Multiple Sklerose - Psynergie - Heilung auf der geistigen Ebene

Heilung auf der geistigen Ebene
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Multiple Sklerose

Symptom

wörtlich übersetzt: vielfache Verhärtungen (im Kommunikationsbereich), sich selbst mit größter Härte zurücknehmen, enorme Eigendisziplin bzgl. Kontrolle und Unterdrückung;
Abkehr von eigenen Stärken und Möglichkeiten; sich selbst bremsen und schließlich lähmen;
gegen sich selbst gerichtete Aggression: »Ich gegen mich«; starre Haltung sich selbst gegenüber, aber auch gegen andere und die Umwelt;
Rücksichtslosigkeit gegenüber den eigenen Bedürfnissen: hart mit sich selbst ins Gericht gehen;
erst durch das fortschreitende Krankheitsbild schließlich auch gegenüber der Umwelt rücksichtslos werden;
größte Angst vor Kontrollverlust, dass einem die Dinge entgleiten könnten und man die Fäden nicht mehr in der Hand halten kann;
Tendenz zu Kontrolle und Einflussnahme: Wunsch, alles vorauszuplanen, bei gleichzeitigem Mangel an adäquaten Herausforderungen;
eherne Grundsätze und Moralvorstellungen, rigide Standpunkte;
Perfektionismus; Tendenz, sich selbst die Schuld zu geben;
Tendenz zur Hybris (Anmaßung): die Welt nach eigenen, oft starren Vorstellungen (be)zwingen wollen;
einen Weg gehen, der meist nicht der eigene ist und schwerfällt;
den anderen ihre Bedürfnisse erfüllen, noch bevor sie sie äußern, die eigenen übersehen;
den eigenen Lebenstraum dem des oft autoritären Vaters unterordnen;
bei Lähmungen der Beine: eingebunden sein in Zwänge, nicht mehr ein noch aus wissen;
nicht mehr vorwärts- und nicht mehr davonkommen, aber auch nicht mehr mithalten können;
bei Lähmungen der Arme: sich nicht mehr wehren können, die Dinge nicht in den Griff bekommen;
Blockade der Aktivität auf nervaler Ebene;
Sehprobleme: schwelender Konflikt um Sicht und Einsicht;
nicht mehr hinschauen können/wollen, Doppelbilder: mit zweierlei Maß messen;

Gleichgewichtsstörungen, Schwindel: auf schwankendem Boden stehen;
Müdigkeit: abschalten wollen, Weigerung, am Leben teilzunehmen;

Harnblasenentzündungen: Konflikte mit dem Loslassen; Zurückhaltung der eigenen seelischen Flut;
nicht fühlen können/wollen; Ablehnung des weiblichen Pols;
das Krankheitsbild erzwingt eine Regression in kindliche Erlebenssphären: die Betroffenen brauchen nichts mehr zu tun, werden geschoben (im Rollstuhl);
alles muss ihnen abgenommen werden;
sie lernen, was sie am wenigsten wollten und konnten: abhängig und ausgeliefert sein;
zum Schluss muss ihnen alles abgenommen werden, was fast einer Regression in die Komplettversorgung im Mutterleib gleichkommt.

Körperebene : Myelinscheiden der Nerven (Nachrichtendienst).

Bearbeitung

die Härte gegenüber sich selbst und anderen erkennen und in Konsequenz verwandeln;
nach Härte, Sturheit, Starrheit, Verbissenheit im eigenen Leben fahnden;
die Festigkeit der Moralstandpunkte als festgefahrene Erstarrungen durchschauen;
das Perfekte als zu Gott gehörig erkennen: Offenheit für eigene Fehler entwickeln;
den eigenen als den schwersten, aber einzig lohnenden Weg erkennen;
um die eigene Linie, die eigene Aufrichtigkeit (sich selbst gegenüber) kämpfen;
den Blick von außen nach innen wenden: Innenschau und Einsicht;
die beiden Seiten der Polarität als gleichberechtigt (an)erkennen;
das fließend Bewegliche der Wirklichkeit mit-(er)leben lernen: »Panta rhei« (»Alles fließt«);
sich Ruhe gönnen: äußere und innere;
ausspannen statt an- und abzuspannen;
offen(siv) loslassen lernen;
sich mit dem weiblichen Seelenanteil und seinen Gefühlen und Empfindungen aussöhnen;
nachgeben und geschehen lassen, den weiblichen Pol betonen;
eigene schmerzhafte Schwäche annehmen, den (Tränen-)Fluss fließen lassen.

Einlösung

Aufgabe von Perfektionismus und Kontrolle;
sich im positiven Sinne (in sein Schicksal) ergeben: rhythmisches Geschehen in seinem Auf und Ab (Schwankungen) und das eigene Schwimmen (im Meer des Lebens) annehmen;
sich unter das Gesetz (Saturn) des Lebens stellen: »Dein Wille geschehe«, statt Kontrolle über alles und jeden auszuüben;
Rückbesinnung auf die geistig-seelische Urheimat des Menschen, Religio.



Fachinfo: MS, Isolationsstörung der Nerven

Psychosomatische Bedeutung

Weil ich meine eigene Gefühlsflut fürchte, umgebe ich mich mit mentaler Härte.
Ich besitze einen eisernen Willen und bin unnachgiebig.
Damit blockiere ich mich bis zur Handlungsunfähigkeit.
Der eigene Energiefluss kann nicht mehr in aktive Handlungen kanalisiert werden.
Mein Geben und Nehmen ist ins Ungleichgewicht geraten.

Neues Denken und Fühlen

  • Ich öffne mich meiner Welt und fühle mich wohl.

  • Ich bin der Schöpfer meines Lebens und gestalte es schön.

  • Ich lebe in einer freundlichen und zugewandten Welt.

  • Ich atme alle alten Belastungen aus

  • und Freude und Liebe ein.

  • Ich bin frei und zufrieden.

  • Mein Nehmen und Geben ist immer im Gleichgewicht.

  • Ich bin ausgeglichen, zufrieden und glücklich.

  • Ich lebe in Harmonie und Frieden.



MS Taubheitsgefühle

Die häufige Schmerzempfindlichkeit der Wirbelsäule rührt von den in der Tiefe ablaufenden chronischen Entzündungsprozessen in diesem Bereich. Sie deuten einen schwelenden Konflikt um die Aufrichtigkeit an, der zeigt, daß Aufrichtigkeit, sich stellen und Rückgrat zeigen mit Schmerzen verbunden ist. Auch andere Schmerzempfindungen gehören in diesen Zusammenhang. Viele Betroffene klagen über Fußschmerzen, die anzeigen, wie schwer ihnen der Weg fällt, der meist nicht ihr eigener ist. Die Fuß- und Beinschmerzen können sie wirklich von den Beinen holen und verdeutlichen, wie schmerzlich es ist, den eingeschlagenen Weg durchzustehen. Sie zwingen, sich herabzulassen, die eigene schmerzhafte Schwäche anzunehmen. Daß immer noch behauptet wird, das Krankheitsbild verlaufe ohne Schmerzen, muß in den Ohren darunter Leidender  (MS) makaber klingen.

Sensibilitätsstörungen drücken aus, daß die Betroffenen in verschiedenen Bereichen von Körper und Seele nichts mehr spüren und damit auch nichts mehr wahrnehmen. Selbst wenn ihnen der Arzt mit einer Nadel zu Leibe rückt, realisieren sie das nicht. Sogar Dinge, die sie direkt und gefährlich tangieren, ja zu verletzen drohen, nehmen sie nicht mehr wahr, haben sie ausgeschaltet. Tatsächlich kann man von einer Ausschaltung der Außenwelt und ihrer Wirkungen sprechen. Solches Abschalten wird auch in anderen Symptomen deutlich wie der Abschwächung der Reflexe, die bis zur völligen Reflexlosigkeit gehen kann. Reflexe sind die einfachsten Antworten des Nervensystems auf Reize. Menschen ohne Reflexe haben die ältesten ererbten Reaktionsmöglichkeiten auf ihre Umwelt verloren bzw. aufgegeben. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes reaktionslos. Wie sehr sie auch gereizt werden, sie bleiben stumm und antworten im tiefsten Sinne nicht mehr auf das Leben und seine Anforderungen. Dem entspricht die Apathie, die häufig phasenweise auftritt. Das Wort »Apathie« geht in seiner wörtlichen Bedeutung noch einen Schritt weiter, heißt es doch »Nicht-Leiden« (von griech.: a = nicht und pathos = Leiden). Damit kennzeichnet es über die typische Schlappheit hinaus die Weigerung, am Leben teilzunehmen und mitzuleiden. Zwar versuchen die Patienten, allen alles recht zu machen, aber ohne innere Anteilnahme. Wie sollen sie auch am Leben anderer teilnehmen, wo sie am eigenen nicht recht mitfühlen, wie die Gefühlsstörungen belegen. Taubheitsgefühle sind oft die ersten Symptome und können so allmählich beginnen, daß den Betroffenen ihre Situation manchmal erst spät bewußt wird.

Gepaart damit ist der fast immer auftretende Kraftverlust. Die Patienten merken allmählich, daß sie alles sehr anstrengt und daß alltägliche Tätigkeiten kaum mehr zu schaffen sind. Das Leben ist im wahrsten Sinne des Wortes zu anstrengend geworden. Schließlich können sie oft nicht mal mehr die Beine heben. Im übertragenen Sinne bekommen sie die Beine auch nicht mehr hoch, die überwältigende Schwäche verhindert Fortschritt und Aufstieg im Leben, trotz häufig vorhandenen Ehrgeizes. Mit den nicht mehr tragenden Beinen signalisiert der Körper, daß die Lebensbasis ihre Tragfähigkeit verloren hat. Die äußere körperliche Lähmung ist Abbild der inneren. Zuerst versuchen die Patienten häufig noch, sich durchs Leben zu hangeln, indem sie nach jedem Halt und jedem Strohhalm greifen. Selbst wenn sie im übertragenen Sinn längst am Stock gehen, verweigern sie, solange es geht, die Hilfe durch solch ein drittes Bein, das die Lebensbasis wieder erweitert. Wie der Stock kann sogar der mit soviel Schrecken umgebene Rollstuhl eine enorme Erleichterung bringen, wenn sich die Patienten durchringen, Hilfe anzunehmen.
Mangelnde Kraft bis zu Lähmungserscheinungen in den Fingern und Händen zeigt, daß die Kraft fehlt, das eigene Leben in den Griff zu bekommen. Auf beiden Ebenen kann nicht mehr zugepackt werden. Zu den Lähmungserscheinungen paßt die innere Situation, die wie gelähmt empfunden wird.

Häufig anzutreffende lähmende Müdigkeit paßt ebenfalls zu diesem Bild. Manche Patienten schlafen bis zu 16 Stunden und verschlafen damit mehr als das halbe Leben. Ihren Zustand nach dem späten Erwachen beschreiben sie nicht selten als »wie betäubt«. Taubheit für die Anforderungen des eigenen Lebens und seine Bedürfnisse ist ein Charakteristikum. Die empfundene Abgeschlagenheit demonstriert, daß man bereits abgeschlagen im Lebenslauf ist und ein Zieleinlauf aus eigener Kraft kaum mehr zu erwarten ist. Zwar heißt es im Volksmund Müdigkeit sei keine Krankheit, diese das ganze Leben vereinnahmende Form geht aber über die natürliche, aus der Verausgabung der Kräfte resultierende Müdigkeit hinaus. Offenbar schwingt hier eine gehörige Portion in den Körper gedrängte Abwehr gegen ein waches Leben mit.

Fragen

1.Warum bin ich so hart zu mir und gehe so hart mit anderen ins Gericht und versuche dennoch, ihnen alles recht zu machen?

2.Wo versuche ich, meine Umwelt oder mich selber zu kontrollieren, ohne dazu in der Lage zu sein?

3.Was gibt es in dieser Welt für Alternativen zu meinen unverrückbaren Ansichten über das Leben, seine Moral und Ethik?

4.Wie könnte ich mir mein Leben erleichtern? Wo mehr Geduld mit mir üben? Wie zu meiner Schwäche stehen, mich ihr stellen?

5.Was hindert mich, am Leben teilzunehmen? Was veranlaßt mich abzuschalten? Was für Möglichkeiten habe ich, Streß, Überforderung und Hektik zu begegnen?

6.Was lähmt meinen Seelenmut? Welcher Widerstand macht mich müde?

7.Warum betäube ich mich? Wo stelle ich mich taub? Wofür bin ich blind?

8.Inwiefern richte ich meine Hauptenergie gegen mich selbst?

9.Wo kann ich die Seelenflut, die meine Blase beutelt, in meinem Leben wahrnehmen? Wo sind Tränen überfällig, wo überflüssig?

10.Wie fähig bin ich, aufs Leben zu antworten und Verantwortung zu tragen? Warum erfülle ich Erwartungen, statt auf mich zu hören? Wie komme ich von Fremdbestimmung zu Eigenverantwortung?

11.Wie gehören die Strömungen meiner Seele in einem Muster zusammen? Was ist ihre natürliche Ordnung? Was gehört an erste Stelle? Wie lassen sich äußere und innere Ordnung koordinieren?

12.Was hindert mich, dem Unberechenbaren und Wechselhaften meines Lebens offen zu begegnen?

13.Wie kann ich mich unter Wahrung meiner seelischen Identität ins große Ganze einfügen und den Sinn meines Lebens finden?

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