmedikament Metformin. Außerdem trägt Kurkuma dazu bei, die Glukosebildung in der Leber zu vermindern, und zwar mindestens ebenso gut wie die bekanntesten Diabetesmittel, die heute auf dem Markt sind.

 
Der Körper wird durch die gesunde Nahrung entgiftet, so erzielt man einen optimalen Gesundheitszustand. Folgende Nahrungsmittel eignen sich dafür besonders, da sie den Stoffwechsel ankurbeln, die Verdauung optimieren und das Immunsystem stärken.
 
 

*sauberes Quellwasser*
 

Der menschliche Körper besteht zu ungefähr 70 bis 80 Prozent aus Wasser. Eine angemessene Hydrierung ist für nahezu alles, was wir tun, absolut notwendig. Wasser hilft uns vor allem bei der Ausleitung von Giftstoffen, daher sind jegliche Massnahmen zur Entgiftung nutzlos, wenn dem Körper nicht genügend Wasser bereit steht!
 
 


1. Artischocken
 
Artischocken unterstützen die Funktion der Leber. Die wichtigste Aufgabe der Leber besteht darin, wie eine Art Kläranlage das Blut zu reinigen, es von Gift- und Schadstoffen zu befreien. Artischocken regen die Produktion der Gallenflüssigkeit an und helfen somit die Funktion der Leber aufrecht zu halten.
 

 
2. Äpfel
 
Äpfel sind voll von wunderbaren Nährstoffen. Sie sind richtige Schadstoffkiller und liefern dem Körper gleichzeitig über 300 verschiedene Biostoffe. Die Vitamin-C-Bombe ist daher gut für die Nerven, das Herz und das Immunsystem. Mit zwei Bio-Äpfeln am Tag entgiftet man seinen Körper im Turbomodus.
 

 
3. Mandeln
 
Mandeln sind die beste Vitamin E Quelle, das Vitamin E liegt in einer besonderen Form da, dem Alpha - Tocopherol, welches als einzige Form des Vitamin E im Blut zirkuliert und so auch alle Organe erreichen kann. So bieten Mandeln neben Ballaststoffen, Kalzium, Magnesium und Protein,
auch einen Schutz vor Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen. Es lohnt sich also jeden Tag eine Hand voll Mandeln zu genießen.
 

 
4. Spargel
 
Spargel ist ebenfalls optimal um den Körper zu entgiften, da Spargel zu einer Erhöhung des körpereigenen Glutathionspiegels führt. Glutathion ist ein körpereigenes Antioxidans, das sich wirksam über Krebszellen hermacht und auf bei Alzheimer für positive Effekte sorgen soll.
Glutathion unterstützt zudem die Leber genauso bei allen anderen Entgiftungsaktivitäten, so dass sogar Heilprozesse schneller vonstattengehen.
 

 
5. Avocados
 
Avocados sind ebenfalls reich an Glutathion produzierenden Zusammensetzungen und fördern die Lebergesundheit, indem sie sie gegen den toxischen Säureüberschuss schützt. Untersuchungen haben gezeigt, dass der Verzehr von 1-2 Avocados am Tag, für mindestens 30 Tage, eine beschädigte Leber wieder reparieren kann. Zu empfehlen ist eine Avocado täglich.
 

 
6. Basilikum

 
Basilikum hat antibakterielle Eigenschaften und ist voll von Antioxidantien, um die Leber zu schützen. Basilikum eignet sich auch wunderbar für die Entgiftung der Verdauung und unterstützt außerdem die Funktion der Nieren. Basilikum hat eine Antibakterielle Wirkung, somit ein Schutz gegen Bakterien, Hefen, Pilze und Schimmel. Basilikum Samen können auch bei einer Verstopfung helfen.
 

 
7. Rote Beete
 
Durch regelmäßigen Konsum von roter Beete, wird die Funktion der Leberzellen stimuliert, die Gallenblase gekräftigt und somit die Gallengänge gesund und frei gehalten.
Das wiederum sorgt einerseits für eine reibungslose Verdauung und versetzt andererseits den Körper in die Lage, Stoffwechselendprodukte und Toxine vollständig und zügig auszuscheiden.
 

 
8. Beeren
 
Heidelbeeren enthalten natürliches Aspirin, sie verringern gewebeschädigende Wirkung von chronischen Entzündungen und die Verminderung von Schmerzen. Nur 300 Gramm Heidelbeeren schützten vor DNA-Schäden. Heidelbeeren haben antivirale Eigenschaften und sind super-entgiftend.
 

 
9. Paranüsse
 
Paranüsse sind besonders reich an dem Spurenelement Selen, das Schwermetalle bindet und somit zu einer Entgiftung des Körpers beitragen kann. Da es zudem eine antioxidative Wirkung hat, schützt es uns vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und wirkt krebsvorbeugend.
Als Eiweiß-Bestandteil ist Selen darüber hinaus auch für die Aktivierung der Schilddrüsenhormone von Bedeutung. Die Paranuss enthält ebenso Mineralstoffe wie Phosphor, Magnesium und Kalzium.
 

 
10. Brokkoli
 
Brokkoli hilft, überschüssiges Wasser aus dem Körper zu leiten Er ist deshalb bei Bluthochdruck besonders zu empfehlen. Allerdings muss er salzarm zubereitet werden.
Stressgeplagten Menschen tut Brokkoli gut, denn er enthält das Antistressmineral Magnesium. Ebenso wird das Bindegewebe gekräftigt und die Fettverbrennung aktiviert, wenn man regelmäßig Brokkoli verzehrt.
 

 
11. Brokkolisprossen
 
Brokkolisprossen enthalten wichtige sekundäre Pflanzenstoffe, die freigesetzt werden, wenn sie gehackt, gekaut, fermentierte oder verdaut werden. Die Substanzen welche dann freigesetzt werden zerfallen in sulfurophanes, Indol-3-Carbinol und D-Glucarat, welche alle der Entgiftung dienen.
Forscher haben außerdem festgestellt, dass eine Zubereitung aus Brokkoli Sprossen die Entzündungsbekämpfenden Enzyme der Atemwegen unterstützt.
 

 
12. Kohl
 
Kohl enthält Schwefel, welches lebenswichtig ist, wenn es um den Abbau von Chemikalien aus dem Körper geht. Ebenfalls ist Kohl eine ofindole-3-carbinol Quelle, eine Chemikalie, die die DNA-Reparatur in Zellen verstärkt und das Wachstum von Krebszellen blockieren soll.
 

 
13. Koriander
 
Koriander, auch als chinesische Petersilie oder Dhania bekannt, enthält eine Menge an Antioxidantien. Koriander hilft dabei Quecksilber und andere Metalle aus dem Gewebe zu schwemmen, es dient unter anderem um das Gewebe zu stärken/festigen. Koriander enthält auch eine antibakterielle Substanz namens Dodecenal, Labortests zeigten, die menge ist doppelt so hoch als das üblicherweise verwendete Antibiotikum Gentamicin, welches bei der Abtötung von Salmonellen eingesetzt wird.
 

 
14. Zimt
 
Zimt ist ein äußerst effektives Naturheilmittel. Zimt kann die Blutzuckerwerte und außerdem den Cholesterinspiegel senken. Gleichzeitig kurbelt Zimt als wärmendes Gewürz den Stoffwechsel an, was hilfreich sein kann, wenn man Gewicht verlieren möchte. Zimt enthält außerdem Zimtaldehyd, welches bekannt ist für die Auswirkungen auf die Blutplättchen um die unerwünschte Verklumpung von Blutzellen zu verhindert.
 

 
15. Löwenzahn
 
Löwenzahn filtert Toxine & Abfälle aus der Blutbahn und hat eine wohltuende Wirkung bei Leberleiden.
Löwenzahn enthält eine reichhaltige Quelle an Mineralien und bieten eine Vielzahl von Pflanzeninhaltsstoffe.
Sie sind Super-Antioxidantien, die die Säuberung des Verdauungstraktes unterstützen. Löwenzahn genießt man am besten mit im Salat.
 

 
16. Fenchel
 
Die Fenchelknolle ist reich an Ballaststoffen und kann auch nützlich bei der Verhinderung Darmkrebs sein. Die Faserstoffe in der Fenchelknolle binden Gift- und Fettstoffe im Darm und wirken somit sowohl entgiftend Zusätzlich ist Fenchel eine sehr gute Folsäure Quelle.
 

 
17. Leinsamen
 

Der Vitamin- und Mineralstoffgehalt des Leinsamens ist sehr hoch. Er ist reich an Vitamin A, B, C, D, und E und enthält außerdem noch Kalium, Phosphor, Magnesium, Kalzium, Eisen und Zink. Noch bedeutender ist sein Omega-3-Öl-Gehalt, einer essentiellen Fettsäure mit heilsamer Wirkung für unseren Körper. Sie optimiert den Blutfettspiegel und schützt die Gefäßwände vor Verkalkung. Er wirkt natürlich entzündungshemmend, regt die Gehirnfunktionen an, sein regelmäßiger Verzehr heilt auch Verdauungsbeschwerden. Er kann auch äußerlich bei Hautentzündungen verwendet werden.
 

 
18. Knoblauch
 
Knoblauch enthält eine Vielzahl schwefelhaltiger Zusammensetzungen, die Nahrungs- und Stoffwechselsäuren aus dem Körper spülen. Diese knollenverwandte Zwiebel enthält auch Allicin und Selene, zwei kraftvolle Nährstoffe, von denen man weiss, dass sie die Leber vor Säureschäden schützt und sie beim Entgiftungsprozess unterstützt.
 

 
19. Ingwer
 
Die gesamte Verdauung wird unterstützt, der Körper entgiftet und verjüngt (Ingwer wirkt antioxidativ). Den Wirkstoffen im Ingwer werden auch ähnliche Wirkungen wie der einer Schmerztablette nachgesagt.
Ingwer wirkt antibiotisch und immunstimulierend und ist ein gutes Tonikum bzw. Stärkungsmittel.
 

 
20. Goji Beeren
 
Goji-Beeren enthalten mehr Vitamin C als Orangen und mehr Beta-Carotin als Karotten. Vitamin C kann helfen, Abfallstoffe aus dem Körper zu schwemmen, während Beta-Carotin die Leberleistung verbessert. Goji-Beeren enthalten ausserdem mehr Eisen als Spinat, so dass bereits 50 Gramm getrocknete Goji-Beeren den Mindest Tagesbedarf an Eisen decken.
 

 
21. Grapefruit
 
Die Grapefruit ist reich an natürlichem Vitamin C und Antioxidantien, zwei kraftvolle Leberreiniger. Wie der Knoblauch enthält auch die Grapefruit Zusammensetzungen, die überschüssige Säuren puffern.
Sie enthält auch eine Flavonoid Zusammensetzung, bekannt als Naringenin, welches bewirkt, dass die Leber Säuren aufnimmt, um diese zu beseitigen anstatt sie in dem Fettgewebe zu lagern.
 

 
22. Grüner Tee

 
Zu den wichtigsten Wirkstoffen im grünen Tee zählen die Polyphenole. Sie wirken als starke Radikalfänger. Radikalfänger sind Stoffe, die in der Lage sind, freie Radikale abzufangen und damit deren schädigende Wirkung zu neutralisieren. , weitaus stärker als Vitamin C und F. Eine Schutzwirkung gegen Haut-, Darm- und Lungenkrebs vom rauchen wird vermutet.
 

 
23. Hanf
 
Hanf enthält Gamma Linolensäure (GLA) diese aktiviert den Stoffwechsel erheblich. Die Fettsäure sorgt dafür, dass eingelagertes Fett effektiver für die Energiegewinnung eingesetzt und folglich schneller abgebaut wird. GLA ist ferner am ordnungsgemäßen Funktionieren des zellulären Energieversorgungssystems namens Natrium-Kalium-Pumpe beteiligt.
Diese Natrium-Kalium Pumpe versorgt die Zellen mit Nährstoffen und entfernt gleichzeitig giftige Abfallprodukte aus der Zelle. Arbeitet die Natrium-Kalium-Pumpe nur unzureichend, müssen Toxine in den Zellen gelagert werden, die Zellen werden störanfällig und der gesamte
Stoffwechsel verlangsamt zusehends. Hanf ist also maßgeblich an einer reibungslosen Entgiftung des Organismus beteiligt.
 

 
24. Grünkohl
 

Grünkohl ist allen Obst und Gemüsesorten überlegen – in seinem Gesamtreichtum! Allein die Konzentration an Vitamin A schlägt alle Rekorde. 4mal mehr als Brokkolie, 40 mal mehr als Sellerie, Grünkohl enthält alle B-Vitamine, allein in einer Portion Grünkohl steckt der empfohlene Tagesbedarf an Vitamin C, und er beinhaltet so viel Kalzium wie zwei Gläser Milch!
Auch bei Osteoporose sollte er regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Und kaum ein Gemüse enthält mehr Vitamin E, dem potenten Zellstoffschutz gegen freie Radikale und Alterungsprozesse.
Grünkohl entgiftet den Darm und beseitigt Verstopfungen, baut zerstörte Darmschleimhäute schnell wieder auf und kräftigt sämtliche Schleimhäute im Körper. Er wirkt vitalisierend und senkt die Cholesterin und Fettkonzentration im Blut., Während Fast-Food im Eiltempo den Darm verlässt, haftet der Grünkohlbrei lange an den Darmwänden, das beste Mittel für eine kerngesunde Darmflora.
 

 
25. Zitronengras

 
Zitronengras unterstützt die Reinigung der Leber, der Nieren, der Blase und des gesamten Verdauungstrakt. Durch trinken eines Zitronengras Tee’s verbessert sich die Durchblutung und die Verdauung. Der Tee aus Zitronengras wird oft bei der Entgiftung eingesetzt.
 

 
26. Zitronen
 
Vitamin C der Zitrone dient als Antioxidant und dieses Vitamin hilft dabei das Blut zu reinigen indem es schädliche Gifte und andere Radikale beseitigt. Sozusagen ist Zitronensaft ein Filter für den Körper. Frischer Zitronensaft enthält mehr als 20 Anti-Krebs-Verbindungen und hilft den pH-Wert des Körpers auszugleichen.
 

 
27. Olivenöl
 
Olivenöl zum Ölziehen nutzen - dies wirkt sich besonders positiv auf die Zahn- und Mundgesundheit aus. Es hilft gegen Zahnfleischbluten und Mundgeruch, festigt lockere Zähne, verringert Zahnbelag, bekämpft Karies und lässt Zähne wieder weiß werden. Traditionell gehört das Ölziehen aber auch zur ganzheitlichen Anzahl vieler anderer Krankheiten. Öl ist also ein unverzichtbarer Bestandteil dieser heilenden, entgiftenden und harmonisierenden Behandlungen.
 

 
28. Zwiebeln
 
Zwiebeln sind reich an Antioxidantien, unterstützen den Körper bei der Krebsprophylaxe, schützen vor Diabetes, verdünnen das Blut, fördern die Gewichtsreduktion und bekämpfen Entzündungen.
 

 
29. Petersilie
 
Petersilie verfügt über viel Beta-Carotin, Vitamin A, C und K, um die Nieren und die Blase zu schützen. Petersilie enthält eine ganze Reihe wertvoller Inhaltsstoffe, die in vielerlei Hinsicht eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. So zählt auch die Petersilie zu den entgiftungsfördernden Kräutern.
 

 
30. Ananas
 
Diese tropische Frucht enthält Bromelain, dies ist ein Verdauungsenzym, das reinigend wirkt und die Verdauung verbessert. Entzündungen, Blutgerinnungen, und bestimmte Arten von Tumorwachstum können durch Bromelain reduziert werden. Ananas hat außerdem einen besonders hohen Ballaststoffgehalt, deswegen ist sie sehr gut zur Darmreinigung geeignet, sie hilft dabei, die im Darmkanal steckengebliebenen Schlackstoffe zu entfernen und regt die Verdauungsprozesse an.
 

 
31. Seegras
 
Algen werden meistens unterschätzt, dabei binden Algen radioaktive Abfälle im Körper und scheiden diese aus. Algen/Seegras bindet auch Schwermetalle und beseitigt diese aus dem Körper. Darüber hinaus ist es ein Kraftpaket aus Mineralien und Spurenelementen. Algenextrakte können helfen, Gewicht, bzw. Körperfett zu verlieren.
 

 
32. Kurkuma
 
Das gelbe Gewürz Kurkuma enthält unter anderem das als leberschützendes Antioxidans geltende Curcumin. Diese Eigenschaft macht auch Kurkuma zu einem idealen Gewürz, das man während der Entgiftung unterstützend in die Ernährung einbauen kann. Curcumin kann aber auch in der hochwirksamen Kombination mit schwarzem Pfefferextrakt als Nahrungsergänzung während der Entgiftung eingenommen werde
 

 
33. Brunnenkresse
 
Die Brunnenkresse enthält Mineralstoffe, Spurenelemente, Gerb- und Bitterstoffe und Vitamine. Brunnenkresse fördert daher die Funktionsfähigkeit vieler Ausleitungsorgane. Sie unterstützt Leber, Galle, Blase und Nieren und wirkt sich positiv auf den gesamten Stoffwechsel aus. Regelmäßiger Verzehr von Brunnenkresse senkt das Brustkrebsrisiko.
 

 
34. Weizengras
 
Weizengras ist perfekt um den Körper zu entgiften. Es ist gefüllt mit Chlorophyll, welches Giftstoffe aus dem Körper zieht. Viele von uns sind mit Schwermetallen belastet. Die meisten Menschen sind sich nicht bewusst, dass diese Schwermetalle im Körper bleiben und das im Laufe des Lebens zu Krankheit wie Diabetes oder Krebs führen kann. Weizengras ist eine der besten Methoden um Schwermetalle und andere Gifte aus dem Körper zu ziehen.

Ich wünsche Dir einen Menschen

Ich wünsche Dir einen Menschen,
dem du vertrauen kannst,
der dir sagt...
was er fühlt,
was er denkt,
der dir Sicherheit gibt
und Vertrauen.
sodass du dich geborgen fühlen kannst,
was immer geschieht.
Ich wünsche Dir einen Menschen
vor dem du dich nicht verstecken musst
und der vor dir nicht Verstecken spielt.
Wo du sein kannst,
wie du bist,
mit Freuden
und mit Fehlern,
mit deinem Lachen
und mit deinen Tränen.
Ich wünsche dir einen Menschen,
dem du deine Wahrheit sagen kannst,
der diese deine Wahrheit liebt
und daran glaubt,
dass eure Wahrheit
euch frei machen kann.
Ich wünsche dir einen Menschen,
der mit großem Respekt
vor dem Geheimnis
schweigen kann,
das du immer sein wirst.
Der deine Veränderung beachtet
Und dich sein lässt,
wie du bist
und werden wirst.
Ich wünsche dir einen Menschen,
der vergessen und vergeben kann,
der dich zärtlich
in den Zauberwald
seiner Liebe führt
und sich dabei stets erinnert,
dass du ein Geschenk des Glückes
für ihn bist.
Ich wünsche dir einen Menschen,
der nichts von dir verlangt,
was du ihm nicht freiwillig gibst,
und der nie behauptet,
irgendetwas
ein für alle Mal
zu wissen,
zu können
oder zu glauben.
Ich wünsche dir einen Menschen,
dem du gefahrlos widersprechen kannst.
Und wenn dich
Deine Seele schmerzt,
dann soll er dich pflegen
mit den Flügelspitzen
seiner Liebe.
Ich wünsche dir einen Menschen,
in dessen Augen
du die eigenen sehen kannst,
in dessen Atem
du den eigenen spüren kannst
und an dessen Herzschlag
du den eigenen fühlst.
Ich wünsche dir einen Menschen,
der an Gott glaubt
mit dir gemeinsam,
an den Gott der Liebe,
der Mensch geworden
und Mensch ist,
auch in euch beiden.
Und dieses Wunder
Soll niemals mehr
Zu Ende sein.
Und wenn es dennoch sein soll,
dann wünsche ich dir einen Menschen,
der geht,
wenn es Zeit ist zu gehen,
der dich in Ruhe lässt,
wenn du Ruhe brauchst.
Denn nicht obwohl
und nicht deshalb,
nicht trotzdem
und auch nicht weil,
sondern ohne Wenn und Aber
bist du geliebt,
ganz Einfach DU,
weil du lebst
und – solange du lebst.

Was heißt das?

Da es in dieser Neuen Zeit sehr viele (scheinbar) neue Worte gibt, die nicht jedem geläufig sind, möchte ich hier einige aufführen und erklären. Vielleicht hilft es dir manche der spirituellen Texte besser zu verstehen.


Bewusstsein (s -erweiterung, -schule)

Das, dessen du dir bewusst bist, was du weißt, was dir geläufig ist. Bei den meisten Menschen ist dieses Bewußtsein vom Verstand geprägt, ungefähr so, dass einem bekannt ist wie der Alltag und das damit verbundene Leben funktioniert.
Nun geschieht es immer häufiger, dass sich in vielen Menschen etwas regt. Auf einmal sind Erkenntnisse da, die es vorher nicht gab. Das geschieht meist 'unbewusst'. Wir sagen dazu auch 'aus dem Bauch heraus'.

Ein Beispiel:
Du kaufst dir eine blühende Pflanze, weil sie dir gefällt und die Farbe der Blüte gut in deine Wohnung passt. Das ist das, was Oberflächenbewusstsein, das Alltägliche, genannt wird.
Wenn du es dir erlaubst, und dir die Zeit dafür nimmst, kannst du dich beim Blumengiessen auch mit dieser Pflanze unterhalten, einfach so. Du wirst merken, dass sich da so etwas wie Freundschaft aufbaut und du freust dich, wenn du sie siehst. Damit hat sich dein Bewusstsein schon ein Stück erweitert und du nimmst die Pflanze als lebendiges Wesen wahr.
Wenn du es dir weiterhin erlaubst noch mehr mit dieser Pflanze in Kontakt zu treten, wird sich in dir irgendwann die Erkenntnis auftun, dass diese Pflanze dir eine Wohlfühlenergie schickt und sogar zu dir spricht. Dass auch sie sich freut, wenn du sie beachtest. (Das wurde sogar wissenschaftlich nachgewiesen^^) Ja, und wenn du dein Bewußtsein noch mehr erweiterst, also offen für mehr bist, dann kann sich dir offenbaren, dass diese Pflanze von einem oder mehreren Naturgeistern betreut wird, der für sie sorgt, und dass einer davon sogar in ihr lebt.
Das ist eine Form der Bewusstseinserweiterung.

Nun gibt es spezielle Schulen, die dir dabei helfen können, so eine Bewußtseinserweiterung gezielt zu erlangen. Diese helfen dir dabei, indem sie dir sagen: Sprich mit der Pflanze, öffne dein Herz und erlebe was geschieht. Ob du der Empfehlung folgst, und wenn ja, dir erlaubst das zu erleben was dann geschieht, liegt immer ganz alleine in deiner Hand.



Chakra, Chakren

Dies ist ein Begriff aus dem Sanskrit (Indien) und bedeutet Räder oder Kreise. Diese "Energie-Räder" empfangen und verteilen die universelle Energie, an die ein jeder Mensch angeschlossen ist, in deinen Körpern. Ähnlich wie der Strom in deiner Wohnung vom Hauptschalter im Sicherungskasten (Hauptchakra) hin zum Lichtschalter für die Lampe (Nebenchakra) geleitet wird, geschieht dies auch bei dir. Damit es dann überall hell leuchtet, brauchst du ein gut funktionierendes Leitungsnetz (Meridiane).
Alles ist Schwingung. Schwingung drückt sich durch Klang, Farbe und Form aus. Da sich die Erdenergie seit 1987 in ihrer Schwingung schon sehr erhoben hat, von 666 auf (fast) 999, schwingen nun auch die Chakren in einer höheren Frequenz, weshalb sich die Farben und auch die Form, hin zu einer Kugel, verändert haben.



Channeling, channeln

Ein Channel (engl.) ist ein Kanal. Wenn jemand channelt, bedeutet dies, dass sich derjenige wie ein Kanal für Botschaften aus der geistigen Welt zur Verfügung stellt. Ähnlich wie in unserer Welt die Telefonleitungen die Menschen von allen Kontinenten miteinander verbinden, sind diese Channels mit den geistigen Welten verbunden.
Je nachdem, wie rein nun ein Kanal oder Channel ist, sind diese Botschaften von höherer oder eben weniger hoher Qualität. Mal 'rauscht' es mehr, mal weniger, eben so wie das Herz des Mediums geöffnet ist und die bedingungslose Liebe fließt. Auch spielt die Wertfreiheit und das vollständige Abschalten des eigenen Verstandes dabei eine sehr große Rolle.
Die meisten Channels erhalten ihre Boschaften über das Herzchakra, weshalb sie mitunter von der Persönlichkeit des jeweiligen Menschen gefärbt sind. Je weniger Ego ein Mensch hat, und je weniger er sich von seinem Verstand beeinflussen läßt, desto reiner sind seine Botschsaften. Die reinsten und genauesten Botschaften kommen durch ein Hellhörmedium, welche sehr selten sind.

Channeln kann jeder Mensch. Das eigene Höhere Selbst oder sogar das Hohe Selbst, teilt sich einem in Form von Gefühlen und Bildern mit. Manchmal auch in Gedanken. Nur, das Ego spricht auch in Gedanken zu dir. Dies zu unterscheiden, bzw. nur noch die Sprache des Höheren oder Hohen Selbstes zu hören kann man lernen.

Als Heiler nimmt der Mensch Impulse, Bilder oder Gedanken wahr, wohin er bspw. seine Hände legen soll. Gleichzeitig dient der Heiler als Kanal für die Heilungsenergie. Auch hier gilt, je reiner der Kanal, desto lichter ist die Heilungsenergie in der Schwingung.



Dogma

Glaube, ein Glaube der nicht in Frage gestellt wird.



Dualität

Die Welt, in der wir mit unserem physischen Körper leben. Die 3. Dimension, oft auch als materielle Welt bezeichnet. Diese wurde extra für uns und unser "Spiel" geschaffen, damit wir uns erfahren können. Vielleicht kennst du den Begriff: 'Jedes Ding hat seine zwei Seiten'. Dies ist damit gemeint. Also: schwarz und weiß, gut und böse, reich und arm, richtig und falsch, ...
Mit dem Aufstieg wird sich dies verändern, verändern indem man alles was einem begegnet nicht mehr bewertet. Man schenkt der jeweiligen Situation keine Beachtung mehr in dem Sinne, dass man sich fragt ob es nun bspw. richtig oder falsch, gut oder böse ist, es ist dann einfach nur noch, und fertig. Welch eine Erleichterung, denn Bewerten ist sehr anstrengend.


Ego

Der Teil in einem selbst, der an die niedere, materielle Welt gebunden ist. Es ist der gefallene Engel, der beim Abtrennen von der göttlichen Liebe explodiert ist und sich in unserem ganzen Universum verteilt hat. Die meisten Anteile landeten auf Mutter Erde und wurden zu Zeiten Lemuriens von den damals dort lebenden hohen geistigen Wesen eingeatmet, wodurch sie zu Menschen wurden. Somit lebt dieser gefallene Engel, den wir auch als Satan oder Teufel bezeichnen, als Ego in uns selbst. Folglich nützt es dir nicht viel, wenn du den 'Teufel' im Außen bekämpfst. Viel wichtiger ist die Auf- oder Erlösung und Transformation der Ego-Energie in dir selbst. Denn erst dadurch wirst du wirklich frei davon und der wahre Friede kann Einzug halten.
Wir können an unserem eigenen Verhalten und unseren eigenen Gefühlen und Gedanken ermessen, wieviel Ego-Energie wir noch in uns haben. Negative und manipulative Gedanken, Gedanken der Trennung, begrenzende Gedanken wie: ich bin es nicht wert, ich weiß was für dich gut ist, das geht nicht, das kann man nicht, usw., Gefühle der Eifersucht, der Gier, der Wut oder des Hasses sind nur ein Beispiel dieser dunklen Energien.

Die Sehnsucht hingegen, welche mitunter auch als Traurigkeit empfunden wird, stammt aus der Wirklichkeit und ruft uns nach Hause, heim zu Gott.


Einweihung

Um ein Leben hier auf Erden in der Dualität leben zu können, haben wir einst als hohes Engelwesen unsere Verbindungen zu den höheren Welten oder Dimensionen verschlossen. Die geistige Welt spricht hier von kristallinen Strukturen oder Codierungen. Dies geschah in tiefer Liebe auf eigenen Wunsch.

Ein Beispiel:
Damit der Aufstieg zurück nach Hause in die hohen Dimensionen gelingen kann, braucht es die Energie 'Vertrauen'. Ohne Vertrauen ist weder ein persönlicher, noch ein globaler Aufstieg möglich. Nur dadurch, dass wir uns in großer Liebe für das große Ganze, die Rückkehr der Planeten und seinen Bewohnern, einst selbst codiert haben, oder im Einverständnis mit unserer Seele haben codieren lassen, können wir Vertrauen lernen. Ein Wesen, welches die Kenntnis von den hohen lichten Welten hat, vertraut nicht, denn es weiß. Durch diese Codierungen, haben wir für uns die Möglichkeit geschaffen tief in uns selbst die Energie Vertrauen zu erzeugen und sie immer größer werden zu lassen.
Je größer das Vertrauen des einzelnen Menschen in sich selbst und seine Göttlichkeit ist, umso heller leuchtet sein Licht und die eigene Seele ist glücklich. Nimmt der Mensch durch seinen spirituellen Weg mehr und mehr göttliches Licht in sich auf, weitet sich sein Lichtkörper aus und sein Bewusstsein erhöht sich. Viele Menschen kennen das Gefühl an einem Punkt angekommen zu sein, wo sie trotz vieler Seminare, vieler Bücher und Licht-Übungen, meinen wie vor einer Wand oder geschlossenen Türe zu stehen und nicht weiter zu kommen. Diese Menschen fühlen genau richtig, denn sie sind an einen Punkt gekommen, wo solch alte Codierungen oder Strukturen noch immer wirken und nun auf ihrem Weg für sie zu einem Hindernis geworden sind. Jetzt, in dieser Neuen Zeit, ist es erstmals möglich die einst codierten Verbindungen wieder zu decodieren. Dies bedeutet eine immense Erweiterung des eigenen Bewusstseins um sich im menschlichen Kleide, sprich als inkarniertes Licht, wieder erinnern zu können wer man tatsächlich ist.

Bei einer Einweihung findet eine Decodierung, also eine Öffnung einer bislang verschlossenen Stelle im Lichtkörper statt. Ebenso werden Verbindungen geschaffen, welche zuvor brach lagen. Dies geschieht bspw. bei einem Weg in das Göttliche Erwachen.
Alle lichten Einweihungen sind heilig und werden vom Auge Gottes, Melek Metatron, überwacht. Sehr oft ist es Jesus der Christus welcher eine Einweihung durchführt. Bei manchen Einweihungen braucht es zusätzlich einen inkarnierten Menschen, ein eingeweihtes Medium, welchem die göttliche Erlaubnis dafür erteilt wurde.
   
Durch die hohe Gesamtschwingung unseres Planeten Solvana, Lady Shyenna, ist es inzwischen möglich jedem spirituell interessierten Menschen hohe lichte Einweihungen zu geben, so er selbst es wünscht.



Energieausgleich

Eines der Gesetze von Mutter Erde. Dieses Gesetz haben wir uns selbst in all den vielen Inkarnationen geschaffen, worunter auch das Karma fällt. Das 'Auge um Auge, Zahn um Zahn', oder liebevoller formuliert, das 'Geben und Nehmen'.
Hierzu zählt ebenso das Geld, welches wir der Einfachheit halber als Ausgleichsmittel verwenden. Ein Thema, an das viele Lichtarbeiter so gar nicht gerne herangehen, was ich übrigens sehr gut verstehen kann, denn auch ich habe diesbezüglich einst den Kopf in den Sand gesteckt. "Wenn ich für meine Erleuchtung etwas bezahlen muss, dann kann da was nicht stimmen", war eine meiner Aussagen zu diesem Thema in Verbindung mit spiritueller Arbeit, denn das roch mir dann doch zu sehr nach Sekte. Entsprechend dem gültigen Gesetz des Ausgleichs unseres Planeten durfte ich dann auch meine Erfahrungen machen.
Was ich damals nicht bedacht hatte war, dass ja auch der Lichtarbeiter, sei es nun ein Heiler oder Berater, wie auch immer er seinen lichten Dienst anbietet, genauso wie jeder andere Therapeut oder Handwerker von etwas leben muss. Schließlich befindet er sich in genau der gleichen Welt wie alle Menschen, wo sich kein Finanzamt, keine Krankenkasse, keine Tankstelle, kein Supermarkt oder Vermieter mit selbstgestrickten Socken, selbstgemachter Marmelade, lichten Energien oder was auch immer zufrieden gibt. Er muss wie jeder Mensch seinen Ausgleich in Form von Geld erbringen.


Erleuchtung

Bei der Erleuchtung dehnt sich deine Aura in deinem Lichtkörper, der sich auf 70% vergrößert hat, aus und du erfährst wer du in Wirklichkeit bist. Du verschmilzt mit deinem Höheren Selbst und lebst ganz aus ihm heraus. In früheren Zeiten war das Höchste was du je erreichen konntest die Erleuchtung. Meist haben erleuchtete Menschen Mutter Erde dann sehr schnell verlassen. Heute bleiben die Menschen im erleuchteten Zustand auf der Erde und gehen sogar noch darüber hinaus in das Erwachen.
Auch war es früher so, dass nur 'besondere Menschen', auch Heilige genannt, diesen Zustand erreichen konnten. Heute kann das dank der höheren Schwingung und der Umstellung der Chakren, verbunden mit der dadurch vorhandenen Möglichkeit in das Vereinigte Chakra zu gelangen, jeder Mensch.



Erwachen

Seit Bestehen von Mutter Erde ist dies nun erstmals für alle Menschen möglich. Die Verschmelzung mit deinem Hohen Selbst. Alle deine verschiedenen Körper (siehe unten 'Vereinigtes Chakra') verschmelzen zu einem einzigen Körper, deinem Lichtkörper, der sich dann auf mindestens 88% vergrößert hat, und du lebst nur noch aus deinem Hohen Selbst heraus. Dein Unterbewußtsein ist aufgelöst, dein persönliches Ego erloschen. Der Frieden ist eingekehrt und du bist im Gewahrsein deiner Göttlichkeit. Du durchschaust das Spiel der Illusion und bist nicht mehr darin verwickelt. Du bist der Schöpfer deiner selbst. Die bedingungslose Liebe strömt aus dir heraus zu jedem Menschen.
Mehr dazu findest du auch unter der Rubrik: Kryonschule. In einem Channeling geht Lao'Tse näher darauf ein.

Der erste Mensch, der auf Erden erwachte, war Lord Sananda, uns besser bekannt unter seinem irdischen Namen Jesus der Christus. Und in Gedenken an seine Worte: "Ihr könnt das alles auch und noch viel mehr", gilt auch hier, wie bei der Erleuchtung: Jeder Mensch kann das.



Fraktal

Ein Fraktal kann mit dem Verstand nicht erfasst werden, denn der Verstand ist an die 3. Dimension sowie den irdischen Zeitablauf gebunden. Im Zustand eines erweiterten Bewusstseins, wo die allwissende Weisheit der Seele einfließt, kann man erfassen, dass alle Zeit gleichzeitig stattfindet, dass alles immer Jetzt geschieht.
Vielleicht kannst du es annähernd verstehen, wenn du dir vorstellst, dass du heute dein ganz normales Leben lebst; heute in einem anderen Land die Erde bebt; heute auf einem fernen Kontinent ein Ureinwohner die Sprache der Tiere lernt; heute irgendwo ein Kind geboren wird. Alles findet heute, also gleichzeitig statt. Und dennoch fühlt es sich für den jeweils Betroffenen einzigartig an, so als ob dies nur in 'seiner Welt', wie in seinem Fraktal, geschehen würde.



Geistige Welt

Die Welt aus der wir stammen, unsere wahre Heimat. Wie bspw. auch in der Bibel zu lesen ist, wurde und wird alles aus dem Geist erschaffen. Die Welt, die du anfassen kannst, also die materielle Welt, hast du dir zuvor mit deinen Gedanken, aus deinem Geist, erschaffen. Du bist, was du denkst. So wurden wir alle ursprünglich aus dem Großen Geist, dem großen Schöpfer, erschaffen. Die Indianer liegen mit ihrer Bezeichnung also goldrichtig. Wenn ein Mensch seinen irdischen Körper verläßt, wird er wieder zu dem was er wirklich ist. Die Engel bspw. sind geistige Wesen, die, unserer Vorstellung entsprechend, gerade keinen physischen Körper bewohnen. In Wahrheit sind zur Zeit sehr viele Engel in einem menschlichen Körper inkarniert.



Göttliches Gedankenfeld

Die göttliche Quelle aus der alles herausprojiziert wird. Unsere Heimat aus der wir alle ursprünglich stammen und in die wir alle eines Tages wieder zurückkehren werden.




Höheres Selbst

Der göttliche Kern in dir, der mit dem Hohen Selbst verbunden ist.



Hohes Selbst

Der vollkommene göttliche Aspekt von dir im Universum.



Inkarnation, inkarnieren

Der physische Körper, also der zum Anfassen, ist ein Teil unseres Planeten Mutter Erde. Er entsteht durch die Vereinigung von Mann und Frau. Würde es sich bei einem menschlichen Leben auch nur um diesen Körper: Kopf, Rumpf, Arme, Beine, etc. handeln, wäre dieser Körper nicht in der Lage zu fühlen, zu denken oder überhaupt zu leben. Damit aus diesem gezeugten Körper einmal ein richtiger Mensch entstehen kann, muss dieser beseelt werden. Das gilt übrigens für alles was lebt, also auch für die Tiere und die Pflanzen.
Die Seele, oder genauer der Seelenanteil, beseelt nun den gezeugten Körper und erst dann kann man von einem Menschenkind sprechen. Beim Sterbevorgang verläßt dieser Seelenanteil den Körper wieder und steigt zurück in die geistigen Welten auf. Dieses tut die Seele öfter, also nicht, wie viele annehmen, nur einmal.

Das jeweilige verkörperte Leben wird als Inkarnation bezeichnet, wohingegen die Seele selbst nur einmal lebt, ewiglich.

In einer Metapher, bildhaft ausgedrückt, könnte man den Stamm und die Äste eines Baumes als die Seele bezeichnen und die alljährlich neu treibenden Blätter als eine Inkarnation.



Karma

Das Gesetz des Ausgleichs, Geben und Nehmen, das wir einst selbst erschaffen haben. (Siehe auch Energieausgleich)
Was du säst, das wirst du ernten. In unseren vielen Inkarnationen waren wir alle abwechselnd mal die Guten und mal die Bösen, haben beide Seiten der Medaille ausprobiert und dabei erfahren wie es sich anfühlt, wenn wir einem Menschen Schmerzen zufügen und umgekehrt, wie es sich anfühlt, wenn man den gleichen Schmerz selbst zugefügt bekommt. In dieser heutigen Zeit, der Zeit des Aufstiegs ist es für Jedermann möglich aus dem Rad des Karmas oder der Wiedergeburt, auszusteigen.
Man braucht dann nur noch das einst erzeugte Leid zu fühlen, vergeben und zu transformieren, und muss nicht mehr mit dem Betroffenen selbst zusammen erneut inkarnieren. Das große Loslassen und die damit verbundenen oftmals sehr starken Gefühle dieser Zeit des Aufstiegs.
Was nun aber nicht heißt, dass du fortan kein Karma mehr hättest, denn mit jedem neuen negativen Gedanken erzeugst du neues Karma, welches du dann wieder auflösen darfst.



Kollektiv

Als Kollektiv bezeichnet man eine Gruppe von Gleichgesinnten. Es gibt mehrere Gruppen. Sie können dem Licht oder auch dem Dunkel angehören.



Kollektiv der Schlafenden

Diese Bezeichnung wird von der geistigen Welt für die Menschheit auf der Erde verwendet. Jeder der nicht erwacht ist, ruht noch im Schlaf der Illusion. Er ist sich noch nicht bewußt, dass er göttlich ist und lebt noch nach den materiellen, also den sogenannten fest greifbaren, Gesetzmäßigkeiten der 3. Dimension, auch genannt Realität. Die Wirkung dieser materiellen Gesetzmäßigkeiten kannst du bspw. daran ermessen, wenn du dir täglich die Nachrichten, welche meist über irgendwelche negativen Gegebenheiten berichten, anhörst. Vielen fällt es dann schwer, anschließend Freude zu empfinden oder wieder lachen zu können, was in den höheren Dimensionen der ganz normale Zustand ist.

In alten Schriften wird das 'Kollektiv der Schlafenden' mit 'den Toten' bezeichnet und erwähnt, dass eine 'Auferstehung', ein Erwachen, für jedermann möglich ist.



Lemuria, Lemurien

Lemuria ist der ursprüngliche Name unseres Planeten, Mutter Erde entstand erst sehr viel später. Lemuria war unser ganzer Planet bevor die Teile des gefallenen Engels auftrafen.
Die ursprünglichen Einwohner Lemurias nannten ihre Heimat, unseren Planeten, auch liebevoll den 'Garten Eden'. Heute, in unserer Zeit des Aufstieges, sind die alten Lemurier (die Golden-Blaue Frequenz) alle wieder inkarniert.



Medium

Ein Medium erhält mediale Botschaften meist über das Herzchakra oder auch das dritte Auge, channelt also auf die eine oder andere Art und Weise. Als Channel/Medium für Botschaften, welche der Menschheit überbracht werden sollen, spricht oder schreibt das Medium diese auf. Beispielsweise wurde fast die ganze Bibel gechannelt. Damit die Botschaften immer reiner, und weniger von der eigenen Persönlichkeit gefärbt sind, gehen die meisten berufenen Medien in eine Schulung.

Ein Hellhörmedium (was sehr selten ist, es gibt derzeit nur ca. 12 Hellhörmedien auf Mutter Erde) "hört" die Stimme des geistigen Wesens, ähnlich wie ein Zuflüstern in das Ohr, über einen speziellen Kanal wortwörtlich und spricht diese Worte nach. Auf diese Weise konnten durch das Hellhörmedium Sabine Sangitar Wenig originalgetreu die 48 Schritte und die Kristalle aus der Wirklichkeit gechannelt werden, sowie auch mathematische Formeln für die Wissenschaftler der Neuen Zeit.




Melek Metatron

(Melek = König) Der Herr der Heerscharen, das Auge Gottes, die 1. Projektion des Göttlichen Gedankenfeldes, der Vater, das ICH BIN. Für niemanden von uns erfassbar.
Als Gott die Quelle sich erfahren wollte, schuf die Quelle von sich selbst ein Spiegelbild. Dies ist Melek Metatron.

Wenn du in einer reinen, liebenden Absicht bist, kannst du ihn mit den Worten: "Kodoish, Kodoish, Kodoish, Adonai 'Tsebayoth" anrufen.

Es heißt übersetzt: "Heilig, Heilig, Heilig ist der Herr der Heerscharen" und entspricht dem 'Vater Unser im Himmel, geheiligt sei dein Name' aus dem bekannten 'Vater Unser'.

Auch als Lichtfürst oder Erzengel Metatron bekannt.



Merkaba

Der Sitz der Seele. Dein persönliches, lebendiges Gefährt, das dich und deinen physischen Körper, sofern du die hohe Schwingung der 999 besitzt, durch die Dimensionen bringt. Eine aktivierte Merkaba erzeugt ein ständiges inneres Glücksgefühl. Man spricht statt Merkaba auch von den Sterntetraedern. Der Tetraeder, der mit der Spitze nach oben zeigt, ist der männliche Sterntetraeder, und derjenige, wo die Spitze nach unten zeigt, ist der weibliche Sterntetraeder.

Mer = rotierendes Feld, ka = Geist, ba = Wirklichkeit

                      Merkaba Frau                                            Merkaba Mann




Mitleid - Mitgefühl

Wenn die hohen lichten geistigen Wesen sagen: "Habe kein Mitleid sondern Mitgefühl", wird das vom menschlichen Bewusstsein mitunter falsch verstanden. Je nach Ausdehnung des Bewusstseins des Einzelnen gehen manche Menschen in die Abwehr und deuten dies falsch.
In dem Wort Mit-Leid steckt ja auch das Leid. Genau genommen drückt dieses Wort aus, dass man 'mitleidet', dass es einem selbst in der Betrachtung der Situation des leidenden Menschen nicht gut geht, dass man ebenso leidet wie der andere Mensch den es betrifft. Jemand der 'mitleidet' kann anderen Menschen nicht helfen, nicht wirklich.
Hat der Mensch sein eigenes Leid transformiert und somit überwunden, hat er für einen anderen Menschen in einer leidvollen Situation ein gewisses Mitgefühl, denn er weiß ja wie man sich in der einen oder anderen Situation fühlt. Ein Mensch der mitfühlt leidet nicht mehr selbst und ist dann in der Lage dem anderen beizustehen und zu helfen. Oder anders in einer Metapher ausgedrückt: Wie willst du einem hungernden Menschen ein Stück Brot geben wenn du selbst keines hast? Wenn du selbst noch in dem Leid feststeckst? Das kannst du nur, wenn du deinen eigenen Mangel überwunden hast und in der Fülle bist. Du erinnerst dich dann daran wie es ist zu hungern, fühlst mit und kannst nun voller Mitgefühl dem anderen etwas zu essen geben.





Naturgeister

Liebevolle Wesen, welche sich rührend um die Natur, wozu auch wir Menschen gehören, und um Mutter Erde kümmern. Sie sind den Elementen zugeordnet und wirken jeweils in Ihrem Element. Vielleicht sind sie dir geläufiger, wenn du ihre sogenannten "Märchennamen" liest.

Erde: Erdgeister, Zwerge, Gnome, Burtel, Faune, Feen, ...

Feuer: Feuergeister, Salamander, ...

Wasser: Wassergeister, Sylphen, Nixen, ...

Luft: Luftgeister, Elfen, ...



Neue Zeit

Immer öfter wird von der geistigen Welt der Begriff 'Neue Zeit' verwendet. Meist kann sich der eine oder andere Lichtarbeiter nur wenig darunter vorstellen.
Wie so viele andere Begriffe auch, habe ich im 'Spirituellen Nachschlagewerk für die Neue Zeit'  diesen Begriff erklärt.
Hier ein Auszug:




Vielleicht kannst du nun eher verstehen warum der geistigen Welt so sehr daran gelegen ist, dass vor allem die spirituellen Menschen, welche oftmals noch in vielen Bereichen enthaltsam leben, Kenntnis davon erhalten, dass die Riten und Übungen aus der Alten Zeit unangenehme Lichtkörpersymptome auslösen können.
Oder warum uns die hohen lichten Wesen immer um unsere Erlaubnis bitten, wenn sie etwas für uns tun möchten. Die Initiative geht immer von uns selbst aus. Ein Engel darf nur dann wirken, wenn ihn ein Mensch darum bittet und ihm die Erlaubnis erteilt. Nur der Schutzengel ist an dieses irdische Gesetz des Freien Willens nicht gebunden und darf in Notsituationen eingreifen.



Seelenanteile

Das sind Teile deines Hohen Selbstes, das sich in viele Lichtpunkte aufgeteilt hat: Deine verschiedenen Selbste. Davon können sich mehrere, so wie du, auf der Erde inkarnieren, allerdings auch zu unterschiedlichen Zeiten. Andere können sich auf den verschiedenen Sternen im gesamten Weltall befinden. Alle Seelenaspekte sind mit Lichtbändern sowohl untereinander als auch mit dem Hohen Selbst verbunden. Je mehr du mit deinen Anteilen verbunden bist, umso mehr nimmst du 'Wissen ohne Worte' in dich auf. Das, was dann meist mit Worten, oder dem Verstand, nicht zu erklären ist und eine tiefe innere Wahrheit beinhaltet.



Seelenname

Dies ist einer der Namen deines Seelenanteils. Einen Seelennamen gibst du dir meist selbst. Meist sind es mehrere Seelennamen. Dieser Name kann auch aus einer irdischen Inkarnation stammen, wie z.B. beim Grafen von St. Germain. Der Seelenname ist energetisch an die jeweilige Inkarnation, auch auf anderen Planeten, gebunden und trägt dessen Prägungen aus dieser Zeit. Diese Prägungen wirken sich vor Allem bei der Verwendung des Seelennamens auf das heutige Leben aus.
Bsp.: Wenn jemand in einer früheren Inkarnation ein Priester oder eine Priesterin war, so hat derjenige meist ein Armuts- und Keuschheitsgelübde ablegen müssen. Wenn nun also diese Person den Seelennamen aus dieser Inkarnation heute verwenden sollte, ist es mehr als wahrscheinlich, dass diese alten, längst vergessenen Gelübde aus der damaligen Inkarnation erneut verstärkt wirken. Die negativen Folgen wären in der heutigen Zeit Probleme in der Partnerschaft und Geldmangel.

  

Ursprungsname

Jedes Wesen, also auch jeder Mensch, wurde im Ursprung als Hohes Licht von kosmischen Eltern aus einem bestimmten Grund erschaffen. Sei es um der Freude einen ganz bestimmten Ausdruck zu ermöglichen, der Liebe eine spezielle Note zu geben, die Musik zu verfeinern oder dem Licht einen neuen Farbstrahl zu schenken. Wie auch immer, dein Ursprungsname beinhaltet alles was du je warst, alle deine Aufgaben und Fähigkeiten, alle deine Seelennamen, dein ganzes Sein.
Im Unterschied zum Seelennamen trägt der Ursprungsname keinerlei Muster, Strukturen oder Prägungen aus vergangenen Leben. Der Ursprungsname ist immer ganz rein und licht geblieben und ist niemals mit der Dualität in Berührung gekommen. Wenn du deinen Ursprungsnamen kennst, dann wiederhole ihn so oft du nur kannst, denn dadurch entschlüsselt sich deine Ursprungsmatrix immer mehr und immer größere Weisheiten können in dein Bewußtsein fließen.



Vereinigtes Chakra

Um wieder ganz im Herzen, in Verbindung mit der eigenen Seele zu sein, braucht es das Vereinigte Feld der Chakren. Stelle dir mit deinem inneren Auge dein Herzchakra, eine rosafarbene Kugel, vor. Atme rosafarbenes Licht hinein und sieh, wie die rosafarbene Kugel, dein Herzchakra, mit jedem Atemzug immer größer und größer wird. Wie eine riesige leuchtende Sonne, aber mindestens so groß, dass alle 7 Hauptchakren in ihm vereinigt sind. (Vgl. Zeichnung unten)

Schematische Darstellung der bekannten Lichtkörper und dem Vereinigten Chakra. Die verschiedenen Lichtkörper unterscheiden sich in ihrer Größe und durchdringen einander.

Lichtkörper

Vereinigtes Chakra   Emotionalkörper

Mentalkörper    Spiritueller Körper


Wie Engel Chamuel sagt: "Wenn die Sonne lacht, dann bist du erwacht.", was sich auf ein dauerhaft Vereinigtes Chakra bezieht.



Verstand

Der Verstand wurde für dich geschaffen, damit du dich in dieser Dimension zurechtfindest und dich nicht ständig selber versehentlich deines physischen Körpers entledigst. Von klein auf wird er geschult, dass bspw. die Herdplatte heiß ist, und du dich daran verbrennen kannst, dass der Körper stirbt, wenn du aus dem 10. Stockwerk eines Hauses springst, dass der Bus oder Zug um diese eine Uhrzeit fährt und du ihn erreichen solltest. Er sollte unser Diener sein, damit wir hier in dieser materiellen Welt, als lichtvolle Wesen, die ‚wie die Kinder’ die Welt erfahren wollen, unseren Körper nicht beschädigen und ihn womöglich vorzeitig verlieren. Er vermittelt dir die weltlichen Gesetze und ist dir ein treuer Freund. Vertraust du zu sehr nur auf deinen Verstand, bist du vielleicht intelligent und hast einen tollen IQ, aber nicht das wahre Wissen und die Weisheit, denn die kommt immer nur aus dem Herzen, dem Sitz deiner Seele.

Übrigens: Vielleicht hast du schon von diesen Wundermenschen (Savage) gehört, diejenigen, welche mitunter schneller rechnen können als ein Computer, oder originalgetreu nur vom Überfliegen mit einem Hubschrauber ganze Stadtpläne aus dem Kopf nachzeichnen. Manche lernen in nur einer Woche eine neue Sprache in Wort und Schrift und können sich dann mit den Menschen dieses Landes fließend unterhalten. Man hat festgestellt, dass bei all diesen Menschen die linke Hirnhälfte, die Verstandesseite, in irgendeiner Art und Weise beeinträchtigt ist. Der (manchmal hinderliche) Verstand also teilweise ausgeschaltet ist, wodurch ein Zugang zu den wahrhaftigen inneren Fähigkeiten möglich wird.

PS: Auch diese ganzen Informationen füttern nur wieder deinen Verstand, deine Seele weiß das alles schon längst. Und dennoch erleichtert es das Verstehen und Begreifen.
"Medizin schadet oft mehr, als sie nützt"
- Kulmbacher Arzt rechnet mit Medizinsystem ab
Der Radiologe Gerd Reuther hat das Gesundheitswesen gründlich durchleuchtet. In seinem Buch sagt er: Medizin schadet oft mehr, als sie nützt.


Radiologe und Medizinkritiker: Gerd Reuther

INTERVIEW

Er steht in einer Reihe mit so bekannten Medizinkritikern wie Eckart von Hirschhausen (TV-Moderator) und Karl Lauterbach (SPD-Politiker). Die Bücher seiner zwei Arztkollegen, "Wunder wirken Wunder" und "Die Krebsindustrie", sind Beststeller geworden. Gerd Reuthers Buch "Der betrogene Patient" ist auf dem Weg dahin. Kurz nach seinem Erscheinen wird es bereits auf Platz 39 der Spiegel-Bestsellerliste geführt.

Der renommierte Radiologe, aufgewachsen in Hegnabrunn (Landkreis Kulmbach) und jetzt in Coburg beheimatet, hat das Gesundheitswesen grundlegend durchleuchtet. Herausgekommen ist eine Generalabrechnung mit dem Medizinbetrieb in Deutschland. Der Arzt mit über 30 Jahren Berufserfahrung deckt auf, dass die Medizin oft nicht am langfristigen Wohlergehen von Kranken ausgerichtet ist, sondern sich mehr am Gewinn von Kliniken, Ärzten und Pharmaindustrie orientiert


Herr Reuther, haben Sie noch viele Freunde unter den Ärzten?
Gerd Reuther: Ja, doch. Die Reaktionen auf das Buch sind erstaunlich positiv. Ich habe mit vielen Kollegen gesprochen, die mir mindestens in Teilen recht geben. Sie sind genauso unzufrieden.

Sie sagen, dass den meisten ärztlichen Behandlungen der Nachweis der Wirksamkeit fehlt. Gelten Sie als Nestbeschmutzer?
Bei einem Teil der Kollegen bestimmt. Bei denen, die Behandlungen durchführen, die sie nie an sich selbst machen lassen würden. Sie befürchten eine Gefährdung ihrer wirtschaftlichen Existenz. Wer das Patientenwohl in den Mittelpunkt stellt, sieht meine Kritik differenzierter.

Wann haben Sie gemerkt, dass im Gesundheitssystem etwas schiefläuft? Woher kommt Ihr Unbehagen?
Das Unbehagen hat sich schleichend entwickelt. Im Studium merkt man wenig. Da findet keine Methodenkritik statt. Nach der Facharztausbildung fangen die Zweifel an. Man sieht, dass nicht wenige Patienten durch die Behandlung Folgeschäden davontragen. Inzwischen gibt es Untersuchungen, die belegen, dass bestenfalls zehn Prozent der medizinischen Maßnahmen sinnvoll sind. Auch Hirschhausen stellt in den Raum, dass 80 Prozent der Medizin unnötig ist.

Sie provozieren. Sinngemäß sagen Sie: Medizin schadet oft mehr, als sie nützt.
Ja, das stimmt. Die Diskrepanz zwischen Nutzen und Schaden ist aber auch drastisch. Mein Buch enthält Zahlen, die nur Schätzungen sein können. Denn Patientenschäden und Todesfälle, die durch medizinische Maßnahmen bedingt oder mitverursacht sind, werden in Deutschland nicht systematisch untersucht und gemeldet. Aber es gibt gesicherte Zahlen aus dem Ausland: Todesfälle durch Operationen, Medikamente und Krankenhauskeime machen etwa ein Viertel aller Todesfälle aus - das wären für Deutschland zirka 200.000 im Jahr.

Was stört Sie am jetzigen System am meisten?
Das ist diese mangelnde Selbstkritik. Im Deutschen Ärzteblatt ist eine Arbeit über Behandlungsfehler erschienen. Mit dem Ergebnis: Das Risiko ist gering. Es wurden allerdings ausschließlich Zahlen verwendet, wenn sich Patienten oder deren Angehörige beschwerten. Anerkannt wurden insgesamt 1845 Fälle, davon 96 Todesfälle in einem ganzen Jahr. Das ist grotesk und bedeutet: Es gibt überhaupt keine Fehlerkultur. Fehlervermeidung ist nicht gewollt.

Kann das Medizinsystem so falsch sein, wenn zum Beispiel Herzpatienten durch einen einfachen Stent einen Herzinfarkt vermeiden konnten oder wenn durch die Polioimpfung die Kinderlähmung besiegt wurde?
Es gibt auch sinnvolle und lebensrettende Maßnahmen - nur, das ist die Minderheit. So findet auch bei Verengungen der Herzkranzgefäße regelmäßig eine Übertherapie statt. Etwa 30 Prozent der Stents müssten nicht gesetzt werden.

Wie müsste eine neue, bessere Medizin aussehen?
Das Patientenwohl muss immer an erster Stelle stehen. Das ist allzu oft nicht der Fall. Derzeit gehen wirtschaftliche Interessen häufig vor. Es wird gefragt: Welche Erlöse kann man mit welchen Maßnahmen erzielen? Deshalb werden Operationen häufiger durchgeführt, weil sie besser vergütet sind. Konservative Behandlungen - etwa durch Physiotherapie - sind nicht so lukrativ. Und der medizinische Aktionismus muss aufhören. Man muss Patienten ohne Behandlung wegschicken dürfen.

Welchen Rat können Sie Patienten geben?
Vertraue nur dem Zweifel - das gilt als Lebensprinzip ohnehin. Patienten sind immer noch so gepolt, dass sie Informationen von Personen im weißen Kittel kaum hinterfragen. Also: Zweit- und Drittmeinung einholen, sich selbst informieren und kritisch sein. Außerdem muss man wissen: Selbstheilung und Gewöhnungseffekte sind vielfach sinnvoller als eine medizinische Behandlung. Der Körper entwickelt selbst Gegenstrategien. Immunsystem und Selbstheilungskräfte sind bei Säugetieren über Jahrmillionen erprobt und funktionieren. So hat man bei Bandscheibenvorfällen festgestellt, dass es nach zwei Jahren den nicht operierten besser geht als den operierten Patienten.

Wie können wir alt werden und die Lebensqualität erhalten?
Das geht nur mit Lebensstiländerung. Bewegung ist als Prävention sinnvoll und notwendig. Das weiß jeder, aber viele machen es nicht. Wir reden nicht von sportlichen Leistungen. Viel wichtiger ist die tägliche Bewegung: zu Fuß zum Supermarkt, mit dem Fahrrad zur Arbeit. Über Suchtgifte wie Zigaretten, Alkohol und auch Medikamente brauchen wir nicht zu reden. Bei der Ernährung ist entscheidend, wie viele naturbelassene oder industriell ultraverarbeitete Lebensmittel man isst. Vielfach unterschätzt wird Zucker, der in vielen Lebensmitteln versteckt ist und von der Toxizität wie Alkohol eingestuft werden müsste. Vor Umweltgiften wie der täglichen Giftdusche durch Feinstaub und Stickoxide können wir uns leider schlecht schützen.

Sie haben vor drei Jahren den weißen Kittel an den Nagel gehängt. Hätten Sie nicht auch als Teil des Systems etwas bewirken können?
Das habe ich vorher schon 25 Jahre lang versucht und konnte auch einiges bewegen: Ich habe als Radiologe nicht nur Bilder ausgewertet, sondern minimalinvasive Eingriffe durchgeführt, die Operationen ersetzt haben. Weniger Medizin, was sinnvoll gewesen wäre, war nicht möglich, weil nicht erwünscht. Erfüllungsgehilfe für eine falsche Medizin wollte ich nicht sein.

Würden Sie mit dem heutigen Wissen noch mal den Arztberuf ergreifen?
Eher nicht. Aber ich hatte Glück, dass ich als Radiologe weniger unsinnige Medizin machen musste.

Sind von Ihnen weitere Bücher zu erwarten?
Nein, erst mal nicht. Das Buch ist mein letzter Versuch, in der Medizin etwas zu bewegen, damit Patienten kritischer, unnötige Behandlungen reduziert und Kollegen aufgerüttelt werden.


Der Autor
Dr. med. Gerd Reuther, Jahrgang 1959, stammt aus Neuenmarkt-Hegnabrunn im Landkreis Kulmbach und lebt in Coburg. Nach dem Abitur am MGF-Gymnasium in Kulmbach studierte er Medizin in Erlangen. Der Radiologe war zuletzt Leitender Arzt am Klinikum in Saalfeld, zuvor ebenfalls in leitender Stellung in Wiesbaden und Wien tätig sowie Privatdozent an der Universität Wien.










“Pharmakonzerne fälschen Studien”
Der Mediziner Rolf Kron ist überzeugt, dass nicht geimpfte Kinder gesünder sind.


Bei seinen Vorträgen beantwortet Dr. Rolf Kron Publikumsfragen.


INTERVIEW

Seit mehr als 20 Jahren befasst sich der deutsche Arzt und Homöopath Rolf Kron mit dem Thema Impfen und hält europaweit Vorträge, zurzeit auch in Vorarlberg. Sein Standpunkt zu gefälschten Studien, „ach so geringen“ giftigen Inhaltsstoffen und zum „Masern-Hype“.

Zwei bis drei Monate nach der Geburt bekommt ein Kind (generell) die erste Mehrfachimpfung. Welche Impfungen sind Ihrer Meinung nach notwendig?

Kron: Würden Studien gefertigt, die einen wirklichen Nutzen der Impfungen belegen – nämlich, dass Impfungen unsere Spezies gesünder machen – könnte ich diese Frage leichter beantworten. Meine Erfahrung mit mehreren Tausend impfgeschädigten Patienten, die alle unisono von ihren Ärzten zu hören bekommen, ihr Schaden habe nichts mit den Impfungen zu tun, lassen mich Notwendigkeit und Sicherheit von Impfungen sehr anzweifeln. Pharmakonzerne werden zu Milliarden Euro Bußgeldern verdonnert, da sie Studien fälschen, wichtige Daten verheimlichen und mit Geldern die Gesundheitsbehörden wie die WHO oder die STIKO „unterstützen“, damit sie in ihrem Interesse handeln. Würde man ernsthaft wissenschaftlich untersuchen, wieso unsere Kinder heutzutage so krank sind, wären wir erstaunt. Hier seien als Beispiel die Zunahme von Allergien, Neurodermitis, Asthma, Autismus usw. genannt. In Deutschland bekommen Kinder bis zum 24. Lebensmonat derzeit 37 Dosen von 14 Impfstoffen, über deren giftige Inhaltsstoffe allein schon mehrere Bücher geschrieben wurden.

Gibt es trotz jahrelanger Diskussion um die giftigen Inhaltsstoffe wie Formaldehyd, Quecksilber und Aluminium noch immer keine „sauberen“ Impfstoffe?

kron: Würden Eltern ihre Kinder noch impfen, wenn die Ärzte sie über die krebs- erregenden, Allergie auslösenden, Nerven und Gehirn zerstörenden, Autismus verursachenden Inhaltsstoffe aufklären würden? Wohl kaum. Man redet sich raus, dass die Menge dieser Giftstoffe „ach so gering“ sei. Was sie aber nicht sagen, ist, dass diese geringen Mengen nahezu tausendfach höher liegen und in den gut durchbluteten Muskel gespritzt werden, als die Behörde für Risikobewertung es für die orale Zufuhr festlegt. Es gibt keinen „sauberen Impfstoff“.

Was hat es mit der Meinung, „nicht geimpfte Kinder sind gesünder als geimpfte“ auf sich?

kron: Dies ist keine Meinung, dies ist eine häufig zu beobachtende Tatsache. Dazu gibt es inzwischen genug wissenschaftliche Belege. Ungeimpfte leiden deutlich weniger an chronischen Erkrankungen. Viele Eltern mit mehreren Kindern werden dies bestätigen. Die ersten noch durchgeimpften Kinder leiden an vielen Gesundheitsstörungen, während die letzten weniger oder gar nicht mehr geimpften Kinder gesund sind.

In Berlin starb ein Kind angeblich an Masern. In der Folge wird in Deutschland sowie in Österreich nach der Einführung der Impfpflicht gerufen.

kron: Die beiden Staaten mussten sich gegenüber der WHO verpflichten, die Masern bis 2015 auszurotten. Da das Ziel nun wieder auf 2018 verschoben ist und man erkennt, dass sich die Masern nicht ausrotten lassen, will man noch höhere Impfquoten erzielen. Impfpflicht wird übrigens seit Jahrzehnten immer von den gleichen Lobbyisten gefordert.
Und nun stirbt ein nicht geimpftes Kind angeblich an Masern. Tatsache ist, dieses Kind hatte einen schweren Herzfehler und war auch komplett geimpft. Das wurde in der Presse verschwiegen. Sofort wird das ausgenutzt, um diesen Hype loszutreten. Stirbt aber ein Kind nach einer Impfung, wird man es schwer haben, das aus der Presse lesen zu können.

Ist die Einführung einer Impfpflicht rechtlich möglich?

kron: Ich denke nicht, dass sich eine Impfpflicht durchsetzen wird. In Deutschland ist laut §223 StGB  rein rechtlich gesehen jede injizierte Impfung eine Körperverletzung, wenn keine Einwilligung vorliegt (Dieses Gesetz gibt es auch in Österreich. Anmerkung der Redaktion). Der Verfassungsschutzrechtler Professor Rüdiger Zuck geht sogar noch einen Schritt weiter und schreibt dazu: Der Staat, die STIKO (ständige Impfkommission) und auch der impfende Arzt „mit seinen öffentlichen Impfempfehlungen verstoßen gegen die ihnen aus Art. 1 Abs. 1 GG, Art. 2 Abs. 2 GG obliegenden grundrechtlichen Schutzpflichten“. Schon bezüglich der Nutzen-Risiko-Abwägung sind die einzuhaltenden Zulassungsvoraussetzungen in verfassungswidriger Weise unvollständig. Demnach geht Impfen über die einfache Körperverletzung hinaus.

Landesrat Bernhard sagt Nein zur Impfpflicht

schwarzach. Impfkritiker, wie Rolf Kron und auch der österreichische Arzt Johann Loibner, sehen es als wissenschaftlich belegt, dass „nicht geimpfte Kinder gesünder sind als geimpfte“. Gesundheitslandesrat Christian Bernhard sieht das nicht so: „Dr. Kron und Dr. Loibner beziehen sich auf Studien und Selbstbeobachtungen, die nicht wissenschaftlich belegt sind“, meint Bernhard. Die Aussage, dass ungeimpfte Kinder gesünder sind, sei wiederholt widerlegt worden. Des Weiteren sei seiner Ansicht nach auch die Aussage, dass es gesünder ist, eine Erkrankung durchzumachen, als gegen die Erkrankung geimpft zu werden, anhand der Komplikationsraten der Erkrankung bzw. der Impfung zu widerlegen. Was die Giftstoffe anbelangt, seien diese laut Bernhard „in äußerst geringen Konzentrationen unterhalb der toxikologischen Grenzwerte in den Impfstoffen enthalten. Die Substanzen dienen beispielsweise dazu, um Impfviren abzutöten (Formaldehyd), die Immunantwort zu verstärken (Aluminiumhydroxid), oder den Impfstoff haltbar zu machen (Phenol), sagt der Politiker, der selbst Mediziner ist. Quecksilber sei in modernen Impfstoffen nicht mehr enthalten.
Die Frage, ob er für Impfpflicht eintritt, verneint Bernhard. „Notwendig ist jedoch, dass die Aufklärung verstärkt wird, sodass es den Eltern möglich ist, für sich und ihre Kinder die richtige Entscheidung zu treffen, indem sie die Risiken der Erkrankung, die durch die Impfung verhindert wird, und die Risiken einer Impfung gegeneinander abwägen können.“







Ein Arzt, der Cannabis verschreibt, erklärt, wie man es bekommt



"Viele Patienten gehen hier raus und sagen: 'Sie haben mir das Leben gerettet.'"

Neben Hustenbonbons, Nasenspray und Antibiotika verkaufen deutsche Apotheken jetzt auch Cannabis. Denn seit dem 10. März darf jeder Arzt in Deutschland Patienten medizinisches Gras auf Kosten der Krankenkassen verschreiben.
In welchem Krankheitsfall eine Cannabis-Behandlung sinnvoll ist, entscheidet allein der Arzt. Zuvor war das sehr viel komplizierter. Selbst wenn Patienten einen Arzt hatten, der bereit war, sie bei der Cannabis-Therapie zu unterstützen, mussten sie sich mit einem zähen Verordnungsprozess auseinandersetzen. Danach bekamen sie zwar in der Apotheke auf Rezept Cannabis, mussten aber selbst dafür zahlen.
Franjo Grotenhermen aus Rüthen in NRW hat als Privatarzt mit Schwerpunkt auf naturheilkundlichen Verfahren jahrelang Patienten auf dem Weg zur Ausnahmegenehmigung begleitet. Seit 1990 leidet er selbst an einer chronischen Erkrankung der kleinen Blutgefäße, wegen der er 23 Stunden am Tag liegen muss. Seine Patienten empfängt er auch liegend. Auf das Thema Cannabis stieß er vor über 20 Jahren zufällig und sah sofort das große Potential für die Medizin. Daraufhin schrieb er Bücher wie Hanf als Medizin oder Cannabis gegen Krebs, er gründete die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM) und kämpft seitdem für die Anerkennung von Cannabis als Medizin.

Wie vielen Patienten haben Sie schon Cannabis verschrieben?

Franjo Grotenhermen: Von den 1.020 Patienten, die in Deutschland vor dem neuen Gesetz eine Ausnahmegenehmigung bekommen hatten, waren 320 meine Patienten. Insgesamt habe ich 1.300 Patienten gehabt. 1.250 von ihnen sind wegen Cannabis zu mir gekommen.

Sind Sie Arzt oder Aktivist?
Ich bin dreierlei: Ich bin Wissenschaftler, Arzt und Aktivist zu gleichen Teilen. Ich bin ein akzeptierter Aktivist, weil ich ein akzeptierter Kenner der Materie bin. Wenn ich nur Aktivist wäre, aber keine wissenschaftlichen Artikel schreiben könnte, dann wäre das nur halb so wirksam.

Mit welchen Krankheiten bekommt man bei Ihnen Gras als Medizin?
Im Grunde lassen sich die Patienten in fünf Gruppen unterteilen: Erstens Patienten mit chronischen Schmerzen, dazu gehören Phantomschmerzen oder Migräne. Zweitens Menschen mit neurologischen Erkrankungen wie Epilepsie, MS oder Tourette. Zur dritten Gruppe gehören jene mit psychiatrischen Erkrankungen wie Depressionen, posttraumatischer Belastungsstörung oder ADHS. Zur vierten Gruppe gehören chronisch entzündliche Erkrankungen wie Rheuma. Die fünfte Gruppe bilden Patienten mit Übelkeit durch Krankheiten wie Krebs oder HIV.

Und die Krankheiten, bei denen Sie Cannabis verschreiben dürfen, sind im Gesetz festgeschrieben?
Nein, in Deutschland haben wir durchgesetzt, dass es nicht um bestimmte Krankheitsbilder geht, sondern um die Schwere einer Erkrankung. Damit liegt es im Urteil des Arztes, ob Cannabis einem Patienten hilft oder nicht. In den USA dürfen Ärzte hingegen nur für bestimmte Krankheiten Cannabis verschreiben: zum Beispiel gegen Schmerzen, Asthma, grünen Star oder Epilepsie.

Also schaffen Sie als Arzt immer wieder neue Präzedenzfälle?
Ja. Ich habe viele Patienten, bei deren Krankheitsbildern ich vorher nicht wusste, dass Cannabis wirkt. Zum Beispiel bei starkem Schwitzen oder bei einer schweren Form der Akne, die man sonst nur operativ behandeln kann. Patienten entdecken an sich selbst, dass Cannabis wirkt.

Hatten Sie einen Fall, der Sie besonders beeindruckt hat?
Viele Patienten gehen hier raus und sagen: "Sie haben mir das Leben gerettet." Für einen normalen Arzt ist das etwas sehr Besonderes, aber bei mir gibt es so viele dramatische Fälle, deren Leben sich durch Cannabis vollkommen verändert haben. Viele starten dann nochmal durch und machen zum Beispiel ihr Studium zu Ende.

Was genau wirkt denn in Cannabis eigentlich?
Die bekanntesten Wirkstoffe sind THC und CBD. THC ist am besten erforscht. Die CB1 und CB2-Rezeptoren wirken schmerzlindernd, muskelentspannend und appetitsteigernd. CBD hat antipsychotische und antiepileptische Eigenschaften. Es gibt auch noch andere Wirkstoffe, wie Cannabinol, das wirkt krebshemmend.

Gibt es Fälle mit krassen Nebenwirkungen?
Ich hatte Patienten, die von hohen Dosierungen Angstzustände bekommen haben. Da merkt man dann, dass manche Menschen sehr sensibel auf Cannabis reagieren. Ich gehe davon aus, dass es auch viele enttäuschte Patienten gibt. Die Erwartungen sind immer sehr groß. Wenn Patienten kommen und sagen "Das ist meine letzte Rettung", dann ist das immer schon schlecht, weil es halt nicht bei jedem positiv wirkt. Das muss man realistisch sehen.

Sie haben schon vor dem neuen Gesetz medizinisches Cannabis verschrieben – was hat sich seit März verändert?
Vor dem neuen Gesetz musste der Patient selbst einen Antrag für eine Cannabis-Therapie stellen und ein Arzt musste diesen mit seinem medizinischen Befund unterstützen. Heute kann jeder Arzt einfach Cannabis verschreiben, wenn er überzeugt ist, dass es dem Patienten hilft.
Allerdings muss der Patient, wenn er eine Kostenübernahme der Krankenkasse anstrebt, immer noch einen Antrag stellen und der Arzt muss versichern und begründen, dass die Cannabis-Therapie wirklich wirksam ist. Falls jemand die Kosten selbst trägt, kann er das Cannabis bei einer Apotheke kaufen, ohne dass jemand davon erfährt.

Müssen Sie denn nirgendwo melden, dass Sie jemandem Cannabis verschreiben?
Nein. Ich unterliege der ärztlichen Schweigepflicht und darf niemandem sagen, dass jemand Cannabis als Medizin verwendet. Einzig wenn die Krankenkasse die Therapie zahlt, muss der Arzt nach dem neuen Gesetz an einer begleitenden Datenerhebung des Bundesinstituts für Gesundheit teilnehmen – aber die erhobenen Daten sind anonymisiert.

Es wird also nicht kontrolliert, ob die Therapie bei einem Patienten wirklich notwendig ist?
Nein, das liegt ganz im Urteil des Arztes. Manche verschreiben Cannabis eben bereitwilliger als andere. Das ist auch richtig so. Die Diskussion, wann man Cannabis einsetzen sollte und wann nicht, gehört eben in die Ärzteschaft – und nicht in den Gerichtssaal.

Wie gehen die deutschen Ärzte mit medizinischem Cannabis um?
Viele Ärzte haben Angst, Cannabis zu verschreiben. Viele glauben auch nicht an die Wirksamkeit. Das hat viel mit Unwissenheit zu tun. Es wird einige Jahre dauern, bis das durch Artikel in Fachzeitschriften in die deutsche Ärzteschaft gedrungen ist. Hinzu kommt, dass es recht aufwändig ist, Cannabis zu verschreiben. Für die Datenerhebung, die eine Therapie begleitet, und die Begründungen bei Krankenkassen werden die Ärzten nicht bezahlt.

Ist Cannabis ihr Kerngeschäft, weil es sonst so wenige Ärzte gibt, die das machen?
Ja, es gibt einfach zu wenige Ärzte, die Cannabis verschreiben. Patienten kommen aus ganz Deutschland zu mir, besonders viele aus Bayern und Baden-Württemberg. Teilweise warten die Leute ein Jahr, um einen Termin bei mir zu bekommen.

Regt es Sie auf, dass die Politik nicht von ihrem Standpunkt abzubringen ist, dass Cannabis illegal ist?
Das größte Ärgernis ist für mich, dass es Patienten gibt, die keinen Zugang zu Cannabis haben, obwohl es ihnen helfen würde. Das zweite große Ärgernis ist, dass Menschen Führerscheine abgenommen bekommen, obwohl sie nicht unter der Wirkung von Cannabis stehen. Ich denke, dass die Kriminalisierung von Drogen eine große Dummheit ist, die niemandem etwas bringt.

Ist Cannabis als Schmerzmittel gesünder als Ibuprofen oder Paracetamol?
Das ist eine Frage der Anwendungsdauer. Wenn Ibuprofen akut gegeben wird, ist es gut verträglich, auf Dauer bereitet es aber Magen- und Nierenprobleme. Langfristig ist man mit Cannabis besser dran, wenn man es gut verträgt. Cannabis wirkt allerdings nicht bei akuten Schmerzen. Wenn Sie zum Arzt gehen und sich ein Zahn ziehen lassen, wirkt Cannabis nicht besonders gut.

Raten Sie Ihren Patienten ab, Cannabis zu rauchen?
Rauchen ist sicherlich nicht die beste Art, Medizin einzunehmen. Aber natürlich wird ein halbes Gramm Cannabis, das ein Patient am Tag raucht, nicht dramatischer sein als ein oder zwei Tabakzigaretten. Wenn man fünf Gramm am Tag braucht, fällt das natürlich schon ins Gewicht. Man inhaliert schließlich toxische Verbrennungsprodukte, die potenziell halluzinogen sind – das muss nicht sein. Aber es gibt viele Alternativen zum Rauchen. Der Patient kann das Cannabis als Tee, Extrakt oder als Plätzchen einnehmen.

Kann man von Cannabis abhängig werden?
Ja klar. Es hebt die Stimmung und macht Spaß, natürlich kann das abhängig machen. Das ist bei allen Sachen, die Spaß machen, so, egal ob bei Computerspielen oder Opiaten. Die psychische Abhängigkeit bei Cannabis ist recht hoch. Die körperliche Abhängigkeit ist ungefähr so stark wie bei Tabakkonsum. Es kommt aber auch immer darauf an, wann man eingestiegen ist, ob es mit 13, 14 war oder mit 50 und wie stark und wie lange man konsumiert, drei Jahre oder dreißig. Ich kenne Kiffer, die mit 50 aufhören wollen, aber Probleme haben. Für andere ist es kein Problem.

Sollten junge, gesunde Menschen kiffen?
Nein. Die Frage sollte lauten: Ist es schlimm, wenn junge Leute mal einen Alkoholrausch haben oder kiffen? Da ist die Antwort: höchstwahrscheinlich nicht.





Apotheker entfacht Homöopathie-Debatte

Berlin - Für die Homöopathie war 2017 kein gutes Jahr – in den sozialen Netzwerken werden hitzige Debatten geführt mit dem Ziel, das Vertrauen in diese alternative Therapieform zu erschüttern. Auslöser für eine aktuelle Diskussion war ein Post auf Twitter zu Placebo-Globuli. Da stellen sich die Kritiker die Frage: Sind nicht alle Globuli Placebo? Es ist eine Diskussion um die Homöopathie auf dem Rücken des Apothekers entfacht.

Die Lender Apotheke in Sasbach bietet im Webshop Plazenta-Nosoden an. So weit, so gut, Mitbewerber gibt es viele auf diesem Gebiet. Neben Pups-Globuli, Brustheilsalbe und Nosoden-Box sind in der Kategorie Zusatzprodukte auch Placebo-Globuli zu finden. Die Zuckerkügelchen zu 10 g sind für zwei Euro zu haben. Apotheker Michael Becker ist nicht der einzige, der solche Globuli im Angebot hat. Nosoden sind für den Apotheker eine wertvolle Therapieform mit langer Tradition. Der homöopathieaffine Apotheker hat mit der Herstellung der Nosoden 2011 begonnen. Vorangegangen war die Herstellung der ersten Nosoden für den eigenen Sohn. Die eigenen Erfahrungen haben den Apotheker überzeugt und so wurde aus dem lokalen Angebot auch der Onlinevertrieb. Dass auch Placebo-Globuli im Shop angeboten werden, ist für Becker nichts Verwerfliches. Die Schulmedizin nutze ebenfalls die Placebo-Medizin.

Das Produkt wird im Shop wie folgt beschreiben: „Und manchmal ist der Neid des Geschwisterchens einfach so groß, dass man fast nachgeben möchte. Hierfür bieten wir Ihnen eine Alternative: Unsere wirkstofffreien Placebo Globuli.“ Die Frage, ob es gut ist, einem Kind ein Scheinmedikament zu geben, ist für den Apotheker berechtigt. Aber im selben Atemzug die ganze Homöopathie durch den Kakao zu ziehen, nicht – zumal die alternative Heilmethode zwar umstritten, aber anerkannt ist.

Becker ist seit 2006 selbstständig und hat in seiner Apotheke vor Ort viel Zulauf von jungen Müttern und Hebammen. Er will niemanden zur Homöopathie missionieren, sondern bietet sie ergänzend zur Schulmedizin an. Wichtig für die Wirkung eines Arzneimittels sind das Vertrauen in und die Einstellung zum Medikament. So habe man mit der Schulmedizin bei einem Anhänger der Homöopathie keinen Erfolg und umgekehrt. Becker hat einen Ruf zu verlieren. Die ersten Kunden zeigen sich nach der Debatte jedoch solidarisch, Becker hat bislang keinen Vertrauensverlust zu verzeichnen.

In den sozialen Medien bricht über den Apotheker und die Homöopathie jedoch ein Shitstorm herein – ein Placebo des Placebos. Für die Twitterperlen ist es „jetzt schon mein Highlight 2018“. „Das ist im Prinzip nichts Aufregendes, denn Placebo-Globuli oder unarzneiliche Globuli gibt es schon lange und überall“, schreiben andere.

„Auch andere Apotheken verkaufen Placebo-Globuli. Nur sagen sie es nicht ganz so offen, dass es sich dabei um Kügelchen handelt, die nie mit einem Wirkstoff in Berührung gekommen sind“, ist auf T-Online zu lesen. Eine Verkaufsstrategie also? Schließlich sei in Globuli durch das wiederholte „Verdünnen und Schütteln“ ohnehin kein Wirkstoff mehr nachweisbar.

Die Macht der sozialen Medien – das ist die bittere Pille, die der Apotheker schlucken musste. Eine große Lehre hat er gezogen: Einen Post sollte er nicht so einfach wegklicken. So geschehen mit einer Anfrage vom Informationsnetzwerk Homöopathie (INH). Die Kritikerinitivative wollten wissen, ob Becker „diese Produkte für wirklich sinnvolle Medikationen hält“. Dass er den Post löschte und antworte, er habe „einfach keine Lust, mich mit Homöopathiegegnern rumzustreiten“. Das wurde ihm als „fast patziges Verhalten“ ausgelegt.






So wirken Placebos bei Tieren




SPIEGEL ONLINE: Herr Enck, ein Argument von Homöopathie-Anhängern für die Wirksamkeit der Therapie ist, dass Globuli auch Tieren helfen, die nicht an die Wirkung glauben können. Ein Placeboeffekt sei somit ausgeschlossen und die Wirkung der Globuli bewiesen. Stimmt das?

Enck: Die Besitzer sind in diesem Fall die treibende Kraft. Wenn wir ein Medikament nehmen und eine Erwartungshaltung bezüglich seiner Wirkung haben, hat das schon eine Wirkung auf den Gesundungsprozess - das ist der Placeboeffekt. Das Tier hat diese Erwartungshaltung bezüglich der Pillen natürlich nicht, aber sein Besitzer. Man nennt das "Placebo by Proxy", Placebowirkung durch die Angehörigen.

SPIEGEL ONLINE: Der Besitzer ändert also sein Verhalten?

Enck: Man muss sich den Tierbesitzer genau anschauen. Wenn sein Tier krank wird, ist er natürlich nervös. Er hat die positive Erwartung an die Pillen, beobachtet den Krankheitsverlauf genau und reagiert sofort auf jede Verbesserung und entspannt sich. Er ändert sein Verhalten, kümmert sich womöglich auch einfach mehr um das Tier. All das wirkt positiv auf das kranke Tier.

Ganz besonders extrem können Sie das in der Pferdehaltung sehen. Dort sind Homöopathika sehr verbreitet. Ich kann mir das nur so erklären, dass Pferdehalter hinsichtlich der Gesundheit ihrer Tiere außergewöhnlich nervös sind, weil Pferde schon an Kleinigkeiten, wie beispielsweise Koliken, sterben können. Die Homöopathika entspannen dann vor allem die Pferdehalter. Und das wirkt auf die sehr sensiblen Pferde stark zurück.

SPIEGEL ONLINE: Placebos wirken sogar, wenn man den Leuten sagt, dass sie nur ein Scheinmedikament nehmen. Funktioniert "Placebo by Proxy" auch, wenn der Proxy - also der Tierbesitzer - weiß, dass es sich um ein Placebo handelt?

Enck: Im Prinzip sicherlich schon - auch wenn das noch niemand untersucht hat. Warum auch nicht: Placebos wirken vor allem bei den Ängstlichen und Unsicheren, und die gibt es unter den Tierhaltern mindestens so häufig wie bei denen, die keine Tiere haben.

SPIEGEL ONLINE: Ihr Kollege, Herr Schedlowski, hat ein interessantes Experiment gemacht: Er verabreichte Ratten, die ein Spenderherz erhalten hatten, zunächst starke Medikamente zur Unterdrückung des körpereigenen Abwehrsystems - und mischte sie mit einem Süßstoff. Nach einigen Wiederholungen reichte schon der Süßstoff allein, um die immunsuppressive Wirkung zu erzielen. Das Gleiche gelang ihm auch bei Menschen. Das war ein Placeboeffekt aufgrund klassischer Konditionierung. Kann das beim Tier auftreten, wenn es Globuli bekommt. Weil es vielleicht früher gelernt hat: Pillen tun mir gut?

Enck: Ja, das kann sein. Aber damit diese Konditionierung wirkt, muss das Tier vorher schon mal eine echte Pille für exakt diese Wirkung bekommen haben, für die es nun das Placebo bekommt. Also zum Beispiel: Ein Hundehalter, der seinem Hund irgendwann einmal eine wirksame Pille gegen Durchfall gegeben hat, kann ihm nun nicht einfach Globuli geben und hoffen, dass seine Hüftschmerzen verschwinden. Außerdem werden die Globuli wie die meisten Medikamente meist unter das Fressen gemischt. In dem Fall bekommt das Tier gar nicht mit, dass es behandelt wird - und kann nicht "konditioniert" reagieren. Eine Wirkung kann dann nur über den Proxy erfolgen.
Aber bei Tieren gibt es noch eine andere Komponente. In der Tierarztpraxis sitzen mitunter Tiere friedlich nebeneinander, die sich eigentlich nicht vertragen. Vielleicht gibt es da Signale, die wir noch nicht kennen. Und vergessen Sie auch nicht die Schlüsselreize weißer Kittel, Praxis, Arzt, die möglicherweise auch beim Tier einen Effekt haben.

SPIEGEL ONLINE: Sprechen wir mal über Pflanzen. Gibt es da auch Placeboeffekte?

Enck: Meine Sekretärin spricht mit ihren Pflanzen, weil sie glaubt, dass das gut für sie sei. Und mir wirft sie immer vor, dass ich falsch mit ihnen rede. Wenn ich zum Beispiel nach drei Wochen ins Büro komme sage ich: "Na, habt ihr Durst? Da müsst ihr aber noch ein wenig warten, ich hab jetzt noch keine Zeit, euch zu gießen." "Das darfst du ihnen nicht sagen!", wirft sie mir dann vor.

SPIEGEL ONLINE: Leute, die mit Blumen sprechen, schwören darauf, dass das gut für die Pflanzen sei.

Enck: Die geben sich einfach mehr Mühe mit ihren Pflanzen. Und wenn dann mal eine vertrocknet, beziehen die Leute das auf sich und werfen sich vor, sich nicht genug bemüht zu haben.

SPIEGEL ONLINE: Manche Leute geben ihren Pflanzen auch Homöopathika.

Enck: Das ist doch nicht wahr! (lacht)

SPIEGEL ONLINE: Kann es bei Pflanzen auch zu Placebo-by-Proxy-Effekten kommen?

Enck: Ich glaube einfach, wer seinen Pflanzen Globuli gibt, der hat auch einen grünen Daumen. Der guckt mehr nach dem Grünzeug und kümmert sich auch entsprechend. Das führt zu Erfolgen, die die Leute dann den Mitteln zuschreiben.





Nebenwirkungen - Krank durch Medikamente



Medikamente sind zweifellos sehr praktisch. Der Zeiteinsatz für ihre Einnahme ist gleich Null. Zusätzliche Massnahmen sind so gut wie nie nötig. Der Doc weiss meist sofort, welche Pille er bei welchen Beschwerden verschreiben muss. Das gibt ein Gefühl von Sicherheit. Nicht gerade selten aber folgt der Medikamenteneinnahme eine gewisse Ernüchterung. Man fühlt sich weder geheilt noch wohl und in den Händen des Docs auch nicht mehr so sicher. Leichtes Unbehagen bis hin zu ernsten Gesundheitsbeschwerden tauchen auf, auch "Nebenwirkungen" genannt.

Medikamente gegen Nebenwirkungen?

Die meisten Patienten verlassen sich in Bezug auf die Auswahl des hoffentlich richtigen Medikaments auf ihren Therapeuten. Sie glauben ernsthaft, er habe alles unter Kontrolle.
Doch welcher Therapeut klärt die individuelle Konstitution des einzelnen Patienten vor Verschreibung der üblichen Medikamente ab?

Ihr Therapeut hat gar nicht die Zeit dazu. Und was tut er, wenn Nebenwirkungen auftreten? In diesem Fall gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder die Medikation bleibt gleich und es gibt zusätzliche Medikamente (mit neuen Nebenwirkungen) gegen die alten Nebenwirkungen.

Oder aber man ändert die Medikation und ersetzt das ursprünglich verordnete Medikament mit einem Alternativmedikament - in der Hoffnung, der betreffende Patient sei für dessen Nebenwirkungen nicht so anfällig wie für die des erstverordneten.

Die Qual der Wahl: Leid oder Nebenwirkungen?

Klingt all das irgendwie gesund? Hört sich das nach Heilung an? Kaum. Kritische Patienten werden daher gerne mit dem Argument abgespeist, unerwünschte Arzneimittelereignisse (so nennt man "Nebenwirkungen" in Fachkreisen) würden wirklich nur in ganz wenigen Fällen auftreten. Gleichzeitig gilt in der Schulmedizin das Motto "Keine Wirksamkeit ohne Nebenwirkungen".

Daher kann auch ein Arzt, der sehr wohl um das mögliche Auftreten gewisser Nebenwirkungen weiss - aufgrund seiner beschränkten Therapiemöglichkeiten - nichts anderes tun, als den Patienten vor die Wahl zu stellen: Leid oder Linderung.

Letzteres gibt es nur gemeinsam mit Nebenwirkungen oder zumindest mit einem gewissen Risiko für Nebenwirkungen. Wer also entscheidet sich - wenn der Leidensdruck ein gewisses Ausmass erreicht hat - gegen die Linderung?

Wechselwirkungen von Medikamenten

Wer dann auch noch mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen muss, läuft zusätzlich Gefahr, in den Einflussbereich der sog. Wechselwirkungen zu geraten. Wechselwirkungen sind Wirkungen, die dann auftreten, wenn sich die Wirkstoffe verschiedener Medikamente nicht vertragen, sprich, wenn sie sich gegenseitig verstärken, aufheben oder in ihrer neuen Kombination auch zu ganz neuen - völlig unerwarteten und meist auch ziemlich ungesunden - Wirkungen führen.

Ältere Menschen sind besonders in Gefahr

Gerade ältere Menschen leiden oft gleich an mehreren chronischen Erkrankungen, wie z. B. Diabetes, Bluthochdruck, Herzschwäche, Osteoporose oder auch an den Folgen eines Schlaganfalls. Folglich brauchen sie in vielen Fällen schon eine Art Medikamentenplaner, weil sich bei Medikamentenmengen in nicht selten zweistelliger Grössenordnung kein Mensch mehr auswendig merken kann, welche Pillen in welcher Anzahl zu welchem Zeitpunkt eingenommen werden müssen.

Abgesehen davon, dass ältere Menschen über 65 Jahren sowieso als empfänglicher für Nebenwirkungen gelten als jüngere Patienten, stellten Wissenschaftler ausserdem fest, dass "die Behandlung, auf die diese Patienten dauerhaft angewiesen sind, oft an ihren Bedürfnissen vorbei geht."

Ärzte verlieren leicht den Überblick

Weiter heisst es in der Beschreibung des vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gesponserten Verbundprojektes "PRISCUS" (ein Teilprojekt zum Programm "Gesundheit im Alter"): "Niemand weiss genau, wie eine angemessene Behandlung bei Multimorbidität (gleichzeitiges Auftreten mehrerer Krankheiten - Anm. d. Redaktion) aussehen müsste.

Die Forschung zum Thema Multimorbidität steckt noch in den Kinderschuhen. Viele Fragen sind offen: Was muss man bei der Behandlung älterer Menschen berücksichtigen? Wie müssen Medikamente aufeinander abgestimmt werden, wenn mehrere chronische Erkrankungen vorliegen? Das bedeutet im Klartext: Kaum ein Arzt hat den Überblick, welche Medikamente er bei einem Patienten mit Multimorbidität gefahrlos miteinander verordnen kann.

Rote Medikamenten-Liste für Ärzte

Da Ärzte nicht nur in Bezug auf Arzneimittel-Kombinationen überfordert zu sein scheinen, sondern ausserdem ganz generell mit der richtigen Medikamenten-Auswahl (worunter wiederum besonders ältere Patienten zu leiden haben), entstand unter der Projektleitung von Prof. Dr. med. Petra A. Thürmann, Lehrstuhl für Klinische Pharmakologie, Universität Witten/Herdecke die sog. PRISCUS-Liste (veröffentlicht im Februar 2011).
Dort wird die "potenziell inadäquate Medikation für ältere Menschen" aufgelistet, nämlich insgesamt 83 Arzneistoffe, die älteren Menschen häufig verordnet werden, ihnen aber - nach ausführlicher Beurteilung durch eine Vielzahl von Fachleuten - nach Möglichkeit eben nicht verordnet werden sollten.

Verträglichere Alternativmedikamente

Ärzten wird in dieser Liste ausserdem gleichzeitig ein besser verträgliches Alternativmedikament vorgeschlagen. Falls der Arzt - aus welchen Gründen auch immer - auf die Verordnung des "potenziell inadäquaten" Medikamentes bestehen sollte, dann erscheinen in einer separaten Spalte genaue Informationen, wie der Patient, der nun ein eigentlich dringend zu meidendes Medikament einnimmt, kontrolliert werden muss, damit die zu erwartenden "unerwünschten Arzneimittelereignisse" möglichst frühzeitig erkannt werden können.

Eine weitere Spalte wurde den Gegenanzeigen gewidmet, das bedeutet, hier werden Krankheiten aufgezählt, bei deren Vorhandensein das betreffende Mittel auf gar keinen Fall verschrieben werden sollte. Die PRISCUS-Liste eignet sich also auch ganz hervorragend als Lektüre für Patienten, die gerne überprüfen möchten, wie das ihnen oder auch ihren Angehörigen verschriebene Medikament beurteilt wird.

Gefahr durch ärztliche Verordnungen verringert

Insgesamt soll mit Hilfe der PRISCUS-Liste die Gefahr der Verordnung gesundheitsgefährdender Medikamente durch Ärzte verringert werden. Schon allein die Notwendigkeit einer solchen Liste beweist die bisher offenbar üblichen fehlerhaften oder wenig durchdachten Arzneimittel-Verordnungen durch Ärzte.

Allerdings beschränkt sich die PRISCUS-Liste auf die gebräuchlichsten Medikamente und die vorgeschlagenen Alternativen geben auch nicht gerade Anlass zu hemmungslosem Jubel.

Acht Schmerzmittel eignen sich nicht für ältere Menschen

Die Liste beginnt gleich mit acht Schmerzmitteln, die älteren Menschen gerne zur Bekämpfung von rheumatischen Schmerzen verschrieben werden. Indometacin beispielsweise ist ein Schmerzmittelwirkstoff, der häufig zu ernsthaften gastro-intestinalen Beschwerden führt, ja, diese Beschwerden können teilweise auch mehr als ernsthaft, nämlich tödlich sein.

Als Alternative wird das Allerweltsschmerzmittel Paracetamol in Kombination mit nichtmedikamentösen Massnahmen (Kühlung, Entlastung, physikalische Therapien, Schmerzbewältungsstrategien, etc.) empfohlen.

Leider ist Paracetamol auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Lesen Sie dazu bitte weiter unten unter "Nebenwirkung Leberschäden".

Nebenwirkungsreiche Medikamente sorgen für Dauerpatienten

Ist der behandelnde Arzt jedoch der Meinung, sein Patient solle trotz all der Risiken Indometacin einnehmen, dann müssen magenschützende Begleitmedikamente verordnet werden, gleichzeitig müssen Magen und Darm in regelmässigen Abständen auf Geschwüre und Blutungen untersucht werden und ein Blutbild ist alle drei Monate nötig.Ferner müssen sowohl die Nierenfunktion als auch der Blutdruck unter ärztlicher Beobachtung bleiben.

Schlussendlich sollte das Herz in wöchentlichem Rhythmus auf eine mögliche - infolge der Indometacin-Einnahme erfolgten - Insuffizienz untersucht werden. Die empfohlenen Sicherheitsmassnahmen weisen eindeutig darauf hin, dass und in welchen Bereichen Nebenwirkungen erwartet werden und sorgen ausserdem dafür, dass der Patient in kurzen Abständen in der Praxis erscheint.

Sorgfältig auswählen: Medikamente gegen Depression und Demenz

Des weiteren findet man in der PRISCUS-Liste eine Reihe von Antidepressiva, die unter anderem zu einem erhöhten Risiko für Hüftfrakturen und Embolien, zu Schwindel, Lethargie und Verwirrtheitszuständen führen können. Verwirrtheitszustände können nun wiederum zur Verordnung von sog. Antidementiva führen, also Medikamente zur Behandlung von Demenzerkrankungen, wie z. B. von Alzheimer.

Von der Verwendung der vier genannten Arzneimittel gegen Demenz wird "aufgrund der Studienlage" jedoch abgeraten - obwohl diese Medikamente selbstverständlich eine Zulassung für diese Indikation haben.

Demenz: Nebenwirkung von Arzneimitteln gegen Bluthochdruck?

Genauso kritisch müssen so manche Präparate gegen Bluthochdruck beurteilt werden. Eines soll gar zu einem erhöhten Risiko für Schlaganfälle und kardiovaskulärer Erkrankungen führen. Zwei weitere hatten in der Vergangenheit zu Depressionen und negativen Auswirkungen auf die Kognition geführt - womit wir wieder bei der Notwendigkeit von Antidepressiva und Antidementiva angelangt wären. Lesen Sie dazu auch: Antidepressiva fördern Schlaganfall.

Ganz dringend stellt sich hier ausserdem die Frage, ob die Ursache der zunehmenden Zahl von Demenzkranken und Depressiven nicht vielleicht einfach in der ihnen zuvor verordneten Medikation zu finden ist. Die Einnahme von Medikamenten scheint in manchen Fällen also in einen Teufelskreis weiterer Verordnungen zu münden, aus dem ein Entrinnen irgendwann einmal gar nicht mehr möglich ist.

Geringer Nutzen, ernsthafter Schaden

Donald Light, Ph. D., Professor für Gesundheitspolitik an der Hochschule für Medizin und Zahnmedizin von New Jersey, USA untersuchte unlängst das Nutzen-Risiko-Verhältnis von neu zugelassenen Medikamenten. Dabei stellte sich heraus, dass 85 Prozent dieser Medikamente nur sehr geringen Nutzen haben - wenn überhaupt. Statt dessen bergen sie allesamt das Risiko, ernsthaften Schaden bei den Patienten zu verursachen. Professor Light meinte in einer Presseerklärung:

Manchmal verschweigen Pharmaunternehmen Informationen über die schweren Nebenwirkungen ihrer neuen Produkte oder spielen sie herunter, während sie gleichzeitig den Nutzen der Medikamente übertreiben. Und dann geben sie das doppelt- und dreifache der Forschungsausgaben für Marketing aus, um die Ärzte davon zu überzeugen, diese neuen Medikamente auch zu verschreiben.

Dr. Lights Forschungsbericht, Pharmaceuticals: A Two-Tier Market for Producing "Lemons" and Serious Harm, ist eine Analyse der pharmazeutischen Industrie und ihrer Arbeitsweisen.
Seine Schlussfolgerungen stützte er auf einen umfangreichen Datensatz aus unabhängigen Quellen und Studien - darunter das Canadian Patented Medicine Prices Review Board, die Food and Drug Administration (FDA) und das französische Fachjournal Prescrire International, welches Forschungsergebnisse in den Bereichen Pharmakologie und Toxikologie veröffentlicht.

Pharmaindustrie kontrolliert sich selbst

Wie aber kann das sein? Wie können Medikamente - bei den angeblich so strengen Zulassungsverfahren - überhaupt auf den Markt gelangen, wenn ihr offensichtlicher Schaden grösser ist als ihr Nutzen?

Laut Professor Light hätten die Pharmaunternehmen nicht nur die Kontrolle über die wissenschaftliche Forschung, sondern auch über die für neue Medikamente nötigen Testreihen. Das bedeute, dass die Firmen ihre klinischen Tests so entwerfen, dass die möglichen Gefahren der Präparate dabei gar nicht erst zum Vorschein kommen.

Die Pharmaindustrie bestimme ausserdem selbst, welche ihrer Forschungsresultate veröffentlicht bzw. an die Zulassungsbehörde weiter geleitet werden und welche besser unter den Tisch fallen sollten.

Zulassungsbehörden im Griff der Pharmaindustrie

Professor Light berichtet von einem weiteren Trick, mit dem die Arzneimittelhersteller die Behörden im Griff haben. Der Trick heisst "swamping the regulator" und bezeichnet die Angewohnheit, die Zulassungsbehörde mit einer Unmenge unvollständiger und unzureichender klinischer Tests regelrecht zu überschwemmen, so dass diese mit Sicherheit nicht alle Unterlagen akribisch überprüfen wird.

In einer Untersuchung über 111 kürzlich zugelassene Produkte fehlten so dann auch bei 42 Prozent die normalerweise erforderlichen randomisierten Testreihen, bei 40 Prozent wurden nicht die richtigen Dosierungen getestet, bei 39 Prozent fehlten Beweise über die tatsächliche Wirksamkeit des Produkts und 49 Prozent der zugelassenen Medikamente warfen Bedenken über ernste Nebenwirkungen auf.

Die "beliebtesten" Nebenwirkungen

Nachfolgend stellen wir die derzeit besonders häufig auftretenden Nebenwirkungen vor.
Betroffen sind nicht nur ältere Menschen, sondern auch junge Patienten. Falls Sie an einer dieser Beschwerden leiden und gleichzeitig Medikamente gegen eine ganz andere Erkrankung einnehmen, dann prüfen Sie bitte, ob diese Medikamente nicht gar die Auslöser für ihre Zusatzbeschwerden sind.

Nebenwirkung Bluthochdruck

Bluthochdruck gehört zu den weit verbreiteten Volksleiden. Jeder vierte Deutsche soll bereits davon betroffen sein. Interessant ist dabei, dass gerade Bluthochdruck eine ausserordentlich häufig zu beobachtende Nebenwirkung von Medikamenten ist.
Zu Bluthochdruck können manche Medikamente gegen Fibromyalgie führen. Aber auch die sog. NSAID (Nichtsteroidale, entzündungshemmende Schmerzmittel wie z. B. ASS, Ibuprofen etc.) sowie Corticosteroide (Cortisonhaltige Medikamente) können Bluthochdruck verursachen.

Nebenwirkung Impotenz

Bluthochdruck kann also in sicher nicht wenigen Fällen als Folgeerkrankung einer Medikamenteneinnahme betrachtet werden, die daraufhin zu erneuter Medikamenteneinnahme und natürlich erneuten Nebenwirkungen führt. Die bekannten
Nebenwirkungen von Medikamenten gegen Bluthochdruck sind demzufolge Benommenheit, Schwindel, chronische Müdigkeit, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Impotenz, Konzentrationsstörungen etc. - von den weiter oben genannten (Depressionen, Demenz) ganz abgesehen.

Riskante Behandlung von Impotenz

Impotenz kann daraufhin mit Sildenafil (z. B. Viagra) behandelt werden. Sildenafil wirkt ganz hervorragend gegen erektile Dysfunktion, ja, es wirkt sogar so hervorragend, dass nach dessen grosszügigem Einsatz schon Ehen in die Brüche gingen, weil sich so manche Ehefrau unangenehm überfordert fühlte.
Das ist leider nicht die einzige Nebenwirkung von Sildenafil. Ehefrauen lassen sich bei Bedarf schliesslich austauschen, der eigene Kopf aber nicht. Bei knapp 11 Prozent der Patienten führt Sildenafil nämlich zu Kopfschmerzen. Da Sie aber bereits Kopfschmerzen haben, nämlich als Nebenwirkung Ihrer Bluthochdruckmedikamente, fällt das kaum ins Gewicht.
Wenn Sie jetzt aber Pech haben, kann Sildenafil ausserdem zu einer sog. anterioren ischämischem Optikusneuropathie (auch Augeninfarkt genannt) führen. Damit bezeichnet man den akuten Verschluss einer den Sehnerv versorgenden Augenarterie.
Da dies im schlimmsten Falle zu Erblindung führen kann, ist der Augeninfarkt eine echte Notfallsituation. Doch auch hier hat die Schulmedizin eine Lösung parat: mit Hilfe einer Parazentese (operative Öffnung) der Augenvorderkammer kann der Augeninnendruck vom Chirurgen gesenkt werden und so dem Augeninfarkt ein Schnippchen geschlagen werden.

Nebenwirkung Selbstmord

Menschen, die an Depressionen oder Angstzuständen leiden, können ihren Alltag oftmals ohne Medikamente gar nicht mehr meistern. Leider führen manche dieser Medikamente dazu, dass sich - meist bereits vorhandene - Selbstmordgedanken unter Einwirkung von bestimmten Psychopharmaka regelrecht konkretisieren.

Wenn zuvor noch vorhandene Angstzustände vom letzten Schritt abhielten, können die angstlösenden Effekte der Medikamente direkt zum Selbstmord führen. Das ist durchaus bekannt, weshalb Patienten, die diese Arzneimittel erhalten, in der Psychiatrie erst einmal unter strengste Bewachung gestellt werden.

Leider gelingt es aber auch den dort tätigen Therapeuten nicht immer, richtig einzuschätzen, bei welchem Patienten die verordnete Medikation zu einer konkreten Suizidgefahr werden kann und bei welchem nicht. Folglich kommt es in den entsprechenden Einrichtungen immer wieder zu Selbstmord oder Selbstmordversuchen.

Doch nicht nur einschlägige Psychopharmaka können in manchen Patienten den Wunsch nach einem vorzeitigen Tode wecken, sondern offenbar auch Medikamente gegen Fibromyalgie oder gar Präparate zur Nikotinentwöhnung.

Nebenwirkung Leberschäden

In der Pharmazeutischen Zeitung war bereits im Jahre 2009 zu lesen: "Leichte Schädigungen der Leber durch Medikamente sind häufiger, als man denkt." Schwere Schäden seien hingegen selten, doch wenn sie aufträten, dann seien sie durchaus lebensbedrohlich. Insgesamt betreffe jede zehnte unerwünschte Arzneimittelwirkung die Leber.

Da jedes eingenommene Medikament zuerst die Leber passiert, bevor es in den Blutkreislauf gelangt, wundert diese Häufigkeit auftretender Leberprobleme kaum. In Wirklichkeit ist es sogar so, dass von Arzneimitteln verursachte Leberschäden - so die Pharmazeutische Zeitung - einer der häufigsten Gründe für akutes Leberversagen darstellten. 75 Prozent der Patienten würden einen solchen Zwischenfall nicht überleben, womit Leberversagen, die häufigste von Medikamenten verursachte Todesursache darstelle.

Zu Leberschäden können daher sehr viele Medikamente führen. Das Schmerzmittel Paracetamol - das bei Kopf-, Zahn-, Regel- und rheumatischen Gelenkschmerzen verordnet wird - sei dabei für zwei Drittel der Fälle mit akutem Leberversagen verantwortlich.

Für das übrige Drittel sind Antibiotika, Nichtsteroidale Mittel gegen rheumatische Beschwerden, Cholesterinsenker (Statine), Arzneimittel gegen Epilepsie sowie Schmerzmittel und Präparate gegen Entzündungen zuständig.

Nebenwirkung Nierenschäden

Auch die Nieren sind am Entgiftungsgeschehen des Körpers beteiligt und folglich leiden auch diese Organe nicht zu knapp unter einer regelmässigen Medikamenteneinnahme.
Nierenschäden können beispielsweise von etlichen chemotherapeutischen Präparaten, von Antibiotika und Medikamenten gegen Bluthochdruck verursacht werden.

Auch Diclofenac, das beliebte und stark wirksame Medikament gegen Schmerzen und Entzündungen kann zu Nierenschäden führen. Diclofenac vermindert die Blutversorgung der Nieren, was besonders bei vorgeschädigten Nieren problematisch werden könnte.

Wenn bei der Einnahme von Arzneimitteln dieser Art die Nierenfunktion nicht regelmässig überprüft wird, kann der Patient mit einem ernsten Problem, nämlich mit Nierenversagen, konfrontiert werden.

Beipackzettel lesen!

Es könnte sich also durchaus lohnen, den Beipackzettel zu studieren und den Arzt daraufhin hartnäckig nach möglichen Alternativen zu befragen. Nichtsdestotrotz können alle Medikamente zu mehr oder weniger starken Nebenwirkungen führen, was jedoch offenbar einfach zum akzeptierten Eigenrisiko eines Patienten zu gehören scheint.

Ohne Medikamente leben?

Wer auf Arzneimittel nicht verzichten möchte oder darf, ist ihnen dennoch nicht machtlos ausgeliefert. Auf den Seiten des Zentrums der Gesundheit finden Sie viele Ratschläge, wie Sie einerseits Ihren Körper (Leber, Nieren, Verdauungssystem) so stärken können, damit er Medikamente leichter entgiften kann und welche Massnahmen Sie andererseits ergreifen können, um langfristig die Selbstheilungskräfte Ihres Organismus so zu aktivieren, dass Sie möglicherweise bald überhaupt keine Medikamente mehr benötigen.

Dazu gehören u. a.:



QUELLEN:

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/pdf/nebenwirkungen-von-medikamenten-ia_01.pdf

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/pdf/nebenwirkungen-von-medikamenten-ia_02.pdf

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/pdf/nebenwirkungen-von-medikamenten-ia_03.pdf

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/pdf/nebenwirkungen-von-medikamenten-ia_04.pdf

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/pdf/nebenwirkungen-von-medikamenten-ia_05.pdf

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/pdf/nebenwirkungen-von-medikamenten-ia_06.pdf

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/pdf/nebenwirkungen-von-medikamenten-ia_07.pdf

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/pdf/nebenwirkungen-von-medikamenten-ia_08.pdf

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/pdf/nebenwirkungen-von-medikamenten-ia_09.pdf

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/pdf/nebenwirkungen-von-medikamenten-ia_10.pdf

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/pdf/nebenwirkungen-von-medikamenten-ia_11.pdf

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/pdf/nebenwirkungen-von-medikamenten-ia_12.pdf

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/pdf/nebenwirkungen-von-medikamenten-ia_13.pdf










Medikamentensucht

Bei Medikamentensucht entwickeln die Betroffenen ein kaum beherrschbares Verlangen nach einem bestimmten Medikament. Eine solche Abhängigkeit kann sich beispielsweise bei Dauergebrauch oder zu hoher Dosierung einer Arznei entwickeln. Hohes Suchtpotenzial besitzen vor allem Schmerz-, Beruhigungs- und Schlafmittel. Ihr Absetzen führt im Falle einer Abhängigkeit zu körperlichen und psychischen Entzugserscheinungen. Eine Medikamentensucht stellt sich meist schleichend ein und wird häufig erst spät entdeckt. Lesen Sie hier alles Wichtige zur Medikamentensucht.

Medikamentensucht: Beschreibung

Allgemein wird der Begriff „Sucht“ eher mit Alkohol- oder Drogenabhängigkeit in Verbindung gebracht. Doch auch Medikamente können süchtig machen. Nach Einschätzung von Experten handelt es sich bei Medikamentensucht sogar um ein recht verbreitetes Problem. Die Betroffenen entwickeln nach Absetzen des jeweiligen Präparats körperliche oder psychische Entzugserscheinungen oder auch beides.

Wen betrifft die Medikamentensucht?
Medikamentensucht ist in allen sozialen Schichten zu finden. In Deutschland sind nach Schätzungen etwa 1,4 bis 1,9 Millionen Menschen medikamentenabhängig. Zwei Drittel davon sind Frauen. Unabhängig vom Geschlecht sind ältere Menschen häufiger betroffen als jüngere. Experten gehen davon aus, dass weit mehr Menschen unter Medikamentensucht leiden als bekannt ist. Oft wird die Abhängigkeit nicht erkannt. Somit ist die Dunkelziffer vermutlich hoch.

Unterscheidung Medikamentenmissbrauch und Medikamentensucht
Ärzte unterschieden zwischen Medikamentensucht und Medikamentenmissbrauch. Ein Medikamentenmissbrauch liegt immer dann vor, wenn Arzneimittel anders als vom verschreibenden Arzt vorgesehen eingesetzt werden. Dies ist dann der Fall, wenn ein Medikament zu lange, in zu hoher Dosierung oder ohne medizinische Notwendigkeit eingesetzt wird. Der Medikamentenmissbrauch ist oft der erste Schritt auf dem Weg in eine Medikamentensucht. Von einer Medikamentensucht spricht man aber nur, wenn die konsumierten Arzneimittel die Psyche beeinflussen (psychotrope Medikamente).

Unterscheidung körperliche und psychische Abhängigkeit
Wenn Menschen mit einer Medikamentensucht das entsprechende Medikament für eine gewisse Zeit nicht mehr oder in zu geringer Dosierung einnehmen, können Entzugserscheinungen auftreten. Bei einer körperlichen Abhängigkeit treten nach dem Absetzen des Medikaments körperliche Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, innere Unruhe und je nach Wirkstoff eine Vielzahl an weiteren Beschwerden. Die psychische Abhängigkeit äußert sich in erster Linie in einem starken Verlangen („Craving“) nach dem Medikament. Das Absetzen des Arzneimittels hat zwar keine körperlichen Auswirkungen, ist für den Betroffenen aber dennoch schwer zu ertragen. Er das Gefühl, das Medikament unbedingt zu brauchen und möchte die oft stimmungssteigernde Wirkung wiedererleben.

Medikamentensucht: Symptome

Die Symptome einer Medikamentensucht treten auf, wenn der Betroffene die entsprechenden Medikamente eine gewisse Zeit nicht mehr oder in zu niedriger Dosis einnimmt. Es stellen sich dann sowohl körperliche als auch psychische Entzugserscheinungen ein.
Bei manchen Medikamenten kann der missbräuchlich eingesetzte Wirkstoff selbst Symptome verursachen. Beispielsweise können manche Medikamente bei übermäßigem Einsatz tief greifende Veränderungen der Persönlichkeit bewirken.
Die Arzneimittel mit dem höchsten Suchtpotenzial sind folgende Substanzgruppen:
  • Schlaf- und Beruhigungsmittel, zum Beispiel Benzodiazepine
  • Anregungsmittel und Appetitzügler (Stimulanzien), zum Beispiel Amphetamine
  • Schmerz- und Betäubungsmittel, zum Beispiel Opioide

Medikamentensucht: Schlaf- und Beruhigungsmittel
Bei Angsterkrankungen, Schlafstörungen oder Stressanzeichen verschreibt der Arzt häufig Benzodiazepine. Benzodiazepine sind Medikamente, die rezeptpflichtig in der Apotheke erhältlich sind. Sie wirken angstlösend, entspannend und beruhigend und werden auch als Tranquilizer bezeichnet (lat.: tranquillare = beruhigen). Schlafmittel können insbesondere in akuten Belastungssituationen eine große Erleichterung darstellen. Bei beiden Wirkstoffgruppen gilt jedoch, dass eine zu lange Anwendung in eine Medikamentensucht führen kann. Schlaf- und Beruhigungsmittel sollten daher grundsätzlich nicht länger als vier Wochen eingenommen werden.

Symptome: Werden Schlaf- und Beruhigungsmittel über einen längeren Zeitraum eingenommen, haben sie ein enormes Suchtpotenzial. Sie machen sowohl körperlich, als auch psychisch abhängig. Außerdem kommt es zu einer Toleranzerhöhung. Das bedeutet, dass die Dosis immer weiter gesteigert werden muss, um den gleichen Effekt zu erzielen. Typische Symptome einer Medikamentensucht durch den Missbrauch von Schlaf- und Beruhigungsmitteln sind Leistungseinbußen, Verflachung der Interessen und eine allmähliche Veränderungen der Persönlichkeit. Hinzu kommen schwere Entzugserscheinungen wie Schwäche, Schwindel, Zittern, innere Unruhe, Schlafstörungen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Zittern, Angstzustände, Reizbarkeit und Krampfanfälle. Außerdem kann sich eine sogenannte Wirkungsumkehr einstellen. Das bedeutet, dass die Betroffenen auf das das Mittel nicht mehr müde und ruhig, sondern im Gegenteil übererregt und euphorisiert reagieren.

Medikamentensucht: Anregungsmittel und Appetitzügler (Psychostimulanzien)
Die sogenannten Psychostimulanzien sind Medikamente, die antriebssteigernd und appetitzügelnd wirken. Sie unterdrücken Müdigkeit und Hungergefühle und erhöhen die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Stimulanzien werden bei Patienten mit Schlummersucht (Narkolepsie) und Aufmerksamkeit-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) angewendet. Nehmen Betroffene die Medikamente nach Vorschrift des Arztes ein, entwickelt sich in der Regel keine Medikamentensucht. Es kommt jedoch vor, dass sich beispielsweise Sportler Zugriff auf Aufputschmittel wie Amphetamine verschaffen, um leistungsfähiger zu sein. Appetitzügelnde Stimulanzien wiederum werden nicht selten von Magersüchtigen eingenommen. Bei längerer Einnahme besteht eine hohe Gefahr, abhängig zu werden.

Symptome: Symptome des Entzugs sind Müdigkeit, psychomotorische Verlangsamung, Unruhe, Schlafstörungen sowie schwere Depressionen bis hin zur Suizidneigung.

Medikamentensucht: Schmerz- und Betäubungsmittel
Als sehr wirksame Schmerz- und Betäubungsmittel (Analgetika) werden die sogenannten Opioide vor allem bei sehr starken und chronischen Schmerzen eingesetzt. Diese Morphiumabkömmlinge haben zudem eine stimmungshebende Wirkung.

Symptome: Opioide führen bei falscher Dosis oder falscher Anwendungsdauer zu einer psychischen und körperlichen Abhängigkeit sowie einer Toleranzentwicklung. Ihr Suchtpotenzial ist hoch. Die Einnahme muss daher unter strenger ärztlicher Kontrolle erfolgen. Werden die Schmerzmittel sehr häufig eingenommen, können die Medikamente einen Dauerkopfschmerz erzeugen („Medikamenteninduzierter Kopfschmerz“). Zu den Entzugserscheinungen gehören ebenfalls Kopfschmerzen sowie Zittern, Schlafstörungen, Unruhe, Verspannung, schlechte Laune und Bewusstseinsstörungen.

Symptome des Medikamentenmussbrauchs
Abgesehen von den oben genannten Wirkstoffen gibt es noch weitere Substanzklassen, die keine klassische Medikamentensucht verursachen, da sie nicht auf die Psyche wirken. Allerdings können diese Medikamente bei Missbrauch ebenfalls süchtig machen und große Schäden anrichten. Folgende Medikamente werden häufig missbräuchlich verwendet:

Nasentropfen und -sprays mit abschwellender Wirkung
Schon nach fünf bis sieben Tagen hat sich der Körper vieler Patienten an die Mittel gewöhnt. Setzen sie die Tropfen ab, schwillt ihre Nasenschleimhaut sofort wieder an. Das ist sehr unangenehm. Da die Betroffenen glauben, dass es ein erneuter Schnupfen sei, der ihre Atemprobleme verursacht, wenden sie die Nasentropfen oder das Nasenspray weiter an. Daraus kann sich ein Teufelskreis ergeben. Der Dauergebrauch kann die Schleimhaut der Nase stark schädigen. Im Extremfall siedeln sich Bakterien an, die übel riechende Krusten bilden – es entsteht eine sogenannte Stinknase.

Abführmittel (Laxanzien)
An die Wirkung vieler chemischer oder pflanzlicher Abführmittel gewöhnt sich der Darm schnell. Nach Absetzen der Präparate stellt sich dann eine schwere Verstopfung ein. Der Betroffene greift dann erneut zu Laxanzien. Auch in dieser Situation kann sich durch übermäßigen Gebrauch ein Teufelskreis entwickelt, der Betroffene dazu bewegt, immer wieder Abführmittel einzunehmen. Missbräuchlich verwendet werden Laxanzien oft von Menschen mit Essstörungen, die über die Abführmittel ihr Gewicht regulieren wollen.

Wachstums- und Sexualhormone
Wachstums- und Sexualhormone sind beliebte Dopingmittel im Wettkampfsport sowie bei Bodybuildern. So unterstützen etwa Steoride wie das männliche Geschlechtshormon Testosteron und seine synthetischen Abkömmlinge sowie das Wachstumshormon HGH (Growth Hormone) den Aufbau von Muskelmasse. Solche Stoffe bezeichnet man als Anabolika (vom griechischen on ana „auf“ und ballein „werfen“). Der missbräuchliche Einsatz dieser Hormone ist höchst gefährlich: Da sie auch der Herzmuskel zu einem übermäßigen Wachstum anregen, ist das Risiko für den plötzlichen Herztod erhöht.
Steroide werden in der Leber abgebaut, was bei übermäßiger Anwendung zu Leberschäden bis hin zu Leberkrebs führen kann. Weitere Symptome, die bei einem Anabolika-Missbrauch auftreten können, sind erhöhte Schweißproduktion, Kurzatmigkeit, Hautprobleme (Steroid-Akne), erhöhter Blutdruck, erhöhter Augeninnendruck, Haarausfall, Prostatawachstum, Brustbildung bei Männern (Gynäkomastie), Kopfschmerzen und Depressionen. Besonders ärgerlich ist für die Betroffenen, dass die Muskeln ohne eine kontinuierliche Einnahme der Anabolika häufig wieder an Größe verlieren.
Auch weibliche Sexualhormone wie Östrogene werden gelegentlich missbräuchlich eingesetzt. Sie haben den Ruf, den Alterungsprozess zu verlangsamen (Anti-Aging-Effekt). Diese Wirkung ist bislang aber umstritten. Sicher scheint hingegen zu sein, dass der übermäßige Einsatz von weiblichen Geschlechtshormonen das Risiko für bestimmte Krebsarten wie Brustkrebs oder Gebärmutterhalskrebs erhöht.

Alkoholhaltige Arzneimittel
In vielen flüssigen Arzneimittelzubereitungen (auch in Homöopathika) dient Alkohol als Trägersubstanz oder Konservierungsmittel für die jeweiligen Wirkstoffe. Dabei wird der Ethanol-Gehalt solcher Arzneimittel oft unterschätzt. Für gesunde Personen ist der Alkoholgehalt in Medikamenten meist bedenkenlos. Jedoch sollten Menschen mit einer Leberfunktionsstörung, einer Epilepsie oder einem Alkoholproblem auf alkoholhaltige Arzneimittel besser verzichten. Es kann sonst zu schweren Wechselwirkungen zwischen den alkoholhaltigen Medikamenten und anderen Arzneien kommen. Beispielsweise werden Opioide in ihrer Wirkung durch Alkohol verstärkt. Der Dauergebrauch alkoholhaltiger Arzneimittel kann zudem auch alkoholabhängig machen oder bei „trockenen“ Alkoholikern einen Rückfall auslösen.

Medikamentensucht: Ursachen und Risikofaktoren

Eine Medikamentensucht beginnt meist mit der Verschreibung eines rezeptpflichtigen Medikaments durch einen Arzt. Verordnet er Medikamente mit Suchtpotenzial zu nachlässig, kann der Patient in eine Medikamentensucht rutschen. Oft ist es jedoch der Patient selbst, der eine Arznei missbräuchlichen verwendet, beispielsweise weil er ihre psychische Wirkung schätzt.

Vom Arzt verursachte Medikamentensucht (iatrogene Medikamentensucht)
Am häufigsten beginnt die Medikamentensucht mit der Verschreibung von Medikamenten durch den Arzt. Vor allem ältere Menschen kommen häufig mit Schlafproblemen und chronischen Schmerzen in die Praxis. Der Arzt verschreibt Ihnen zur Beschwerdelinderung dann häufig Schmerz- oder Schlafmittel. Besonders gefährdet sind Menschen, die lange Zeit an diffusen, schwer zu fassenden Symptomen leiden, welche nicht behoben werden können. In diesen Fällen wissen die Ärzte dem Patienten häufig nicht anders zu helfen, als ihm weiterhin Schmerz- und Beruhigungsmittel zu verschreiben. Die Gefahr einer Medikamentensucht wird dann oftmals entweder übersehen oder sogar in Kauf genommen.
Die Gefahr einer iatrogenen Medikamentensucht besteht also vor allem dann, wenn der Arzt keine ursächliche Diagnose stellen kann, sondern mit den Medikamenten eine rein symptomatische Behandlung durchführt. Dies ist vor allem dann problematisch, wenn körperliche Symptome wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder andere Beschwerden Ausdruck einer psychischen Störung, wie beispielsweise einer Depression oder Angststörung sind.
Wenn diese im Verborgenen liegenden Ursachen einer Medikamentensucht nicht behandelt werden, ist das Suchtrisiko für den Patienten sehr groß: Er versucht, mit Hilfe der Tabletten seine Beschwerden zu verringern. Eine Aussicht auf Erfolg ist gerade bei psychischen Auslösern durch eine rein symptomatische Pharmakotherapie jedoch gering. Gehen die Beschwerden nicht zurück, erhöhen manche Patienten die Dosis ohne Rücksprache mit dem Arzt. Sie erkennen nicht, dass die Beschwerden durch die medikamentöse Behandlung nicht ausreichend behandelt und durch die Medikamente selbst sogar noch verstärkt werden können. In diesem Fall spricht man von einer Hochdosisabhängigkeit.
Gefährlich ist besonders eine langfristige Verschreibung mancher Psychopharmaka. Aufgrund der vielen Aufklärungsarbeit zum Thema Medikamentensucht ist es heute üblich, riskante Medikamente für höchstens einige Wochen zu verschreiben. Manche Patienten umgehen diese Sicherheitsmaßnahme jedoch, indem sie ständig den Arzt wechseln.
Allerdings machen nicht alle Psychopharmaka abhängig. Antidepressiva haben kein Suchtpotenzial. Sie sollen und müssen oft über Monate und Jahre hinweg eingenommen werden.
Eine Tablettensucht ist auch für den Arzt nicht leicht zu erkennen. Das gilt besonders, wenn eine Niedrigdosisabhängigkeit vorliegt. Von einer Niedrigdosisabhängigkeit bei Medikamentensucht spricht man, wenn der Patient nach dem Wirkstoff süchtig ist, obwohl er nur eine geringe Dosis einnimmt. Die Dosis liegt dann noch im medizinisch vorgegeben Rahmen, trotzdem wird der Patient abhängig, wenn er die Medikamente über einen langen Zeitraum einnimmt. Ein Warnzeichen für die Niedrigdosisabhängigkeit ist es, wenn der Patient sich über die nachlassende Wirkung der Medikamente beklagt. Dieses Phänomen ist vor allem bei manchen Beruhigungsmitteln (Benzodiazepinen) bekannt.

Individuelle Faktoren: Lernerfahrungen, Soziokulturelle Faktoren, Alter und Geschlecht
Experten vermuten, dass vor allem die persönlichen und gesellschaftlichen Hintergründe ein entscheidender Faktor für die Entstehung einer Medikamentensucht sein können. So hat es zum Beispiel einen Einfluss, wenn jemand bereits in der Kindheit lernt, bei Kopfschmerzen oder anderem Unwohlsein bedenkenlos Medikamente einzunehmen. Zum einen spielt also die weitverbreitete Haltung eine Rolle, jede Beschwerde durch das Schlucken einer Pille zu bewältigen. Zum anderen führt der Leistungs- und Konkurrenzdruck in der Gesellschaft dazu, dass viele Menschen Schmerzen und Krankheiten unterdrücken, weil sie ihrem Umfeld keine Schwäche zeigen wollen. Manche Menschen benötigen die Medikamente auch, um den psychischen Druck der leistungsorientierten Gesellschaft überhaupt auszuhalten.
Schon lange beschäftigt sich die Wissenschaft auch mit der Frage, ob es eine bestimmte Persönlichkeitsstruktur gibt, die einen Menschen für Medikamentensucht besonders anfällig macht. Bislang kann man nicht davon ausgehen, dass es „die eine Suchtpersönlichkeit“ gibt.
Eine hohe Impulsivität und Neugierde auf die Wirkung von Mitteln scheinen jedoch einen Einfluss haben. Vor allem junge Menschen experimentieren mit den Effekten von Medikamenten und anderen Stoffen. Mädchen sind mit dem Beginn der Menstruation besonders anfällig für einen Medikamentenmissbrauch. Sie nehmen häufig, mitunter sogar vorbeugend Schmerzmittel ein beispielsweise gegen Regelschmerzen aber auch stressbedingte Spannungskopfschmerzen. Laut der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen wurde bei Untersuchungen in Schulen festgestellt, dass 20 Prozent der pubertierenden Mädchen fast täglich Tabletten einnehmen.
Auch die genetische Ausstattung eines Menschen könnte eine Rolle spielen. Um das zu klären, wurden Familien- und Zwillingsstudien durchgeführt. Bisher ergaben die genetischen Untersuchungen zur Medikamentensucht jedoch keine eindeutigen Befunde.

Geschlechtsunterschiede
Bei Problemen in Job und Familie, Sorgen oder Krisen greifen Frauen öfter zu Medikamenten als Männer, weshalb es bei ihnen doppelt so viele Fälle von Medikamentensucht gibt. Das „starke Geschlecht“ flüchtet in Belastungssituation dagegen deutlich häufiger in den Alkohol. Es gibt aber noch weitere geschlechtsspezifische Unterschiede beim Arzneimittelkonsum: Frauen sind insgesamt öfter in ärztlicher Behandlung als Männer und nehmen daher auch mehr Medikamente ein. Frauen bekommen zudem wesentlich öfter Psychopharmaka beziehungsweise Schlaf- und Beruhigungsmittel verordnet als Männer.

Risikofaktor Alter
Viele Medikamentengruppen, welche die Gefahr einer Medikamentensucht bergen, werden mit steigendem Lebensalter häufiger verordnet. Dazu zählen zum Beispiel Schmerzmittel und verschiedene psychoaktive Substanzen (vor allem Benzodiazepine). Besonders hoch ist der Verbrauch an Psychopharmaka bei Senioren, die in Alters- und Pflegeheimen leben.
In höherem Lebensalter nehmen Menschen generell mehr Medikamente ein als in jüngeren Jahren - nicht zuletzt, weil mit den Lebensjahren auch die Zahl der Erkrankungen steigt. Wenn ein Mensch gleichzeitig an Diabetes, Grauem Star, Schlafstörungen und hohem Blutdruck leidet und teilweise auch noch von mehreren Ärzten betreut wird, wächst die Liste an verordneten Medikamenten zum Teil drastisch. Das erhöht nicht nur das Missbrauchs- und Suchtrisiko, sondern ist noch mit weiteren Gesundheitsgefahren verbunden: Es kann etwa zu unvorhersehbaren Wechselwirkungen sowie zu Einnahmefehlern kommen, weil die vielen Tabletten den Patienten überfordern.
Eine Gefahrenquelle stellt auch die richtige Dosierung dar: Veränderte Stoffwechselfunktionen sowie Organstörungen (zum Beispiel eine eingeschränkte Nierenfunktion) im Alter bewirken, dass der Körper manche Arzneimittel langsamer abbaut. Daher sollten Senioren bei vielen Medikamenten eine niedrigere Dosis einnehmen als Menschen jüngeren Alters. Dies wird aber nicht immer ausreichend berücksichtigt, sodass viele ältere Patienten eine zu hohe Dosis erhalten.

Medikamentenmissbrauch zu Rauschzwecken
In diesen Fällen geht es den Betroffenen nicht darum, medizinische Beschwerden zu lindern. Vielmehr wollen sie durch die Medikamente ein angenehmes Rauschgefühl erreichen – beispielsweise manche starke Schmerzmittel (Opioide). Wenn die Abhängigen die Arzneimittel nicht über ein Rezept vom Arzt erhalten, versuchen sie diese Medikamente illegal zu beziehen, beispielsweise über Apotheken aus dem Ausland oder durch Rezeptfälschungen. Meist konsumieren sie zusätzlich noch weitere Substanzen, wie Alkohol oder Kokain, um den Rauschzustand zu verstärken. Durch die Kombination mit anderen Wirkstoffen können die Effekte bestimmter Medikamente erhöht oder auch wieder gesenkt werden. Insbesondere die Kombination mit Alkohol birgt unvorhersehbare Risiken. Wird Alkohol zusammen mit Benzodiazepinen eingenommen, verstärkt sich nicht nur akut die Wirkung, es kommt langfristig auch zu einer Kreuztoleranz. Das bedeutet, dass Toleranzeffekte bezüglich der einen Substanz auch zu einer Toleranz gegenüber der anderen Substanz führen. Alkoholabhängige benötigen daher eine höhere Dosis von Benzodiazepinen, um eine Wirkung zu spüren.

Medikamentensucht: Untersuchungen und Diagnose

Die Medikamentensucht wird manchmal auch als „heimliche Sucht“ bezeichnet, weil sie Außenstehenden oft verborgen bleibt. Auch den Patienten ist nicht immer klar, dass sie medikamentensüchtig sind. Anders als beispielsweise bei Alkoholabhängigen gibt es keine offensichtlichen Hinweise auf eine Sucht. Selbst wenn Symptome wie Müdigkeit oder Kopfschmerzen auftreten, werden sie selten mit der Medikamenteneinnahme in Verbindung gebracht. Manchen Menschen hingegen ist ihre Medikamentensucht durchaus bewusst, sie verdrängen dies jedoch oder verschließen sich der dringend notwendigen Behandlung.

Die ärztliche Untersuchung
Der erste Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Medikamentensucht ist normalerweise der Hausarzt. Doch auch Ärzten fällt die Medikamentensucht meist spät auf. Häufig tritt sie erst zutage, wenn das Medikament abgesetzt wird und die Entzugserscheinungen einsetzen. Um eine Medikamentensucht frühzeitig zu erkennen, kann der Hausarzt beispielsweise folgende Fragen stellen:
  • Nehmen Sie regelmäßig Medikamente zur Beruhigung oder gegen Schmerzen, Angst- oder Schlafstörungen ein? Wenn ja, wie oft?
  • Haben Sie das Gefühl, diese Medikamente dringend zu benötigen?
  • Haben Sie den Eindruck, dass die Wirkung nach einiger Zeit nachgelassen hat?
  • Haben Sie schon einmal versucht, die Medikamente abzusetzen?
  • Sind Ihnen Nebenwirkungen aufgefallen?
  • Haben Sie die Dosis schon einmal erhöht?
Bestätigt sich der Verdacht auf eine Medikamentensucht, wird der Patient an eine psychologische Fachbetreuung überwiesen. Der Psychologe kann feststellen, ob neben der Medikamentensucht auch eine behandlungsbedürftige psychische Störung vorliegt.

Die Diagnose Medikamentenabhängigkeit
Eine Abhängigkeitsdiagnose stellt der Arzt nur dann, wenn der Betroffene Medikamente einnimmt, die sich auf die Psyche auswirken (psychotrope Medikamente). Dazu gehören Schlaf-, Anregungs- und Schmerzmittel. Die am häufigsten verschriebene und konsumierte psychotrope Wirkstoffgruppe sind die Benzodiazepine, die beruhigend wirken.
Nach dem Diagnostischen und Statistischen Manual Psychischer Störungen (DSM-IV) muss für die Diagnose einer Medikamentenabhängigkeit (Medikamentensucht) ein Substanzgebrauch vorliegen, der in klinisch bedeutsamer Weise zu Beeinträchtigungen und Leiden führt. Zudem müssen für die Diagnose „Medikamentensucht“ mindestens drei der folgenden Kriterien zutreffen:
  • Toleranzentwicklung, die sich durch Dosissteigerung oder verminderte Wirkung bei gleicher Dosis zeigt
  • Entzugssymptome bei Absetzen oder Dosisreduktion des Medikaments
  • Häufige Einnahme über einen längeren Zeitraum oder in erhöhter Menge
  • Anhaltender Wunsch oder erfolglose Versuche, die Einnahme zu kontrollieren
  • Hoher Zeitaufwand für die Beschaffung der Medikamente
  • Einschränkung oder Aufgabe von sonstigen Aktivitäten in Beruf und Freizeit
  • Einnahme trotz Bewusstsein über die negativen Auswirkungen

Medikamentensucht: Behandlung

Wenn Betroffene unerwünschte Wirkungen eines Medikamentes feststellen oder das Medikament dauerhaft nicht nach den Vorgaben der ärztlichen Verordnung einnehmen, sollten sie sich dringend Hilfe suchen. Je früher eine Medikamentensucht erkannt wird, desto leichter ist es, das Medikament abzusetzen. Aber auch Betroffenen, die seit langer Zeit Medikamente nehmen, kann mit therapeutischer und ärztlicher Anleitung geholfen werden. Auch ältere Menschen sollten vor einer Behandlung der Medikamentensucht nicht zurückschrecken, da eine erfolgreiche Therapie die Lebensqualität erheblich verbessern kann.

Der Entzug
Die Behandlung einer Medikamentensucht erfordert Zeit. In der Regel darf die Arznei nicht von heute auf morgen abgesetzt werden. Stattdessen wird die Dosis unter ärztlicher Anleitung schrittweise reduziert. Die Dosisreduktion und letztlich das vollständige Absetzen können sowohl psychische als auch körperliche Entzugserscheinungen auslösen. Insbesondere wenn mit gravierenden Entzugserscheinungen zu rechnen ist, muss dieser Entzug stationär (zum Beispiel im Krankenhaus) oder teilstationär (zum Beispiel in einer Tagesklinik) durchgeführt werden.

Stabilisierungsphase
Nach dem Entzug muss der Patient lernen, bei Stress oder innerer Anspannung anstelle der Medikamente alternative Beruhigungsmethoden einzusetzen. Solche Verfahren können erlernt werden, erfordern jedoch regelmäßige Übung und eine professionelle Anleitung. Eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Behandlung der Medikamentensucht ist die Bereitschaft des Patienten, aktiv mitzuwirken. Dazu ist es notwendig, dem Betroffenen verständlich zu machen, dass die Medikamente die auftretenden Symptome nicht mehr reduzieren, sondern diese und weitere Probleme erzeugen und somit schädlich sind.

Die Behandlung von psychischen Begleiterkrankungen
Ebenso bedeutend wie die eigentliche Therapie der Medikamentensucht ist die Behandlung eventueller psychischer Begleiterkrankungen. Häufig liegen psychische Störungen, wie Depression oder Angsterkrankungen der Medikamentensucht zugrunde. Da der Patient seine Beschwerden bisher nur mit Tabletten zu lindern versucht hat, ist es wichtig, ihm nun psychotherapeutische Bewältigungsmechanismen an die Hand zu geben. Ein häufiges Problem ist die Angst der Patienten, ohne die Medikamente nicht zurechtzukommen. Mithilfe von Angstbewältigungstrainings stärkt der Therapeut das Vertrauen des Patienten in seine eigenen Bewältigungsstrategien. In Einzel- und Gruppentherapien bekommt der Betroffene die Möglichkeit, weitere psychische Probleme zu bearbeiten, die mit der Medikamentensucht zusammenhängen.

Medikamentensucht: Krankheitsverlauf und Prognose

Eine Medikamentensucht entsteht meistens schleichend. Die Patienten klagen beim Arzt über Ängste, Schlafstörungen, andere psychische Beschwerden oder Schmerzen. Der Arzt verschreibt ihnen daher zunächst ein Medikament, das vorerst zumindest teilweise die gewünschte Wirkung erzielt. Wird eine zugrundeliegende psychische Störung jedoch nicht erkannt und nicht entsprechend behandelt, treten die Symptome nach einiger Zeit erneut auf. Der Betroffene versucht diese mit einer Dosissteigerung der Medikamente in den Griff zu kriegen, ohne zu wissen, dass er damit die Beschwerden sogar verstärkt.
Da die Einnahme von Medikamenten in der Gesellschaft häufig als gesundheitsförderndes Verhalten angesehen wird, kann eine Medikamentensucht über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg unerkannt bleiben. Es ist weder für die Medikamentenabhängigen selbst, noch für deren Freunde und Familienmitglieder leicht, die Erkrankung  zu bemerken. Die Folgen der Medikamentensucht werden erst bei genauerem Hinsehen sichtbar. Vor allem bei einer Niedrigdosisabhängigkeit sind die Betroffenen weiterhin sozial und beruflich voll involviert.
Besteht eine Medikamentensucht nach psychotropen Medikamenten über lange Zeit, ist der Entzug psychisch und körperlich sehr belastend. Daher sollte die Entwöhnung der Medikamentensucht niemals ohne professionelle Hilfe durchgeführt werden. Entzugssymptome treten individuell und je nach Wirkstoff unterschiedlich ein. Das kann nach zehn Tagen oder auch erst nach sechs Wochen sein. Experten gehen davon aus, dass bei der Einnahme von Benzodiazepinen nach einem Zeitraum von drei Monaten bei 25 Prozent der Patienten Entzugserscheinungen einsetzen. Nach einem Jahr steigt diese Rate auf 80 Prozent an. Durch ambulante oder stationäre Therapien kann eine Medikamentensucht aber auch nach einiger Zeit noch erfolgreich behandelt werden. Je früher die Medikamentensucht erkannt wird, desto besser sind auch die Heilungschancen.



Zitat aus dem Ärzteblatt 10/2002








Gesundheitssystem: In der Fortschrittsfalle
Dtsch Arztebl 2002; 99(38): A-2462 / B-2104 / C-1970



Man kann unendlich viel für seine Gesundheit tun. Das hat aber nicht viel, oft sogar gar nichts damit zu tun, ob und in welchem Maße man sich als gesund empfindet – und Letzteres zählt.

Der Begriff „Gesundheit“ entzieht sich – wenn man einmal von der platten Floskel der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) vom Zustand vollständigen Wohlbefindens absieht – weitgehend einer Definition. Schon die Frage nach ihr kann sie beeinträchtigen oder zerstören, wie dies für ähnlich sensible Gebilde wie Vertrauen, Liebe, Gnade, aber auch zum Beispiel für den Schlaf oder die Sättigung gilt. Man kann unendlich viel für seine Gesundheit tun; das hat aber nicht viel, oft sogar gar nichts damit zu tun, ob und in welchem Maß man sich als gesund empfindet – und Letzteres zählt. So kann das Paradox zustande kommen: Je mehr ich für meine Gesundheit tue, desto weniger gesund fühle ich mich. In diesem Sinne ist Gesundheit eben nicht machbar, nicht herstellbar, stellt sich vielmehr selbst her. Gesundheit gibt es nur als Zustand, in dem der Mensch vergisst, dass er gesund ist. Nach Hans-Georg Gadamer ist dies der Zustand „selbstvergessenen ... Weggegebenseins“ an den Anderen oder „das Andere“ der privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Lebensvollzüge.
Vor diesem Hintergrund kommt man um die ebenso logische wie bedrückende Feststellung nicht herum, dass wir seit etwa 200 Jahren mit zunehmender Wut kategorial falsch mit Gesundheit umgehen – mit katastrophalen Folgen für die Entwicklung der Gesundheit als Mittel der Vitalität. Denn seit wir uns mit der Säkularisierung, der Aufklärung und der Moderne vom metaphysischen Ballast aller Transzendenz befreien (von der Aristokratie und der Kirche bis zu Gott und der Natur), alles andere nur noch als Aneignungsobjekt wahrnehmen können, haben wir zwar allen Anlass, uns über den grandiosen Zugewinn an Freiheit, Verfügbarkeit und Reichtum dieser Eroberungsfeldzüge zu freuen, in denen der Mensch sich zunehmend an die Stelle der Natur, des Schicksals oder Gottes stellt, gewinnen aber offenbar erst allmählich ein Gespür für die Nebenwirkungen dieses Fortschrittsprozesses, wozu wir so etwas wie eine „zweite Aufklärung“ (Hubert Markl) bräuchten.
Dieses gilt nicht zuletzt für die Gesundheit. Denn auch wenn der Sieg über eine Krankheit oder ein Präventionsprogramm objektiv und messbar die Gesundheit fördert, kann dennoch eine Gesundheitsverschlechterung dabei herauskommen:
-  wenn eine hypochondrische Überaufmerksamkeit auf das Selbst das Ergebnis ist;
-  wenn wir Gesundheit für einen Stoff halten, den man nicht als Gabe zu empfangen hat, sondern sich aneignen und immer mehr davon haben wollen kann;
-  wenn wir denken, wir könnten Gesundheit rational planen, herstellen, machen;
-  wenn wir Gesundheit aus einem Mittel zum Leben zu einem Lebenszweck erheben und sie so missbrauchen;
-  wenn wir sie zum höchsten gesellschaftlichen Wert verklären, wodurch sie, die eigentlich auf Verborgenheit angewiesen ist, vollends verhindert wird;
-  und wenn wir uns somit die leidensfreie Gesundheitsgesellschaft zum Ziel setzen, in der jeder Bürger das Gesundheitssystem mit der Erwartung verknüpft, ihm gegenüber ein einklagbares Recht auf Gesundheit zu haben.
Die Gesundheitsgesellschaft treibt der Gesellschaft mit der Gesundheit die Vitalität aus – und so lange wird es im Vergleich mit anderen Gesellschaften Wettbewerbsfähigkeit weder in Lebenslust noch in Verantwortungsbereitschaft, noch in wissenschaftlichen oder industriellen Spitzenleistungen geben; und nur in Kombination dieser drei Merkmale wäre eine Gesellschaft vital und in diesem Sinne auch gesund.

Für diese These werden im Folgenden einige Belege beziehungsweise Hinweise auf Einflussfaktoren genannt, die eine Fülle bisher eher vernachlässigter Forschungsthemen zumindest andeuten:

1. Mit zunehmender Wirksamkeit schmerztherapeutischer Verfahren wird die Zahl der Schmerzkranken nicht etwa kleiner, sondern größer,
-  weil gerade die Therapieerfolge die Erwartung und den Rechtsanspruch auf Herstellbarkeit von Schmerzfreiheit oder Leidensfreiheit auslösen,
-  weshalb Schmerzen schon bei immer geringerer Intensität als unerträglich erlebt werden und nicht mehr als gesunde, normale Befindlichkeitsstörung;
-  damit wird normale Schmerzempfindung immer weniger als positiv wichtiges Signal für Gefahren oder auch nur Widerstände im Rahmen einer gesunden und damit vitalen Lebensführung gewertet, sondern nach der ideologischen „Ethik des Heilens“ als Krankhaftes und damit von anderen chemisch oder psychisch Wegzumachendes aus dem eigenen Kompetenzbereich ausgegrenzt.
-  Während bisher stets der eigene Umgang mit Störung, Schmerz oder Leiden die Quelle jeglicher kreativer Leistung war, droht jetzt die Verwechslung der nur noch selbstbezogenen, unendlich steigerungsfähigen Gesundheit mit der unendlich steigerungsfähigen Schmerz- und Leidensfreiheit.
-  All dies wird noch in dem Maß verstärkt, wie die Diagnostik und Therapie des Schmerzes eigenständig institutionalisiert werden und daraus Eigeninteressen erwachsen.

2. Auf ähnliche Weise und mit vergleichbaren katastrophalen Folgen wird der Bereich des Gesunden auch bei Befindlichkeitsstörungen immer mehr verkleinert und damit seiner motivierenden Stacheln beraubt. Der Bereich des Krankhaften wird immer weiter aufgebläht. Dafür nur wenige Beispiele: Umgang mit Schlafstörungen, Essstörungen, Angst, Aufmerksamkeitsstörungen bei Kindern, aber auch unerwünschte Kinderlosigkeit oder Schönheitsmängel.

3. Diese gefährlichen, weil devitalisierenden Verschiebungen vom Gesunden zum Kranken werden zudem durch etwas begünstigt, was man als Top-down-Prinzip des Gesundheits- und Sozialsystems in Praxis und Wissenschaft bezeichnen kann: Eine wissenschaftliche oder industrielle Innovation bei der schweren Ausprägung einer Erkrankung ist höchst segensreich; sie wird aber auch des größeren Marktes wegen bei geringerer Intensität derselben Krankheit angewandt, obwohl dies eigentlich nicht indiziert wäre (so zum Beispiel das Antibiotikum bei leichter Grippe). Wenn sie die Wahl haben, beginnen Ärzte gern ihre Interventionen der größeren und schnelleren Erfolgswahrscheinlichkeit wegen bei „leichteren Fällen“.

4. Die Zahl der an einem Patienten vorgenommenen Untersuchungen entscheidet über die Wahrscheinlichkeit, ob er zum Schluss eine Diagnose haben wird, also ob er zu den Gesunden oder zu den Kranken zu rechnen ist. In diesem Bereich eröffnen die fahrlässigerweise immer noch nicht gesetzlich geregelten, prädiktiven Gentests eine neue Dimension: Sie bescheren uns eine neue Bevölkerungsgruppe, nämlich die der „noch nicht Kranken“, die das selbstvergessene Weggegebensein vitaler Gesundheit kaum noch leben können.

5. Bereits dem 19. Jahrhundert verdankt eine andere, freilich ebenfalls heute noch wirksame Strategie der Leidensvermeidung ihre Entstehung: Um nämlich die Familien der damals erstmals wichtig werdenden Vollbeschäftigung zuführen zu können, mussten sie von der Sorge für ihre Pflegebedürftigen und Behinderten befreit werden. So entstanden flächendeckende Netze sozialer Institutionen für geistig Behinderte, Körperbehinderte, psychisch Kranke. So unsichtbar gemacht, gehörten die Behinderten und die Verantwortung für sie nicht mehr zur als gesund empfundenen, normalen Lebenswelt. Stattdessen konnte sich – mangels Erfahrung – die Angst vor dem Behinderten erst richtig entwickeln.



Trotz ambulanter Alternativen nimmt die Zahl der Heimbewohner immer mehr zu. Foto: BilderBox

6. Ähnlich steht es mit den Alten und Altersverwirrten. Zwar haben diese sich dank des medizinischen Fortschritts erst im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einer nennenswerten Bevölkerungsgruppe vervielfacht, manche sagen epidemisch inflationiert. Der Pflegebedarf hat sich im Laufe dieses Jahrhunderts verhundertfacht. Noch wichtiger dürfte aber sein, dass man um 1900 noch aus dem Krankenhaus zum Sterben nach Hause ging, wohingegen man heute in der Regel im Krankenhaus oder im Heim stirbt. Da man zudem heute nicht mehr in jedem Lebensalter gleich wahrscheinlich, sondern fast nur noch im Alter stirbt, gilt auch hier: Sterben und Tod sind institutionell unsichtbar geworden, gehören nicht mehr zur als normal und gesund erlebten Lebenswelt. Dadurch konnte mangels sinnlich anschaulicher Erfahrung die Angst vor dem Sterben und dem Tod inflationär und irreal zunehmen – mit allen fatalen Folgen für die Vitalität, wie etwa der Wunsch nach aktiver Sterbehilfe oder die mangelhafte Fähigkeit der Bürger, ihr Leben von ihrem Tod her zu begreifen und den jeweiligen Augenblick als kostbar kreativ zu nutzen. !

7. Die devitalisierenden Nebenwirkungen des medizinischen Fortschritts bei der therapeutischen Beherrschbarkeit vieler Akuterkrankungen bestehen darin, dass viele von denen, die früher daran gestorben wären, heute weiterleben, jedoch in der mengenmäßig neuen menschlichen Daseinsform des chronisch Krankseins: heute schon 40 Prozent der ärztlichen Klientel, die 75 Prozent der Kosten ausmachen – Tendenz steigend, sodass chronisch Kranke bald den ärztlichen Normalfall darstellen werden. Aber die Medizin stülpt immer noch zu sehr ihr gewohntes Akutkranken-Schema den chronisch Kranken in Behandlung, Lehre und Forschung über, wie zuletzt mit den zusätzlich stigmatisierenden Disease-Management-Programmen (DMP) noch einmal unter Beweis gestellt. Die Etablierung einer eigenständigen Chronisch-Kranken-Medizin dürfte eine der wichtigsten Forderungen für ein zukunftsfähiges Gesundheitswesen sein. Hier geht es nicht so sehr um die Bekämpfung von Krankheiten, sondern um die biografische Begleitung von beeinträchtigten Menschen, weshalb Ärzte auch weniger ein Disease-Management-Programm brauchen, sondern vielmehr bezahlte Zeit.

8. All die beschriebenen Trends, die subjektiv Gesundheit fördern wollen, in Wirklichkeit aber der Gesellschaft die Vitalität austreiben, wirken sich zusätzlich umso destruktiver aus, je mehr sie der Vermarktung und dem Wettbewerb überlassen werden. Diese Prinzipien sind in der übrigen Wirtschaft segensreich, im Sozialbereich und damit im Gesundheitswesen jedoch (vielleicht von Teilbereichen abgesehen) tödlich.
-  Wenn Gesundheit zur Dienstleistung und damit zur Ware wird,
-  wenn jede medizinische Einrichtung zu Gewinnmaximierung durch Leistungsexpansion verurteilt ist,
-  wenn Wettbewerb zwar kurzfristig Kosten senken kann, was jedoch durch Mengenausweitung mehr als kompensiert wird
– dann muss man sich nicht wundern,
-  dass schließlich künstlich Bedürfnisse erfunden werden, die man als Wunscherfüllung für den Kunden zu befriedigen verspricht,
-  dass auch sachlich nicht notwendige Spezialisierungen entstehen,
-  dass noch unreife Produkte und Verfahren auf den Markt geworfen werden und
-  dass die Tendenz vorhanden ist, gute Kunden lebenslang zu halten und zu „melken“, schlechte Kunden aber an die Konkurrenz weiterzureichen.
Gleichzeitig wird verzweifelt versucht, die der unsichtbaren Hand des Marktes verdankte Kostenexplosion durch exzessive bürokratische Fremdkontrollen einzudämmen, zum Beispiel durch Qualitätsmanagement, Leitlinien, Fallpauschalen, DMP. Auf diese Zwänge versuchen Ärzte etwa durch defensivmedizinische Absicherung oder durch Verschiebung ihrer Verantwortung auf den
Patienten unter Berufung auf sein Selbstbestimmungsrecht und seine Kundenwünsche zu reagieren. Wenn der aktuelle Ärztemangel strukturell insofern neu ist, als sich die Medizinstudenten nach dem Examen beruflich anderweitig orientieren, mag das auch mit Arbeitszeit und Geld zusammenhängen; entscheidender ist jedoch die Doppelzange aus Markt und Bürokratie, die die Lust und die Verantwortlichkeit der ärztlichen Tätigkeit abwürgt.

9. Die kostentreibende Übermacht des Marktes selbst über den Gesetzgeber macht das alle einschlägigen Gesetze dominierende Prinzip „ambulant vor stationär“ zur Lachnummer; denn während ambulante Hilfsangebote mit Nachteilen bestraft werden, locken die größeren Profite und Wettbewerbsvorteile im stationär-institutionellen Bereich, der sich zusätzlich rechtfertigt durch die ausgrenzende Entlastung der Gesellschaft von allem Negativen. Drei Beispiele:
Krankenhaus: Auch noch die jüngsten Spezialisierungen (Psychosomatik, Geriatrie) sind überwiegend in Form stationärer Systeme erfolgt, obwohl ambulante Liaison- und Konsiliardienste für alle Beteiligten gesünder wären.
Heime: Obwohl es für alle Heimaufnahme-Indikationen erprobte ambulante Alternativen gibt, sind jetzt schon mit steigender Tendenz mehr als eine Million Bundesbürger Heimbewohner, den Gesetzen der Massenhaltung unterworfen. Mehr als 95 Prozent der Sozialhilfeleistungen fließen in den stationären Bereich.
Rehabilitation: Deutschland hat etwa so viele Betten in psychosomatischen Rehabilitations- und Kurkliniken wie der Rest der Welt, der unser Jammern über Geldknappheit nicht versteht, solange wir uns diesen – von Bismarck zur sozialen Befriedung geförderten – Zauberberg-Sumpfblüten-Zopf noch leisten. Dieser garantiert mehr Schaden als Nutzen, statt die Rehabilitation konsequent dorthin zu „ambulantisieren“, wo die Menschen leben. Aber wo die unsichtbare Hand des Marktes regiert, darf niemand so recht steuern, maßt sich daher auch niemand die Autorität der Verantwortung an, egal wie katastrophal das Ergebnis für die Gesundheit ist.

10. Seit Rechtsanwälte, Psychologen, Pädagogen und Sozialarbeiter von der gesetzlichen Betreuung (vormals Vormundschaft) leben können, hat sich in wenigen Jahren die Zahl der Betreuten auf etwa eine Million mehr als verdoppelt. Der neue und dynamische Berufsverband will natürlich weiter expandieren, hält daher sechs Millionen Bundesbürger für betreuungsbedürftig. Deshalb kann es nicht verwundern, dass man von der vornehmsten gesetzlichen Aufgabe der Betreuer, nämlich Betreuungen überflüssig zu machen, fast nichts spürt.

11. Der Wettbewerb zwingt zur Erschließung neuer Märkte. Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein, also in Menschen, die sich möglichst lebenslang sowohl chemisch-physikalisch als auch psychisch für von Experten therapeutisch, rehabilitativ und präventiv manipulierungsbedürftig halten, um „gesund leben“ zu können. Das gelingt im Bereich der körperlichen Erkrankungen schon recht gut, im Bereich der psychischen Störungen aber noch besser, zumal es keinen Mangel an Theorien gibt, nach denen fast alle Menschen nicht gesund sind. Fragwürdig ist die analoge Übertragung des Krankheitsbegriffs vom Körperlichen auf das Psychische. Einige Beispiele:
a) Das Sinnesorgan Angst, zuständig für die Signalisierung noch unklarer Bedrohungen, ist zwar unangenehm, jedoch vital notwendig und daher kerngesund; nur am falschen Umgang mit Angst (zum Beispiel Abwehr, Verdrängung) kann man erkranken. In den 70er- und 80er-Jahren jedoch hat man die Angst als Marktnische erkannt und  etliche neue, selbstständige Krankheitseinheiten konstruiert – mit vielen wunderbaren Heilungsmöglichkeiten für die dafür dankbaren Patienten.
b) Seit den 90er-Jahren ist die Depression weltweit als unzureichend vermarktet erkannt. Eine Art Rasterfahndung nach unentdeckten Depressiven, wovon immer einige Menschen real profitieren, die meisten jedoch durch zusätzliche Etikettierung in ihrer Vitalität Schaden nehmen, hat zum Beispiel in den USA dazu geführt, dass sich von 1987 bis 1997 die Zahl der wegen Depression Behandelten von 1,7 auf 6,3 Millionen fast vervierfacht hat; entscheidend dafür war die suggestive Aufklärungskampagne und aggressive Werbung für Antidepressiva.
c) Inzwischen hat die Psychotrauma-Therapie den imperialistischen Anspruch, möglichst alle Krisen durch Traumatisierung (früheres Gewalterlebnis, Missbrauch, Misshandlung) zu erklären und zu therapieren. Auch hiervon können wenige profitieren, während die Allgemeinheit durch potenziell lebenslängliche punktuelle Aufmerksamkeitsfixierung geschädigt wird; selbstvergessenes Weggegebensein ist jetzt sehr erschwert. Bei jeder Katastrophe sind heute Opfer wie Helfer den öffentlichkeitswirksamen oder verstehenswütigen Psychoattacken fast zwangsweise, weil wehrlos ausgesetzt. Nach dem Erfurter Amoklauf blieb einer Schülerin die Äußerung vorbehalten, das Schrecklichste seien eigentlich die Psychologen gewesen, die das Alleinsein mit sich selbst und/oder mit Freunden/Angehörigen mit den raffiniertesten Tricks zu verhindern versucht hätten. Dies öffentlich zu sagen bedeutet heute Mut, Zivilcourage.
d) Ein Selbstversuch, den jeder wiederholen kann: Ich habe zwei Jahre lang aus zwei überregionalen Zeitungen alle Berichte über Forschungen zur Häufigkeit psychischer Störungen (zum Beispiel Angst, Depression, Essstörung, Süchte, Schlaflosigkeit, Traumata) gesammelt: Die Addition der Zahlen ergab, dass jeder Bundesbürger mehrfach behandlungsbedürftig ist. Die meist von bekannten Professoren stammenden Berichte versuchten in der Regel, dem Leser zunächst ein Erschrecken über den hohen Prozentsatz der jeweiligen Einzelstörungen zu suggerieren, um ihn dann wieder zu entlasten, weil es heute dagegen die zauberhaftesten Heilmethoden gäbe, fast immer in der Kombination von Psychopharmaka und Psychotherapie; denn hier verspricht die Kooperation der Konkurrenten den größten Gewinn.
Fitness und Wellness – das Leben wird prozessualisiert als Vitalisierung ohne Ende.


Fitness und Wellness – das Leben wird prozessualisiert als Vitalisierung ohne Ende.  Foto: DAK

12. Der künftig expansivste Markt dürfte der der Prävention sein – von den Experten der gesunden Ernährung über das Jogging bis zu den Fitness- und Wellness-Zentren, Agenturen, die das Leben der Menschen mit wechselnden Schwerpunkten begleiten und mit deren Hilfe sie ihre Gesundheit infinitesimal optimieren, in „Gesundheits-Bewusste“ umerzogen werden sollen. Das Leben wird prozessualisiert als Vitalisierung ohne Ende, wobei nur eins zu vermeiden ist: dass ein Mensch sich zu einem bestimmten Zeitpunkt wirklich für vital hält. Dabei ist auch dieses Angebot, wieder von segensreichen Ausnahmen abgesehen, bestenfalls folgenlos, da von außen kommende Mittel ohne Sozialisierungsarbeit, also ohne die anstrengende integrierende Übersetzung in die biografische Alltags-Lebenswelt, dem Leben äußerlich bleiben.
Diese Beispiele führen zu der Annahme, dass das Gesundheitssystem insgesamt eher wie eine Vitalitätsvernichtungsmaschine wirkt – und dies marktbedingt mit expansiver Tendenz, sind doch heute schon 4,2 Millionen Menschen im Gesundheitssystem beschäftigt und damit, ohne es zu wollen, an der Steigerung dieser Wirkung interessiert. Es dürfte sich zumindest lohnen, die Stimmigkeit der vorstehenden zwölf Belegkomplexe und insbesondere ihrer Wechselbeziehungen durch Forschungsprojekte zu überprüfen, auch wenn ihnen jetzt schon viele wissenschaftliche Expertisen zugrunde liegen.

Ständige Ausbalancierung

Abschließend wenigstens eine Schlussfolgerung: Auf dem Weg zu einer vitalen Gesellschaft müsste „gesund leben“ heute nicht mehr nur – wie früher – die einseitige Entlastung von Lasten bedeuten, sondern vielmehr die ständige Ausbalancierung des menschengemäßen Gleichgewichts zwischen Entlastung und Belastung im Sinne des Spannungszustandes zwischen Selbstgenuss und selbstvergessenem Weggegebensein an Anderes. Entlastung ist eben nicht zu maximieren, sondern nun zu optimieren – physisch wie sozial-moralisch. Das heißt konkret, dass wir uns künftig zwar weiterhin über Schritte der Entlastung freuen dürfen, aber auch für Schritte der Wiederbelastung zu sorgen haben. Es scheint so, als stünden die Medizin und das Gesundheitswesen nunmehr vor dem Paradigmenwechsel, der in der Physik vor 100 Jahren erfolgte, als man zu der Erkenntnis kam, dass Newtons Physik zwar nicht falsch sei, jedoch nur unter vereinfachten Sonderbedingungen gelte, wohingegen in der Sichtweise der Quantenphysik sich die Wirklichkeit als wesentlich umfangreicher, mehrdimensionaler und komplexer darstellt. Oder um es in einem Bild auszudrücken: Damit ein Schiff oder ein Fesselballon optimal freie Fahrt machen kann, muss auch der Ballast stimmen; gerade im Interesse der Befreiung von der Natur ist die Verankerung in der Natur von Bedeutung.
Wenn der durch Entlastungshilfen der Medizin, der Technik und Industrie eingeschränkte körperliche Bewegungsraum zur Muskelatrophie mit den Folgeschäden der Zivilisationskrankheiten (vom Diabetes bis zu den Herz-Kreislauf-Erkrankungen) führt, muss man die Grenzen, innerhalb derer man sich von der Last körperlicher Tätigkeit nicht entlasten lässt, verteidigen oder wieder hinausschieben. Allmählich scheint das Problembewusstsein dafür wieder zu wachsen: An einem Bahnhof kann man zum Beispiel beobachten, wie fast alle Menschen mit nur noch fahrbaren Köfferchen die Rolltreppe hinaufstehen, aber zehn Prozent benutzen die normale Treppe. Fragt man diese nach ihrem Motiv, so lautet die häufigste Antwort: „Ich bin doch nicht blöd, ich lasse mich doch nicht noch von meinen letzten Selbstbewegungsmöglichkeiten enteignen.“
Die Verteidigung oder Hinausschiebung der Grenzen der eigenen Verfügbarkeit und damit der Freiheit gegenüber helfend-entlastenden Zugriffen betrifft aber auch einen Grundbestand von Schmerzen und Leiden (als Voraussetzung personaler Reifung) sowie der Angst und anderer Gemeinsinne. Überhaupt hat jeder sich sein Recht auf Krisen, Grenzsituationen und andere Lasten wie Behinderung, Krankheit, Altern, Sterben und Tod als ihm zugehörig zu sichern, soll das Leben wirklich erfahren, soll Gesundheit Vitalität sein und sollen Widrigkeiten biografisch genutzt werden. Das gilt auch für Katastrophenopfer. Hier meint Bert Hellinger mit Recht: „Wer ein wirklich schweres Schicksal hat, ist in der Regel stark genug, es zu tragen.“ Therapeuten, die ohnehin nur die zweitbeste Ersatzlösung bieten können, haben sich auf die Ausnahmen von der Regel zu beschränken.


Zitierweise dieses Beitrags:
Dtsch Arztebl 2002; 99: A 2462–2466 [Heft 38]

Anschrift des Verfassers:
Prof. Dr. med. Dr. phil. Klaus Dörner
Nissenstraße 3, 20251 Hamburg












Gesünder durch weniger Medikamente? Was viele Ärzte nicht wahrhaben wollen…
Veröffentlicht von: Alpenschauam: in: Bewusster leben, Bleib gesund und schön, Gesundheit, Natürlich gesund, Tipps und Tricks, WissenswertesKeine Kommentare



Eines vorab: dieser Artikel solle keinen Leser dazu veranlassen, seine vom Arzt verordneten Medikamente einfach abzusetzen und in den Müll zu werfen.

Aber er soll bewirken, dass Sie kritisch nachdenken und reflektieren, ob es nicht sinnvolle und wirksame Alternativen gibt.

Gegen Rückenschmerzen helfen effektiv Gymnastik und Muskelaufbau. Verschrieben bzw. gespritzt wird in der Regel aber Cortison oder Voltaren. Das lindert zwar die Schmerzen für eine Weile, heilt aber nicht.



Häufig werden auch fragwürdige Medikamente als höchst wirksam angepriesen.

Ein Beispiel: fast alle Frauen bekommen in der Brustkrebsnachsorge ein Medikament namens Tamoxifen verordnet, da es angeblich die Wahrscheinlichkeit, an einem Rezidiv zu erkranken, halbiert. So wird das den Ärzten von der Pharmaindustrie und den Frauen von den Ärzten erklärt.

Wenn man aber genauer hinsieht, relativiert sich der Nutzen des Medikamentes. Ohne Tamoxifen liegt das Risiko eines Rezidivs bei 4 Prozent. Mit Tamoxifen bei 2 Prozent. Das ist zwar auch eine Halbierung – das wird den Frauen aber so nie erklärt.

Bei den heftigen Nebenwirkungen, die dieses Medikament auslöst, würden viele Frauen das Präparat bei entsprechender Darstellung wohl eher nicht nehmen.

Komischerweise existieren oft höchst konträre Vorstellungen zwischen den Ärzten, die diese Medikamente verordnen, und den Patienten, die diese Pillen schlucken sollen.
Ich möchte gar nicht wissen, wie viele der verordneten Medikamente nicht eingenommen werden, sobald die Patienten den Beipackzettel gelesen haben.

Bei den meisten Patienten renne ich mit dem Vorschlag, Medikamente restriktiver einzusetzen, offene Türen ein. Toll wäre es, wenn auch meine Kollegen etwas umdenken würden. Doch häufig beiße ich da auf Granit.



Im Gegenteil: meine Vorschläge lösen oft wütende emotionale Proteststürme unter den reinen Schulmedizinern aus – obwohl sie eigentlich nur dem Wohl des Patienten dienen sollen. Manchmal werden die Medikamente fast ideologisch – und nicht wissenschaftlich – verteidigt. Die Wirkung sei doch so gut!

Noch einmal ganz klipp und klar: auch ich bin froh, dass ich bei einer Lungenentzündung beispielsweise hochwirksame Antibiotika verschreiben kann. So manches Medikament ist ein wahrer Segen für die Menschheit.

Auf der anderen Seite sterben in Deutschland 5 mal mehr Menschen jährlich durch Nebenwirkungen von Medikamenten als im Straßenverkehr.

Da ich weiß, dass meine kritischen Bemerkungen Proteste meiner rein schulmedizinisch ausgebildeten Kollegen auslösen, behaupte ich nichts, was ich nicht beweisen kann. Ähnlich wie ich denkt auch der Pharmakologe Professor Bruno Müller-Oerlinghausen, ehemaliger Präsident der deutschen Arzneimittelkommission. Im Spiegel–Interview (40/2009) antwortete er auf die Frage, warum in Deutschland immer mehr Medikamente verordnet werden:

„Dahinter steckt eine gigantische Marketing-Maschinerie der Pharmaindustrie, die eine wahre Gehirnwäsche bei der Ärzteschaft bewirkt hat.“ – Die Pharmaindustrie bildet die Ärzte aus. Und das macht sie sehr geschickt.



Was viele Ärzte nicht wahrhaben wollen: So manche wissenschaftliche Studien ist getürkt.

Leider sind die meisten Studien direkt oder indirekt von der Pharmaindustrie finanziert. Und deren Ergebnisse sind – höflich ausgedrückt – auffallend oft vorteilhaft für die Auftraggeber. Die meisten Universitäten müssen eingestehen, dass ein Großteil der dort laufenden Studien von der Pharmaindustrie finanziert wird, da Staatsmittel nicht zur Verfügung stehen.

Laut der renommierten Zeitschrift Nature manipuliert jeder 3. wissenschaftliche Autor seine Ergebnisse durch Unterschlagung oder Uminterpretierung von negativen Fakten, um den Interessen des Auftraggebers entgegen zu kommen. (Martinson BC et al.: Scientists behaving badly. Nature 2005; 435:737-38) (Zylka-Menhorn: Jeder Dritte ist unredlich. Deutsches Ärzteblatt 2005: 102: B1567-68).

Zudem werden Grenzwerte für den Blutdruck oder Cholesterin möglichst weit nach unten korrigiert, damit immer mehr gesunde Menschen zu Patienten werden. Dann nämlich kann man mehr Blutdrucksenker und Cholesterinblocker verordnen.

Die Wirkung dieser Medikamente ist in beiden Fällen jedoch mehr als zweifelhaft. Blutdruck und Cholesterin sinken zwar deutlich – das Risiko für die Folgekrankheiten (Herzinfarkt und Schlaganfall) aber wenig bis gar nicht.

Viel effektiver wären Bewegung und die richtige Ernährung. Dann sinken nämlich nicht nur Blutdruck und Cholesterin, sondern auch die Folgekrankheiten. Das schafft keine Pille der Welt, was eine halbe Stunde Bewegung täglich und gute Ernährung bewirken können!



Fragen Sie Ihren Hausarzt immer nach Alternativen zu den Medikamenten.

Signalisieren Sie, dass Sie auch gerne dazu bereits sind, selbst etwas für Ihre Gesundheit zu tun.

Hinterfragen Sie die Wirksamkeit der Medikamente ganz genau. Sinken nicht nur Blutdruck und Cholesterin, sondern auch die Folgekrankheiten?

Wenn Ihr Hausarzt da einmal recherchiert, wird er auch kritischer denken.

















Die hochansteckenden Pocken forderten über Jahrhunderte hinweg Millionen Menschenleben. Jetzt haben Forscher einer kanadischen Universität die genetischen Überreste eines Pockenvirus wieder zusammengesetzt.

Im 16. und 17. Jahrhundert infizierten sich etliche Menschen mit den Pocken. Für jeden Dritten von ihnen endete die Erkrankung mit Fieber, Schüttelfrost und Eiterbläschen tödlich. Noch in den 50er-Jahren erkrankten jährlich ungefähr 50 Millionen Menschen weltweit daran.

1967 wurde endlich eine Methode entwickelt, das tödliche Virus zu bekämpfen: eine Impfung und die weltweite Impfpflicht. Dank ihr gab es in Deutschland zum letzten Mal im Jahr 1972 einen Pocken-Erkrankten. 1980 erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Bevölkerung als pockenfrei. Seitdem gilt die gefährliche Krankheit als ausgerottet. Das Virus gibt es zwar noch, allerdings nur in zwei extrem gut gesicherten Laboren in den USA und Russland. Es ist aber denkbar, dass es noch immer im sc